Kindertagesstätten

Kitas in Flensburg

Hier finden Sie einen Liste aller Kindertagesstätten in Flensburg. Die Liste enthält Kitas sämtlicher Träger und gibt Aufschluss über Gruppengrößen, Stadtteil und Besonderheiten.

Städtische Kindertagesstätten

Die Stadt Flensburg betreibt 11 qualitätsgeprüfte Kindertagesstätten in eigener Trägerschaft. Diese haben nach dem Kindertagesstättengesetz einen eigenen Betreuungs-, Erziehungs- und Bildungsauftrag. Grundlage unseres pädagogischen Konzeptes sind die Bildungsleitlinien der Landesregierung.

Hier finden Sie das Rahmenkonzept der städtischen Kindertagesstätten. Die Konzepte der jeweiligen Einrichtungen finden Sie auf den Seiten der einzelnen Häuser.

Die Kooperationspartner der Kindertagesstätten finden Sie hier.

Raumkonzept Städtische Kindertagesstätten

Für die Kindertagesstätten in städtischer Trägerschaft wurde ein Raumkonzept politisch beschlossen, in dem die räumliche Ausstattung sowie Größe und Gestaltung der Kindertagesstätten definiert wird. Dies soll Verbindlichkeit herstellen und zukünftige Planungsprozesse vereinfachen.

Ziele der städtischen Kitas

Unsere Ziele sind:

  • Die Förderung einer ganzheitlichen kindgerechten Entwicklung entsprechend dem Erziehungs- und Bildungsauftrag nach den Bildungsleitlinien des Landes Schleswig-Holstein.
  • Die Förderung des leiblichen, seelischen und geistigen Wohles des Kindes.
  • Die Förderung verhaltensauffälliger Kinder und Kinder mit Behinderung durch Einzelintegration und in Integrationsgruppen.
  • Die Unterstützung der Eltern bei der Förderung und Erziehung ihres Kindes.
  • Die kindgerechte Gesundheitsförderung und Ernährung.
  • Die altersgerechte Sprachförderung für Kinder mit und ohne Migrationshintergrund.
  • Die Beteiligung von Kindern im Rahmen des § 47f der Gemeindeordnung.
  • Leistungsgerechte Platz- bzw. Betreuungskosten.

Die pädagogische Arbeit entwickelt, fördert und unterstützt entsprechend dem Alter und dem Entwicklungsstand insbesondere die Fähigkeiten, die Kinder zur täglichen Lebensbewältigung benötigen, mit denen Kinder ihre Erfahrungen verarbeiten und Selbstständigkeit gewinnen und Kindern das soziale Zusammenleben mit anderen Menschen ermöglichen.
 

Wir legen Wert auf:

  • Die Gleichberechtigung von Mädchen und Jungen.
  • Das Zusammenleben von Kindern mit unterschiedlichen Befähigungen.
  • Das Zusammenleben von Kindern unterschiedlicher sozialer und kultureller Herkunft.
  • Die Esskultur unter besonderer Berücksichtigung einer kindgerechten gesunden Ernährung.
  • Die Erreichung der Schulfähigkeit.
  • Die Unterstützung des schulischen Alltags durch eine qualifizierte Hausaufgabenhilfe.

Städtischen Kindertagesstätten im Überblick

Wir bieten in unseren Einrichtungen folgende Plätze:
  • in altersgemischten Gruppen für 1- 6 jährige Kinder
  • in Krippengruppen für 1 - 3 jährige Kinder 
  • in Regelgruppen für 3- 6 jährige Kinder
  • in Naturgruppen für 3 - 6 jährige Kinder 
  • in Horten für 6- 14 jährige Kinder gefördert.

Der tägliche Betreuungsumfang liegt in der Regel zwischen 5 und 8 Stunden. In einigen Einrichtungen können wir Betreuungszeiten bis zu 10 Stunden anbieten.

Für mehr Informationen zu unseren Einrichtungen klicken Sie auf den jeweiligen LINK.

