Flensburg schaut hin
Die Umsetzung der Istanbul-Konvention
Wir wollen in Flensburg die Umsetzung der Istanbul-Konvention zur Prävention und Bekämpfung von geschlechtsspezifischer und häuslicher Gewalt voranbringen. Dafür haben wir eine Koordinierungsstelle in unserem Büro, die ein Konzept erarbeitet hat. Das Konzept sorgt dafür, dass Maßnahmen gegen Gewalt gezielt geplant und überprüft werden. Dafür werden Daten genutzt, um Bedarfe zu erkennen und Lücken zu schließen. Feste Gremien – auch mit Beteiligung von Betroffenen – steuern und begleiten die Umsetzung. Gleichzeitig werden Daten systematisch gesammelt, um Erfolge messbar zu machen. Öffentlichkeitsarbeit, Zusammenarbeit mit anderen Ebenen und regelmäßige Berichte stellen sicher, dass das Thema sichtbar bleibt und langfristig wirksam angegangen wird.
Kampagne "Flensburg schaut hin"
Die Kampagne „Flensburg schaut hin – Gemeinsam gegen geschlechtsspezifische Gewalt“ ist Teil der Koordinierung der kommunalen Umsetzung der Istanbul-Konvention sowie ein Baustein des 10-Punkte-Plans gegen Queerfeindlichkeit.
Seit März 2026 wird sie schrittweise im gesamten Stadtgebiet sichtbar: mit Flaggen vor zentralen Gebäuden wie dem Rathaus und dem Deutschen Haus, Plakaten im öffentlichen Raum & Flyern sowie großflächigen Stickern auf öffentlichen Mülleimern. Diese machen auf unser Meldetool und lokale Beratungsstellen aufmerksam und tragen zur Sensibilisierung und Unterstützung Betroffener bei.
Meldetool "Flensburg schaut hin"
Das Online-Meldetool der Stadt Flensburg ermöglicht es seit dem 1. März, Übergriffe und Belästigungen im Stadtgebiet einfach und anonym zu melden – egal, ob man selbst betroffen ist oder etwas beobachtet hat. Ziel ist es, auch bisher unsichtbare Fälle, insbesondere von geschlechtsspezifischer und queerfeindlicher Gewalt, besser zu erfassen und daraus gezielte Schutz- und Präventionsmaßnahmen abzuleiten. Neben solchen Vorfällen können auch andere Diskriminierungsformen gemeldet werden, z.B. Rassismus oder Behindertenfeindlichkeit. Die Plattform informiert zudem über lokale Beratungsangebote. Wichtig ist: Das Tool ersetzt keine Anzeige bei der Polizei, da alle Meldungen anonym bleiben und nicht individuell beantwortet werden.
Infomaterial kostenfrei bestellen
Sie haben die Möglichkeit, Materialien wie Flyer, Aufkleber und Poster zu allen unseren Produkten kostenfrei zu bestellen. Bei Interesse melden Sie sich bitte unter gleichstellungsbüro@flensburg.de, Tel. +49 461/85-4533.
Material zu „Flensburg schaut hin“ mit eigenem Logo versehen
Sie möchten ein Zeichen gegen geschlechtsspezifische Gewalt und Gewalt an Frauen setzen und auf das Online-Meldetool "Flensburg schaut hin" aufmerksam machen? Ihr Engagement soll dabei sichtbar werden, indem Sie Ihr Logo in die Materialien des Gleichstellungsbüros integrieren? Kein Problem! Für diesen Zweck stellen wir Ihnen kostenfrei Druckdateien für Plakate, Banner, Hissfahnen und weitere Merchartikel zur Verfügung.
Bitte beachten Sie, dass Sie den Druck der Materialien bei einer Druckerei Ihrer Wahl beauftragen und die Kosten dafür selbst tragen müssen.
Nutzungsbedingungen
Die Materialien und Druckvorlagen dürfen ausschließlich zum Zwecke der Bekanntmachung des Angebots eingesetzt werden und sind nicht für den gewerblichen Vertrieb bestimmt. Die Materialien unterliegen den Corporate Design-Richtlinien des Gleichstellungsbüros der Stadt Flensburg. Gestaltungsvorlagen dürfen ohne vorherige Absprache abgesehen von der Platzierung eigener Logos nicht verändert werden. Ein Verschieben, Verzerren, Vergrößern oder Verkleinern der einzelnen Gestaltungselemente ist unzulässig. Auch die Einbindung der Dateien in eine andere Rahmengestaltung ist nicht zulässig. Vor Produktionsstart ist eine Freigabe durch das Gleichstellungsbüro erforderlich.
Die Produktion der Materialien geschieht in eigenem Auftrag. Bitte beachten Sie, dass Sie den Druck bei einer Druckerei Ihrer Wahl selbst beauftragen und die Kosten dafür tragen müssen.
Haben Sie Fragen? Wir unterstützen Sie gerne!
Das Gleichstellungsbüro unterstützt Sie gern mit Rat und Materialien. Sie erreichen die Koordinatorin für die Umsetzung der Istanbul-Konvention, Friederike Rosenbaum, per E-Mail unter rosenbaum.friederike@flensburg.de, Tel.: +49 461/85-2806.