Wirtschaft

Einzelhandel sowie Zentren- und Einzelhandelskonzept

Lebendige und attraktive Stadtteile benötigen attraktive Zentren, in denen wirtschaftliche, soziale und kulturelle Aktivitäten stattfinden. Der Handel hat dabei immer eine besondere Rolle gespielt und trägt auch aktuell als Impulsgeber entscheidend zur Lebendigkeit und Vielfalt der Innenstadt und der Stadtteilzentren bei.

Bedingt durch schnelle Wandlungsprozesse im Einzelhandel und durch zahlreiche Veränderungen stadtentwicklungsbestimmender Faktoren stellt die Stadt Flensburg, ihr im Jahr 2011 beschlossenes Einzelhandelskonzept als Zentren- und Einzelhandelskonzept neu auf. Auch die rechtliche Notwendigkeit, Einzelhandelsbestandsdaten regelmäßig fortzuschreiben, begründet die Überprüfung und Weiterentwicklung des bisherigen Konzeptes.

Besonderes Augenmerk liegt dabei auf der Stärkung der polyzentralen Struktur, die sich aus Innenstadt, Fachmarktzentrum Förde Park und Einkaufszentrum CITTI-Park, Stadttteilzentren und wohnortnahen Angebot zusammensetzt. Das Büro Stadt + Handel ist mit der Neuaufstellung beauftragt worden.

Öffentliche Auslegung für ein Zentren- und Einzelhandelskonzept und der Zentrenkonzepte für die Stadtteile Engelsby, Innenstadt, Mürwik, Neustadt und Weiche | 07.03. - 22.04.2022

Der Ausschuss für Umwelt, Planung und Stadtentwicklung fasste am 1. März 2022 den Entwurfs- und Auslegungsbeschluss für die Konzepte.

Die öffentliche  Auslegung erfolgt im Technischen Rathaus, Am Pferdewasser 14 und die Unterlagen sind auf der Beteiligungsplattform BOB-SH über den Link zum Verfahren abrufbar.

Dokumentation zur Online-Beteiligung Zentren- und Einzelhandelskonzept

Bis zum 03.01.2022 bestand eine Möglichkeit zur Ergänzung der Öffentlichkeitsbeteiligung über die Beteiligungsplattform Mentimeter.

Aus der bisherigen Beteiligung der Öffentlichkeit liegt eine vom Büro stadt + handel Dokumentation vor, die nachstehend abgerufen werden kann.

Dokumentation Öffentlichkeitsbeteiligung Einzelhandel (PDF, 18,3 MB)


Online-Beteiligung zum Zentren- und Einzelhandelskonzept | 07. - 09.12.2021

Zur Vorbereitung einer öffentlichen Auslegung wurde eine nach Stadtteilen gegliederte mehrteilige öffentliche, digitale Veranstaltung durchgeführt. Für die Stadtteile mit einem sogenannten Stadtteilzentrum erster Ordnung sollen die jeweils zu beachtenden Aspekte aufbereitet werden. Begonnen wurde jeweils mit einem Impulsvortrag des Büros. Anschließend erfolgte eine gemeinsame Bearbeitung der für den jeweiligen Stadtteil zu beachtenden Punkte.

Einige Grundinformationen können Sie den vom beauftragten Büro im Fachausschuss am 24.08. und 21.09.2021 gezeigten Präsentationen entnehmen, die nachstehend abrufbar sind.

Einzelhandelspräsentation 24.08.2021 (PDF, 5,3 MB)

Einzelhandelspräsentation 21.09.2021 - Teil 1 Funktionale Qualität (PDF, 6,6 MB)

Einzelhandelspräsentation 21.09.2021 - Teil 2 Städtebauliche Qualität (PDF, 5,3 MB)

Einzelhandelspräsentation 21.09.2021 - Teil 3 Markenqualität (PDF, 2,7 MB)

Einzelhandelspräsentation 21.09.2021 - Teil 4 Schlüsselprojekte (PDF, 1,4 MB)


Präsentation des Zentren- und Einzelhandelskonzeptes im Fachausschuss | 09.02.2021

