Lollitests zur Anwendung bereit

Das Testen ist eine der wichtigsten Maßnahmen, um die Verbreitung von Corona unter Kontrolle zu halten. Deshalb kommt es vor allem auch in Schulen und Kitas darauf an, dass ein reibungsloses Testregime aufgebaut wird, um Infektionsketten zu verhindern.

Deshalb hat die Stadt Flensburg vor einigen Monaten so genannte Lollitests angeschafft, um zuverlässig Testungen in Kitas vorzunehmen. Die Lollitests werden z.B. in Vechta (Niedersachsen) angewandt und helfen dort mit, Infektionsketten zu verhindern. Die Tests werden durch geschultes Kitapersonal durchgeführt.

Das Landesamt für soziale Dienste hatte Bedenken gegen die beschafften Tests angemeldet, so dass diese zunächst nicht zur Anwendung kamen. Inzwischen hat ein intensiver Dialog mit dem Landesamt stattgefunden und die Stadt Flensburg hat ein entsprechendes Konzept zum Einsatz der Tests erstellt.

Das Testkonzept soll um zwei Punkte nachgebessert werden. So soll der Punkt "Umgang mit fehlerhaften Testergebnissen" ergänzt werden. Dieses ist unproblematisch und die Anwender werden entsprechend unterrichtet.

Eine vom Landesamt gewünschte Erhebung von enthaltenen Kontrollproben für eine Positivkontrolle ist weder bei den Flensburger Tests noch bei den anderen für Schulen und Kitas zugelassenen Tests in Schleswig-Holstein möglich, da die Verpackungen solche Tests nicht enthalten.

Der für Schule und Kita zuständige Dezernent Stephan Kleinschmidt sieht der Nutzung der Tests entgegen: „Wir haben die kinderfreundlichen Lollitests angeschafft und darüber sind wir sehr froh. Denn gerade in diesen Zeiten ist ein umfangreiches Testregime auch in Kitas notwendig.  Mit den vom Land erwünschten und erfolgten Nachbesserungen bei unserem Konzept können wir nun die vorhandenen Tests endlich zu Anwendung bringen und wie überall anders im Land dazu beitragen, dass das Corona-Virus auch in unseren Kitas in Schach gehalten werden kann“.