Flensburger Stadion bietet Platz für Unterkünfte

Geflüchtete aus der Ukraine

Zur Unterbringung von Geflüchteten prüft die Stadt Flensburg derzeit mögliche Standorte. Neben der Ertüchtigung bestehender städtischer Gebäude, wie etwa der Schule Ramsharde wurden auch Standorte für die Errichtung einer temporären Unterkunft für Geflüchtete gesucht.  Ein geeigneter Standort hierfür ist der Sandplatz im Stadion. Die Stadt ist mit dem Trägerverein des Stadions übereingekommen, diesen Standort näher zu betrachten. Entsprechende bauordnungsrechtliche Abstimmungen laufen derzeit.

Die Sanierung des Stadions läuft derzeit in einzelnen Ausbauschritten. Es ist angedacht, zu dem Zeitpunkt, zu dem die Fläche nicht mehr für eine Unterkunft für Geflüchtete benötigt wird, diese entsprechend der Ausbau- und Sanierungsplanung des Stadions in Abstimmung mit den Nutzern herzurichten und zu sanieren. In den kommenden Wochen soll das Thema im Bildungs- und Sportausschuss sowie dem Finanzausschuss beraten werden. Die Mitgliederversammlung des Trägerverein Flensburger Stadion wird auf ihrer Sitzung eine Information erhalten.

Bürgermeister Henning Brüggemann: „Mit dem Standort Stadion haben wir die Möglichkeit kurzfristig neuen Wohnraum zu schaffen, damit die Menschen, die Schutz bei uns suchen eine Bleibe finden können. Ich freue mich, dass es beim Trägerverein eine hohe Bereitschaft, gibt die Stadt hier zu unterstützen. Der Standort ist geeignet, weil es sich um eine Fläche mit festem Untergrund handelt, die eine ausreichende Größe auch für mögliche weitergehende Erweiterungen hat und gut erschlossen ist. Ferner ist die Fläche eingebunden in einen Landschafts- und Aktivitätsraum der Stadt, der attraktiv ist. Im Anschluss an die temporäre Nutzung wird die bereits vorliegende Planung weiter fortgeführt.“