Smarte Grenzregion zwischen den Meeren


26.04.2022: Smarte Grenzregion zwischen den Meeren - Start des Modellvorhabens mit dem Co-Creation-Tag "Projekte für eine Smarte Grenzregion“ am 13.05.2022, Messe Husum

Die Bewerbung für das Bundesförderprogramm „Smart Cities Made in Germany“ war ein voller Erfolg!

Im Juli 2021 erhielten die Stadt Flensburg, der Kreis Nordfriesland und der Kreis Schleswig-Flensburg den Zuschlag für das Modellprojekt Smarte Grenzregion zwischen den Meeren. Das Projektvolumen beträgt für die Gesamtlaufzeit bis Ende 2026 insgesamt 17,2 Mio. Euro und erlaubt es den drei Gebietskörperschaften, in der Region konkrete smarte Lösungen für Daseinsvorsorge, Quartiersentwicklung, grüne Energie und Mobilität anzugehen und Zukunftsräume für viele weitere Themen zu schaffen.

Wie geht es jetzt weiter?

Das Projekt Smarte Grenzregion zwischen den Meeren ist formell am 01.01.2022 gestartet. Ein erster wichtiger Meilenstein für das Projekt war die Gründung einer gemeinsamen Digitalagentur, die perspektivisch im Auftrag der Beteiligten das Modellvorhaben umsetzen und zur Realisierung der Maßnahmen vernetzend, beratend und initiierend tätig werden wird.
In den kommenden Wochen abMai 2022 startet die bis Ende 2022 laufende Strategiephase. In dieser Zeit werden verschiedene Beteiligungsformate für die Bevölkerung und die lokalen Expert*innen stattfinden. Von Mai bis September werden in fachspezifischen Konferenzen und öffentlichen Beteiligungsveranstaltungen (siehe Anlage) Projektideen entwickelt, konkretisiert und aktiv umgesetzt. Gleichzeitig sollen hier die Leitlinien für die gemeinsame Strategie einer vernetzten Region entwickelt und geschärft werden.

Weiterhin können bereits in der Strategiephase erste konkrete Maßnahmen initiiert und, soweit möglich, Prototypen entwickelt werden. Dafür werden an der Digitalisierung interessierte Menschen der Region um Unterstützung gebeten und eingeladen, an der Entwicklung, Konkretisierung und ggf. Umsetzung der Projekte über einen ersten Workshop mitzuwirken:

„Smart Region Co-Creation - Projekte für eine Smarte Grenzregion“
Zukunftsräume machen – Leben.Wohnen.Arbeiten. in der Smarten Grenzregion
Nahversorgung/Mobilität/Gesundheitsversorgung/digitale Vernetzung/Open Data und vieles mehr…


Wann? Freitag, 13. Mai 2022,
14-19 Uhr
Wo:
Nordseecongresscentrum, Am Messeplatz 12, 25813 Husum & online

Mit dieser Veranstaltung soll insbesondere Akteur*innen eine Plattform geboten werden, die konkrete Projektideen mit smarten Lösungen umsetzen möchten.

Hier können Projektverantwortliche - ob engagierte Bürger*innen, Vereine, Institutionen oder Verwaltungen - Feedback und Anregungen zu Ihren Projektideen erhalten, einen Machbarkeitscheck durchlaufen und Mitstreiter*innen finden. Die Projektteams können dann in der darauffolgenden Prototypenphase ihr Projekt weiterentwickeln und werden dabei durch unser Arbeitsteam beraten und betreut. Ziel ist es, ein Feinkonzept und ggf. einen ersten Prototypen zu entwickeln. Dieser kann dann beim "Summer of Co-Creation" (5.-7. September in Schleswig) der breiten Öffentlichkeit präsentiert werden, um auch Nutzerfeedbacks einzuholen.

Nähere Informationen zum Ablauf der Veranstaltung und eine Anmeldemögichkeit ist auf smarte-grenzregion.de gegeben. Melden Sie sich für den 13. Mai mit Ihrer smarten Idee an, um von Anfang an aktiver Bestandteil der Smarten Grenzregion zu sein! Für Rückfragen haben oder für einen Vorschlag weiterer Expert*innen, schreiben Sie gerne an: info@smarte-grenzregion@.de.

