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Vogelgrippe: Flensburg erneut Beobachtungsbezirk

Die zuständigen Tierseuchenbehörden haben am 07.12.2016 das Stadtgebiet Flensburgs als auch das gesamte Gebiet des Kreises Schleswig-Flensburg zum Beobachtungsgebiet erklärt. Bestehende Sperrgebiete haben jedoch Vorrang.

Für die Stadt Flensburg bedeutet dies, dass ab dem 16.12.2016 erneut der Status eines Beobachtungsgebietes gilt. Bis auf weiteres gelten daher bestimmte Verhaltensregeln.

Dies betrifft insbesondere die Haltung jeglicher Art von Geflügel. Halter von Hunden und Katzen dürfen gemäß der Verordnung ihre Tiere frei laufen lassen, sofern sichergestellt ist, dass diese nicht in Kontakt mit verendeten Wildvögeln kommen. Es wird weiterhin empfohlen Ufer- und Schilfbereiche zu meiden.

Die detaillierten Regelungen können in der „Bekanntmachung der Anordnung zum Schutz gegen die Geflügelpest vom 07. Dezember 2016“ nachgelesen werden. Die entsprechende Amtliche Bekanntmachung ist auf der Startseite von www.flensburg.de hinterlegt.

Dort befindet sich auch ein Link zu Informationen des Landwirtschaftsministeriums zur Aviären Influenza (Vogelgrippe) inklusive der Vorschriften für Geflügelhalter des Landes Schleswig-Holstein. Die Stadt Flensburg bittet Geflügelhalter, sich dort zu erkundigen und entsprechend vorschriftsmäßig zu verhalten.

Das Halten von Geflügel - auch zu privaten Zwecken – ist zudem gegenüber dem Veterinäramt unter vetamt@schleswig-flensburg.de meldepflichtig. Ein Verstoß wird mit einem empfindlichen Bußgeld geahndet.

Die Stadt Flensburg weist weiter darauf hin, dass auch beim Auffinden von verendeten Wasservögeln Vorsicht geboten ist. Fundtiere sollten deshalb liegengelassen und nicht berührt werden. Unter der Tel.-Nr.: 19222 können Fundtiere an die Leitstelle gemeldet werden, damit sie entfernt und entsorgt werden können.

Für generelle Fragen zur Geflügelpest hat das Land ein Bürgertelefon eingerichtet, das werktags von 9 bis 17 Uhr besetzt und unter 0431-160-6666 erreichbar ist.