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RadRundUm

RadRundUm? Was ist das?

Externer Link: rru_titel_d_180pxSteilküste, Wälder, Knicks, halboffene Weidelandschaft, kuppige Endmoränen
und flache Geest – Flensburg und seine Umgebung haben viel zu bieten …

Das RadRundUm Flensburg besteht aus drei thematischen Radwanderwegen rund um
Flensburg und reicht bis in die umliegenden Gemeinden Harrislee, Handewitt, Tastrup,
Wees und Glücksburg hinein.
Das Besondere an diesen Radtouren sind die Themenstationen, die an markanten Stellen
über Natur, Ökologie, Geschichte und Kultur informieren.
Das Wegekonzept wurde in Zusammenarbeit des Vereins „Arbeiten für die Umwelt e. V.“
(AfdU) mit dem Fachbereich Umwelt und Planen der Stadt Flensburg entwickelt.

Themenstationen / Infotafeln

Die mehr als 40 Infotafeln am Flensburger RadRundUm helfen weiter:

Unterwegs lesen wir von „sprechenden Steinen” und toten Ulmen – ganz lebendig.

Ob im Schäferhaus die Schafe im Haus wohnen? – wir werden sehen und den Neuntöter vielleicht auch – keine Angst, uns tut er nichts, er ist selber in Gefahr!

Wo ist das Borkenhäuschen verborgen und was hat es mit der „Stillen Liebe” auf sich?

Das Maskottchen „Kekki” begleitet uns auf den Touren und schlüpft auf jeder Thementafel in eine andere Rolle …

Wie komme ich an das Tourenheft?

Das RadRundUm-Tourenheft in gedruckter Version ist gegen eine Schutzgebühr von € 3,- in der Touristinformation sowie bei diversen Fahrradläden und Buchhandlungen erhältlich.

In der rechten Seitenleiste lassen sich die Karten und Tourenbeschreibungen als pdf-Dateien herunterladen.

Beim Klicken auf das entsprechende Titelblatt öffnen sich die Web-Ausgaben in deutscher bzw. dänischer Sprache:


Externer Link: RadRundUm in deutscher Sprache	 

Web-Ausgabe in deutscher Sprache


Externer Link: rru_titel_dk_web

Web-Ausgabe in dänischer Sprache

Was erwartet mich auf den Touren?

Was ist ein Toteisloch, ein Tunneltal, ein Redder?

Noch nie gehört? Auf dem Radrundum kommt man daran vorbei und bei einer geführten Exkursion gibt es auch noch Erklärungen dazu.

Unterwegs begegnen uns “sprechende Steine” und tote Ulmen - ganz lebendig. Ob im Schäferhaus die Schafe im Haus wohnen? Wir werden sehen und den Neuntöter vielleicht auch (keine Angst, uns tut er nichts, er ist selber in Gefahr). Wo ist das Borkenhäuschen verborgen und was hat es mit der “Stillen Liebe” auf sich?

Viel Spaß auf dem RadRundUm!

Wasser

In der Fördestadt und im Umland kommen wir an vielen Stationen des Radrundum mit Wasser in Berührung. Wir erfahren etwas über:

Die Flensburger Förde - im Brackwasser (Wasser mit geringem Salzgehalt) der Ostsee kommen nur wenige, spezialisierte Arten vor. Im Ostseebad und in Solitüde kann man Näheres erfahren

Seen - der aus einem Toteisloch entstandene Niehuuser See, das Wolfsmoor, der Mückenteich und der von Mönchen angelegte Roikier See bieten einer Vielzahl von Tieren und Pflanzen Lebensraum

Fließgewässer - 23 Bäche gibt es in und um Flensburg, von denen wir die Meynau, die Marienau, die Scherrebek, die Taerbek und die Osbek genauer in Augenschein nehmen.

Landschaften

Steilküste, Wälder, Knicks, halboffene Landschaft, kuppige Endmöränen und flache Geest, die Gegend um Flensburg hat viel zu bieten. Das Radrundum führt uns in:

Wälder - z.B. in Hangbuchenwälder, in den nadelholzreichen Handewitter Forst, in den Buchenmischwald Marienhölzung, durch den Sukzessionswald Twedter Feld und durch Sumpf- und Bruchwälder im Glücksburger Forst

Parks und Gärten - z.B. in den Volkspark, in den Naturerlebnisraum “Schäferhaus” mit dem angrenzenden “Stiftungsland Schäferhaus”, dem größten zusammenhängenden naturnahen Gebiet unserer Region, in den Landschaftspark Twedter Mark oder die Obstwiese an der “Stillen Liebe".

Geschichte und Geschichten

Entlang des Radrundum stoßen wir auf Spuren der Geschichte , die bis in die Steinzeit reichen. Wir erfahren etwas über:

Historische Wege - z.B. den über 5000 Jahre alten Ochsenweg, auch Heerweg oder Pilgerweg genannt, der von gewaltigen Grabhügeln gesäumt war und von Viborg in Dänemark bis nach Wedel an die Elbe führte

Burgen - nur bei genauem Hinsehen kann man die Reste der Turmhügelburg Niehuus oder der Eddeboe in der Marienhölzung erkennen

Gutshöfe - wie Sünderuphof, die den Flensburgern Lebensmittel lieferten

Grenzsteine - z.B. den Wildbahnstein als Markierung des königlichen Jagdreviers und den Ruethstein, der schon in heidnischer Zeit eine Bedeutung hatte.