Pädagogische Arbeit

Körperliches Wohl:

Ernährung

“Nur ein sattes Kind kann lernen” In Kooperation mit der Universität Flensburg arbeiten wir praktisch und theoretisch an unserem Ernährungskonzept. Dafür gibt es einen gesonderten Ernährungsbeauftragten in der Einrichtung. Grundlage ist unsere hauseigene Küche, die täglich frisch und ausgewogen kocht. Hierbei werden religionsspezifische Wüsche, wie kein Schweinefleisch für Moslems ebenso wie vegetarisch – vollwertige Ernährungspunkte berücksichtigt

Körperpflege

Mit dem Gesundheitshaus arbeiten wir an Hygiene und Zahnpflege für Kindergarten und Hort

Bewegung- und Sinneserfahrung

Die motorische Förderung im Kindergarten und Hort ist Alltag. Hierfür steht das “Konzept der Bewegungsbaustelle”. Unsere Turnhalle, unser Außenglände und unsere große naturnahe Spielfläche geben dem Kind viel Raum für Bewegungs- und Sinneserfahrung
Unterstützt werden wir u.a. von der Ausbildungsstelle “Schule für Physiotherapie”, die im Kindergartenbereich einmal in der Woche Gruppenangebote gestaltet

Geistiges Wohl:

Ausdruck

Wir bieten im Alltag verschiedene Formen des Rollenspiels bis hin zum Theaterbesuch. Das schulvorbereitenden basteln mit Schablonen ergänzen wir durch eine Vielzahl an freien und angeleiteten Kreativangeboten, welche im Hortbereich einen gesonderten künstlerischen Ausdruck finden. Wir möchten mit dem Kind Ausdrucksmöglichkeiten jenseits von Sprache erkunden, nicht zuletzt um “Fühlen sichtbar zu machen”.

Sprache

Bei vielen Kindern ist Deutsch die Zweitsprache. Dem entsprechend hoch ist die Sprachkompetenz der Einrichtung. Professionell unterstütz werden wir in diesem Feld von einer Sprachheillehrerin und besonderen Deutschangeboten im letzten Kindergartenjahr. Auch das Computerprojekt Schlaumäuse (Bildungsinitiative von Microsoft Deutschland und Partnern) setzt bei der Förderung von Sprachkompetenz an. Hier findet eine Verknüpfung von Sprach- und Medienerziehung statt.
Wir leben in einer kommunikativen Welt, an der nur der teilnehmen kann, der kommuniziert. Wir respektieren die jeweilige Muttersprache und verbieten diese nicht. Wir verstehen uns jedoch nicht als mehrsprachige/bilinguale Einrichtung – Kita Sprache ist Deutsch.

Bildung und Alltagswissen

Bildung ist nicht nur etwas in Universitäten. Auch die Bedienung einer WC-Spülung bis zum Bedienen eines Videorekorders ist unser Meinung nach auch Bildung. Bildung hat immer auch etwas mit Lernen zu tun. Oft wird jedoch vergessen, das Lernen ist nicht selbstverständlich im Mensch angelegt ist, sondern ebenso gelernt werden muß.

Wir ergänzen diese Alltagsbildung mit einfachen naturwissenschaftlichen Experimenten (Zusammenarbeit mit dem Science Center Phänomenta) besonderen Spielen, gezielter pädagogischer Aufgabenstellung und Medienerziehung, d.h. TV, Musik, Hörspiele und Bücher, sowie Besuch der Bücherei, geben wir dem Kind die Anregungen in Richtung Bildung. Neben und über diese “Bildungsschiene” geht es uns darum, dem einzelnem Kind die Möglichkeit zu geben, sich ein Bild von dieser Welt zu machen und dem Kind zu helfen, Freude und Spaß daran zu haben, das Lernen zu lernen.

Sozialverhalten und moralisches Wissen

Sozialverhalten ist der „Klebstoff“, der nicht nur unsere Kita zusammenhält. Der Mensch braucht zum Lernen einen Gegenüber und Zusammenleben braucht Regeln und den Dialog.

Seelisches Wohl:

Gefühle – Zugang zu sich selbst

Es ist unser Anspruch, einen Rahmen vorzuhalten, der von Geborgenheit und Vertrauen getragen wird und der Zuwendung genauso wie Distanz vermittelt. In diesem Rahmen wollen wir dem Kind helfen, seine Gefühle und Emotionen zu erkennen und damit umzugehen lernen und für sich selbst eine Führsorge zu entwickeln. Diese von „Innen-geleitet-heit“ zu unterstützen und zu achten, ist Teil unser täglichen Pädagogik.

Selbstwertgefühl

Ein positives Selbstwertgefühl wird unser Ansicht nach durch ein harmonisches Miteinander, Übergeben von Verantwortung, positiven Lebens- und Körpererfahrungen und einer ressourcenorientierten Pädagogik gefördert. Ein positives Selbstwertgefühl hat ein positives Selbstbild zum Ziel.

Selbstständigkeit

Mit dem Lösen vom Bezugsrahmen wie Elternhaus beginnt der Weg der Selbstständigkeit. Indiesem Sinne ist der Kindergarten der erste Schritt und der Hort die Weiterführung auf diesem Wege. Diese Schritte verantwortlich zu begleiten ist unser bestreben.

Eigenverantwortlichkeit

Über die offenen Strukturen der Einrichtung wollen wir das Kind in Richtung eines selbstbestimmten und verantwortlichen Handeln begleiten. Wir möchten die Kinder befähigen, Verantwortung für ihr eigenes Handeln zu übernehmen und Verläßlichkeit zu trainieren.