Zivile Verteidigung und Schutzräume
Zivile Verteidigung
Vorsorge stärkt unsere Handlungsfähigkeit
Deutschland ist ein sicheres Land. Dennoch können außergewöhnliche Krisen und Gefährdungslagen den Alltag beeinträchtigen. Dazu gehören beispielsweise extreme Wetterereignisse, länger andauernde Ausfälle wichtiger Versorgungsleistungen oder Angriffe auf technische Infrastruktur.
Zivile Verteidigung ist Teil der staatlichen Vorsorge für solche außergewöhnlichen Lagen. Für Einwohnerinnen und Einwohner ist vor allem wichtig: Wer sich informiert, Warnungen beachtet und für den eigenen Haushalt vorsorgt, kann in einer Notlage ruhiger und handlungsfähiger bleiben.
Wichtig: Die Hinweise auf dieser Seite dienen der persönlichen Vorsorge. Bei einer konkreten Gefahrenlage gelten stets die aktuellen Warnungen und Anweisungen der zuständigen Behörden und Einsatzkräfte.
Was bedeutet zivile Verteidigung?
Zivile Verteidigung umfasst Maßnahmen, mit denen Staat, Kommunen, Organisationen und Bevölkerung auf außergewöhnliche Gefahrenlagen vorbereitet werden. Ziel ist es, die grundlegende Versorgung und die Handlungsfähigkeit der Bevölkerung möglichst aufrechtzuerhalten. Sie ist Teil der Gesamtverteidigung in Deutschland.
Für den persönlichen Alltag gelten dabei dieselben Grundsätze wie bei anderen Krisen und Notlagen:
- Warnungen wahrnehmen und beachten,
- verlässliche Informationen nutzen,
- einen angemessenen Vorrat anlegen,
- wichtige Dokumente und Medikamente griffbereit halten,
- Menschen im persönlichen Umfeld unterstützen, ohne sich selbst zu gefährden.
Weiterführende Informationen zu Warnung, Vorsorge und richtigem Verhalten in Notsituationen stellt das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe bereit:
Schutzräume
Schutzräume: Was ist derzeit wichtig?
Schutzräume können in besonderen Gefahrenlagen Schutz bieten. Konkrete Informationen zu möglichen öffentlichen Schutz- oder Aufenthaltsorten in Flensburg werden erst dann von der Stadt Flensburg veröffentlicht, wenn sie durch die zuständigen Stellen fachlich geprüft, abgestimmt und für die Öffentlichkeit freigegeben sind.
Bis dahin ist es sinnvoll, sich auf die allgemeine Notfallvorsorge zu konzentrieren. Dazu zählen insbesondere ein Vorrat für mindestens drei Tage sowie die Fähigkeit, kurzfristige Einschränkungen bei Strom, Wasser, Kommunikation oder Einkaufsmöglichkeiten zu überbrücken.
- BBK – Vorsorge für den Notfall
- schleswig-holstein.de - kommklar - Vorräte (schleswig-holstein.de – kommklar – Vorräte)
- Vorratskalkulator: Ernährungsvorsorge (Vorratskalkulator: Ernährungsvorsorge)
Im Ereignisfall: So bleiben Sie handlungsfähig
Wenn eine Warnung herausgegeben wird:
- Bleiben Sie ruhig und informieren Sie sich über offizielle Kanäle.
- Beachten Sie die konkrete Warnmeldung und die darin genannten Verhaltensempfehlungen.
- Vermeiden Sie Spekulationen und teilen Sie nur bestätigte Informationen.
- Unterstützen Sie Menschen in Ihrem Umfeld, sofern dies ohne Eigengefährdung möglich ist.
- Nutzen Sie Notruf und Notfall-Infopunkte nur bei tatsächlichem Bedarf.
Informationen über Warnwege finden Sie hier: