Etappenziel für Flensburgs neues Krankenhaus

Fusionsverträge unterzeichnet | Oberbürgermeisterin Simone Lange erfreut

Am 22. Juni haben die beiden Flensburger Krankenhausträger Malteser und Diako die Fusion der beiden Träger zu einer neuen Krankenhausgesellschaft (Malteser-Diako-Klinikum-Gesellschaft) bekannt gegeben. Dem Neubau eines gemeinsamen Krankenhauses ist damit der Weg geebnet.

Von der Diskussion zur Fusion

Beginnend mit der Diskussion um die Erweiterung der Flensburger Krankenhausstandorte und der dabei entstandenen Fusionsdebatte vor 5 Jahren ist nun ein Vertragswerk geworden, das in Flensburg auch in Zukunft eine hochwertige medizinische Versorgung sicherstellen wird. Der Krankenhausstandort Flensburg ist damit gesichert und zukunftsfähig aufgestellt.

Die Zeit bis zur Fusion, die zum Umzug in den Neubau vollzogen werden soll, gibt den Partnern die Möglichkeit, den Prozess bis hin zum Betrieb des neuen Krankenhauses gut vorzubereiten und flankierende Maßnahmen zu ergreifen. So ist auch die Frage der Schwangerschaftsabbrüche bis zum Fusionszeitpunkt gesichert und die bereits geführten Gespräche für eine Nachfolgeregelung können im verbleibenden Zeitraum zu einem Ergebnis geführt werden.

Oberbürgermeisterin Simone Lange zur Fusion

Oberbürgermeisterin Simone Lange, die den Prozess des Krankenhausneubaus von Beginn an eng begleitet hat, zeigt sich hocherfreut über den Vertragsabschluss:

"Mit der Unterzeichnung der Fusionsverträge wurde Geschichte geschrieben und ich gratuliere den Krankenhausträgern zu diesem Schritt, der für Flensburg von immenser Bedeutung ist. Die geschlossenen Verträge sind die Grundlage für den Neubau des Klinikums am Peelwatt. Der Erfüllung des großen Wunsches der Stadtgesellschaft, zukünftig in einem gemeinsamen, modernen Krankenhaus versorgt zu werden, kommen wir mit dieser Einigung einen sehr großen Schritt näher".
 
"Ich danke den Verhandlungspartnern auch dafür, dass sie mit der Festlegung des Fusionszeitpunktes auf den Zeitpunkt der Fertigstellung des Neubaus, die Absicherung der Durchführung von Schwangerschaftsabbrüchen bis zu diesem Zeitpunkt sicherstellen. Das ist ein enorm wichtiger Schritt, der uns mehr Raum gibt, mit dem Land und dem Bund eine dauerhaft gute Lösung zu finden". "Persönlich freue ich mich sehr, dass es gemeinsam gelungen ist, eine 2017 von uns formulierte Idee bis heute zur Unterzeichnung der Fusionsverträge gebracht zu haben. Und dies trotz der zusätzlichen Belastungen durch die Corona-Pandemie. Die stets vertrauensvolle und partnerschaftliche Zusammenarbeit zwischen Stadt und Krankenhausträgern trägt Früchte, und darüber dürfen wir uns sehr freuen", so Oberbürgermeisterin Simone Lange weiter.