Lassen Sie uns gemeinsam aufbrechen in die „Smarte Grenzregion zwischen den Meeren“!

Dr. Marcus Ott
Chief Digital Officer
103 Stabstelle E-Government

https://www.flensburg.de/digital



28. März 2022: Smarte Grenzregion zwischen den Meeren startet in die Strategiephase


Im Juli 2021 erhielt die gemeinsame Bewerbung von der Stadt Flensburg, dem Kreis Nordfriesland und dem Kreis Schleswig-Flensburg den Zuschlag durch das Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung, Bauenwesen (BMWSB). Für die Gesamtlaufzeit des Projektes bis 2027 wird der Strategieprozess und die Umsetzung der Maßnahmen mit insgesamt 17,1 Mio. Euro gefördert.


Das Projekt startet formell am 01.01.2022 in die einjährigen Strategiephase. Erster zentraler Schritt zur Umsetzung der Förderung ist die im Aufbau befindliche Digitalagentur. Sie wird im Auftrag der Beteiligten die Realisierung der vorgesehenen Vorhaben umsetzen und dabei vernetzend, beratend und initiierend innerhalb der Region tätig werden. Künftiger Sitz der Digitalagentur ist Flensburg.

Als Unterstützung in der Aufbauphase wurde ein Arbeitsteam eingerichtet, das mit externer Unterstützung der Unternehmen ZDE und plan[neo] den Strategieprozess im Jahr 2022 gestalten wird.

Keyfacts zum Prozess

  • Strategiephase 2022 mit Beteiligung der Öffentlichkeit und der Fachebene
  • Drei größere Beteiligungsrunden sind in Planung inklusive verbindender Prototypen-Phasen, um erste Sofortmaßnahmen umzusetzen
  • Abschlussveranstaltung bildet der „Summer of CoCreation“ in Kooperation mit dem Nørden Festifal im September 2022
  • Zukunftswerkstätten mit regionalen Akteuren finden parallel statt


Prozess 2022

Der Strategieprozess umfasst eine Vielzahl an Beteiligungsformaten zur Einbindung unterschiedlichster Akteure. In öffentlichen Veranstaltungen können Bürgerinnen und Bürger Ihre konkreten Ideen in Projekte einbringen.

Dafür sind neben Ideen- und Konzeptworkshops auch sogenannte Prototypen-Phasen geplant. In diesen Phasen können sich alle Interessierten einbringen, eigene Anwendungen gemeinsam in einem Projektteam für die Smarte Grenzregion zu entwickeln und zu testen. Hier steht vor allem die Quartiersentwicklung sowie die Nahversorgung der Region im Fokus.

Spezifische Fachthemen wie Mobilität, Gesundheit, Kritische Infrastruktur und Digitale Daten und Services im Allgemeinen, die die gesamte Region miteinander vernetzen sollen, werden in spezifischen Zukunftswerkstätten adressiert.

Alle Formate bieten eine breite Grundlage, um eine umfängliche Beteiligung zu ermöglichen und die drei Gebietskörperschaften der Smarten Grenzregion enger zusammenwachsen zu lassen. Jeder ist willkommen auch über die Grenzen hinaus, sich einzubringen und mitzuentwickeln.  

Die Beteiligungsphase schließt mit einer mehrtätigen Veranstaltungsreihe im September auf dem Gelände des Nørden Festivals ab. Hier sollen die Ergebnisse des Strategieprozesses sowie erste konkrete Projekte vorgestellt und getestet werden. Bürger und Bürgerinnen können hier die Technik hinter einer Smarten Region kennenlernen und künftige Anwendungen mitgestalten.

Nach Abschluss der Beteiligungsphase wird das Strategiedokument in einer dreimonatigen Klausur erstellt und abgestimmt.

Kontakt: smarte-grenzregion@schleswig-flensburg.de




15. Juli 2021: 28 Modellprojekte Smart Cities für die dritte Staffel ausgewählt

Aktuelle Neuigkeit! Flensburgs Antrag als Smart City ist als eine Bewerbung von 28 aus 94 Modellprojekten ausgewählt worden.

