Kindertagesbetreuung

Was kostet Kindertagesbetreuung?


Die Gebühr beträgt ab 1.8.2011 monatlich pro Kind :

Für Kinder bis 3 Jahre 
bei einer bis zu 5-stündigen Betreuung 160,00 €
bei einer bis zu 6,5-stündigen Betreuung 208,00 €
bei einer bis zu 8-stündigen Betreuung 256,00 €
Entgelt für das Mittagessen 40,00 €

 

Für Kinder über 3 Jahre 
bei einer bis zu 5-stündigen Betreuung 138,00 €
bei einer bis zu 6,5-stündigen Betreuung 179,00 €
bei einer bis zu 8-stündigen Betreuung 221,00 €
Entgelt für das Mittagessen 40,00 €

 

Gebührensatzung für die Städtischen Kindertagesstätten und für die Kindertagespflege in der Stadt Flensburg

Richtlinie zur Erhebung von Elternbeiträgen ab 01.01.21 (PDF, 1,2 MB)

Gebührensatzung ab 01.01.2021 (PDF, 2,2 MB)

Gebührensatzung Städtische KiTas und Kindertagespflege ab 01.08.2018 (PDF, 1,4 MB)

Elternbeitragsrichtlinie ab 01.08.2018 (PDF, 667 kB)

Aufnahmebedingungen städtische Kitas (PDF, 468 kB)

Früh- und Spätdienst

Für die Inanspruchnahme von Früh- und / oder Spätdienst wird je 1/2 Stunde ein Zuschlag von monatlich 10% der Gebühr für die 5-stündige Betreuung erhoben:

 

Kinder unter 3 Jahre

16,00 €

Kinder über 3 Jahre

13,80 €

Ermäßigung für Geschwisterkinder

Für das 1. Geschwisterkind zahlen Sie:

50% der Gebühr

Ab dem 2. Geschwisterkind zahlen Sie:

0,- € der Gebühr



Verfahren Geschwisterermäßigung trägerübergreifend (PDF, 8 kB)

 

Einkommensabhängige Ermäßigung

Es besteht die Möglichkeit der einkommensabhängigen Elternbeitragsermäßigung. Nähere Auskünfte erteilt die Ermäßigungsstelle im Bürgerbüro der Stadt Flensburg.

Das notwendige Formular zum Antrag auf Beitragsermäßigung erhalten Sie in Ihrer Kindertagesstätte. Es steht Ihnen ebenfalls unten zum Download bereit.

Antrag auf Übernahme von KiTa-Gebühren (PDF, 62 KB)

Wie wird das bereinigte Einkommen berechnet? (PDF, 56 KB)

Rechtsanspruch auf Kindertagesbetreuung

Gesetzlicher Rechtsanspruch auf KIndertagesbetreuung

Für alle Kinder vom vollendeten dritten Lebensjahr bis zum Schuleintritt besteht gem. § 24 SGB VIII i.V.m. § 3 der Kindertagesstättenverordnung (KiTaVO) ein Anspruch auf den Besuch einer Tageseinrichtung im Umfang von 4 Stunden an 5 Tagen in der Woche.

In Flensburg wird dieses sog. bedarfsgerechte Angebot auf 5 Stunden täglich erweitert.

Ab dem 01.08.2013 besteht für alle Kinder, die das erste Lebensjahr vollendet haben bis zur Vollendung des dritten Lebensjahres ein Anspruch auf frühkindliche Förderung in einer Tageseinrichtung oder in Kindertagespflege.
Der Umfang der täglichen Betreuungszeit richtet sich nach dem individuellen Bedarf.

Individueller Rechtsanpruch

In Flensburg wird ab 01.01.2017 auf die Prüfung eines individuellen Rechtsanspruches für Kinder von einem Jahr bis Schuleintritt verzichtet. Jedes Kind soll eine Betreuung erhalten können, die es benötigt, auch über den gesetzlichen Anspruch hinaus. Limitierender Faktor bei der zeitlichen Ausdehnung und Flexibilität der Betreuung bleibt der Bedarf des Kindes nach §§22 ff. SGB VIII.

Für alle anderen Kinder gilt, dass über den gesetzlichen Rechtsanspruch hinaus in Flensburg ein inidvidueller Rechtsanspruch auf Betreuung unter bestimmten Voraussetzungen geltend gemacht werden kann, wenn diese betreut bzw. länger betreut werden müssen, da

1. deren Erziehungsberechtigte

  • einer Erwerbstätigkeit nachgehen oder eine Erwerbstätigkeit aufnehmen,
  • sich in einer beruflichen Bildungsmaßnahme, in der Schulausbildung oder Hochschulausbildung befinden oder
  • Leistungen zur Eingliederung in Arbeit im Sinne des SGB II erhalten.

(Lebt das Kind mit nur einem Erziehungsberechtigten zusammen, so tritt diese Person an die Stelle der Erziehungsberechtigten.)

 2. deren Wohl ohne eine entsprechende Förderung nicht gewährleistet ist. Zum Beispiel

  • bei Entwicklungsrückständen, Behinderungen, Verhaltensauffälligkeiten,
  • bei einem besonders ungünstigen sozialen Umfeld,
  • bei besonderen Konfliktlagen der Eltern oder
  • sonstigen Belastungssituationen, wie z.B. nicht gesicherte Betreuung aufgrund schwerwiegender Krankheit oder Behinderung der Eltern oder eines Pflegefalls in der Familie.

3. Sprachdefizite beim Kind vorliegen
(keine oder geringe Deutschkenntnisse bzw. Sprachauffälligkeit oder Spracharmut).

Diese Kriterien gelten in begründeten Einzelfällen auch für den Verbleib oder die Aufnahme von Kindern, die das 14. Lebensjahr bereits vollendet haben.
Für die Kindertagesstätten der dänischen Minderheit gelten deren Aufnahmeregelungen.

Ein nach den o.g. Kriterien erworbener individueller Rechtsanspruch bleibt auch nach Wegfall der Voraussetzungen bestehen.

Familienzentren
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