Corona: Aktuelles, Hilfskontakte, Regelungen, Informationen

Kontakte für Info, Hilfe, Beratung und Helfen | Regelungen | Verhaltensempfehlungen | Mehrsprachige Infos für Ausländer*innen | Beschäftigung  - Tipps für Kinder und Eltern

Aktuelle Corona-Meldungen der Stadtverwaltung

Liebe Flensburger*innen, die Ausbreitung des Coronavirus schafft zunehmend Verunsicherung in der Bevölkerung. Daher möchten wir Sie hier über die aktuelle Situation in Flensburg informieren. Die Gesundheitsdienste der Stadt Flensburg – Abt. Infektionsschutz - prüfen mehrmals täglich die aktuelle Lageeinschätzung des Robert Koch-Institutes (RKI). Außerdem findet regelmäßig ein Austausch mit dem schleswig-holsteinischen Gesundheitsministerium statt.

05.04.20

Flensburger an Coronavirus verstorben

Im Rahmen der heutigen Stabskonferenz hat das Gesundheitsamt der Stadt Flensburg die traurige Mitteilung gemacht, dass es einen ersten Todesfall aus Flensburg in Zusammenhang mit dem Covid-19 Virus gibt. Es handelt sich um einen älteren Patienten mit Vorerkrankungen, der am Samstag in einem Krankenhaus im Kreis Rendsburg-Eckernförde an den Folgen einer Corona-Infektion verstorben ist.

In der derzeitigen Krisensituation, in denen Ängste und Unsicherheiten eine große Rolle spielen, ist neben der medizinischen Versorgung auch die Seelsorge ein wichtiges Angebot. Die Berufsfeuerwehr Flensburg weist deshalb darauf hin, dass die Leitstelle Nord dabei über Ansprechpartner verfügt, die entsprechende Hilfe vor Ort vermitteln können. 

31 nachweislich Infizierte - davon 28 mit Wohnsitz in Flensburg, 10 genensen, 1 verstorben

In Flensburg sind mit Stand 04. April 2020 31 Menschen nachweislich mit Corona infiziert. Davon 28, die in der Stadt Flensburg gemeldet sind. Von diesen Personen gelten zehn mittlerweile als genesen, ein Patient ist am gestrigen Tage verstorben.

Oberbürgermeisterin appelliert an Disziplin

Flensburgs Oberbürgermeisterin Simone Lange: „Ich bedauere dies sehr und möchte den Angehörigen mein tief empfundenes Beileid aussprechen. Es wird angesichts einer solchen Nachricht noch einmal deutlich, dass wir das Corona-Virus nicht auf die leichte Schulter nehmen dürfen und alle gemeinsam weiterhin diszipliniert sein müssen, auch wenn es bisher vergleichsweise wenig Infizierte in unserer Stadt haben. Jeder Fall ist einer zu viel!“

04.04.20

Freiräume auf dem Wochenmarkt großzügiger

Die Stadt hat heute noch einmal das aktuelle Konzept für den Wochenmarkt vorgestellt. Gemeinsam mit dem Vorsitzenden des Vereins der Marktbeschicker, Boy Gondesen und dem städtischen Marktmeister René Lewing hat Oberbürgermeisterin Simone Lange das Ergebnis der Anpassungen vorgestellt, wonach die Freiräume großzügiger gestaltet und der Umgang mit Ware und Wechselgeld an die derzeitige Situation umgestellt wurden, um unnötige Berührungspunkte zu vermeiden.

Der Wochenmarkt erstreckt sich in diesen Wochen auch bis in den Holm, um die Gänge und Abstände großzügiger halten zu können. Gleichzeitig wurden Schilder aufgehängt, die auf die Einhaltung des Mindestabstandes hinweisen sollen. "Sie sind mit Abstand der Beste" ist die klar formulierte Botschaft.

Oberbürgermeisterin Simone Lange, die zu den langjährigen Marktkunden zählt, weist darauf hin, dass es wichtig ist, den Markt weiterhin zu öffnen: "Gerade in dieser Zeit ist es wichtig, dass wir das regionale Angebot stärken und ein zusätzliches Angebot von frischem Obst und Gemüse ermöglichen. Mit unseren Flensburger Marktbeschickern haben wir hier verlässliche Partner, um die Situation gemeinsam mit uns attraktiv und sicher für alle Beteiligten zu gestalten. Ich selber möchte dieses Angebot nicht missen!"

31 nachweislich Infizierte (davon 28 mit Wohnsitz in Flensburg), 138 Verdachtsfälle

03.04.20

Spendenaufruf: Stadt und Diakonie bitten um Spenden für die Wohnungslosenhilfe

Die Corona-Krise bedeutet auch eine große Herausforderung für die Obdachlosen in der Stadt. Neben veränderten Bedingungen in den Aufenthaltsräumen und der Übernachtungsstelle sind auch die Angebote und öffentlichen Räume z.T. stark eingeschränkt. Die Stadt Flensburg und die Diakonie sowie zahlreiche Einrichtungen haben heute im Rahmen eines Pressegesprächs über die aktuelle Situation berichtet. Einig waren sich alle Teilnehmer darin, dass in Flensburg ein gutes Netzwerk besteht, dass gut aufgestellt ist, um die bestehenden Herausforderungen zu meistern.

Da die derzeitige Situation für alle Beteiligten mit zusätzlichen Ausgaben verbunden ist, bitten die Stadt Flensburg und die Diakonie um Spenden für die Wohnungslosenhilfe. Diese können gerichtet werden an das

Diakonische Werk SL-FL
Evangelische Bank
IBAN: DE 61 5206 0410 0806 4036 54
Vermerk: Wohnungslosenhilfe KST 1101


27 bestätigt Infizierte, 147 Verdachtsfälle

Die Verdachtsfälle befinden sich in häuslicher Quarantäne.

02.04.20

25 bestätigt Infizierte, 133 Verdachtsfälle

Die Gesundheitsdienste erstellen einen kurzen Faktencheck zum Thema Atemschutzmasken

Faktencheck zum Thema Atemschutzmasken

01.04.20

15.30 Uhr

Betreten von Krankenhäusern, Alten- und Pflegeeinrichtungen grundsätzlich untersagt

11.40 Uhr

Leitung der städtischen Stabsarbeit unter Bürgermeister Henning Brüggemann

Mit dem heutigen Tag hat Oberbürgermeisterin Simone Lange die städtische Stabsarbeit zur Corona-Krise der aktuellen Entwicklung angepasst. Der allgemeine Stab, der sich bisher um die öffentlichen Belange sowie die Angelegenheiten der Stadtverwaltung gekümmert hat, wird unter Leitung von Bürgermeister Henning Brüggemann weitergeführt.

Neu: Krisenstab unter Leitung von Oberbürgermeisterin Simone Lange

Gleichzeitig hat heute ein Krisenstab unter Leitung der Oberbürgermeisterin die Arbeit aufgenommen, in dem alle Fragen zum Thema medizinische Versorgung zusammengeführt werden sollen. Hier sind die Flensburger Kliniken, die Kassenärztliche Vereinigung, die Polizei, die Bundeswehr, das Gesundheitshaus, die Berufsfeuerwehr und die Stadtverwaltung im Dialog, um die weiteren Entwicklungen zu begleiten und gut aufgestellt zu sein. Der Stab berät ab heute täglich in einer kombinierten Sitzung/Videokonferenz.

Oberbürgermeisterin Simone Lange zeigt sich zufrieden mit der heutigen Stabssitzung: „Unsere heutige Besprechung war ein guter Auftakt für die künftig täglich einberufene Runde. Ich bin zuversichtlich, dass es uns mit einer guten Planung gelingen wird, bestmöglich auf zukünftige Entwicklungen vorbereitet zu sein, um nicht erst dann reagieren zu müssen, wenn sich die Situation verschärft.“

Aktueller Stand: 25 nachweislich Infizierte, 117 Verdachtsfälle

Im Rahmen der heutigen Stabssitzung wurde berichtet, dass nach aktuellem Stand in Flensburg 25 Personen nachweislich mit dem Corona-Virus infiziert sind. Gleichzeitig gibt es 117 Verdachtsfälle in Flensburg.


Chronik der Meldungen und Maßnahmen

31.03.20

23 bestätigt Infizierte, 99 Verdachtsfälle

30.03.20

22 bestätigt Infizierte, 102 Verdachtsfälle


Im Rahmen der heutigen Stabssitzung hat Oberbürgermeisterin Simone Lange mitgeteilt, dass nach aktuellem Stand 22 nachweislich mit dem Corona-Virus infizierte Menschen in Flensburg leben. Gleichzeitig gibt es 102 Verdachtsfälle in Flensburg.

