Impfungen

Fortlaufende Impfaktion im Impfzentrum seit dem 05.07.2021

Das Land hat den Impfzentren weitere 25.000 Dosen des Corona-Impfstoffs von Johnson&Johnson zur Verfügung gestellt. Diese werden als „Offene Impfaktionen“ ohne Termin verimpft – solange der Vorrat reicht.

Ab Montag, den 5. Juli können sich immer montags und dienstags von 13 bis 17 Uhr Personen ab 18 Jahren ohne Anmeldung mit dem Impfstoff von Johnson&Johnson gegen eine Corona-Infektion impfen lassen[1].

Der Corona-Impfstoff von Johnson & Johnson ist bislang der erste COVID-19-Impfstoff, bei dem nur eine Impfdosis für einen umfassenden Schutz nötig ist. Bereits nach 14 Tagen nach der Impfung genießen Einwohner*innen den vollen Impfschutz und gelten als vollständig geimpft. Dies wird sowohl im gelben Impfpass, als auch nach Scannen des QR-Codes auf dem Impfzertifikat in den Apps wie der Corona-Warn-App und der CovPass-App so angezeigt.

[1] Auf Basis der derzeit verfügbaren Daten ist die Corona-Impfung mit dem Impfstoff von Johnson & Johnson von der Ständigen Impfkommission (STIKO) für Personen ab 60 Jahren empfohlen. Jüngere können sich ebenfalls damit impfen lassen, wenn sie sich nach sorgfältiger Aufklärung durch die impfende Ärztin bzw. den impfenden Arzt und individueller Risikoanalyse dafür entscheiden.

Was muss ich mitbringen?

Mitzubringen sind nur ein Ausweisdokument und - wenn möglich - Impfausweis sowie ausgedruckte und ausgefüllte Dokumente für die Impfung mit einem Vektor-Impfstoff - (Impf-Dokumente zum Download auf den Seite des Landes). Die tatsächliche Verfügbarkeit und Wartezeiten vor Ort sind abhängig von der Inanspruchnahme der Sonderaktionen.


Impfen ohne Anmeldung 

Das Land Schleswig-Holstein stellt in Zusammenarbeit mit dem Städteverband, der Kassenärztlichen Vereinigung und den Kommunen ein lokales Impfangebot zur Verfügung. Für die Einwohner*innen der Stadt Flensburg konnten weitere sechs Termine organisiert werden, an denen das mobile Team an drei Standorten Personen über 18 Jahren ohne Anmeldung impfen kann.

Verimpft wird der Impfstoff von Johnson & Johnson. 

Termine/Orte (Impfung mit der einmaligen Vaccine von Johnson & Johnson sowie vereinbarte Zweitimpfungen)

23.07.2021: Flüchtlingshilfe Flensburg e.V., Schiffbrücke 4

24.07.2021: Sultanmarkt, Neustadt 39

25.07.2021: Sultanmarkt, Neustadt 39

26.07.2021: Sultanmarkt, Neustadt 39

27.07.2021: Flensburger Tafel, Waldstr. 3

28.07.2021: SBV-Gemeinschaftshaus 360°, Mürwiker Str. 28

29.07.2021: Flensburger Tafel, Waldstr. 3

30.07.2021: Flüchtlingshilfe, Schiffbrücke 45

31.07.2021: SBV-Gemeinschaftshaus 360°, Mürwiker Str. 28


Die Impfaktionen beginnen jeweils um 8.45 Uhr. Geimpft wird nach der Reihenfolge des Erscheinens. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Was muss/kann ich mitbringen?

Mitzubringen sind

  • ein gültiges Ausweisdokument,
  • ein Impfausweis/-pass (andernfalls wird eine Ersatzbescheinigung ausgehändigt) und
  • möglichst die ausgedruckten und ausgefüllten Impfdokumente (Einwilligung, Anamnese und Aufklärungsmerkblatt) für den Vektor-Impfstoff. Die Dokumente sind auf der Internetseite des Landes Schleswig-Holstein zu finden.
  • Smartphone (empfohlen), da über das Scannen eines QR-Codes die Personendaten eingegeben werden können. So kann die Wartezeit erheblich verkürzt werden.



Anmeldung und Informationen

Alles rund ums Impfen und die Anmeldung hierfür gibt es unter www.impfen-sh.de bzw. unter Telefon 116 117 oder 0800 455 655 0.

Impfzentrum Flensburg

Sie haben einen Impftermin?

Für einen reibungslosen Ablauf, bitten wir Sie, Folgendes dringend zu beachten:

  • pünktliches Erscheinen, d.h. frühestens 10-15 Minuten vor dem gebuchten Termin und auf keinen Fall zu spät
  • Bringen Sie folgendes mit:
    • Impfpass
    • Personalausweis
    • ggf. Bescheinigung über die Impfberechtigung und
    • ausgefüllten Aufklärungs- und Anamnesebogen. Dabei ist darauf zu achten, dass der richtige Vordruck benutzt wird - Aufklärung für mRNA-Impfstoff für Impfungen mit Biontech und Aufklärung für Vektor-Impfstoff für Astra Zeneca) 

Parken

  • Personen, die in ihrer Mobilität eingeschränkt sind (z.B. Rollstuhlfahrer*innen, Personen mit Rollator) können auf das Gelände fahren und die Behindertenparkplätze sowie den barrierefreien Eingang nutzen.
  • Alle anderen Personen fahren bitte direkt auf den außerhalb des Geländes gelegenen und ausgewiesenen Parkplatz!

