Landschaftsplanung

Landschaftsplanung ist die Anwendung eines Instruments, in dessen Mittelpunkt sich der Mensch und seine Bedürfnisse befinden und Vorschläge für eine nachhaltige Entwicklung von Natur und Landschaft gemacht werden. Sie befindet sich im Spannungsfeld zwischen Stadt- und Regionalplanung sowie ökologischen und ökonomischen Interessenlagen.

Landschaftsplanung ist vorsorgeorientiert und verfolgt einen ganzheitlichen, flächendeckenden Ansatz zum Schutz, zur Pflege, zur Entwicklung und soweit erforderlich zur Wiederherstellung von Naturraum und Kulturlandschaft. Sie bezieht sich nicht nur auf „Landschaft” im umgangssprachlichen Sinne (freie Landschaft), sondern bindet auch Landschaftsteile wie Dörfer, Siedlungen, Städte, Verkehrswege und Industriegebiete in die Planungsarbeit mit ein.

Der gesetzlich formulierte Auftrag der Landschaftsplanung ist die Vertretung der Belange von Natur und Landschaft. Die Aufgabe dieser ökologisch-gestalterischen Planungsdisziplin ist im Wesentlichen, Ziele und Maßnahmen des Naturschutzes und der Erholungsvorsorge in einem Gebiet flächendeckend zu erarbeiten und in Text und Karten darzustellen.

Landschaftsplanung soll dazu beitragen, die Leistungsfähigkeit des Naturhaushaltes, als Lebensgrundlage des Menschen, zu erhalten bzw. (im Schadensfall) wiederherzustellen und langfristig zu sichern. Dabei sollen sich die Teilräume eines Gebietes auch wirtschaftlich entwickeln können. Der Landschaftsplanung kommt dadurch, neben ihrer ursprünglichen Funktion des Naturschutzes, immer mehr die Rolle zu, diese wirtschaftliche Entwicklung möglichst ökologisch verträglich mitzugestalten.

Den 1998 aufgestellten Landschaftsplan und dessen jüngste Fortschreibung können Sie über die Links in der rechten Spalte aufrufen.

Neuaufstellung des Landschaftsplans

Seit der Beschlussfassung 1998 haben sich die Vorzeichen der Stadtentwicklung verändert, die nicht mehr nur durch Änderungen und Fortschreibungen dargestellt werden können.

Vor diesem Hintergrund und angesichts neuer Rahmenbedingungen wie z.B. Klimawandel und Wachstumsprognose für die Stadt Flensburg bis ins Jahr 2030 sowie gesellschaftlichen und technischen Trends werden Landschaftsplan und Flächennutzungsplan als zentrale übergeordnete Planwerke grundlegend überprüft und auf Basis des Integrierten Stadtentwicklungskonzept „Perspektiven für Flensburg“ neu aufgestellt.

Dieser Prozess umfasst mehrere Informations- und Beteiligungsabschnitte, die jeweils über amtliche Bekanntmachungen und auf der Seite Aktuelle Öffentlichkeitsbeteiligung angekündigt werden.

Aufwertung der historischen Grünanlagen im Projekt "Christiansens Gärten"

Die historischen Grünanlagen Christiansenpark, Alter Friedhof und Museumsberg sollen aufgewertet werden. Hierzu werden Mittel aus zwei Förderprogrammen eingesetzt.

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