Das mit der Erstellung eines gesamtstädtischen Zentren- und Einzelhandelskonzeptes beauftragte Unternehmen Stadt+Handel hat am 9. Februar 2021 seine bisherigen Ergebnisse vorgestellt. Diese komprimierte Präsentation zu den bearbeiteten Leistungsbausteinen steht Ihnen nachfolgend zur Verfügung.
Inhaltlich konzentrierten sich die Gutachter auf die wesentlichen Daten zur Einzelhandels- und Nahversorgungsstruktur. Anhand einer Analyse des Angebots- und Nachfragepotentials konnten zu unterschiedlichen Warengruppen rahmengebende Entwicklungspotentiale abgeleitet werden.
Am Beispiel der Innenstadt wurde der mehrdimensionale Ansatz der gutachterlichen Analyse, der ebenso auf die jeweiligen Hauptzentren übertragen werden wird, präsentiert. Diese Methode bildet den Ausgangspunkt für Zentren- bzw. Quartiersprofile, in denen die Stärken und Schwächen sowie Handlungsempfehlungen für die Stadtteilzentren dargestellt werden sollen.

Präsentation zum Zentren- und Einzelhandelskonzept | 09.02.2021 (PDF, 6,2 MB)


Beteiligung: "Einkaufen in Flensburg" - Was sagen Sie dazu?

Befragung als Grundlage für die zukünftige Entwicklung zu Einkaufsmöglichkeiten | August/September 2020

Für die Neuaufstellung des Zentren- und Einzelhandelskonzeptes wurden frühzeitig die Interessen der Bevölkerung und der Handelsunternehmen aufgenommen. Dies erfolgte auf verschiedenen Wegen.

Online-Befragung

Um die Stärken und Schwächen der Zentren zu identifizieren, eine qualitative Bewertung der einzelnen Standorte aufzunehmen und den Einzelhandelsstandort Flensburg für die Zukunft optimal aufzustellen, fand im Zeitraum vom 24. August bis 11. September 2020 eine Online-Haushaltsbefragung statt.

Befragung vor Ort

Außerdem führten Mitarbeiter*innen  des Büros Stadt + Handel bis zum 13. September 2020 in der Innenstadt und den Stadtteilzentren von Flensburg eine Passant*innenbefragung durch.

Befragung von Einzelhändlern

Die Meinung der Gewerbetreibenden hat natürlich ein bedeutendes Gewicht und deshalb werden diese im gleichen Zeitraum ebenfalls vom Büro Stadt + Handel befragt. Die Einzelhändler der Stadt erhalten über ein separates Anschreiben den Zugang zum Online-Fragebogen..  

Ergebnisse


Die Ergebnisse der Befragungen zu den jeweiligen Bereichen können Sie nachstehend aufrufen.

Händlerbefragung Innenstadt (PDF, 2 MB)

Haushalts- und Passantenbefragung Innenstadt (PDF, 1,5 MB)

Haushalts- und Passantenbefragung Stadtteilzentrum Mürwik (PDF, 1,2 MB)

Haushalts- und Passantenbefragung Stadtteilzentrum Engelsby (PDF, 1,2 MB)

Haushalts- und Passantenbefragung Stadtteilzentrum Neustadt (PDF, 1,3 MB)

Haushalts- und Passantenbefragung Stadtteilzentrum Weiche (PDF, 1,1 MB)

Haushalts- und Passantenbefragung Soziodemographie (PDF, 690 kB)



Einzelhandel im Stadtteil Weiche

Im Stadtteil Weiche sind für eine Erweiterung des Stadtteilzentrums im Bereich Ochsenweg / Holzkrugweg und die zusätzliche Ansiedlung eines Discounters nördlich davon am Ochsenweg die erforderlichen Bauleitplanverfahren eingeleitet. Im Zusammenhang mit diesen Planungen und der Erschließung von Wohngebieten im Bereich Friedenskirche ist zudem zu untersuchen, ob ein weiterer Nahversorger im Bereich des südlich der Bahnstrecke liegenden Stadtteils erforderlich und tragfähig ist.
Hierzu fand am 28. März 2018 eine öffentliche Versammlung statt, in der erste Ergebnisse der Untersuchung vorgestellt worden sind. Das beauftragte Büro Junker + Kruse aus Dortmund hat eine gutachterliche Stellungnahme erarbeitet, die Sie nachstehend einsehen und herunterladen können.

Gutachterliche Stellungnahme zum Einzelhandel im Stadtteil Weiche (PDF, 1,4 MB, 02.05.2018)

Mögliche Erweiterung des Förde Parks

Auf der Grundlage der Teilfortschreibung I (s.u.) gibt es eine Planungskonzeption für eine Erweiterung des Förde Parks. Sie wurde am 17. März 2015 im Ausschuss für Umwelt, Planung und Stadtentwicklung vorgestellt.

Die Mitteilungsvorlage der Verwaltung einschließlich einer Zusammenfassung des Gutachtens des Büros BBE können Sie hier aufrufen. Ebenso die damit verbundene Beratung.

BBE hat zudem die nachstehend aufrufbare Präsentation gezeigt.

Präsentation BBE (PDF, 1,6 MB)

Für die Erweiterung ist eine Bauleitplanung erforderlich, deren Einleitung durch die Ratsversammlung am 2. Juli 2015 mehrheitlich beschlossen wurde. Den entsprechenden Vorgang mit den Beschlussunterlagen können Sie hier aufrufen.

Am Dienstag, 10. Mai 2016 fand in diesem Verfahren die frühzeitige Öffentlichkeitsbeteiligung als öffentliche Bürgerversammlung statt.

Teilfortschreibung II des Einzelhandelskonzeptes (Mai 2015)

Da der Einzelhandel in dem Bereich Hafermarkt über das Bahnhofsumfeld, den Bereich Adelbylund, Hochfeld bis zum Ortsteil Tarup deutlichen Veränderungen unterliegt, ist eine gutachterliche Analyse und Bewertung mit entsprechenden Empfehlungen für den Flensburger Osten erarbeitet worden. Beispielsweise ist die Absicht, am Hafermarkt ein Stadtteilzentrum 2. Ordnung zu entwickeln, bisher noch nicht umgesetzt worden. Hingegen ist im Umfeld des Bahnhofes ein innenstadtnahes Wohngebiet mit ca. 500 Wohneinheiten in der Entwicklung.

Einzelhandelsgutachten für Teilfortschreibung Achse Hafermarkt - Taurp (CIMA Beratung + Management, 2014) (PDF, 3,3 MB)


Unter Berücksichtigung dieses Gutachtens und weiterer aktueller Entwicklungen im Flensburger Einzelhandel ist ein Entwurf einer Teilfortschreibung II erstellt worden. Dieser stellt die aktuellen Entwicklungsperspektiven für die Nahversorgungsstandorte in der Gesamtstadt dar.
Den Beschluss hat die Ratsversammlung am 7. Mai 2015 mehrheitlich gefasst. Die Beratung und zu den Einzelpunkten erfolgte Beschlussfassung können Sie hier nachvollziehen.

Die aktualisierte Fortschreibung mit den eingearbeiteten Änderungen können Sie über den nachstehenden Link aufrufen.

Einzelhandelskonzept Mai 2015 (PDF, 15,5 MB)

Teilfortschreibung I des Einzelhandelskonzeptes (Oktober 2014)

Seit der Einführung des Einzelhandelskonzepts in die städtebaulichen Abwägungsprozesse haben sich einige Veränderungen in der Einzelhandelslandschaft ergeben. Abgesehen von der in die Wege geleiteten Entstehung des Stadtteilzentrums Neustadt, ist die Erweiterung des CITTI-Parks zum Ende des Jahres 2013 abgeschlossen worden. Daneben wird für den Förde Park ein Anpassungserfordernis formuliert, dass sowohl Ausweitungen der zentrenrelevanten Sortimente als auch bauliche Veränderungen und Erweiterungen der Gesamtverkaufsfläche zum Ziel hat. Zahlreiche Ansiedlungswünsche für den südlichen Bereich der Schleswiger Straße verdeutlichen daneben die Dynamik des Einzelhandels mit dem Schwerpunkt auf die Ansiedlung großflächiger Betriebe. Die skizzierten Veränderungswünsche zum Förde Park und zur Schleswiger Straße lösen die Notwendigkeit einer gutachterlichen Untersuchung aus.

