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Beauftragter für Menschen mit Behinderung

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Barrierefrei durch Flensburg mit Flensburg-mobil.de

Bild: Was für viele ganz selbstverständlich erscheint, stellt für Menschen, die in ihrer Mobilität eingeschränkt sind, oft ein erhebliches Hindernis dar, wenn beispielsweise Stu-fen den Zutritt in ein Restaurant oder ein Geschäft ver-wehren. Gerade für Menschen mit Behinderung können diese vermeintlich kleinen Hürden darüber entscheiden, ob sie Zugang zu einem öffentlichen Gebäude oder einer für Menschen ohne Handicap leicht zu erreichenden Dienstleistung haben.

Flensburg-mobil zeigt ab sofort sehr anschaulich und natürlich barrierefrei, ob ein Gebäude für alle Menschen erreichbar ist. Auf Initiative des städtischen Beauftragten für Menschen mit Behinderung ist von der BeQua mit Unterstützung der Arbeitsgemeinschaft Flensburg und der Stadt Flensburg ein wirklich umfassender Service entstanden, der mit einfachen Piktogrammen die Zu-gangssituationen darstellt und gezielt über barrierefrei zugängliche Angebote informiert. Die oder der Betroffene kann aufgrund der Beschreibung der Objekte selbst einschätzen, beur-teilen und somit entscheiden, ob dieses Objekt ohne Hilfe erreichbar ist, oder ob eine Begleit-/ Hilfsperson benötigt wird. Flensburg-mobil soll Menschen mit den unterschied-lichsten Behinderungen einen barrierefreien Zugang zu einem vielfältigen Informationsan-gebot ermöglichen, um ihre Lebensqualität zu verbessern.

 

Fotos Seniorenmesse 2010

Bild: Seniorenmesse 2010 Mit einem eigenen Info-Stand war der Beauftragte für Menschen mit Behinderung, Gerhard Schmitz (im Rollstuhl), seine Stellvertreterin Astrid Müller (2. v. l.) und Stefan Grube (hockend), Mitglied des beratenden Arbeitskreises des Beauftragten für Menschen mit Behinderung auf der Seniorenmesse am 30. Oktober 2010 im Deutschen Haus vertreten. Rechts zwei Mitarbeiter der Bequa, die das Internetportal www.flensburg-mobil.de erläutern, vgl. Extra-Artikel! (Fotos: agentur-sturm.de)

Bild: Seniorenmesse 2010

Reges Interesse am Stand des Beauftragten für Menschen mit Behinderung auf der Seniorenmesse am 30. Oktober 2010 im Deutschen Haus, Flensburg.

Bild: Seniorenmesse 2010

Mit einem eigenen Info-Stand war der Beauftragte für Menschen mit Behinderung, Gerhard Schmitz (im Rollstuhl), seine Stellvertreterin Astrid Müller (2. v. l.) und Stefan Grube (hockend), Mitglied des beratenden Arbeitskreises des Beauftragten für Menschen mit Behinderung auf der Seniorenmesse am 30. Oktober 2010 im Deutschen Haus vertreten. Rechts zwei Mitarbeiter der Bequa, die das Internetportal www.flensburg-mobil.de erläutern, vgl. Extra-Artikel!

Fotos Leitsysteme

Bild: Blindenleitsystem Gesundheitshaus

Blindenleitsystem mit Aufmerksamkeitsfeld im Eingangsbereich des Gesundheitshauses in Flensburg, Norderstraße 58. (Foto: agentur-sturm.de)

Bild: Gesundheitshaus Eingang Ohne Blindenleitsystem

Eingangsbereich des Gesundheitshauses vor der Sanierung. (Foto: Klaus Heide)

Bild: Blindenleitsystem Gesundheitshaus

Blindenleitsystem mit Aufmerksamkeitsfeldern im Gesundheitshaus Flensburg, Norderstraße 58. (Foto: agentur-sturm.de)

Bild: Warteraum Gesundheitshaus

Türen und Übergänge von Wand zu Fußboden sind mit Kontrasten abgesetzt. Wenige, auffällige Möbel erleichtern die selbstbestimmte Mobilität für Menschen mit Seheinschränkung. (Foto: agentur-sturm.de)

