Solarkataster Flensburg

Durch das „Osterpaket“ der Bundesregierung mit dem Ziel eines zügigen Ausbaus der erneuerbaren Energien ist eine Aktualisierung des Ertragsrechners vom Flensburger Solarkataster erforderlich geworden. Die aktualisierte Version steht ab Mitte November 2022 zur Verfügung. Diese berücksichtigt die notwendigen Anpassungen u.a. zur Volleinspeisung, Änderungen der EEG-Umlage sowie technische Erweiterungen.

Das Flensburger Solarkataster ist seit Juni 2020 über die Homepage der Stadt Flensburg (Solarkataster / Flensburg) verfügbar. Es bietet Immobilieneigentümer*innen in Flensburg eine Ersteinschätzung, wie gut sich ihre Dachflächen zur erneuerbaren Stromproduktion eignen.

Mit der Installation einer Solaranlage können Sie als Eigentümer*in einer geeigneten Immobilie die Bemühungen der Stadt Flensburg, die Energiewende auch lokal umzusetzen, unterstützen. Nutzen Sie die verbesserten Konditionen und Fördermöglichkeiten auf Landes – und Bundesebene!

Solarkataster Flensburg

Ein Baustein zu einer regenerativen und nachhaltigen Energiewende ist die Stromerzeugung aus Photovoltaikanlagen. Aus diesem Grund hat die Stadt Flensburg das „Solarkataster Flensburg“ ins Leben gerufen.

Hausbesitzenden bietet es eine unkomplizierte und kostenfreie Ersteinschätzung, wie gut sich die eigenen Dachflächen zur erneuerbaren Stromproduktion eignen.

Maximale Stromerträge/Dachfläche vs. wirtschaftlichste Nutzung

Dabei besteht die Möglichkeit, zwei Varianten berechnen zu lassen.

  • In einer ersten Variante werden die maximalen Erträge für die komplette Dachfläche berechnet.
  • In einer zweiten Variante wird die wirtschaftlichste Nutzung der Dachfläche über den Eigenverbrauch berechnet.

Unter Berücksichtigung der gesetzlichen Bestimmungen zum Datenschutz können detaillierte Auswertungen nur durch Hausbesitzende abgefragt werden. Zudem basiert das Verfahren auf der Auswertung von Überfliegungsdaten aus dem Jahr 2013, die ca. 90 % des Gebäudebestands im Stadtgebiet erfassen.

1 Mio qm Dachfläche noch ungenutzt

Gerade in räumlich eng begrenzten Stadtgebieten wie Flensburg ist die Nutzung von bisher brachliegenden Dachflächen für Photovoltaikanlagen besonders sinnvoll. Bisher sind 951 Dachanlagen mit einer Leistung von ca. 14.000 kWp (Stand: 10/ 2019) angeschlossen, das entspricht ca. 0,01% (gesamt „sehr gut geeignete“ Dachflächen ca. 150.000.000 kWp) der möglichen nutzbaren Anschlussleistung für „sehr gut geeignete“ Dachflächen in Flensburg. Die entsprechenden Potentiale liegen bei ca. 1 Mio. m2, die einen Stromertrag von ca. 150.000.000 kWh/a (bei 15% Wirkungsgrad) generieren könnten und eine CO2–Einsparung von 83.400 t pro Jahr hätten.

Weitere Infos

Weitere Informationen gibt es bei

  • der Verbraucherzentrale  und der
  • Handwerkskammer (Kontakt: Stephan Jung, Technische Beratungsstelle, 0461/866-150, E-Mail: s.jung@hwk-flensburg.de).