Einzelhandelsgutachten Förde Park / Schleswiger Straße (BBE Handelsberatung 2013) (PDF, 3,6 MB)


Auf der Grundlage dieses Gutachtens ist eine Teilfortschreibung I für das Einzelhandelskonzeptes am 9. Oktober 2014 durch die Ratsversammlung beschlossen worden.
Hierzu gibt es keine Gesamtneufassung des Konzeptes, da es sich nur um eine Textänderung auf Seite 18 und eine aktualisierte Sortimentsliste handelt.

Teilfortschreibung I (PDF, 103 kB)

Einzelhandelskonzept (Mai 2011)

Im Rahmen der Bauleitplanung ist die Sicherung einer verbrauchernahen Versorgung der Bevölkerung von besonderer Bedeutung. Dies erfolgt über die Festsetzung zulässiger Nutzung in Bebauungsplänen auf der Grundlage eines gesamtstädtischen Einzelhandelskonzeptes. Im Mai 2011 hat die Ratsversammlung entsprechende Grundsätze und Leitlinien für die räumliche Einzelhandelssteuerung beschlossen.

Einzelhandelskonzept 2011 (PDF, 4,7 MB)


Erweiterung des Gewerbegebietes Westerallee (Gläserne Akte)

Weitere Beschlussfassung zur Bauleitplanung als erneuter Aufstellungsbeschluss - 30.09.2021

Aus der öffentlichen Auslegung und der Beteiligung von Behörden und Träger öffentlicher Belange hat es zahlreiche Stellungnahmen gegeben. Die für das Frühjahr ...

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Auslegung der Unterlagen der Bauleitplanung zur Erweiterung des Gewerbegebietes Westerallee | 02.06.2020 - 10.07.2020

Es ist beabsichtigt, das Gewerbegebiet an der Westerallee in Richtung Osten zu erweitern. Hierfür sind Änderungen von Landschaftsplan und Flächennutzungsplan sowie ein neuer Bebauungsplan erforderlich. ...

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Moderationsverfahren mit den Kleingärtnern - 05.03.2020

Der Kleingartendialog mit den unmittelbar betroffenen Pächterinnen und Pächtern wurde fortgeführt und ist im beigefügten Protokoll dargestellt.

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Erneute frühzeitige Öffentlichkeitsbeteiligung im Bauleitplanverfahren - 20.11.2019

In einer zweiten Bürger*innenversammlung wurde über den Stand des Bauleitplanverfahrens und die ersten Ergebnisse der gutachterlichen Untersuchungen informiert.

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Erneuter Aufstellungsbeschluss zum Bauleitplanverfahren - 07.11.2019

Auf Grundlage der ersten Erkenntnisse aus dem Verfahren und der weiteren Vorhabenplanung wurde das Bauleitplanverfahren inhaltlich und räumlich neu aufgestellt.

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Gesprächskreis - 28.08.2019

Im Gesprächskreis mit dem Forum Westliche Höhe und der Bürgerinitiative Flensburger Westen die weitere Entwicklung vorgestellt. Dabei wurde der Stand der laufenden fachlichen Untersuchungen und der Planung der Flensburger Brauerei für die Teilverlagerung von Betriebsteilen vorgestellt.

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Gespräch mit Bürgerinitiative - 09.07.2019

Am 09.07.2019 wurde bei Bürgermeister Brüggemann ein Gespräch mit der Bürgerinitiave Flensburger Westen geführt. Für diesen Termin wurde für zwei weitere, von ...

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Moderationsverfahren mit den Kleingärtnern - 12.06.2019

Die Entwicklung des Gewerbegebietes hat unmittelbare Auswirkungen auf die in diesem Bereich liegenden Kleingärten.

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Gesprächskreis - 24.04.2019

Zur Begleitung des Bauleitplanverfahrens und Information der Öffentlichkeit wurde ein Gesprächskreis eingerichtet, in dem Vertreter des Stadteilforums Westliche Höhe, der Bürgerinitiative Flensburger ...

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Frühzeitige Öffentlichkeitsbeteiligung im Bauleitplanverfahren - 15.02.2019

Im Rahmen der eingeleiteten Bauleitplanverfahren erfolgt eine frühzeitige Öffentlichkeitsbeteiligung in Form einer öffentlichen Bürgerversammlung. Diese fand am 15.02.2019 in der Bürgerhalle des Rathauses statt. Nachstehend ...

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Aufstellungsbeschluss Bauleitplanverfahren - 13.12.2018

Die in der Innenstadt ansässige Flensburger Brauerei hat trotz der Optimierung von Betriebsabläufen und baulicher Erweiterungen am Standort Munketoft, die Entwicklungsgrenzen am Standort erreicht. ...

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Leitlinien zur Entwicklung von Gewerbeflächen


Hafen

Die Entwicklungen zum Sanierungsgebiet Hafen-Ost können Sie in der Gläsernen Akte der Stadt Flensburg (Zeitraum bis 2015) bzw. auf der Internetpräsenz des IHR-Sanierungsträgers (Zeitraum ab 2015) nachlesen.

Rahmenplan Hafen, Teilgebiet "Hafen-Ost"

Der Flensburger Hafen ist seit Jahren im Wandel begriffen. Die bisherigen Gebäude und Freiflächen sind zum Teil von wirtschaftlichen Stagnationen und auch Weggang von Betrie-ben geprägt. Einige Betriebe sind auch nicht mehr vom direkten Wasserzugang abhängig. Parallel dazu sind die Flächen am Hafen („am Wasser“) im Bewusstsein der Menschen im Sinne des Erlebens und Nutzens gestiegen.

Die Planung dient der Sicherung Flensburgs als Wirtschaftshafen, der auf den dafür erforderlichen Flächen konzentriert und gesichert wird und so die Möglichkeit zur qualitativen Aufwertung erhält. Parallel dazu wird eine Umnutzung der im Werte-Bewusstsein gestiegenen Flächen am Hafen und am Wasser ermöglicht. Ziel ist die Entwicklung eines neuen Quartiers in nächster Nähe zur Innenstadt mit Hafenambiente und Wasserlagen für Gewerbe / Hafenumschlag, maritimes Gewerbe und Dienstleistung, Wohnen, Freizeit und Tourismus.

Der Rahmenplan als informelle Planung dient der Vorbereitung der verbindlichen Bauleitplanung (Bebauungsplan). Die Stärke des Rahmenplans besteht darin, dass je nach Schwerpunkt der Fragestellungen und Aufgabenfelder in Form einer nicht normierten „offe-nen“ Planung Lösungen erarbeitet werden. Der Rahmenplan dient als städtebauliche Leitlinie und auch zur Sicherung der Flächen und der Erhaltung einer Kontinuität für potentielle Investoren über einen langen Zeitraum.

Die Ratsversammlung hat den Rahmenplan Hafen, Teilgebiet "Hafen-Ost" (Stand:18.08.2003) am 25. September 2003 beschlossen.
Am 26. Januar 2006 erfolgte der Beschluss der Ratsversammlung für die 1. Fortschreibung des Rahmenplanes (Stand: 23. November 2005).

Rahmenplan Plan- 1. Fortschreibung 2005 (PDF, 1.425 KB)

Rahmenplan Erläuterungsbericht (Stand: August 2003) (PDF, 2.329 KB)

Rahmenplan Plan Vergleich 2003-2005 (PDF, 1.482 KB)

 

FRAGEBOGEN "Bürger äußern sich zum Flensburger Hafen"

(8. - 28. Oktober 2008)

Bild: Masterplan FL Hafen - Fragebogen 2008 Blatt2 Seite2

Bild: Masterplan FL Hafen - Fragebogen 2008 Blatt2 Seite2   Für die Entwicklung des "Masterplans Flensburger Hafen" hat sich die Stadt Flensburg entschlossen, einen besonderen Weg zu beschreiten, indem Bürgerinnen und Bürgern, allen Interessierten, von Anfang an die Möglichkeit gegeben wurde, sich mit Ideen und Anregungen, aber auch mit Kritik einzubringen. Zur Beteiligung der Öffentlichkeit wurden die Ideenwerkstatt mit dem Ausfüllen des Fragebogens durchgeführt.
Alle Fragebögen wurden aufgenommen, statistisch sortiert und nach Häufigkeitsverteilung ausgewertet. Die Auswertung des Fragebogens diente zur Erstellung eines Meinungs- und Ideenbildes, welches zuerst als Grundlage beim Auftakt-Workshop (14.11.2008) diente und einfließt bei der Entwicklung des „Masterplanes Flensburger Hafen“. In den Workshops (Auftakt- und Folge-Workshop) werden die Anregungen ergänzt und untereinander abgewogen.
In weiteren Veranstaltungen sollen die Ergebnisse öffentlich dargestellt werden und weitere Dialoge / Austausch stattfinden.

Auswertung der Fragebögen 2008 (PDF, 1.021 KB)

Auflistung der Fragebögen 2008 (PDF, 115 KB)

PLANUNGSWERKSTÄTTEN der Kinder und Jugendlichen an verschiedenen Schulen

Um auch die Ideen und Bedürfnisse der Kinder und Jugendlichen dieser Stadt in die Planung des „Masterplans Flensburger Hafen“ mit einzubeziehen, haben sich die Kollegen des Spielmobils (FB 2 - Kinder- und Jugendbüro) auf den Weg gemacht, an verschiedenen Schulen mit Kindern und Jugendlichen zu arbeiten.

Mit der Methode einer „Planungswerkstatt“ sind verschiedene Ergebnisse erzielt worden.

Auswertung Planungswerkstätten Kinder Jugendliche 2008 (PDF, 321 KB)

Auflistung der Ergebnisse Planungswerkstätten Kinder Jugendliche 2008 (PDF, 1.217 KB)

Zusammenfassung / Fazit

Masterplan FL Hafen - Planungswerkstatt Kinder

Es wird deutlich, dass die Kinder in den verschiedenen Altersstufen unterschiedliche Bedürfnisse haben.

Für Grundschulkinder war „Raum für Erlebnisse“ vordergründig – Spiel, Sport, Spaß, aber auch Tiere und Natur waren Elemente, welche in jeder Klasse auftauchten.
Der Wunsch nach einem neuen, zweiten Spielplatz (bspw. an der Westseite des Hafens) bzw. neuen Spielpunkten mit andersartigen Spielgeräten wurde fast immer artikuliert. Andere Ideen waren z.B.: einen Zaun als Absturzsicherung in das Hafenbecken, Kinderläden zum Spielen und Treffen, Aussichtsturm sowie ausdrücklich „mehr Kinderfreundlichkeit“.
Neben den oben angeführten Bereichen wurden im Rahmen der Planungswerkstätten in den Klassen auch einzelne originelle Kinder-Ideen in das Beteiligungsverfahren eingebracht. So fand z.B. der Vorschlag, ein Unterwasserrestaurant an der Hafenspitze zu bauen, enorme Zustimmung in einer Grundschulklasse.

Die Kinder aus den Klassenstufen 5 bis 8 wünschten sich neben verschiedenen Bewegungs- und Spielangeboten (Schwimmbad, Sportplatz, Paintballarena, Eishalle…) mehr Grünanlagen mit Naherholungswert im Innenstadtbereich sowie weitere Verkaufsstände für Essen zum Mitnehmen (Döner, Pizza, Eis, McDonalds…).
Weitere wiederkehrende Ideen waren z.B. einen kleinen Strand mit Schwimmmöglichkeit einzurichten, eine Wasserrutsche, Treffpunkte für Jugendliche, Zaun um das Hafenbecken, Springbrunnen und die Bereitstellung von kostenlosem Trinkwasser.

