Oft gesucht:

Mit dem Bus

Öffentlicher Personennahverkehr - Busfahren als Alternative

Gut zehn Prozent aller Wege in der Stadt Flensburg werden mit dem Bus zurückgelegt. Diesen im Vergleich mit anderen Städten und Gemeinden in Schleswig Holstein guten Anteil wollen wir weiter ausbauen.

Auf den Hauptlinien im Stadtgebiet Flensburg fahren die Busse im 10-Minuten Takt, das weitere Stadtgebiet wird im 20-Minuten Takt erschlossen.
Seit Winter 2000 fährt jeden Samstag und Sonntag ein Nachtbus, der eine bequeme und sichere Heimfahrt ermöglicht.

Alle Busse in der Stadt Flensburg und im Kreis Schleswig-Flensburg fahren zum selben Tarif.

Das haben wir umgesetzt

Beispiel 1: Die Modernisierung des ZOBRund dreißigtausend Fahrgäste steigen täglich am ZOB ein, aus und um. Grund genug, ihn zu modernisieren und den gestiegenen Anforderungen anzupassen. Auch die Ausstattung der Haltestellen mit Wartehallen ergänzen wir regelmäßig.

Beispiel 2: Die Anbindung des Campus

Nur wer sein Ziel per Bus erreichen kann, wird einen Bus benutzen. Daher verbessern wir das Liniennetz ständig. Bereits ab Oktober 2002 kann z. B. das Campusgelände per Bus erreicht werden. Gleichzeitig wird mit Semesterbeginn ein Semesterticket für Studierende eingeführt, das die Busfahrt finanziell lohnend macht. Ebenso steht Berufstätigen ein Jobticket zur Verfügung, um stau- und stressfrei sowie kostengünstig den Arbeitsplatz zu erreichen.

Mobilitätszentrale in der Holmpassage am ZOB

In der Mobilitätszentrale für den Bereich Flensburg/Schleswig-Flensburg erhalten Sie kompetente Antworten auf alle Fragen zum Thema Bus- und Bahnverkehr sowie auf Ihre Fragen zu weiteren Verkehrsmitteln.

Sie erreichen die Mitarbeiter der Mobizentrale entweder persönlich in der Holmpassage am ZOB (Mo-Fr 9.00-18.00 Uhr, Sa 10.00-13.00 Uhr), per Telefon unter 0461-50 59 107 oder per E-Mail.

Zur Mobizentrale...

Nahverkehrsplan

Nahverkehrsplan der Stadt Flensburg

Der 3. Regionale Nahverkehrsplan (RNVP) der Stadt Flensburg wurde im Januar 2013 durch die Ratsversammlung beschlossen. In ihm werden unter anderem die Handlungserfordernisse zur weiteren Verbesserung des öffentlichen Nahverkehrs beschrieben.

Nahverkehrsplan (PDF, 14.625 KB)

 

Mobilitätszentrale für Kreis und Stadt
Flensburg ZOB
Telefon: 0461 - 50 59 10 7

Mobilitätszentrale

Berichtspflichten EU-VO 1370/2007

Bericht über die in den Zuständigkeitsbereich der Stadt Flensburg fallenden gemeinwirtschaftlichen Verpflichtungen gemäß Artikel 7 (1) EU-Verordnung 1370/2007 für das Jahr 2010 für den Öffentlichen Personennahverkehr mit Kraftomnibussen.

Auf Grundlage der Verordnung (EG) Nr. 1370/2007 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 23.10.2007 über öffentliche Personenverkehrsdienste auf Schiene und Straße ist die Stadt Flensburg verpflichtet, gemäß Artikel 7 ( 1) dieser Verordnung ab dem Jahre 2010 jährlich einen Gesamtbericht über die im jeweiligen Zuständigkeitsbereich gewährten Ausgleichsleistungen zu veröffentlichen:

Im Stadtverkehr Flensburg wurden im Jahre 2010 ca. 2,5 Mio. Fahrplankilometer von den beiden Verkehrsunternehmen Aktiv Bus Flensburg GmbH und Allgemeine Flensburger Autobusgesellschaft mbH (AFAG) erbracht. Ca. 13 Mio. Fahrgäste wurden befördert.

Die genannten Unternehmen der Verkehrsgemeinschaft Flensburg arbeiten bei einem hohen Kostendeckungsgrad kostenbewusst und wirtschaftlich erfolgreich. Gleichwohl bedarf es öffentlicher Mittel, um das gute Verkehrsangebot kundenorientiert zu realisieren bzw. attraktive Fahrpreise anbieten zu können. Für die Zahlung öffentlicher Mittel bedurfte es ab dem Jahre 2010 einer neuen Grundlage.

Im Rahmen der EG-Verordnung 1370/2007 des Europäischen Parlaments ist die Stadt Flensburg ab diesem Jahr verpflichtet, die Zahlung von finanziellen Ausgleichsleistungen an Verkehrsunternehmen nur noch unter bestimmten Kriterien vorzunehmen.

In Anwendung der genannten Verordnung wurde auf Grundlage des Artikels 3 (2) eine allgemeine Vorschrift zur Festsetzung von Höchsttarifen in Form einer kommunalen Satzung im Herbst 2010 rückwirkend zum 01.01.2010 erlassen.
Damit werden die aus den festgesetzten Höchsttarifen entstehenden Mindereinnahmen finanziell ausgeglichen.

Die abschließende Durchführung einer „Überkompensationskontrolle“ laut Verordnung gewährleistet, dass durch die Ausgleichszahlungen keine unangemessene Gewinnerzielung bei den Verkehrsunternehmen erfolgt.

Für das Haushaltsjahr 2010 standen für Ausgleichszahlungen nach der Höchsttarifsatzung aus Landes- und Kommunalmitteln insgesamt 2.042.600,00 € zur Verfügung. Nach Zahlung von Abschlägen im Jahre 2010 und nach Durchführung der Überkompensationskontrolle zur Vermeidung einer unangemessenen Gewinnerzielung in 2011 sind insgesamt an die genannten Verkehrsunternehmen Mittel für das Jahr 2010 wie folgt ausgezahlt worden:

- AktivBus Flensburg GmbH: 1.307.264,00 €
- Allgemeine Flensburger Autobusgesellschaft mbH: 735.336,00 €

Für das Jahr 2011 gilt eine vergleichbare Angebots- und Nachfragesituation wie für das Jahr 2010. Nach Zahlung von Abschlägen in 2011 und der Durchführung der Überkompensationskontrolle in 2012 sind insgesamt Mittel für das Jahr 2011 wie folgt ausgezahlt worden:

- AktivBus Flensburg GmbH: 1.307.264,00 €
- Allgemeine Flensburger Autobusgesellschaft mbH: 735.336,00 €

Für das Jahr 2012 gilt eine vergleichbare Angebots- und Nachfragesituation wie für das Jahr 2011. Nach Zahlung von Abschlägen in 2012 und der Durchführung der Überkompensationskontrolle in 2013 sind insgesamt Mittel für das Jahr 2012 wie folgt ausgezahlt worden:

- AktivBus Flensburg GmbH: 1.307.264,00 €
- Allgemeine Flensburger Autobusgesellschaft mbH: 735.336,00 €

Auf Grundlage der Höchsttarifsatzung ist gewährleistet, dass für die Fahrscheinsortimente Tummelticket (allgemeine Monatskarte), Schülermonatskarte und Semesterticket auch im Landesvergleich seitens der Verkehrsunternehmen attraktive kundenorientierte Preise angeboten werden können. Damit ist insgesamt auch ein attraktives ÖPNV-Angebot gewährleistet.