Aufforderung an Reiserückkehrer*innen, sich zu melden

In Schleswig-Holstein gibt es nach wie vor Menschen, die von Reisen zurückkehren. Die Stadt Flensburg bittet darum, dass Reiserückkehrer*innen, insbesondere wenn es sich bei den Reisezielen um Risikogebiete handelt, sich bei der Stadt melden, um mögliche Gefährdungen anzusprechen und auszuschließen.

Meldungen können über das Infotelefon der Stadt Flensburg  unter der Rufnummer 0461/858585 getätigt werden.
 
Oberbürgermeisterin Simone Lange appelliert an die Flensburgerinnen und Flensburger "Wir haben es bisher gut geschafft, dem Virus Einhalt zu bieten. Damit das auch so bleibt, müssen wir die beschlossenen Maßnahmen konsequent durchhalten. Gleichzeitig ist es natürlich wichtig, dass wir auch die Gefährdung von Reiserückkehrer*innen so minimal wie möglich halten".

29.03.20

21 bestätigte Infizierte, 117 Verdachtsfälle

Der Sonderstab Corona hat auch heute zusammengefunden. Aktuell sind wir stabil bei 21 bestätigten Corona-Fällen. Die Zahl der Verdachtsfälle sinkt auf 117.

Oberbürgermeisterin Simone Lange hierzu:

"Wir stellen fest, dass sich viele Verdachtsfälle nicht bestätigen. Wir wissen um eine ungewisse Dunkelziffer und stehen deshalb nach wie vor in Bereitschaft."

28.03.20

21 bestätigt Infizierte

27.03.20

Stadt freut sich über Spende für Einsatzkräfte


Das Corona-Virus ist zurzeit allgegenwärtig und ein Ende ist bisher nicht absehbar. Das betrifft uns alle in unserem Alltag. Besonders betrifft es aber die, die beruflich Gefahr laufen, mit dem Virus in Kontakt zu kommen. Sie müssen sich und andere schützen.
 
Deshalb sind Atemschutzmasken, Einweghandschuhe und Desinfektionsmittel gerade im Gesundheitswesen so wichtig. Je länger die Krise andauert, desto mehr Material wird in diesen sensiblen Bereichen benötigt.
 
Genau deshalb hat sich nun ein Ehepaar an die Stadt gewandt und Atemschutzmasken, Einweghandschuhe und Desinfektionsmittel aus eigenen Beständen an die Stadt gespendet.
 
Oberbürgermeisterin Simone Lange zeigt sich erfreut: "Ich bin sehr dankbar für diese Spende, da sie uns Spielräume für unsere zukünftige Arbeit eröffnet und hilft, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den sensiblen Bereichen auch zukünftig zu schützen, falls diese Mittel knapp werden sollten. Ich möchte alle Flensburgerinnen und Flensburger bitten zu schauen, ob auch sie noch Schutzmasken, Einweghandschuhe oder Desinfektionsmittel zur Verfügung haben, die sie spenden können. Die aktuelle Spende zeigt mir, dass wir in Flensburg gut aufgestellt sind. Wir werden die Situation gut meistern, wenn wir weiter zusammenhalten!"

Sie möchten auch spenden?

 
Menschen, die ebenfalls Spenden möchten, können sich gerne von Mo.-Fr. zwischen 9 und 16 Uhr im Vorzimmer der Oberbürgermeisterin unter 0461/852227 bzw. unter oberbuergermeisterin@flensburg.de melden.


Infos bzgl. Kindertagesbetreuung verschickt

Die in Aussicht gestellten Informationen in Sachen Kindertagesbetreuung sind heute an Kooperationspartner, Kitaträger und Tagespflegestellen verschickt worden. Darin sind auch die nach derzeitigem Stand noch offenen Fragen geklärt worden. Bei weiteren Fragen ist die Stadt unter der Mailadresse fachberatung-kindertagespflege@stadt.flensburg.deerreichbar.

21 nachweislich Infizierte, 181 Verdachtsfälle

Mit dem heutigen Tag sind in Flensburg  21 Personen gemeldet, bei denen das Corona-Virus nachgewiesen wurde. Hinzu kommen 181 Verdachtsfälle.

Die Zahl der nachweislich infizierten Personen ist damit von gestern bis heute gleichgeblieben. Auch in den letzten Tagen hat sich der Anstieg eher moderat entwickelt. Das zeigt, dass die bisher eingeleiteten Maßnahmen anschlagen und der Anstieg der Infektionen gebremst werden kann.

