Neues Schutzraumkonzept geplant: Schutzbau-Besichtigung am Rathaus

Autor/in: Marc Geis
Quelle: Marc Geis

Heute fand im Rahmen der städtischen Bestandaufnahme vorhandener stillgelegter Schutzbauten eine Besichtigung des alten Schutzbaus im Parkhaus am Rathaus statt. Durchgeführt vom städtischen Beauftragten für Zivile Verteidigung, Alexander Klindtworth-März.

Ursprünglich wurde der Schutzbau in den 1960er Jahren „Atomsicher“ für bis zu 2000 Personen gebaut, 1996 Stillgelegt und von 2011 bis 2018 Schritt für Schritt zurückgebaut. Über das Parkhaus sind aber alle Räume weiterhin zugänglich, einige enthalten auch noch ihre stillgelegten Anlagen für die Grundversorgung (Elektrizität, Abwasser, Heizung u.ä.). 

Dieser ursprüngliche Zustand soll definitiv nicht wiederhergestellt werden. Im Rahmen des für 2026 erwarteten Schutzraumkonzepts der Bundesregierung wird aber bspw. eine Eignung als kurzfristiger Schutzraum geprüft. Die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) verzeichnet aktuell 579 Schutzräume im gesamten Bundesgebiet. Das neue Konzept soll sich aber v.a. auf schnell erreichbare dezentrale Schutzmöglichkeiten konzentrieren. Die Identifizierung geeigneter Einrichtungen obliegt dabei Städten und Gemeinden. 

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