Für das Jahr 2013 gilt weiterhin eine vergleichbare Angebots- und Nachfragesituation wie in den Vorjahren. Nach Zahlung von Abschlägen in 2013 und der Durchführung der Überkompensationskontrolle in 2014 sind insgesamt Mittel für das Jahr 2013 wie folgt ausgezahlt worden:

- AktivBus Flensburg GmbH: 1.307.264,00 €
- Allgemeine Flensburger Autobusgesellschaft mbH: 735.336,00 €

Auf Grundlage der Höchsttarifsatzung ist gewährleistet, dass für die Fahrscheinsortimente Tummelticket (allgemeine Monatskarte), Schülermonatskarte und Semesterticket auch im Landesvergleich seitens der Verkehrsunternehmen attraktive kundenorientierte Preise angeboten werden können. Damit ist insgesamt auch ein attraktives ÖPNV-Angebot gewährleistet.

Nach einer Konzessionsübertragung mit Wirkung zum 01.01.2014 verantwortet das kommunale Verkehrsunternehmen Aktiv Bus Flensburg GmbH die Erbringung der Verkehrsleistung im Stadtverkehr vollumfänglich.

Dabei werden auf den Linien 1, 2, 3, 4, 5, 7, 10, 11, 12, 13, 14 und 15 weiterhin rund 2,5 Mio. Fahrplan-Kilometer erbracht und rund 14 Mio. Fahrgäste befördert.

Nach Zahlung von Abschlägen in 2014 und der Durchführung der Überkompensationskontrolle in 2015 (weiterhin auf Grundlage der Höchsttarif-Satzung) sind insgesamt Mittel wie folgt ausgezahlt worden: 2.042.600,00 Euro.

Damit ist weiterhin ein attraktives ÖPNV-Angebot bei im landesweiten Vergleich günstigen Fahrpeisen gewährleistet.


EU-VO 1370/2007  |  PDF  117 kB 
Bekanntmachung 2016 nach § 18 Personenbeförderungsgesetz

BusRundUm

Die Neuauflage des etwas anderen Wanderführers ... Mit dem BusRundUm entdecken Sie die Naherholungsgebiete Flensburgs schnell und unkompliziert ohne Staus und ...

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Bike&Skate

Im Rahmen des INTERREG 3A-Projektes "Grenzüberschreitendes Mobilitätsmanagement" möchten wir Ihnen interessante Bike & Skate-Touren in der Region Syddanmark-Schleswig vorstellen und zu einem Besuch und Ausflug dorthin einladen.

Auf den Seiten des Tourenhefts finden Sie die ausgewählten Routen gleich mit begleitendem Kartenmaterial und Informationen zu Besonderheiten am Wegesrand.

Eine komplette Übersichtskarte aller Routen sowie eine Fahrplantabelle befinden sich im hinteren Teil der Broschüre. Mit Bus und Bahn sind die attraktiven Touren bequem erreichbar.

 

Wie komme ich an das Tourenheft?

Beim Klicken auf das folgende Titelblatt öffnet sich die Web-Ausgabe:

Externer Link: Bike&Skate-Tourenheft

Haltestellenkonzept

Anlass für die Überarbeitung des bisherigen Haltestellenkonzeptes für Flensburg war die Berücksichtigung des technischen Fortschritts und der neuen Entwicklungen der Fahrzeugtechnik durch den Einsatz von Niederflurbussen. Bei der Planung von Haltestellen ist insbesondere auch die Barrierefreiheit für mobilitätsbehinderte Menschen zu berücksichtigen.

Die Merkmale des neuen Haltestellenkonzeptes sind u.a.:
  • die einheitliche Gestaltung aller Haltestellen,
  • hohe Bordsteinkanten zur Erleichterung des Einstieges,
  • taktile (mit Fuß oder Stock tastbare) Bodenelemente,
  • große und deutliche Fahrgastinformation (Fahrplan, Tarife, Umgebungsplan, Liniennetz), sowie
  • die Auswahl eines neuen Modells für eine Wartehalle mit besserem Wetterschutz.

Die im Haltestellenkonzept festgelegten Standards sollen bei Neu- und Umbauten von Straßen und Haltestellen berücksichtigt werden. Im Einzelfall ist aufgrund der Örtlichkeit zu prüfen, wie weit die angestrebten Maße insbesondere auch im Altstadtbereich tatsächlich erreicht werden können. Das Konzept bietet allen Planern Hinweise zur Entscheidungsfindung.

Haltestellenkonzept (PDF, 1.104 KB)