Stadtspaziergang:  "Flensburg - eine nachhaltige Stadt?"

7 Stationen laden dazu ein, sich mit dem Thema "Suffizienz [weniger kann mehr sein] in Flensburg" auseinanderzusetzen

In Kooperation mit der Stadt Flensburg führte das Norbert-Elias-Center der Europa-Universität Flensburg das transdisziplinäre Forschungsprojekt „Entwicklungschancen und -hemmnisse einer suffizienzorientierten Stadtentwicklung“ durch. Im Rahmen dessen Abschlusskonferenz konzipierten die Beteiligten einen Stadtspaziergang mit Fokus auf dem Thema Suffizienz. „Hierbei wurden bewusst verschiedene Aspekte zum Thema aufgegriffen“, erklärt Bürgermeister Henning Brüggemann, bei dem das Projekt in den vergangenen drei Jahren angesiedelt war. „Sehr anschaulich finde ich das Thema ‚öffentliche Räume‘ am Beispiel Stadtpark dargestellt. Urbanes, verdichtetes Wohnen benötigt hochwertige und attraktive öffentliche Räume. Hier ist die Stadt gefragt.“

Levke Mahrt vom Verein „Transformatives Denk und Machwerk“ und die ehemalige Praktikantin bei der Stadt Flensburg im Entwicklungsvorhaben „Entwicklungschancen und –hemmnisse suffizienzorientierter Stadtentwicklung“ Anna Glindemann wollen die Aufmerksamkeit auch auf die Schiffbrücke lenken. „Parken an der Schiffbrücke hat nichts mit einer nachhaltigen Mobilität zu tun. Der Raum sollte als Aufenthalts- und Naherholungsort umgestaltet werden und es ist ein neuer Radweg entlang der Straße zu schaffen, um Konflikte an der Hafenpromenade zu entschärfen,“ so die beiden Initiatoren des Spazierganges.

Der Spaziergang wurde vom Verein „Transformatives Denk- und Machwerk“ in digitaler Form mitsamt Fotos und Erklärungstexten für die Öffentlichkeit bereitgestellt. Interessierte können sich so selbst auf den Weg durch die Stadt machen und die Nachhaltigkeitsstrategie der Suffizienz anhand der städtischen Räumen kennenlernen.

Zum Spaziergang mit Stationen (Transformwerk)