Name und AnschriftTelefon (0461)AufnahmealterÖffnungszeiten
Städt. Kita Alter Kupfermühlenweg
Alter Kupfermühlenweg 2
24939 Flensburg
852243 1 bis 6 Jahre 7:30 - 15:30 Uhr
Städt. Kita Stuhrsallee
Stuhrsallee 13 – 18
24937 Flensburg
852773 1 bis 14 Jahre 7:00 - 17:00 Uhr
Städt. Integrative Kneipp Kita Weiche
Bahnstr. 2
24941 Flensburg
852890 1 bis 6 Jahre 7:30 - 16:00 Uhr
Städt. Betriebskita Am Sophienhof
Graf-Zeppelin-Str. 16
24941 Flensburg
851576 1 bis 6 Jahre 5:45 - 19:00 Uhr
Städt. Kita Johannisstraße
Johannisstraße 9
24937 Flensburg
852366 3 bis 6 Jahre 7:30 - 15:30 Uhr
Städt. Kita Tarup
Sandbergweg 17 a
24943 Flensburg
63800 3 bis 6 Jahre 7:00 - 16:00 Uhr
Städt. Kita Engelsby
Taruper Weg 5
24943 Flensburg
61735 3 bis 6 Jahre 7:00 - 16:00 Uhr
Städt. Kita Fruerlund
Fruerlunder Str. 64
24943 Flensburg
852434 1 bis 6 Jahre 7:00 - 15:30 Uhr
Städt. Kita Neustadt
Jens-Due-Weg 2
24939 Flensburg
852157 3 bis 14 Jahre 7:30 - 19:00 Uhr
Städt. Kita Schwedenheim
Helenallee 17
24937 Flensburg
852375 1 bis 6 Jahre 7:30 - 16:00 Uhr
Städt. Kita Sophiesminde
Apenrader Straße 164
24939 Flensburg
854115 2 bis 6 Jahre 7:30 - 15:30 Uhr
Städt. Kita am Ostseebad
Apenrader Straße 160

24939 Flensburg

851211 1 bis 6 Jahre  7:30 -16:30 Uhr

Schließzeiten

Die städtischen Kindertagesstätten schließen maximal an 20 Tagen im Jahr:

- 15 Tage in den Sommerferien
- 3 Tage zwischen Weihnachten und Neujahr
- 2 Fortbildungstage

(Ausnahme: Kita Am Sophienhof macht keine Sommerferien.)
Die Schließzeiten werden in den Kitas langfristig vorher angekündigt.

Qualitätsentwicklung in den städtischen Kindertagesstätten

Die Qualität der Städtischen Kindertagesstätten

Die Stadt Flensburg hat sich bereits im Jahr 2002 dazu entschlossen, ihre Einrichtungen einem Qualitäts-Entwicklungsverfahren zu unterziehen und mit allen ihren Gruppen extern untersuchen zu lassen. Dies geschah im Einvernehmen mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Einrichtungen, die den Mut hatten, sich einer für sie im Ergebnis nicht vorher zu sehenden externen Qualitätseinschätzung zu stellen.
Die Qualitätsuntersuchung wurde im Jahr 2006 durch ein der Freien Universität Berlin angegliedertes Institut (PädQuis) vorgenommen. Geschulte externe BeobachterInnen haben in dieser Zeit jede Gruppe in den städtischen Einrichtungen nach einem in den USA entwickelten und in Deutschland modifizierten Verfahren (KES - Kindergarten-Einschätz-Skala) untersucht. Neben den Beobachtungen rundeten eine Elternbefragung, Interviews mit PädagogInnen sowie Gespräche mit den Leitungen der Einrichtungen das Bild ab.

Gleichzeitig mit der oben genannten Untersuchung wurde - ebenfalls von PädQuis - für alle Einrichtungen ein Qualitätsprofil erstellt, um zu prüfen, ob der jeweiligen Kita auf dieser Grundlage das Deutsche Kindergarten Gütesiegel verliehen werden kann.
Kriterien bei dieser Untersuchung waren

  • Orientierungsqualität (Konzeption und Fortbildungsmöglichkeiten)
  • Strukturqualität (Ausbildung der Päd. / Gruppengrößen/ Erzieher-Kind-Schlüssel, Vor- und Nachbereitungszeiten, Innenräume, Außengelände, Leitungsfreistellung)
  • Prozessqualität (Organisation und Ablauf pädagogischer Prozesse)
  • Familienbezug des Kindes (Elterninformation, Familienunterstützung, El-ternpartizipation, Individuelle Förderung des Kindes, Kindliches Wohlbe-finden und allgemeine Elternzufriedenheit)

Alle städtischen Kindertagestätten haben dieses Qualitätsziel erreicht.
Am 31. Oktober 2006 wurde Ihnen von Prof. Dr. Wolfgang Tietze (Freie Universität Berlin) das Deutsche Kindergarten-Gütesiegel verliehen.

Die städtischen Kindertagesstätten befinden sich in einem kontinuierlichen Qualitäts-Entwicklungsprozess. Begleitet werden sie dabei weiterhin vom Institut PädQuis.

