Oft gesucht:

Städtische Kindertagestätte Schwedenheim

Unsere Einrichtung
Unsere in Innenstadtnähe liegende Kindertagesstätte wurde 1950 im schwedischen Sommerhausstil errichtet. Das Außengelände hat eine Größe von mehr als 3000 qm mit altem Baumbestand und vielen naturbelassenen Spiel- und Bewegungsmöglichkeiten.

In der Kindertagesstätte Schwedenheim werden70 Kinder im Alter zwischen 1 – 6 Jahren in 2 Regel- und 2 altersgemischten Gruppen betreut.

Anmeldungen und Besichtigungen sind während der Öffnungszeiten möglich. Bitte vereinbaren Sie telefonisch einen Termin, dann haben wir mehr Zeit für Sie.

Qualitätsstandards

Die Kindertagesstätte ist ein Spiel- und Lernort. Wir teilen den pädagogischen Grundsatz mit dem Pädagogen Hartmut von Hentig; „Lernen heißt, soviel Belehrung wie möglich durch Erfahrung zu ersetzen“ und unterstützen damit das „selbstorganisierte Lernen“. Damit ermöglichen wir den Kindern Prozesse der selbsttätigen und selbständigen Wissensaneignung.

Wir unterstützen insbesondere die Entwicklung im Kleinkindalter:

1. Jahr:
  • Loslöseprozess von den Eltern unterstützen
  • Entwicklungsstand des einzelnen Kindes erfassen (Sprache, Motorik, Auffassung)
  • Erlernen von Regeln und Verhaltensweisen des Zusammenlebens
  • Grundfähigkeiten und Fertigkeiten des täglichen Lebens erlernen
  • Erweiterung der Sprachfähigkeit

2. Jahr:

  • vom „Ich“ (Auf-sich-bezogen-sein) zum „Wir“ (sich auf die Gemeinschaft beziehen)
  • Konfliktlösestrategien entwickeln
  • Entwicklung von Selbstbewusstsein und Selbständigkeit
  • Entwicklung von verstärkter Körperwahrnehmung und Geschicklichkeit
  • Selbständiges Erledigen von Aufgaben
  • Wissensaneignung durch themengebundene Angebote

3. Jahr:

  • Entwicklungsgemäße Angebote (durch Erforschen und Ausprobieren auf das
  • Wissenserweiterung durch erweiterte themenbezogene Angebote
  • Intensivere Förderung der individuellen Fähigkeiten und Fertigkeiten (Kompetenzen)

Besondere Schwerpunkte unserer Arbeit sind:

  • Sprachförderung
  • Gesundheit: Ernährung, Bewegung, Naturbegegnung, Umwelterziehung, Hygieneerziehung, Experimentieren, Forschen, Ausprobieren – das „selbstorganisierte Lernen“ anregen
  • Erziehung zu Kommunikation und Problemlöseverhalten (soziale Kompetenz)
  • Aggressions- und Gewaltprävention
  • Multikulturelle Erziehung
  • Sexualerziehung

Die Schwerpunkte sind auf die Situation des Kindes und auch auf die der gesamten Gruppe abgestimmt. Der Anspruch in diesen Bereichen ist steigend, d. h. er baut auf dem Entwicklungsstand des Kindes/der Kinder auf.

Zusammenarbeit mit Eltern

Die Elternvertreterinnen/Elternvertreter werden in die Kindertagesstättenarbeit wie folgt mit einbezogen:

- Verwaltung von Spendengeldern, sowie Mitbestimmung über deren Ausgaben
- Mitbestimmung bei der Erstellung des Konzeptes
- Mitbestimmung zu Inhalt und Organisation von Festen
- Selbst initiierte Aktivitäten, z. B.: Bingoabende, Spiele- Fest (Einnahmen werden als
Spende für den Kindergarten verwendet)
- Mitwirkung am Gesamtelternbeirat der städt. Kindertagesstätten und anderer Träger
- Elterneinzelgespräche in regelmäßigen Abständen (2x pro Kindergartenjahr)

Eingeladen werden die Eltern regelmäßig von uns für:

- Beratungsgespräche in Erziehungsfragen
- Elternabende (informativer Art, sowie themenbezogen)
- Tür- und Angelgespräche
- Feste
- Basteln mit Eltern und Kindern

Besondere Projekte

Naturerleben:
Die Kinder gehen auf unterschiedliche Weise an die Natur heran und erweitern damit ihr Wissen, ihre Phantasie und ihre Gefühle zu einer individuellen Vorstellung. Dazu besuchen wir das nahe gelegene Freilandlabor und "forschen" auch auf unserer eigenen Wildwiese.

Messer, Gabel, Schere, Licht – Was brauche ich wann und wofür?

Gefühle – Wie gehe ich mit meinen Gefühlen um? Was fühlen die anderen ?

Krankheit – Gesundheit – Wie sorge ich für mich?

Bewegung – Was will ich ausprobieren, woran meine Kräfte messen, meine Balance üben ?

Ernährung – Wo kommt unser Essen her? Wie wird Essen zubereitet? Was bekommt mir gut, was nicht?

Naturwissenschaft – Was bedeuten: Feuer, Wasser, Schall, Rauch, Licht und wie gehe ich damit um?

Umweltbegegnung – Wie erlebe ich die Umwelt, in der ich lebe? Was tue ich, damit ich mich in meiner Umwelt wohl fühle ?

Tagesablauf

7.30 – 8.00 Uhr
Die Kinder treffen sich in der Frühbetreuung in einer Gruppe

8.00-10.00 Uhr
Offenes Frühstück in Begleitung einer Erzieherin (die Kinder bestimmen selbst, wann und in welcher Gruppe sie essen wollen)

8.00-11.00 Uhr
Offene Gruppen (die Kinder bestimmen selbst, wo sie spielen wollen, auch draußen oder drinnen)
Freispiel (die Kinder bestimmen selbst, was sie spielen möchten )

11.00-11.30 Uhr
Gruppeninterne Aktivitäten (z. B.: Bilderbuchbetrachtung, Sing/Spielkreis, Projekte)

8.30 – 9.30 Uhr
Je 1 Gruppe Turnen in der Pestalozzischule

11.00 – 11.30 Uhr
Jeden Freitag gemeinsamer Sing- und Spielkreis aller Gruppen

Essen

Lernen, Essen und Erziehung gehören zusammen

Die Kinder erlernen Aufgaben, die zur Essenszubereitung und zur Essenseinnahme gehören:

- Zubereitung des Frühstücks
- Essen auffüllen
- Tische decken (ggf. dekorieren) und Tische abräumen
- Tische wischen
- Gegenseitiges Helfen beim Getränkeeinfüllen
- Geschirr ggf. in den Geschirrspüler sortieren

Offenes Frühstück: die Kinder entscheiden selbst, wann und in welcher Gruppe sie frühstücken möchten.

Das Mittagessen wird in der hauseigenen Küche zubereitet.

Gutes Essen macht Spaß! (PDF, 5,4 MB)


Besonderheiten:

1x wöchentlich gemeinsames Frühstück in der Gruppe
1x monatlich wird mit den Kindern in der Kinderküche gekocht
1x monatlich gesundes Frühstück (z. B.: selbst zusammengestelltes Vollkornmüsli, Obst, Gemüse)

Fotos