Zutritt nur mit Termin

Das Impfzentrum hat am 4.1. mit dem Impfen begonnen. Die Zahl der durchgeführten Impfungen richtet sich nach der Zuteilung des Impfstoffes durch Bund und Land Schleswig-Holstein.

Hinweis: Ein Zugang zum Impfzentrum ist nur nach vorheriger Terminvereinbarung möglich.

Impfstoffe - Hinweise

Land S-H (Medieninfo): Impfungen mit dem AstraZeneca-Impfstoff wiederaufgenommen

KIEL. Heute (18.3.) hat die Europäische Arzneimittelbehörde nach erneuter Bewertung mitgeteilt, dass der Nutzen der Impfungen mit dem Astra-Zeneca-Impfstoff weiterhin die mit einer Impfung verbundenen Risiken überwiegen. Vorausgegangen war eine fachliche Nutzen-Risiko-Bewertung im Hinblick auf aufgetretene Thrombosen in zeitlichem Zusammenhang mit der Impfung. Nach den dem Gesundheitsministerium vorliegenden Erkenntnissen hatte auch eine Klinik aus Schleswig-Holstein nach eingehender Bewertung eine Meldung dem in Deutschland zuständigen Paul-Ehrlich-Institut (am 17.3.) über eine Hirnvenen-Thrombose in zeitlichem Zusammenhang mit einer AstraZeneca-Impfung überstellt. Die betroffene Patientin sei auf dem Weg der Besserung, so die Klinik. Die Fachleute der EMA kamen in der heutigen Entscheidung zu dem Schluss, dass der Impfstoff weiterhin empfohlen ist. Das Bundesgesundheitsministerium und die Ständige Impfkommission haben sich der Bewertung am Abend angeschlossen. 

Gesundheitsminister Heiner Garg: "Es ist richtig und wichtig, dass eine fachlich fundierte Prüfung die Basis für die Fortsetzung des Impfens ist. Um Vertrauen wiederherzustellen, ist die Beurteilung der damit befassten Ärztinnen und Ärzte entscheidend und ich vertraue ihnen. Schleswig-Holstein richtet sich nach den entsprechenden Vorgaben der zuständigen europäischen und nationalen Fachbehörden und wird die Impfungen mit Astra-Zeneca schon am morgigen Freitag wiederaufnehmen. Das ist eine gute Nachricht für den Impffortschritt und damit für den Schutz aller Bürgerinnen und Bürger. Personen, deren Termine aufgrund des Aussetzens diese Woche abgesagt wurden, werden einen neuen Termin erhalten.“

Folgendes Verfahren gilt für die Wiederaufnahme der Impfungen in Schleswig-Holstein:

      • Die Impfungen für die vergebenen Impftermine werden aufgrund der heutigen Entscheidung ab Freitag, 19.3., 9 Uhr in allen Impfzentren fortgesetzt.
      • Wer einen Impftermin / Impfticket für Freitag, den 19.3. und alle folgenden Tage hat, kann und sollte diesen Termin wahrnehmen, sofern möglich
      • Die Personen, die Freitag einen Impftermin haben, werden darüber per email informiert – die vorsorglich erfolgte Absage für die Freitagstermine (19.3.) ist damit hinfällig
      • Wer aufgrund der Kurzfristigkeit seinen gebuchten Freitagstermin (19.3.) nicht wahrnehmen kann, wird einen Ersatztermin erhalten.

Alle Personen, deren Impfungen vom 16.-18.3. aufgrund der Aussetzung abgesagt wurden und diejenigen, die ihren Termin am 19.3. nicht wahrnehmen konnten, werden einen Ersatztermin erhalten. Sie brauchen sich nicht nochmal um einen neuen Impftermin bemühen, sondern werden per email einen neuen Impftermin in ihrem bisher gebuchten Impfzentrum erhalten.

Die Organisation dieser Ersatztermine ist derzeit in Arbeit. Nach dem jetzigen Planungsstand sollen die Ersatztermine primär in den beiden Wochen zwischen dem 29.03.2021 - 11.04.2021 stattfinden. Die Impf-Kapazitäten werden entsprechend in Abstimmung mit den Impfzentren ausgeweitet. Das kann unter Umständen auch eine zeitliche Ausweitung vor den bisherigen Öffnungszeiten, also eine Erweiterung von 8-9 Uhr, beinhalten.

Bundesgesundheitsministerium und Gesundheitsministerkonferenz haben bekräftigt, dass alle Impflinge ausdrücklich über mögliche Risiken aufgeklärt werden sollen. Das entsprechende Aufklärungsmerkblatt zum Vektorimpfstoff von AstraZeneca befindet sich bereits in der kurzfristigen Überarbeitung durch die Bundesbehörden. Die erfolgte Aufklärung kann übergangsweise auch handschriftlich oder durch ein ergänzendes Merkblatt von dem aufklärenden Arzt / Ärztin vorgenommen werden. Das Paul-Ehrlich-Institut wird kurzfristig zusammen mit der Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften (AWMF) Informationen für die Ärzteschaft zu den aktuellen Erkenntnissen erstellen.

Quelle: Pressemitteilung der Landesregierung S-H