Mehr Bildungsgerechtigkeit: Stadt überreicht Leih-Tablets

Mobile Endgeräte zur Gewährleistung von Online-/Fernunterricht in Corona-Zeiten für unversorgte Schüler*innen

Seit dem Lockdown im März ist insbesondere im Schulalltag alles anders geworden. Der übliche Präsenzunterricht musste an den Schulen zulasten des Fernunterrichts von zu Hause aus in den Hintergrund treten. Darauf waren die meisten Schulen –auch in Flensburg- so nicht vorbereitet – es fehlte schlichtweg an der erforderlichen Infrastruktur wie mobilen Endgeräten. Der Bund hat im Rahmen des DigitalPaktes Schule 500 Mio. € zur Verfügung gestellt, damit die Schulträger im Rahmen des Sofortausstattungsprogrammes mobile Endgeräte (Ausleihgeräte) anschaffen können, um allen unversorgten Schülerinnen und Schülern die Teilnahme am Online-Unterricht zu ermöglichen.

Die Stadt Flensburg hat für ihre städtischen Schulen rd. 436.000 € Fördermittel bewilligt bekommen. Nach der Bedarfsanmeldung der Schulen, wurden viele Tablets und Laptops sowie Zubehör angeschafft bzw. beauftragt mit dem Ziel, dass die (Ausleih-)geräte den unversorgten Schülerinnen und Schülern zum Beginn des neuen Schuljahres dann auch zur Verfügung stehen.

 

Da ganz Deutschland entsprechende Käufe tätigt, ist zurzeit überall mit längeren Lieferfristen zu rechnen. Es dem Bildungsbüro in einer tollen Zusammenarbeit mit zahlreichen Akteuren (Vergabestelle, Rechnungsprüfung, Bildungsministerium, dem Lieferanten pp.) gelungen, dass Lieferungen seit Beginn dieser Woche tatsächlich eintreffen.

 

Die Hohlwegschule und die Friholtschule sind dabei die ersten Schulen, die ihre Geräte erhalten.

Oberbürgermeisterin Simone Lange, Dezernent Stephan-Kleinschmidt und Fachbereichsleiterin Ellen Kittel überreichten heute die ersten Geräte.