Deutsch-dänische Ausstellung des Flensborg Fjords Kunst & Kulturforening
im Rathaus vom 15.08. - 26.08.2022
Das Flensburger Rathaus hat in seiner Bürgerhalle eine Ausstellung des deutsch-dänischen Kunstvereins "Flensborg Fjords Kunst & Kulturforening" zu Gast.
Die Werke stammen von 10 Künstler*innen aus Deutschland und Dänemark und sind 2021 während der deutsch-dänischen Aktivitäten an der Schusterkate/Skomagerhus entstanden. Ein Jahr nach dem ursprünglichen Anlass der für 2020 geplanten Feierlichkeiten zum 100. Jubiläum der friedlichen Abstimmung über den Grenzverlauf.
Nach der gestrigen Vernissage können die deutsch-dänischen Werke bis zum 26.08. betrachtet werden. Kommen Sie gerne vorbei!
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Bild: Sven Geissler © Stadt Flensburg
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Bild: Sven Geissler © Stadt Flensburg
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Bild: Sven Geissler © Stadt Flensburg
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Bild: Sven Geissler © Stadt Flensburg
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Bild: Sven Geissler © Stadt Flensburg
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Bild: Sven Geissler © Stadt Flensburg
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Bild: Sven Geissler © Stadt Flensburg
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Bild: Sven Geissler © Stadt Flensburg
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Bild: Sven Geissler © Stadt Flensburg
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Bild: Sven Geissler © Stadt Flensburg
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Bild: Sven Geissler © Stadt Flensburg
Grußwort der Flensburger Oberbürgermeisterin Simone Lange zur Ausstellungseröffnung am 15.08.2022
Liebe Mitglieder des Flensborg Fjords Kunst- & Kulturforening,
verehrte Gäste,
und ein ganz besonderer Gruß an die ausstellenden Künstlerinnen und Künstler,
ich freue mich sehr, dass ich Sie alle heute zu dieser Ausstellungseröffnung im Flensburger Rathaus begrüßen darf.
Es gehört zu den schönen Aufgaben meines Amtes als Oberbürgermeisterin, dass ich in Flensburg immer Mal wieder eine Kunstausstellung oder andrer künstlerische Veranstaltungen begleiten darf.
Es schafft mir nämlich immer die Gelegenheit in meinem sonst sehr vollen Terminkalender ein wenig Platz zu finden, mich mit Kunst auseinander zu setzen.
Es ist sehr schön, dass diese Ausstellung, die ja schon lange im Zusammenhang mit dem Jubiläumsjahr 2020 geplant war, jetzt endlich stattfinden kann.
Sie wissen, dass die grenzüberschreitende Zusammenarbeit mir sehr am Herzen liegt und das habe ich gemeinsam mit meinen Kollegen bei ihrer Aktion an der Brücke Schusterkate gern zu Ausdruck gebracht.
Auch wenn diese Ausstellung mit Verzögerung realisiert wird, so ist sie doch durch die Absicht der dänischen Regierung die Grenzkontrollen weiterhin zu verlängern aktueller denn je.
Ich finde es sehr erfreulich, dass sich der Protest dagegen in Richtung Kopenhagen wieder zugenommen hat und sich auch gesellschaftlich verbreitert hat.
„No Border“ – Deutlicher als mit dieser Benennung eines Kunstwerkes kann man es nicht formulieren.
Aber es macht aber auch deutlich, dass wir hier in der Region die Grenze trotz Kontrollen und Wildschweinzaun zwar als hinderlich, aber nicht als trennend empfinden.
In der Idee und der Arbeit des FFKK, der ja grenzüberschreitend tätig ist, kommt das besonders zum Ausdruck. Ich finde es ganz großartig, dass Sie dies jetzt auch schon über 15 Jahre lang machen.
Ist es doch gerade die besondere Möglichkeit und auch Chance, die so eine Grenzlandsituation bietet. Wenn man diese gerade im künstlerischen Bereich nicht nutzen würde, wäre das schon fast fahrlässig.
Gerade die Begegnung von Kunstschaffenden über Staats- und Kulturgrenzen hinweg schafft die Gelegenheit, immer wieder anderen interessanten Künstlern zu begegnen und sich in diesem Austausch gegenseitig zu inspirieren. Dass dies in ihrem Verein sehr gut funktioniert, durfte ich ja schon an anderer Stelle erleben. Auch in dieser Ausstellung begegnen wir der Vielfalt, die in diesem Verein zu entdecken ist.
Kunst wird unser Leben, das Leben unserer Kinder und unsere Kultur im Gesamten immer wieder bereichern. Kunst kann so vieles: Kunst fasziniert, Kunst inspiriert, Kunst wühlt vielleicht auf und lädt Menschen ein, sich im Dialog über sie zu verbinden. Der Flensborg Fjord Kunst Forening sorgt als Verein dafür, dass die Grenze zwischen Dänemark und Deutschland dabei kein Hindernis darstellt.
Es ist eine besondere Ehre aber auch eine Freude, dass die Ausstellung bei uns im Rathaus stattfindet. An diesem Ort hier im Haus gibt es zur Zeit auch einen besonderen Publikumsverkehr, weil hier im Europaraum das Wahlbüro eingerichtet ist, in dem man bereits jetzt seine Stimme für die Oberbürgermeister*innenwahl am 18. September abgegeben kann.
Ich hoffe sehr, dass viele Menschen die Gelegenheit nutzen, sich den ausgestellten Werken zuzuwenden. Ich bin sicher, dass auch viele Mitarbeiter*innen hier im Haus sich die Gelegenheit nicht entgehen lassen werden.
Ich wünsche dieser Ausstellung viele kunstinteressierte Menschen und einen großen Erfolg.