Qualitätsuntersuchung Kitas mit Nacherhebung (PDF, 546 KB)

Gesunde Ernährung in städtischen Kitas

Gesunde Ernährung in den städtischen Kindertagesstätten

Die städtischen Kindertagesstätten legen einen hohen Wert auf gesunde Ernährung, insbesondere auf frisch zubereitete Mahlzeiten. Sie betreiben daher in der Mehrzahl der Einrichtungen eigene Frischküchen. Kindergartenkindern, die über 5 Stunden in den Einrichtungen bleiben, und allen Hortkindern wird ein Mittagessen mit ausgewogener Mischkost (z.B. Haupt-speise / Rohkostteller / Gemüse, Nachtisch / Obst) angeboten. Neben dem von zu Haus mitgebrachten Frühstück bietet die Kindertagesstätte immer Getränke und meist auch Obst an. Zum Nachmittag gibt es eine Zwischenmahlzeit.
In 6 von 10 Einrichtungen gibt es hauseigene Küchen, in denen das Essen vor Ort frisch und ausgewogen zubereitet wird. Die städtischen Kindertagestätten, die nicht über eine eigene Küche verfügen, werden von den anderen Einrichtungen „mit bekocht“, so ist gewährleitet, dass in allen Häusern kindgerechtes, ausgewogenes und gesundes Essen serviert wird.

Es wird darauf geachtet, dass die religionsentsprechenden Speiseregeln, wie zum Beispiel kein Schweinefleisch für Menschen muslimischen Glaubens, eingehalten werden. Auf Allergien und Lebensmittelunverträglichkeiten einzelner Kinder wird Rücksicht genommen. Die Kinder werden an der Gestaltung der Speisepläne beteiligt. Wir lassen das Essen von den Kindern bewerten und fragen sie nach ihren Wünschen.
In allen Einrichtungen sind Ernährungsbeauftrage vorhanden, die gemeinsam mit den Köchinnen und Hauswirtschafterinnen unter Berücksichtigung der Wünsche der Kinder die Speisepläne erstellen.

Zur Ernährung in den städtischen Kindertagesstätten wurde in den Jahren 2001 bis 2005 von allen städtischen Kindertagesstätten ein gemeinsames Ernährungskonzept entwickelt. Die Erarbeitung dieses Konzeptes wurde vom Institut für Ernährung und Verbraucherbildung der Universität Flensburg unterstützt.

Die Ergebnisse finden sich im aktuellen Konzept wieder.

Gutes Essen macht Spaß! (PDF, 5,4 MB)

 

Fit Kid

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung e. V. (DGE) bietet Tageseinrichtungen für Kinder die Möglichkeit, das Angebot einer vollwertigen Verpflegung auszeichnen zu lassen – durch die FIT KID-Zertifizierung. Die Basis für diese Zertifizierung bilden die von der DGE herausgegebenen "DGE-Qualitätsstandards für die Verpflegung in Tageseinrichtungen für Kinder"

Tageseinrichtungen für Kinder, die die Kriterien der drei Qualitätsbereiche Lebensmittel, Speisenplanung & -herstellung und Lebenswelt erfüllen, sind berechtigt, die Bezeichnung FIT KID-Zertifizierung zu führen. Die Qualitätsbereiche sind folgendermaßen definiert:

  • Lebensmittel Mittagsverpflegung: Optimale Lebensmittelauswahl und Anforderungen an den Speisenplan
  • Speisenplanung & -herstellung: Kriterien zur Planung und Herstellung der Speisen für die Mittagsverpflegung, Gestaltung des Speisenplans
  • Lebenswelt: Rahmenbedingungen in Tageseinrichtungen für Kinder

Die Städtischen Kindertagesstätten mit ihren Küchen sind in der Zeit von 2011 bis 2013 von einem Auditor der DGE geprüft und bewertet worden. Alle Einrichtungen mit Frischküchen sind bis Ende 2014 zertifiziert und werden über diesen Zeitpunkt hinaus nach den Richtlinien und Vorgaben der DGE weiter verfahren.
Die Zertifikate wurden am 17.4.2013 von Frau Prof. Dr. Ines Heindl übereicht.