OBin appeliert ans Durchhalten

Oberbürgermeisterin Simone Lange appelliert dazu an die Flensburgerinnen und Flensburger: „Es ist toll, dass unsere gemeinsamen Bemühungen bisher gute Ergebnisse erzielen. Damit das auch so bleibt, ist es wichtig, dass wir alle weiter so diszipliniert sind wie in den vergangenen Tagen. Das reicht vom Händewaschen bis hin zur geltenden Kontaktsperre. Denn die Gefahr ist noch nicht gebannt. Insbesondere die älteren Menschen bitte ich darum, weiterhin umsichtig und vorsichtig zu sein, da sie in besonderem Maße gefährdet sind. Ich bin davon überzeugt, dass wir gemeinsam die schwierige Zeit überstehen werden.“

26.03.20

Kindertagespflege/Offener Ganztag: Erstattung der Elternbeträge auf Antrag

Besondere Zeiten fordern besondere Maßnahmen. Bereits seit dem 16.03. sind die Kindertagesstätten per Landesverordnung geschlossen und die Schließung ist zunächst bis zum 19.04. angeordnet.

Die Stadt Flensburg hat in dieser auch für die Eltern schwierigen Zeit entschieden, auf Antrag eine Erstattung der Elternbeiträge für den Schließungszeitraum (zunächst bis 19.04.) zu gewähren. Dies soll für alle Bereiche gelten, in denen keine Betreuung stattgefunden hat. Sowohl für Kita, Tagespflege und den offenen Ganztag.

Oberbürgermeisterin Simone Lange „Uns ist wichtig, dass es möglichst eine landesweite Regelung für die Befreiung gibt. Das schafft Transparenz auch über die kommunalen Grenzen hinweg. Deshalb werden wir auch den Dialog mit dem Städteverband suchen“.

Notbetreuung wird regulär abgerechnet

Die Tagespflege und die Notversorgung in den Kitas sind wichtige Angebote in diesen Zeiten. Die durchgeführte Betreuung wird hier wie gewohnt abgerechnet.

Abschlagszahlung an Kita-Träger vorgezogen

Die Flensburger Regelung hat auch die Anbieter im Blick. Deshalb soll die nächste Abschlagszahlung an die Kitaträger vorgezogen werden, um die Liquidität der Träger zu sichern. Weitere Maßnahmen sind in der Beratung.

Hilfe für Tagespflegeeltern

Alle Tageseltern erhalten auch weiterhin den städtischen Anteil zu ihren Sozialversicherungsbeiträgen. Da auch in diesem Bereich Einnahmeverluste zu verzeichnen sein können, verweist die Stadt auch auf die in Aussicht gestellten Hilfen, die z.B. für Kleinstunternehmer und Soloselbständige bereitgestellt werden. Nähere Informationen erteilt das Infotelefon der Wireg.

Kooperationspartner, Kitaträger und Tagespflegestellen erhalten hierzu noch einmal gesondert Post, damit diese die Eltern informieren können. Fragen hierzu können an die Abt. Kindertagesbetreuung gestellt werden.
kindertagesbetreuung@flensburg.de 

Stand 14.00 Uhr: 21 nachgewiesen Infizierte, 17 davon mit Hauptwohnsitz in Flensburg

25.03.20

Hilfe und Beratung während Coronazeiten

Endlich mal mehr Zeit mit den Kindern verbringen, zusammenrücken und gemeinsam stark sein? Das ist sicher eine schöne Vorstellung und bestimmt auch der Wunsch vieler Eltern. Die Realität sieht aber oft anders aus:

Gerade jetzt sind Eltern mal wieder besonders gefordert: sie müssen neben häufigem Homeoffice „nebenbei“ für die Betreuung, aber auch Bildung, Bewegung und Freizeitgestaltung der Kinder sorgen, sie bei Laune halten, erklären, warum sie nicht mit ihren Freunden spielen dürfen, warum sie trotzdem etwas für die Schule tun müssen, warum sie nicht den ganzen Tag im Bett am Smartphone hängen sollen, weshalb sie leise sein müssen, wenn die Eltern versuchen, in einer TelKo mit ihrem Chef zu sprechen.

Von den anderen Sorgen mal ganz abgesehen: ob z.B. jemand Nahestehendes an Covid-19 erkranken wird, wie es beruflich weitergeht, ob Kurzzeitarbeit oder Erwerbslosigkeit drohen.

Da können Eltern, aber auch die Kinder und Jugendliche schnell an ihre Grenzen geraten und aus der gewünschten familiären Verbundenheit werden Zank, Streit und Tränen – und im schlimmsten Falle auch Gewalt.