Die Wünsche der Oberstufenschüler unterscheiden sich nur auf den ersten Blick von denen der Jüngeren. Auch hier stehen Freizeitmöglichkeiten ganz vorne an: Dem Wunsch der Herrichtung eines Beachclubs oder moderner Discos, Cafés und Bars folgt direkt das Statement „mehr Grünflächen“. Bei den Älteren wird außerdem deutlich, dass der Wunsch nach „ästhetisch Schönem“ stärker formuliert wird. So wurden Ideen wie z.B. gezielte Lichtinstallationen, optische bzw. farbliche Veränderungen aber auch Attraktionen mit „Wow“-Effekt diskutiert.

Neben den oben genannten „altersspezifischeren“ Ideen gab es einige Anliegen bzw. Wünsche, die in allen oder vielen Beteiligtengruppen wiederholt wurden.
So wünschten sich alle Beteiligten weniger Müll und mehr Sitzgelegenheiten im Hafenbereich. Die Thematik „Sauberes Wasser“ wurde häufig angesprochen. „Mehr Natur“ – also Bäume und Pflanzen aber auch Grünflächen – war in den Klassen ebenso Thema wie die zur Zeit eher triste farbliche Gestaltung im Hafengebiet. Der Wunsch nach öffentlichen Toiletten im Bereich Hafenspitze wurde ebenfalls mehrfach formuliert.
Sicherheit war ein wichtiges Thema besonders bei den Jüngeren. Kinder fühlen sich nicht zu jeder Tageszeit sicher am Hafen. Erwachsene, die sich auch tagsüber an der Hafenspitze aufhalten und Alkohol konsumieren, machen den Kindern Angst. Sicherheitspersonal könnte nach der Idee der Kinder für mehr Sicherheit am Hafen sorgen.

BESTEHENDE Konzepte zum Flensburger Hafen

Die Auflistung erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Wir nehmen gerne weitere Hinweise entgegen (Erdmann.Anke@Stadt.Flensburg.de).

FLENSBURG, Die Fördespitze, März 1982, Neue Heimat Nord Hamburg
Flensburg - Die Fördespitze, 1982, Neue Heimat Nord, Hamburg (PDF,  3.113 KB) 

 

Flächennutzungsplan (FNP) 1998, Fortschreibung
Link: Flächennutzungsplan (FNP), 1998

 

Verbindliche Bauleitplanung - Bebauungspläne im Bereich des Flensburger Hafens
Link: Übersicht der Bebauungspläne

 

Hafennutzungskonzept Flensburg, August 1988
Hafennutzungskonzept, 1988 (PDF, 9.199 KB)

 

Image- und Identitätskonzeption zur Neupositionierung und Profilierung der "Hafenstadt Flensburg" Dezember 1995 
Rahmenplan Hafen, Teilgebiet"Hafen-Ost", Stand: 18.08.2003, RV 25.09.2003 
Rahmenplan Hafen, Teilgebiet"Hafen-Ost"-1. Fortschreibung, Stand: 23.11.2005, RV 26.01.2006
Link: Rahmenplan Hafen, Teilgebiet “Hafen-Ost“

 

Rahmenplan Nördliche Altstadt 1996 
Rahmenplan Östliche Altstadt, RV 26.08.2004, Fortschreibung 2005
Rahmenplan Neustadt 2008, Gebietsänderung 2008, RV 08.05.2008
Link: Homepage IHR Sanierungsträger FGS mbH
 
Aufbauend auf den vorhandenen Planungen und den aktuellen Anforderungen soll für den Bereich Flensburger Hafen – von der Werft bis zum Industriehafen – ein „Masterplan“ entwickelt werden.

