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Koordinierungsstelle für Flüchtlinge

Die Kreise und kreisfreien Städte sind die zentralen Akteure der regionalen Koordinierung für die integrationsorientierten Aufnahme von Flüchtlingen. Um diese Schlüsselfunktion entsprechend zu unterstützen, wurden beginnend mit dem 01. Juli 2015 als freiwillige Maßnahme durch das Land die Einrichtung und der Betrieb von Koordinierungsstellen in den einzelnen Kreisen und kreisfreien Städten finanziert. Ziel der Koordinierungsstellen ist die Etablierung eines lokal abgestimmten Aufnahme- und Integrationsmanagement, bei dem die vorhandenen Strukturen noch stärker aufeinander abgestimmt, verzahnt und ggf. weiter ausgebaut werden.

Dadurch sollen zum einen die Rahmenbedingungen für die Zusammenarbeit innerhalb der Kommunen, als auch zwischen den Kommunen sowie mit dem Landesamt für Ausländerangelegenheiten in Grundsatzfragen der Aufnahme und Integrationssteuerung verbessert werden. Zum anderen soll ebenfalls die Kooperation mit den Akteuren der Regeldienste, als auch des Ehrenamtes (Träger von Leistungen, die Arbeitsverwaltung, Wohlfahrtsverbände und andere Nichtregierungsorganisationen, Vereine und Initiativen) intensiviert werden.

Check Up Integration

Der „Check Up Integration“ ist ein Prozess, den die Koordinierungsstelle für Flüchtlinge gemeinsam mit einem für die Stadt Flensburg ehrenamtlich tätigen Beraterteam von HÖHN CONSULTING und unter Beteiligung vielfältiger, fachlich ausgewiesener Akteure durchführt. Diese Akteure haben in sieben Fokusgruppen in den Handlungsfeldern Arbeit, Sprache, Wohnen, Teilhabe, Engagement, Akzeptanz und Koordination an dem „Check-Up“ gearbeitet.

Das Ziel des „Check Up Integration“ ist es, im Rahmen einer Statusanalyse die aktuellen Strukturen und Angebote sowie Bedarfe und Lücken zur Integration Geflüchteter in Flensburg zu erfassen. Darauf aufbauend werden im zweiten Schritt Handlungsmöglichkeiten identifiziert und konkrete Maßnahmen entwickelt. In den Fokusgruppen wurden infolgedessen 22 Maßnahmensteckbriefe erarbeitet.

Der aktuelle Stand der Statusanalyse und der Maßnahmensteckbriefe liegt nun als Diskussionsgrundlage vor. Bitte beachten Sie: Die Statusanalysen sind auf Grundlage von Informationen und Erhebungen aus Quartal 4/2016 und 1/2017 erstellt. Im Sinne einer größtmöglichen Transparenz können die Arbeitspapiere eingesehen werden (siehe Link unter dem Text).

Beim 3. Forum „Flüchtlinge – unsere neuen Nachbarn“ am 9. Oktober werden sowohl erste Ergebnisse des „Check Up Integration“ vorgestellt als auch einige ausgewählte Maßnahmen in fünf Arbeitsgruppen mit den Teilnehmern diskutiert und durch die Rückmeldungen verbessert.

Die vorläufigen Ergebnisse stellen ein Arbeitspapier dar, das im November 2017 im Ausschuss für Bürgerservice, Schutz und Ordnung präsentiert und dann weiter diskutiert und abgestimmt wird.

Bitte wenden Sie sich bei Fragen zum „Check Up Integration“ an die Koordinierungsstelle für Flüchtlinge, Katja Jüngling, Tel.: 0461-85 1653, E-Mail: juengling.katja@flensburg.de

Hier können Sie die Statusanalyse und die Maßnahmensteckbriefe einsehen und downloaden:

Flüchtlinge in Flensburg

Erfahren Sie hier, wie sich die Lage der Flüchtlinge in Flensburg entwickelt, wichtige Fakten und Hintergrundinformationen zu Zuständigkeiten, Leistungsbezügen und Rechten rund ums Thema Flüchtlinge sowie wichtige Adressen und Kontakte, falls Sie Fragen haben, Hilfe benötigen oder diese anbieten möchten.

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Informationsangebote des Landes Schleswig-Holsteins zu Flüchtlingen

Das Land Schleswig-Holstein hat verschiedene Informations- und Hilfsangebote im Internet zur Verfügung gestellt. Nutzen Sie diese umfassenden Möglichkeiten auf den folgenden Internetseiten: ...

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Flüchtlinge in Flensburg - Wie kann geholfen werden?

Viele FlensburgerInnen erkundigen sich derzeit nach Möglichkeiten, sich für Flüchtlinge zu engagieren. Zahlreiche ehrenamtliche Initiativen unterstützen diesen guten Zweck. Damit Ihre Hilfeleistung in Form von Spenden oder helfenden Händen auch wirklich sinnvoll ist und ankommt, finden Sie untenstehend relevante Ansprechpartner und Adressen. Vielen Dank für Ihre Unterstützung! In Flensburg halten sich derzeit Transitreisende, Asylbewerber, Asylberechtigte und Geduldete auf. Der Einfachheit halber werden alle Personengruppen folgend als Flüchtlinge bezeichnet.

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