Personalausstattung in städtischen Kitas

Pädagogisches Personal

Die personellen Anforderungen in Kindertagesstätten sind in der KiTaVO (Landesverordnung über Mindestanforderungen für den Betrieb von Kindertageseinrichtungen) geregelt. In den §§ 4 bis 6 werden sowohl die Qualifikation als auch die Anzahl der Kräfte festgelegt.
In den städtischen Einrichtungen beschäftigen wir ausschließlich staatlich anerkannte ErzieherInnen und sozialpädagogische AsisstentInnen. Es sind je Gruppe mind. 2,0 Stellen für pädagogisches Personal vorhanden, darüber hinaus erhalten unsere Mitarbeiter/innen Zeit für Vor- und Nachbereitungsarbeiten. In Gruppen mit Kinder unter 3 Jahren sowie in den Naturgruppen sind mind. 2,5 Fachkräfte eingesetzt.
Für die besondere Förderung von Kindern (Einzelintegration) beschäftigen wir eigene HeilpädagogInnen oder arbeiten mit freien heilpädagogischen Diensten zusammen. Zusätzlich beschäftigen wir in jeder Kita Inklusionsfachkräfte mit 5 Stunden pro Gruppe.
Unsere Leitungskräfte sind Diplom-PädagogInnen, SozialpädagogInnen oder erfahrene ErzieherInnen; sie sind überwiegend vom Gruppendienst freigestellt.

Haus- und Grundstücksbewirtschaftung

Im Bereich Küche, Hauswirtschaft, Gebäudereinigung und Hausmeisterdienste sind überwiegend ausgebildete Kräfte eingesetzt.

Verwaltung

Die Abwicklung der Elternbeiträge und Essengelder erfolgt zentral in der eigenen Verwaltungsabteilung im Rathaus. Dort stehen qualifizierte MitarbeiterInnen für Fragen zu Elternbeiträgen, Beitragsermäßigung, Bildungs- und Teilhabe-Gutscheinen und Steuerbescheinigungen zur Verfügung.


Alle städtischen MitarbeiterInnen sind sozialversicherungspflichtig beschäftigt, es gelten die Regelungen des aktuellen Tarifvertrags für den öffentlichen Dienst (TVöD).


Rechtsanspruch auf einen Kindertagesstättenplatz

Gesetzlicher Rechtsanspruch auf einen Kindertagesstättenplatz

Für alle Kinder vom vollendeten dritten Lebensjahr bis zum Schuleintritt besteht gem. § 24 SGB VIII i.V.m. § 3 der Kindertagesstättenverordnung (KiTaVO) ein Anspruch auf den Besuch einer Tageseinrichtung im Umfang von 4 Stunden an 5 Tagen in der Woche.

In Flensburg wird dieses sog. bedarfsgerechte Angebot auf 5 Stunden täglich erweitert.

Ab dem 01.08.2013 besteht für alle Kinder, die das erste Lebensjahr vollendet haben bis zur Vollendung des dritten Lebensjahres ein Anspruch auf frühkindliche Förderung in einer Tageseinrichtung oder in Kindertagespflege.
Der Umfang der täglichen Betreuungszeit richtet sich nach dem individuellen Bedarf.

Individueller Rechtsanpruch

Über den gesetzlichen Rechtsanspruch hinaus kann in Flensburg für Kinder von 0-14 Jahren ein individueller Rechtsanspruch auf Betreuung unter bestimmten Voraussetzungen geltend gemacht werden.

Dies gilt, wenn diese Kinder betreut bzw. länger betreut werden müssen, weil

1. deren Erziehungsberechtigte

  • einer Erwerbstätigkeit nachgehen oder eine Erwerbstätigkeit aufnehmen,
  • sich in einer beruflichen Bildungsmaßnahme, in der Schulausbildung oder Hochschulausbildung befinden oder
  • Leistungen zur Eingliederung in Arbeit im Sinne des SGB II erhalten.

(Lebt das Kind mit nur einem Erziehungsberechtigten zusammen, so tritt diese Person an die Stelle der Erziehungsberechtigten.)

 

2. deren Wohl ohne eine entsprechende Förderung nicht gewährleistet ist. Zum Beispiel

  • bei Entwicklungsrückständen, Behinderungen, Verhaltensauffälligkeiten,
  • bei einem besonders ungünstigen sozialen Umfeld,
  • bei besonderen Konfliktlagen der Eltern oder
  • sonstigen Belastungssituationen, wie z.B. nicht gesicherte Betreuung aufgrund schwerwiegender Krankheit oder Behinderung der Eltern oder eines Pflegefalls in der Familie.
  •  

3. Sprachdefizite beim Kind vorliegen
(keine oder geringe Deutschkenntnisse bzw. Sprachauffälligkeit oder Spracharmut).

Diese Kriterien gelten in begründeten Einzelfällen auch für den Verbleib oder die Aufnahme von Kindern, die das 14. Lebensjahr bereits vollendet haben.
Für die Kindertagesstätten der dänischen Minderheit gelten deren Aufnahmeregelungen.