Bild: Rollstuhlgerechter Aussichtspunkt Erlenweg in Flensburg Jürgensby

Rollstuhlgerechter Aussichtspunkt Erlenweg / Buchenstraße in Jürgensby, Flensburg, 17.11.08. Konstruiert von IHRSAN, dem städtischen Sanierungsträger, in Zusammenarbeit mit dem Beauftragten für Menschen mit Behinderung und seinem beratenden Arbeitskreis. (Foto: agentur-sturm.de)

Bild: Wc nicht Barrierefrei

Nautics 2010 in Flensburg. Zehntausende von Besuchern – und keine barrierefreie Toilette weit und breit. Obwohl mit dem Veranstalter zwei Jahre zuvor Absprachen bzgl. Der Barrierefreiheit getroffen worden waren, wurden diese zum Seglerfest an der Hafenspitze „vergessen“. Keine Servicekraft an den WC konnte Auskunft geben über die Standorte behindertengerechter WC in Flensburg. (Foto: agentur-sturm.de).

Bild: Treppenaufgang zum Riesenrad

Riesenrad auf dem Seglerfest Nautics im August 2010 in Flensburg. Keine Angst vor den Treppen. Bei Bedarf wird Rollstuhlfahrern oder anderen hilfsbedürftigen Personen beim Ein- und Ausstieg geholfen. Optimal wären trotzdem eine Rampe und ausreichend breite Durchgänge. (Foto: agentur-sturm.de)

Bild: Barriere Karussell

Hier kommt kein Rollifahrer hoch. Auch Kleinwüchsige dürften Probleme haben, die Sitze selbstständig zu besteigen. Ein Karussel auf dem Seglerfest Nautics, Flensburg, August 2010. (Foto: agentur-sturm.de)

Bild: Barriere durch falsch verlegten Versorgungsschlauch

Falsch verlegter Versorgungsschlauch auf dem Seglerfest Nautics, Flensburg, August 2010. Nur mit fremder Hilfe oder mit Elektrorollstuhl sind solche Barrieren zu meistern.

 

Neue Haut für den Südermarkt

Bild: Barrierefreier Südermarkt 2009
Barrierefreier Markt: Das Kopfsteinpflaster wird neu verfugt. (meu)
Kopfsteinpflaster wird neu verfugt, die Stolperfallen
Flensburg

Gute Nachricht für Gehbehinderte und Trägerinnen hochhackiger Schuhe: Der Südermarkt bekommt eine neue, glatte Oberfläche. Die tiefen Fugen im Kopfsteinpflaster – böse Falle für schmale Rollstuhlreifen und filigrane Absätze – werden mit Teer und Rollsplitt aufgefüllt.

„Die fünf Jahre alte Oberfläche aus Kunstoffgranulat hat sich als nicht geeignet für einen so stark belasteten Platz erwiesen“, erklärt Rathaus-Sprecher Thomas Hansen. Vor allem das Rangieren mit den schweren Fahrzeugen der Wochenmarkt-Beschicker habe die Fugenmasse über die Jahre gelöst, die Rillen im Pflaster immer weiter vertieft. Wiederholt hatten sich Gehbehinderte über die Stolperfallen beschwert. 60.000 Euro kosten die Arbeiten, die bis Ende kommender Woche abgeschlossen sein sollen.

Quelle: Flensburger Tageblatt Ausg. v. 25.07.2009

 

Barrierefreier Zob

Bild: Bauarbeiten am ZOB Zwölf Zentimeter können eine unüberwindliche Hürde sein: So hoch war der Bordstein, der den Übergang vom Fußgängerüberweg vor dem Europa-Haus zum Bahnsteig A am Zob bislang markierte. Zu hoch für Rollstuhlfahrer: Vor zwei Wochen waren bei der Betreibergesellschaft Zob GmbH Beschwerden von gehbehinderten Flensburgern eingegangen, die ohne fremde Hilfe nicht zu ihrem Bus gelangen konnten.

