Landschaftsplanung

Der gesetzlich formulierte Auftrag der Landschaftsplanung ist die Vertretung der Belange von Natur und Landschaft. Die Aufgabe dieser ökologisch-gestalterischen Planungsdisziplin ist im Wesentlichen, Ziele und Maßnahmen des Naturschutzes und der Erholungsvorsorge in einem Gebiet flächendeckend zu erarbeiten.

Landschaftsplanung ist vorsorgeorientiert und verfolgt einen ganzheitlichen, flächendeckenden Ansatz zum Schutz, zur Pflege, zur Entwicklung und soweit erforderlich zur Wiederherstellung von Naturraum und Kulturlandschaft. Sie bezieht sich nicht nur auf „Landschaft” im umgangssprachlichen Sinne (freie Landschaft), sondern bindet auch Landschaftsteile wie Siedlungen, Verkehrswege und Industriegebiete in die Planungsarbeit mit ein.

In diesem Sinne bezieht sich Landschaftsplanung auch auf den städtischen Freiraum, d.h. den unbebauten Raum in der Stadt. Dazu gehören Bäche und die Förde; Gärten, Parks und Wälder sowie Straßen und Plätze.

Stadtblau

Wasser ist das Landschaftsbild prägende Element Flensburgs. Im Zentrum die Förde, aus dem Umland die Gebirgsbäche ähnelnden Fließgewässer wie Lautrupsbach und Osbek.

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Stadtgrün

Die grünen Hänge lassen sich entlang der Flensburger Förde bis in die Innenstadt verfolgen. Sie bilden das grüne Rückgrat der Flensburger Innenstadt. Aus dem Umland verlaufen Landschaftsachsen in RIchtung des Stadtzentrums.

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Straßengestaltung

Die identitätsstiftende Gestaltung des Freiraums ist Aufgabe der Arbeitsgruppe Stadtbild. Federführend in der Stadtbildpflege ist ein Gesamtkonzept in Arbeit mit Aussagen zur Oberflächengestaltung, Beleuchtung, Ausstattung u.v.m. Als Teilziel sind die "Leitlinien zur Gestaltung mit Natursteinpflaster" verabschiedet worden.

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Neuaufstellung des Landschaftsplans

Landschaftsplanung ist die Anwendung eines Instruments, in dessen Mittelpunkt sich der Mensch und seine Bedürfnisse befinden und Vorschläge für eine nachhaltige Entwicklung von Natur und Landschaft gemacht werden. Sie befindet sich im Spannungsfeld zwischen Stadt- und Regionalplanung sowie ökologischen und ökonomischen Interessenlagen.

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