In den Einzelfällen, in denen erkennbar ist, dass die persönlichen Voraussetzungen vorübergehend nicht vorliegen, kann der individuelle Rechtsanspruch auch nach Wegfall der persönlichen Voraussetzungen bis zu drei Monate weiterhin anerkannt werden. Für Kinder im letzten Kindergartenjahr vor der Schulaufnahme gilt dies bis zur Einschulung.

Was kostet Kindertagesbetreuung?

Die Gebühr beträgt ab 1.8.2011 monatlich pro Kind :

Für Kinder bis 3 Jahre 
bei einer bis zu 5-stündigen Betreuung 160,00 €
bei einer bis zu 6,5-stündigen Betreuung 208,00 €
bei einer bis zu 8-stündigen Betreuung 256,00 €
Entgelt für das Mittagessen 40,00 €

 

Für Kinder über 3 Jahre 
bei einer bis zu 5-stündigen Betreuung 138,00 €
bei einer bis zu 6,5-stündigen Betreuung 179,00 €
bei einer bis zu 8-stündigen Betreuung 221,00 €
Entgelt für das Mittagessen 40,00 €

 

Gebührensatzung für die Städtischen Kindertagesstätten und für die Kindertagespflege in der Stadt Flensburg

Gebührensatzung Städtische KiTas und Kindertagespflege ab 01.08.2018 (PDF, 1,4 MB)

Elternbeitragsrichtlinie ab 01.08.2018 (PDF, 667 kB)

Anlage zur Richtlinie für die Erhebung von Elternbeiträgen in Kindertageseinrichtungen und in der Kindertagespflege in der Stadt Flensburg(Beitragstabellen)

 

 

Früh- und Spätdienst

Für die Inanspruchnahme von Früh- und / oder Spätdienst wird je 1/2 Stunde ein Zuschlag von monatlich 10% der Gebühr für die 5-stündige Betreuung erhoben:

 

Kinder unter 3 Jahre

16,00 €

Kinder über 3 Jahre

13,80 €

Ermäßigung für Geschwisterkinder

Für das 1. Geschwisterkind zahlen Sie:

70% der Gebühr

Für das 2. Geschwisterkind zahlen Sie:

50% der Gebühr

Ab dem 3. Geschwisterkind zahlen Sie:

30% der Gebühr

Verfahren Geschwisterermäßigung trägerübergreifend (PDF, 8 kB)

 

Einkommensabhängige Ermäßigung

Es besteht die Möglichkeit der einkommensabhängigen Elternbeitragsermäßigung. Nähere Auskünfte erteilt die Ermäßigungsstelle im Bürgerbüro der Stadt Flensburg.

Das notwendige Formular zum Antrag auf Beitragsermäßigung erhalten Sie in Ihrer Kindertagesstätte. Es steht Ihnen ebenfalls unten zum Download bereit.

Antrag auf Übernahme von KiTa-Gebühren (PDF, 62 KB)

Wie wird das bereinigte Einkommen berechnet? (PDF, 56 KB)

Rechtsanspruch auf Kindertagesbetreuung

Gesetzlicher Rechtsanspruch auf KIndertagesbetreuung

Für alle Kinder vom vollendeten dritten Lebensjahr bis zum Schuleintritt besteht gem. § 24 SGB VIII i.V.m. § 3 der Kindertagesstättenverordnung (KiTaVO) ein Anspruch auf den Besuch einer Tageseinrichtung im Umfang von 4 Stunden an 5 Tagen in der Woche.

In Flensburg wird dieses sog. bedarfsgerechte Angebot auf 5 Stunden täglich erweitert.

Ab dem 01.08.2013 besteht für alle Kinder, die das erste Lebensjahr vollendet haben bis zur Vollendung des dritten Lebensjahres ein Anspruch auf frühkindliche Förderung in einer Tageseinrichtung oder in Kindertagespflege.
Der Umfang der täglichen Betreuungszeit richtet sich nach dem individuellen Bedarf.

Individueller Rechtsanpruch

Über den gesetzlichen Rechtsanspruch hinaus kann in Flensburg für Kinder von 0-14 Jahren ein individueller Rechtsanspruch auf Betreuung unter bestimmten Voraussetzungen geltend gemacht werden.

