Oft gesucht:

Beauftragter für Menschen mit Behinderung

Der Beauftragte vertritt die Interessen der Menschen mit Behinderungen gegenüber Öffentlichkeit, Politik und Verwaltung.

Zu seiner Unterstützung beruft er einen beratenden Arbeitskreis, der sich aus Vertreterinnen und Vertretern von Verbänden, Institutionen und Zusammenschlüssen von und für Menschen mit Behinderung zusammensetzt. (Siehe Foto)

Der Beauftragte
  • fördert aktiv die gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit ihren unterschiedlichen Behinderungen am gesellschaftlichen Leben und nimmt eine Koordinierungsfunktion ein
  • wirkt auf die Schaffung gleichwertiger Lebensbedingungen von Menschen mit und ohne Behinderungen hin
  • berät Ratsversammlung und Verwaltung in Angelegenheiten von Menschen mit Behinderungen und entwickelt Lösungskonzepte bei Problemen
  • ist Ansprechpartner (Wegweiserberatung, Informationsvermittlung) für Menschen mit und ohne Behinderungen und Verbänden und Institutionen in Angelegenheiten, die die Lebenssituation von Menschen mit Behinderungen betreffen
  • wirkt aktiv darauf hin, dass geschlechtsspezifische Benachteiligungen von behinderten Frauen verhindert werden

Sprechzeiten

Herr Eckert steht Ihnen an zwei Montagen im Monat zur Verfügung. Diese Termine werden gesondert in der Presse bekannt gegeben. In dieser Zeit können auch gesonderte Termine vereinbart werden. Das Büro für die Sprechstunden befindet sich im Rathaus, Hauptgeschoss, Raum H 52.

Der Gehörlosenverband Schleswig-Holstein bietet seit August 2010 am vierten Donnerstag im Monat in der Zeit 15:00 bis 17:00 Uhr eine Sprechzeit im Büro des Beauftragten an. Die Sprechstunde des Beauftragten donnerstags von 14 bis 15 Uhr gibt es auch weiterhin.

Neue Haut für den Südermarkt

Gute Nachricht für Gehbehinderte und Trägerinnen hochhackiger Schuhe: Der Südermarkt bekommt eine neue, glatte Oberfläche. Die tiefen Fugen im Kopfsteinpflaster – böse Falle für schmale Rollstuhlreifen und filigrane Absätze – werden mit Teer und Rollsplitt aufgefüllt.

„Die fünf Jahre alte Oberfläche aus Kunstoffgranulat hat sich als nicht geeignet für einen so stark belasteten Platz erwiesen“, erklärt Rathaus-Sprecher Thomas Hansen. Vor allem das Rangieren mit den schweren Fahrzeugen der Wochenmarkt-Beschicker habe die Fugenmasse über die Jahre gelöst, die Rillen im Pflaster immer weiter vertieft. Wiederholt hatten sich Gehbehinderte über die Stolperfallen beschwert. 60.000 Euro kosten die Arbeiten, die bis Ende kommender Woche abgeschlossen sein sollen.

Quelle: Flensburger Tageblatt Ausg. v. 25.07.2009

Barrierefreier Zob

Zwölf Zentimeter können eine unüberwindliche Hürde sein: So hoch war der Bordstein, der den Übergang vom Fußgängerüberweg vor dem Europa-Haus zum Bahnsteig A am Zob bislang markierte. Zu hoch für Rollstuhlfahrer: Vor zwei Wochen waren bei der Betreibergesellschaft Zob GmbH Beschwerden von gehbehinderten Flensburgern eingegangen, die ohne fremde Hilfe nicht zu ihrem Bus gelangen konnten.

Seit gestern ist das Problem behoben: Unter Regie des Technischen Betriebszentrums, das für die bauliche Unterhaltung des Busbahnhofs zuständig ist, senkten Bruno Neumann und Hans-Joachim Kühn den Bürgersteig an beiden Enden des Steigs auf Rollstuhl-kompatible 1,5 Zentimeter ab. „Eine kleine Kante muss laut Vorschrift bleiben, damit sich Blinde daran orientieren können“, sagt Zob-Hausmeister Horst Schnase.

Quelle: Flensburger Tageblatt Ausg. v. 28.05.2009


An kommunalen Planungen und Vorhaben, die die Belange von Menschen mit Behinderung betreffen, ist der Beauftragte frühzeitig und umfassend zu beteiligen. Der Beauftragte nimmt seine Aufgaben weisungsungebunden wahr.