Temporäre Spielstraße
Temporäre Spielstraßen sind Straßen oder Straßenabschnitte, auf denen für einen begrenzten Zeitraum durch das Aufstellen von Verkehrsschildern und Verkehrsabsperrungen sichere Räume für den gemeinsamen Aufenthalt von Kindern und Erwachsenen geschaffen werden.
Bei temporären Spielstraßen wird eine Straße, anders als bei reinen Spielstraßen, für den gesamten Verkehr gesperrt. Das bedeutet, dass im gesperrten Zeitraum kein fahrender Verkehr und auch keine parkenden Autos zugelassen sind. Ausnahmen sind Menschen mit eingeschränkter Mobilität sowie Rettungsfahrzeuge.
Temporäre Spielstraßen können als einmalige oder als regelmäßig sich wiederholende Aktion stattfinden. Sie werden von Straßengemeinschaften, Quartiersinitiativen, einzelnen Engagierten oder Nachbarschaften initiiert und durchgeführt. Die Verwaltung schafft dafür die verkehrlichen Grundlagen. Sie sind keine Veranstaltung im Sinne eines Straßenfestes.
Temporäre Spielstraßen fördern die Identifikation mit dem Quartier, stärken Nachbarschaften und machen Flensburg kinderfreundlicher. Sie sind ein Instrument des im Artikel 31 der UN-Kinderrechtskonventionen garantierten Rechts auf Spiel. Eine temporäre Spielstraße bietet Kindern und Familien neue Aufenthalts- und Begegnungsräume. Nachbar*innen ohne Kinder sind genauso willkommen, denn auch Erwachsene spielen gern
oder wollen sich austauschen.
Ein Leitfaden und eine Checkliste zur Umsetzung einer Temporären Spielstraße gibt es hier: Temporäre Spielstraße