Das BMI fördert seit 2019 Modellprojekte unter dem Titel Smart City.

Neben Groß- und Mittelstädten waren explizit Verbundprojekte aus den ländlichen Räumen aufgerufen, sich als Smart Region zu bewerben. Ziel des Förderprogrammes des Bundesministeriums des Innern, für Bau und Heimat ist es, lebenswerte und handlungsfähige Modellkommunen zu unterstützen, die eine integrierte Entwicklung im Kontext von Gemeinwohl und Nachhaltigkeit anstreben und diese im Einklang mit den "Smart City Charta" Leitlinien umsetzen.

Die Stadt Flensburg hat einen Antrag für das Förderprogramm "Smart Cities made in Germany" eingereicht. Es ist ein gemeinsamer Verbundantrag mit dem Kreis Schleswig-Flensburg und dem Kreis Nordfriesland.

Ausgangspunkt für die Bewerbung ist der derzeit laufende Strategieprozess zur Erarbeitung einer digitalen Agenda für die Stadt Flensburg, den die Stadt aktuell durchführt (Digitale Modellkommune Flensburg). Dieser Prozess wird im Rahmen des Landesprogramms „Digitale Modellkommune SH“ mit 100.000 EUR von November 2020 bis zum Abschluss Mitte 2022 gefördert.

Die Beantragung von Smart City-Förderung beim BMI wird von der Stabsstelle eGovernment als konsequenter nächster Schritt als ein Ziel des vorgenannten Strategieprozesses angesehen. Das Programm Smart City ist hinsichtlich der zu generierenden Förderung zurzeit das attraktivste Bundesförderprogramm für Digitalisierungsprozesse in Kommunen. Durch einen erfolgreichen Smart City-Antrag könnten die im aktuellen Strategieprozess entstehenden Ansätze zur (digital gestützten) Stärkung der Stadt in die Umsetzung gebracht werden. Die Stadt kann damit einen entscheidenden Beitrag dazu leisten, sich für Gegenwart und Zukunft technologisch nachhaltig aufstellen.

Die künftige Smarte Grenzregion ist geprägt durch Randlage, Strukturschwäche, Lage zwischen den Meeren, Grenzregion mit Sprach-, Standards- u. Währungsbarrieren, Flensburg vs. ländliche Regionen, demographischer Wandel - mit Auswirkungen auf Stadt-/Regional-/Quartiersentwicklung, u.a. in den Themenfeldern Mobilität (ÖPNV vs. MIV, Pendelverkehre), Nah- und Gesundheitsversorgung (eingeschränkt) und Wohnen (mangelnde Attraktivität in ländl. Regionen). Für diese Themen erwarten wir (erstmals in einem Ost-West-Planungsraum statt Hamburg/Westküste) Lösungen durch die Smart City-/Region-Strategie.

Eine Smarte Grenzregion wird in diesem Programm als Raum verstanden, der sich – auch und gerade durch die intelligente Nutzung von Technologie – ökologisch, sozial und wirtschaftlich nachhaltig entwickelt. Diese Region schließt die dänischen Partner nördlich der Grenze ausdrücklich mit ein.

Das verbindende thematische „Dach“ für den Förderantrag wird durch den gemeinsamen Kulturraum in der Grenzregion und das allumfassende Thema Daseinsvorsorge sowie das ergänzende Zusammenspiel von Stadt und Land in der Region aufgespannt. Unter diesem Dach wollen wir insbesondere folgende Themen in den Blick nehmen:

  • Grüne Energie und vernetzte Mobilität
  • Gesundheit in allen Lebenslagen
  • Wohnen, Arbeiten und Nahversorgung der Zukunft

Das Programm wird ganz ausdrücklich kein Vorhaben „nur“ aus den drei öffentlichen Verwaltungen, sondern wird in seiner ambitionierten Form nur mit starken Partnern gelingen. Sowohl in der Strategiephase, wie auch in der sich anschließenden Umsetzungsphase werden deshalb Akteure aus allen Lebens- und Tätigkeitsbereichen der Stadt Flensburg mit einbezogen werden.