Dies gilt, wenn diese Kinder betreut bzw. länger betreut werden müssen, weil

1. deren Erziehungsberechtigte

  • einer Erwerbstätigkeit nachgehen oder eine Erwerbstätigkeit aufnehmen,
  • sich in einer beruflichen Bildungsmaßnahme, in der Schulausbildung oder Hochschulausbildung befinden oder
  • Leistungen zur Eingliederung in Arbeit im Sinne des SGB II erhalten.

(Lebt das Kind mit nur einem Erziehungsberechtigten zusammen, so tritt diese Person an die Stelle der Erziehungsberechtigten.)

 

2. deren Wohl ohne eine entsprechende Förderung nicht gewährleistet ist. Zum Beispiel

  • bei Entwicklungsrückständen, Behinderungen, Verhaltensauffälligkeiten,
  • bei einem besonders ungünstigen sozialen Umfeld,
  • bei besonderen Konfliktlagen der Eltern oder
  • sonstigen Belastungssituationen, wie z.B. nicht gesicherte Betreuung aufgrund schwerwiegender Krankheit oder Behinderung der Eltern oder eines Pflegefalls in der Familie.
  •  

3. Sprachdefizite beim Kind vorliegen
(keine oder geringe Deutschkenntnisse bzw. Sprachauffälligkeit oder Spracharmut).

Diese Kriterien gelten in begründeten Einzelfällen auch für den Verbleib oder die Aufnahme von Kindern, die das 14. Lebensjahr bereits vollendet haben.
Für die Kindertagesstätten der dänischen Minderheit gelten deren Aufnahmeregelungen.

In den Einzelfällen, in denen erkennbar ist, dass die persönlichen Voraussetzungen vorübergehend nicht vorliegen, kann der individuelle Rechtsanspruch auch nach Wegfall der persönlichen Voraussetzungen bis zu drei Monate weiterhin anerkannt werden. Für Kinder im letzten Kindergartenjahr vor der Schulaufnahme gilt dies bis zur Einschulung.

Familienzentren in Flensburg

6 Familienzentren, jeweils angegliedert an eine Kita, bieten zusätzliche Beratung, Unterstützung und verschiedene Angebote für Kinder und Eltern der Kita und Menschen im Sozialraum an.

In jeder Einrichtung ist eine Fachkraft für Kita-Sozialarbeit als Ansprechpartner/in tätig. Sie bietet Beratung und Unterstützung in allen Fragen des täglichen Lebens, der Erziehung, zum Übergang von der Familie in die Kita und von der Kita in die Schule an. Sie gibt Ratschläge, wenn sie darum gebeten wird, und manchmal hilft sie einfach ganz praktisch. Auch Unterstützung in behördlichen Angelegenheiten gehört dazu. In offenen Angeboten treffen sich Menschen aus dem Stadtteil, tauschen sich aus, lernen voneinander und miteinander. In verschiedenen Angeboten erleben Menschen Gemeinschaft, können Kinder und Erwachsene aktiv und kreativ sein, erhalten Eltern Informationen und Begleitung in Fragen der Erziehung.

Alle Angebote sind kostenlos!

StadtteilEinrichtungKita-LeitungFachkraft für Kita-SozialarbeitTelefonE-Mail
 Altstadt

DKSB Familienhaus Marientreppe

Marientreppe 10

Frau Lobemeier Inga Dragic-Oltersdorf 01577 2474163 familienzentrum@kinderschutzbund-flensburg.de
 Neustadt

Städt. Kita Neustadt KIEZ

Jens-Due-Weg 2

Herr Hoffmann N.N. 85 1596 kiez.neustadt@flensburg.de
 Nordstadt

Adelby 1 Familienzentrum Nordstadt (Kita Sol-Lie)

Bauer Landstr. 19

Frau Thürnau Arvid Hennings 48162066 familienzentrum-nordstadt@adelby1.de
 Nordstadt

ADS
Kita Schulgasse KIEZ

Schulgasse 10

 Frau Stühr Nicola Grubert  48162001 ads-kiez@versanet.de
 Fruerlund

Adelby 1 Familienzentrum Fruerlund (Kita Bullerbü)

Schleibogen 6

 Frau Kienaß Sandra Trautmann 40683962 familienzentrum-fruerlund@adelby1.de
 Mürwik

Städt. Kita Fruerlund

Fruerlunder Str. 64

 Frau Rux Sabrina Jungeblut 852434 familienzentrum-fruerlund@flensburg.de

Die Familienzentren werden von der Stadt Flensburg und dem Land Schleswig-Holstein gefördert.