 

GEPLANTE Veranstaltungen

6. Flensburger Plantreff "Masterplan Flensburger Hafen": Öffentliche Informationsveranstaltung - Termin noch offen -

Erarbeitung des Masterplanes

 

DURCHGEFÜHRTE Veranstaltungen

Bürger äußern sich zum Flensburger Hafen
8. Oktober 2008, 18:00 Uhr,
Rathaus Flensburg – Europaraum (E67)

 

Ideenwerkstatt der Bürger
Zeitraum vom 8. – 28. Oktober 2008
(Fragebogen per Papier und per Internet)

 

Workshops „Entwicklung eines Masterplanes zum Flensburger Hafen“
Geschlossene Diskussion der hafen- und wasserbezogenen Wirtschaftsanlieger mit Fachexperten / Politik / Verwaltung:
- Auftaktworkshop am 14. November 2008

 

Planungswerkstätten der Kinder und Jugendlichen an verschiedenen Schulen in Flensburg durch das Kinder- und Jugendbüro
November 2008 - Januar 2009

 

Workshops „Entwicklung eines Masterplanes zum Flensburger Hafen“
Geschlossene Diskussion der hafen- und wasserbezogenen Wirtschaftsanlieger mit Fachexperten / Politik / Verwaltung:
- 2. Workshop "Teilräumliche Leitlinien" am 3. April 2009

 

5. Flensburger Plantreff "Masterplan Flensburger Hafen": Öffentliche Informationsveranstaltung / Sachstand
7. Juli 2009

Workshops „Entwicklung eines Masterplanes zum Flensburger Hafen“
Geschlossene Diskussion der hafen- und wasserbezogenen Wirtschaftsanlieger mit Fachexperten / Politik / Verwaltung:
- 3. Workshop "Teilräumliche Zeit- und Maßnahmenkonzepte" am 30. Oktober 2009

Dokumentation 3. Workshop “Teilräumliche Zeit- und Maßnahmekonzept“ 30.10.2009 (PDF, 1.741 KB)

 

Politische Diskussion "Masterplan Flensburger Hafen - Entscheidung zum weiteren Vorgehen"
18. Mai 2010 + 15. Juni 2010, Ausschuss für Umwelt, Planung und Stadtentwicklung (SUPA)
- Beschluss über Handlungsempfehlungen zu den Teilräumen 1 - 4

Handlungsempfehlungen für die Teilräume 1 bis 4 (PDF, 1.959 KB)

 

Politische Diskussion "Sicherstellung der hafenwirtschaftlichen Entwicklung des Gebietes Hafen-Ost",
Gemeinsamer Antrag der Flensburger Ratsfraktionen 07. Dezember 2010,
Hauptausschuss (HA-46/2010, 1. Ergänzung) + 30. November 2010,
Ausschuss für Umwelt, Planung und Stadtentwicklung (SUPA)
- Beschluss über Handlungsempfehlungen zu dem Teilraum 5

Handlungsempfehlungen für den Teilraum 5 (PDF, 463 KB)

Link: Ratsinformationssystem

Leitlinien zur Entwicklung von Gewerbeflächen

Die Ratsversammlung hat am 12.10.2017 Leitlinien beschlossen, die eine räumliche Steuerung von Angebot und Nachfrage im Bereich Gewerbeflächen zum Ziel hatten.

In dem hierzu entwickelten "Vier-Säulen-Modell" wurde unter anderem der Auftrag zur Entwicklung von 30 Hektar neuer Gewerbefläche im Stadtgebiet Flensburg erteilt (Säule I). Darin berücksichtigt wurde der seinerzeit parallel laufende Standortauswahlprozess für das neue Zentralkrankenhaus. Abhängig von der Standortentscheidung sollte eine Bauleitplanung für Gewerbeflächen entweder entlang der Westumgehung oder im Bereich Peelwatt erfolgen (Nr. 1.3 des Modells). Durch die Standortentscheidung für ein Krankenhaus im Bereich Peelwatt, war eine Bauleitplanung für Gewerbeflächen im Bereich an der Westumgehung vorzunehmen.

Beschlussvorlage zu den Leitlinien zur räumlichen Steuerung von Angebot und Nachfrage im Bereich Gewerbeflächen (PDF, 230 kB)

Vier-Säulen-Modell (PDF, 421 kB)

Leitlinienbeschluss Übersichtskarte (PDF, 3,4 MB)

Nähere Informationen zum Wirtschaftsstandort Flensburg erhalten Sie in der Rubrik Wirtschaftsstandort.