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Heiraten in Flensburg

Bei uns können Sie – ganz traditionell – Montag, Mittwoch, Donnerstag und Freitag im Trausaal des Standesamtes heiraten.

 

Das Standesamt Flensburg befindet sich in der vielen Flensburgern bekannten "Villa Besenbruch" in unmittelbarer Nähe zum Rathaus.


Um einen Termin für die Eheschließung beim Standesamt Flensburg (Glücksburg) zu bekommen, müssen sie erst ihre Ehe beim Standesamt anmelden. Paare, die nicht in Flensburg oder Glücksburg wohnen, müssen die Anmeldung ihrer Eheschließung beim Heimatstandesamt erledigen. Die Anmeldung ihrer Eheschließung kann aufgrund gesetzlicher Vorgaben frühstens auf den Tag genau ein halbes Jahr im Vorfeld erfolgen (6 Monate vorher). Bitte informieren sie sich telefonisch bei ihrem zuständigen Wohnsitzstandesamt im Vorfeld, welche Unterlagen sie zur Anmeldung ihrer Eheschließung vorlegen müssen.

Erst nach der Anmeldung Ihrer Eheschließung oder Vorlage der Bescheinigung über die Anmeldung ihrer Eheschließung, bekommen sie einen Termin beim Standesamt Flensburg (Glücksburg). Eine längerfristige Vorreservierung ist leider nicht möglich.

Bitte beachten sie, dass für jeden Trauort nur ein gewisses Kontingent an Trauterminen angeboten werden kann.

Termine

Im Trausaal des Standesamtes finden Trauungen ganzjährig montags, mittwochs, donnerstags und freitags statt. Zusätzlich bieten wir Trauungen am Samstag nach Vereinbarung an.

Parkplätze

Nutzen Sie bitte den öffentlichen Parkraum rund um das Standesamt oder das Parkhaus beim Dienstleistungszentrum (Zufahrt über "Rote Straße" oder "Am Pferdewasser").

Trauzeugen

Die Eheschließung kann in Gegenwart von einem oder zwei Trauzeugen erfolgen. Diese sollen volljährig sein und müssen die deutsche Sprache beherrschen.

Die Trauzeugen müssen sich am Tag Ihrer Trauung durch einen Personalausweis bzw. Reisepass ausweisen.

Trauungszeremonie STA

Wir bitten Sie, sich 10 Minuten vor Ihrer Trauung im Standesamt einzutreffen. Melden Sie sich bitte an der Information und legen Ihre Ausweise / Reisepässe vor, ggf. auch die Ihrer Trauzeugen.

Es gibt einen kleinen Wartebereich vor dem Trauzimmer. Dort finden Sie sich mit Ihren Gästen ein und werden von Ihrer oder Ihrem Standesbeamten in Empfang genommen.

Die Standesbeamtin oder der Standesbeamte wird Sie durch die ganze Zeremonie führen. Kleine Absprachen, wie z.B. ein Fotograf oder der Ringwechsel werden vorher besprochen.

Haben Sie sich für eine Trauung außerhalb des Standesamtes entschieden, wird der Ablauf gesondert mit Ihnen geklärt.

Sollten Sie zu den genannten Punkten weitere Fragen haben, setzen Sie sich gern mit uns in Verbindung.

Bitte beachten Sie, dass Filmaufnahmen während der Zeremonie nicht erlaubt sind.

Reis- und Konfetti-Werfen sind vor dem Standesamt nicht gestattet, verwenden Sie bitte ggf. Blumenblüten.

Wir wünschen Ihnen viel Freude bei Ihren Hochzeitsvorbereitungen.

Aktuelle Informationen zur Ehe für alle

Frau und Frau Meier, Herr und Herr Schulze; Infos zum neuen Recht auf Eheschließung für gleichgeschlechtliche Partner
Ab dem 1. Oktober 2017 können bestehende Lebenspartnerschaften zur Ehe werden. Wie das geht und was das für Sie heißen kann, wenn Sie noch für dieses Jahr entsprechende Pläne haben, hier kurz zusammengefasst

Die Umwandlung kann ab sofort beim Standesamt Ihres Wohnsitzes Vollzogen werden. Dafür brauchen Sie eine aktuelle sogenannte erweiterte Meldebescheinigung, Ihre Personalausweise und eine Lebenspartnerschaftsurkunde. So eine haben Sie nicht mehr? Gibt's beim Standesamt, welches Ihre Lebenspartnerschaft begründet hat.

Ihre Lebenspartnerschaft kann nach der Beantragung bei jedem Standesamt Deutschlands nach dem 01.10.17 in eine Ehe umgewandelt werden. Sobald Sie die entsprechende Erklärung vor dem/der Standesbeamten/in abgeben, ist sie wirksam, haben Sie also quasi "Ja" zur Ehe gesagt. Die Niederschrift des Akts wird einen Hinweis auf die besondere Erklärung der Umwandlung enthalten. Hatten Sie sich in Ihrer vorhergehenden Lebenspartnerschaft auf einen gemeinsamen Namen geeinigt, möglicherweise auch mit Begleitnamen, so wird dieser als Ehename (gegebenenfalls mit Begleitnamen) weitergeführt. Sie hatten bisher noch keinen? Dann könnten Sie sich auch dazu im Zuge des formalen Akts wunschgemäß erklären.

Die Eheurkunde wird dann aus der Niederschrift erstellt, wobei die Titel "Ehefrau und Ehemann" durch das Wort "Ehegatten" ersetzt werden soll.

Soweit die Theorie. Leider ist der Gesetzgeber bei diesem Thema schneller unterwegs, als die Software, die deutschlandweit im standesamtlichen Hintergrund dafür arbeitet. Wenn Sie beide zeitnah die Ehe schließen oder Ihre Lebenspartnerschaft umwandeln lassen möchten, werden Sie leider in der Ihnen ausgehändigten Urkunde als "Ehemann und Ehefrau" firmieren, weil Bundes-EDV und -Druckereien schlicht Ihrem Glück hinterherhinken. So kommt es zu der absurden Situation, dass Frau Meiers Gattin in der Urkunde als "Herr Meier" bezeichnet oder der Gatte von Herrn Schulze formal zur Ehefrau werden wird - noch Monate nach ausgerechnet jener Gesetzesänderung, die die Diskriminierung gleichgeschlechtlicher Beziehungen beenden soll.

Das kann man peinlich finden, ärgerlich oder amüsant. Tatsache ist, dass es unsere Standesbeamtinnen und -beamten alltäglich belastet, müssen sie doch Probleme in Kauf nehmen und erklären, auf deren Lösung sie keinerlei Einfluss haben. Wir bitten um Verständnis und geben gleichgeschlechtlichen Paaren die Empfehlung, mit der Umwandlung oder Eheschließung noch ein paar Monate zu warten, sollten Sie Wert auf eine Urkunde legen, die Ihr gemeinsames Glück auch korrekt als das bezeichnet, was es ist - Ihre Verbindung als Ehegatten oder Ehegattinnen.

Abschließend noch der Hinweis: Hier beim Standesamt Flensburg können Sie übrigens wählen, ob wir für Sie den reinen Papierakt vollziehen, oder ob es für Sie beide zusätzlich dabei eine kleine Zeremonie geben soll. Damit der Rahmen vom 1. Oktober an für Sie stimmig ist, auch, wenn es die entsprechende Urkunde leider noch nicht sein kann.