Seit gestern ist das Problem behoben: Unter Regie des Technischen Betriebszentrums, das für die bauliche Unterhaltung des Busbahnhofs zuständig ist, senkten Bruno Neumann und Hans-Joachim Kühn den Bürgersteig an beiden Enden des Steigs auf Rollstuhl-kompatible 1,5 Zentimeter ab. „Eine kleine Kante muss laut Vorschrift bleiben, damit sich Blinde daran orientieren können“, sagt Zob-Hausmeister Horst Schnase.

Quelle: Flensburger Tageblatt Ausg. v. 28.05.2009

 

Beauftragter für Menschen mit Behinderung

Der Beauftragte vertritt die Interessen der Menschen mit Behinderungen gegenüber Öffentlichkeit, Politik und Verwaltung.

Zu seiner Unterstützung beruft er einen beratenden Arbeitskreis, der sich aus Vertreterinnen und Vertretern von Verbänden, Institutionen und Zusammenschlüssen von und für Menschen mit Behinderung zusammensetzt.

Der Beauftragte

  • fördert aktiv die gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit ihren unterschiedlichen Behinderungen am gesellschaftlichen Leben und nimmt eine Koordinierungsfunktion ein
  • wirkt auf die Schaffung gleichwertiger Lebensbedingungen von Menschen mit und ohne Behinderungen hin
  • berät Ratsversammlung und Verwaltung in Angelegenheiten von Menschen mit Behinderungen und entwickelt Lösungskonzepte bei Problemen
  • ist Ansprechpartner (Wegweiserberatung, Informationsvermittlung) für Menschen mit und ohne Behinderungen und Verbänden und Institutionen in Angelegenheiten, die die Lebenssituation von Menschen mit Behinderungen betreffen
  • wirkt aktiv darauf hin, dass geschlechtsspezifische Benachteiligungen von behinderten Frauen verhindert werden

An kommunalen Planungen und Vorhaben, die die Belange von Menschen mit Behinderung betreffen, ist der Beauftragte frühzeitig und umfassend zu beteiligen.

Der Beauftragte nimmt seine Aufgaben weisungsungebunden wahr.

Bild: Der Beauftragte für Menschen mit Behinderung, Gerhard Schmitz (erste Reihe, links) seine Stellvertreterin, Astrid Müller (mittlere reihe, Mitte) sowie die Mitglieder des beratenden Arbeitskreises Norbert Wecker, Marita Erichsen, Volker Christiansen, Stefan Grube, Peter Heinrich, Rüdiger Mau sowie Michael Sturm (v.l.n.r.).
Der Beauftragte für Menschen mit Behinderung, Gerhard Schmitz (erste Reihe, links) seine Stellvertreterin, Astrid Müller (mittlere reihe, Mitte) sowie die Mitglieder des beratenden Arbeitskreises Norbert Wecker, Marita Erichsen, Volker Christiansen, Stefan Grube, Peter Heinrich, Rüdiger Mau sowie Michael Sturm (v.l.n.r.).

 

Anschrift & Kontakt

Beauftragter:
Gerhard Schmitz

(0171) 6 03 32 42


 

Stv. Beauftragte
Astrid Müller


 

Schriftliche Anfragen richten Sie bitte an:
Stadt Flensburg
Beauftragter für Menschen mit Behinderung
über Abteilung Soziale Sicherung
24931 Flensburg

Sprechzeiten

Die telefonische Sprechstunde des Beauftragten Gerhard Schmitz und seiner Vertreterin Astrid Müller findet jeweils donnerstags von 14.00 - 15.00 Uhr und an jedem 4. Montag im Monat - außer an Feiertagen - von 16 bis 17 Uhr unter Tel. (04 61) 85 10 85 statt. Dann können auch gesonderte Termine vereinbart werden. Das Büro für die Sprechstunden befindet sich im Rathaus, Hauptgeschoss, Raum H 52.

Gehörlose Menschen können sich wegen eines Termins per Fax unter der Nummer 04638 307 55 05 bei Frau Astrid Müller melden.


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