Informationen für Träger

Bedarfsplanung für Kindertagsbetreuung bis 2020

Die Fortschreibung der Bedarfsplanung für Kindertagesbetreuung bis 2020 wurde am 21.02.2019 von der Ratsversammlung der Stadt Flensburg einstimmig beschlossen.

Diese bietet neben den Aussagen zur Bevölkerungsentwicklung und der Prognose des zukünftigen Bedarfes an Betreuungsplätzen auch insgesamt einen informativen Überblick der Flensburger Gesamtsituation im Bereich der Kindertagesbetreuung. Aber auch die Herausforderungen, insbesondere in qualitativer Hinsicht, werden aufgezeigt.

Die Planung gibt den Orientierungsrahmen für die weitere Entwicklung der Kindertagesbetreuung in Flensburg in quantitativer und in qualitativer Hinsicht.

Kita-Bedarfsplanung bis 2020 (PDF, 2,2 MB)

Ausbaustand U3 (Platz für Kinder unter 3 Jahren)

Die Betreuungsplätze für Kinder unter drei Jahren werden massiv ausgebaut. Seit 2008 sind mit den Fördermitteln von Bund, Land und Stadt, aber auch durch das große Engagement der Kita-Träger etwa 736 neue Plätze entstanden. Davon etwa 209 in der Kindertagespflege.
Die Flensburger Versorgungsquote U3 liegt im Dezember 2017 bei 36,4%.
Dies sind insgesamt 948 Plätze. Etwa 22% der Kinder werden von Tagesmüttern und Tagesvätern betreut.

Bundesweit wird eine Versorgungsquote von 39% angestrebt, die aber in jeder Kommune aufgrund des sehr unterschiedlichen regionalen Bedarfs auch höher oder niedriger sein kann. In Flensburg hat sich die Kommunalpolitik auf eine Versorgungsquote von 43% (10106 Betreuungsplätze) bis zum Jahr 2019 festgelegt. Bis 2019 kommen durch bereits laufende oder abgeschlossene Bau- und Erweiterungsmaßnahmen weitere 107 Plätze hinzu, so dass eine Versorgungsquote von etwa 40,8% erreicht wird.

Weitere Einzelheiten können der Flensburger Bedarfsplanung für Kindertagesbetreuung 2015 bis 2017 entnommen werden.

Kita Bedarfsplanung bis 2019

Kinderförderungsgesetz

Das Kinderförderungsgesetz (KiföG) ist am 16. Dezember 2008 in Kraft getreten und stellt einen entscheidenden Schritt hin zu einem bedarfsgerechten und qualitativ hochwertigen Angebot der Betreuung für Kinder unter drei Jahren dar.

Das Gesetz enthält unter anderem folgende wichtige Regelungen:

  • Seit dem 1. August 2013 besteht ein Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz für alle Kinder vom vollendeten ersten bis zum vollendeten dritten Lebensjahr.
  • Die Bundesregierung setzt auf ein vielfältiges Betreuungsangebot und stärkt dabei auch die Kindertagespflege. Dazu werden klare Standards festgesetzt, zum Beispiel zur Anzahl der betreuten Kinder.

Die Finanzierung des Ausbaus der Kinderbetreuung steht auf einer soliden Grundlage: Der Bund hat sich seit 2008 durch mehrere Investitionsprogramme mit insgesamt 5,95 Milliarden Euro am Ausbau beteiligt. Seit 2015 beteiligt er sich dauerhaft jährlich mit 845 Millionen Euro sowie in den Jahren 2017 bis 2018 mit 945 Millionen Euro an den Betriebskosten. Im vierten Investitionsprogramm stellt der Bund in den Jahren 2017 bis 2021 zusätzlich 1,126 Millionen Euro bereit. 

Seit 2016 werden die jeweils letztverfügbaren Daten zum bundesweiten Ausbaustand und Bedarf in der Kindertagesbetreuung in der Publikation "Kindertagesbetreuung Kompakt" veröffentlicht.

Kindertagesbetreuung kompakt 2016 (PDF, 579 kB)

Förderung von Kindertagesstätten in Flensburg

Die Stadt Flensburg fördert die Betreuung von etwa 3900 Plätzen in allen Kindertagestätten sämtlicher Träger z. Zt. mit fast 15 Mio. Euro jährlich. Darin enthalten sind etwa 2,8 Mio. Euro für Elternbeitrags- und Geschwisterermäßigungen sowie etwa 0,5 Mio. Euro für präventive Zusatzangebote in Kindertagesstätten.
Daneben finanzieren sich Kindertagesstätten noch durch Elternbeiträge, einem Landes- und Bundeszuschuss und einem Eigenanteil des Trägers.

