Wirtschaftsprofil

Flensburg ist ein bedeutender Produktionsstandort in Schleswig Holstein. So werden in Flensburger Unternehmen z.B. die größten Flaschenreinigungsmaschinen der Welt ge­baut, Ta­fel­sil­ber für Königshäuser geschmiedet und Ro-Ro-Schiffe in die ganze Welt geliefert. Hier erhalten Sie einen Einblick in Wirtschaftsstruktur, bekannte Unternehmen, Branchenschwerpunkte, Forschung und Innovation sowie der bevorzugten Lage im Grenzland.

Wirtschaftsfakten

Branchenschwerpunkte

Wirtschaftsstruktur

Beschäftigung

Wissenschaft, Gesundheit, Punkte

Branchenschwerpunkte

Die Branchenschwerpunkte liegen in den Bereichen

  • Gesundheit und Dienstleistungen,
  • Maschinen- und Schiffbau sowie
  • mobiler Kommunikation.

An Bedeutung gewinnen durch den Hochschulstandort die Bereiche

  • regenerative Energien,
  • maritime Technologien und
  • eHealth.

Aber auch der Versandhandel, die Papierverarbeitung, die Bauwirtschaft und viele weitere bilden einen breiten Branchenmix.

Wirtschaftsstruktur

Die Wirtschaftsstruktur wird bestimmt durch einen überdurchschnittlich hohen Anteil von Arbeitsplätzen im Dienstleistungsbereich. Hier wird die Funk­ti­on der Stadt als Oberzentrum, Verwaltungs- und Hochschulstandort deutlich.

Die ca. 5000 Unternehmen in Flensburg beschäftigen ca. 40.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, d.h. auf 2,2 Einwohner kommt ein Arbeitsplatz.

3.543 Unternehmen

  • ca. 60 % Dienstleistungen
  • ca. 25 % Handel, Verkehr und Gastgewerbe
  • ca. 15 % Produzierendes Gewerbe

Beschäftigung

  • 43.981 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte
  • ca. 8,6 % Arbeitslosenquote (Stand 15.07.2021)

Wissenschaft, Gesundheit und Punkte

Für den Standort zudem prägend sind unter anderem:

  • Europa-Universität Flensburg
  • Hochschule Flensburg
  • Duale Hochschule Schleswig-Holstein
  • Europäisches Forschungszentrum für Minderheitenfragen
  • Diako Krankenhaus Flensburg
  • Malteser Krankenhaus St. Franziskus-Hospital
  • Kraftfahrt-Bundesamt



Bekannte Unternehmen und Branchenschwerpunkte

Die FSG fertigt Qualitätsschiffe für alle Welt (Foto: FSG)

Bekannte Unternehmen sind z.B. die Flensburger Brauerei, das Kraftfahrtbundesamt, Queisser, die FSG, Robbe&Berking, Krones AG und Orion. Die Branchenschwerpunkte bewegen sich in den Bereichen


• Gesundheit und Dienstleistungen

• Maschinen- und Schiffbau

• mobile Kommunikation

Forschung und Innovation

Studenten am Schiffssimulator im Maritimen Zentrum der FH (Foto: FH Flensburg)

Die Fachhochschule und die Universität auf dem Sandberg geben durch gemeinsame Forschungsprojekte mit der Industrie der Region neue Impulse.

International Management Studies (in Kooperation mit der Syddansk Universitet), E-Health, Medieninformatik, Energie- und Umweltmanagement sowie Seeverkehr, Nautik und Logistik sind nur einige der vielen Fachrichtungen, in die sich die rd. 8500 Studierende vertiefen.

Kammern und Wirtschaftsförderung

Industrie- und Handelskammer Flensburg (Foto: © IHK Flensburg/Marianne Lins)

Die Stadt ist außerdem Sitz der Industrie- und Handelskammer, der Handwerkskammer und der Kreishandwerkerschaft, die die Interessen der ihr angeschlossenen Unternehmen vertreten.

Zudem können Unternehmer sich in allen Belangen der Wirtschaftsförderungsgesellschaft an die lokal ansässige WiREG oder die WTSH in Kiel wenden

Standortfaktoren

Flensburg als Oberzentrum erfüllt zentrale Versorgungsfunktionen für das gesamte Umland und hat eine große wirtschaftliche Bedeutung für die Region. Die Stadt ist traditionell geprägt als Handelsstandort, präsentiert jedoch auch ein breites Industriespektrum und zählt als drittgrößte Stadt Schleswig-Holsteins zu den wichtigsten Dienstleistungsstandorten. Flensburg ist auch als Produktionsstandort bedeutend.

Die Exportquote des verarbeitenden Gewerbes liegt bei über 50 %. Insgesamt sind rund 2.700 Unternehmen hier beheimatet. Sie beschäftigen ca. 44.000 Mitarbeiter*innen.

Die Stadt stellt auch Arbeitsplätze für das Umland bereit. Es strömen täglich mehr Menschen zum Arbeiten in die Stadt als nach draußen.

Optimale Start-Up-Bedingungen

Neben den traditionellen Wirtschaftsbetrieben hat sich in Flensburg eine quirlige Start-Up-Szene entwickelt. Junge Gründer*innen aus der Uni/Hochschule Flensburg, Joint Ventures oder Chancengründer finden hier am Standort in dem Gründerökosystem die richtigen Ansprechpartner. Neben dem Dock 1 der Hochschule, der IHK, dem  Technologiezentrum oder auch einem Kompetenzteam aus Steuerberater*innen und Rechtsanwält*innen gibt es in Flensburg optimale Startbedingungen für Gründungsvorhaben oder Ansiedlungen von Unternehmen.

Vorteile der Grenzlage

Die Nähe zur dänischen Grenze gibt besondere Impulse. Der intensive Grenzhandel ist eine Besonderheit, von der die Stadt profitiert, aber auch von den immer mehr werdenden Niederlassungen skandinavischer Unternehmen im Grenzland.

Flensburg in Zahlen

  • ca. 2.886 ha Siedlungs- und Verkehrsfläche
  • ca. 530 ha Gewerbeflächen
  • 36 Schulen
  • 3 Hochschulen
  • ca. 10.200 Studierende
  • 90.164 Einwohner*innen
  • Altersdurchschnitt: 42,4 Jahre
  • Grundsteuer A/B: 600 % / 690 %
  • Gewerbesteuer: 410 %

Infrastruktur (Verkehr)

  • direkt an der dänischen Grenze
  • an der A7 (Nord-Südverbindung)
  • E45 (Autobahn nach Aarhus (DK)
  • an der B199 (Ost-Westverbindung) 
  • an der B200 (Nord-Südwestverbindung)
  • Fliegen:
    • Nähe zu Flugplatz Schäferhaus und Sønderborg Airport (Anbindung CPH),
    • Flughäfen in Billund, Sylt; Lübeck und Hamburg


4 gute Gründe, auf Flensburg zu setzen


  1. Top-Lage
  2. Hoher Natur- und Freizeitwert sowie kulturelles Angebot
  3. Günstige Lohnkosten, günstiges Bauland im Landes- und Bundesvergleich
  4. Universitäten und Hochschulen in Flensburg