Richtlinie über die Förderung von Kindertagesstätten in der Stadt Flensburg (KiTa-Förderrichtlinie - KiTaFR) (PDF, 60 KB)

Anlage zur Förderrichtlinie (Stand Juni 2017) (PDF, 256 KB)

Förderrichtlinie für Zusatzangebote in Kindertagesstätten (RiZAK) (PDF, 70 KB)

RiZAK Antragsfomular (PDF, 161 kB)

RiZAK Berichtsbogen (PDF, 52 kB)

Bundes- und Landesinvestionsprogramm U3 und Ü3-Ausbau

Im Rahmen eines weiteren Förderprogramms haben der Bund und das Land Schleswig-Holstein eine Verwaltungsvereinbarung getroffen, um zusätzliche Betreuungsplätze für Kinder unter drei und über drei Jahren in Kindertageseinrichtungen und in der Kindertagespflege neu zu schaffen.

Nach der Förderrichtlinie des Landes für Investitionskosten zur Schaffung von zusätzlichen Betreuungsplätzen übernehmen Bund und Land 75% der zuwendungsfähigen Ausgaben. 25% der zuwendungsfähigen Kosten werden von der Stadt Flensburg übernommen. Für zukünftige Zuweisungen müsste eine Beschlussvorlage zur Ko-Finanzierung im Jugendhilfe- und Finanzausschuss beraten werden.
Kindertagespflegepersonen erhalten für Ausstattungsinvestitionen und für bauliche Maßnahmen an den Räumen der Tagespflegestelle eine Förderung in Form eines pauschalierten Festbetrags.

Richtlinie des Landes Schleswig-Holstein zur Umsetzung des Investitionsprogramms (PDF, 27 KB)

Antrag Investitionsprogramm 2017-2020 (PDF, 14 kB)

Sprachkonzept "In Sprache baden"

Der „Flensburger Arbeitskreis Sprache & Integration“ (FlAkSI) ist ein Zusammenschluss der Sprachexpertinnen, die in den Kindertagesstätten tätig sind, welche an dem Bundesprogramm „Offensive Frühe Chancen: Schwerpunkt-Kitas Sprache & Integration“ teil genommen haben. In den wöchentlichen Treffen des FlAkSI ist in einem Zeitraum von eineinhalb Jahren dieser Offensive eine Konzeption zur sprachpädagogischen Arbeit in
Kindertagesstätten entstanden.

Sprachpädagogische Konzeption für Kindertagesstätten (PDF, 1.432 KB)

Elternbefragung in Flensburg

Im Sommer 2013 wurden in Flensburg alle Eltern mit Kindern unter drei Jahren zum Betreuungsbedarf befragt. Angeschrieben wurden über 2300 Familien - teilgenommen haben etwa 38%. Die Auswertung der Ergebnisse hat ergeben, dass 42,7% der Flensburger Kinder unter drei Jahren einen Betreuungsbedarf haben. Eltern benötigen dabei überwiegend eine Betreuung zwischen 20 und 30 Stunden in der Woche.
Die Untersuchung wurde vom Forschungsverbund Deutsches Jugendinstitut und Technische Universität Dortmund durchgeführt. Erhoben wurde der Bedarf in 93 Kommunen.

Ergebnisbericht Elternbefragung (Juli 2014) (PDF, 704 KB)






Förderung von Kindertagespflege

Für die Förderung der Kindertagespflege stellt die Stadt Flensburg z. Zt. etwa 1,1 Mio. Euro jährlich zur Verfügung. Tagespflegepersonen erhalten eine laufende Geldleistung von der Stadt Flensburg sowie einen Beitrag zur Alterssicherung, zur Unfallversicherung und zur Kranken- und Pflegeversicherung. Daneben werden die Kosten der Qualifizierung der Tagespflegepersonen zu 90% übernommen und regelmäßige Fortbildungen durchgeführt.
Die Stadt Flensburg erhebt nach einer Gebührensatzung die Elternbeiträge, die sich an den Beiträgen in Kindertagesstätten orientieren.

Kindertagespflege Richtlinie (PDF, 113 KB)

Anlage Kindertagespflege Richtlinie (PDF, 190 KB)

Elternbeitrag Kindertagespflege (PDF, 113 KB)