Damit sowohl Eltern als auch Kinder in solch angespannten Situationen wissen, wo sie sich möglichst rechtzeitig Unterstützung holen können, bietet die Stadt Flensburg trotz Rathausschließung und Kontakteinschränkung nun zwei telefonische Anlaufstellen:

  • Die Beratungsstelle für Kinder, Jugendliche und Eltern ist von Montag bis Freitag von 9-16.30 Uhr unter 0461 85-2129 erreichbar.
  • Unter der 0461 85-4020 sind ebenfalls von Montag bis Freitag von 8-16 Uhr die Fachkräfte der Schulsozialarbeit zur erreichen.
  • Auch der Verein Schutzengel ist über das Kontakthandy 0175 584 777 5 weiterhin erreichbar.

Diese und weitere bundesweite Beratungsstellung für Telefon- und Onlineberatung finden Sie auch auf flensburg.de/corona.

14.00 Uhr: 18 nachweislich Infizierte, 176 Verdachtsfälle 


24.03.20

14.40 Uhr: 16 nachweislich Infizierte, 153 Verdachtsfälle

23.03.20

14.30 Uhr: 15 nachweislich Infizierte, 150 Verdachtsfälle

Am heutigen Montag ist der Stab der Stadt Flensburg erneut zusammengetreten. Dabei wurde mitgeteilt, dass in Flensburg derzeit 15 nachweislich infizierte Personen und 150 Verdachtsfälle gezählt wurden.
 

1.400 Anrufe bei der Info-Hotline (seit 12.03.)

Das Infotelefon der Stadt Flensburg, das unter 0461/858585 erreichbar ist, wird stark angenommen. Seit dem 12.03.2020 wurden knapp 1.400 Anrufe bei der Hotline entgegengenommen, die an Werktagen zwischen 8:00 und 18:00 Uhr und an Wochenenden zwischen 10:00 und 16:00 Uhr zu erreichen ist.
 

Keine Hausbesuche des Gesundheitsamts

Aus aktuellem Anlass teilt das Gesundheitsamt mit, dass Mitarbeiter*innen des Gesundheitsamtes keine Hausbesuche machen und auch nicht an Haustüren klingeln um Leistungen anzubieten. Hintergrund ist, dass sich in anderen Kreisen bereits Menschen als Mitarbeiter des Gesundheitsamtes ausgegeben haben, um sich Geldbeträge zu erschleichen.

OBin bedankt sich für diszipliniertes Verhalten

 
Oberbürgermeisterin Simone Lange zeigt sich erleichtert, dass die Bundesregierung keine Allgemeine Ausgangssperre vorgeschlagen hat: "Mit den Äußerungen der Kanzlerin vom gestrigen Abend wissen wir nun, welche Maßnahmen uns erwarten. Ich freue mich, dass aktuell keine generelle Ausgangssperre verhängt werden soll und bin mir sicher, dass dies dem disziplinierten Verhalten der Menschen – auch in Flensburg – geschuldet ist. Ich hoffe, dass sich die Maßnahmen nun auch landes- und bundesweit in den Betroffenenzahlen widerspiegeln.

22.03.20

17.30 Uhr: Bundeskanzlerin verkündet bundesweite, somit auch für Flensburg gültige Regelungen! ab 23.03.

Bürger*innen  werden angehalten, die sozialen Kontakte so weit wie möglich zu reduzieren

  • Mindestabstand im öffentlichen Raum: mindestens 1,50 m 
  • Aufenthalt im öffentlichen Raum mit maximal einer Begleitperson oder im Kreis der Angehörigen des eigenen Hausstands gestattet
  • Weg zur Arbeit, zur Notbetreuung, Teilnahme an erforderlichen Terminen, indivueller Sport und Bewegung an der frischen Luft weiter möglich 
  • Gruppen feiernder Menschen - auch im Privaten - sind inakzeptabel
  • Gastronomiebetriebe: nur Mitnahme von Speisen und Getränken ist gestattet
  • Dienstleistungsbetriebe im Bereich der Körperpflege werden geschlossen - Ausnahmen gelten nur für medizinisch notwendige Dienste
  • In allen Betrieben ist es wichtig, die Hygienevorschriften einzuhalten und wirksame Schutzmaßnahmen umzusetzen.

Geltungsdauer der Maßnahmen: mindestens zwei Wochen

12.30 Uhr: Weiterhin 15 bestätigte Infizierte, 100 Verdachtsfälle

21.03.2020

Private Veranstaltungen bis maximal 5 Personen

Private Veranstaltungen sind nur noch bis maximal 5 Personen zulässig. (siehe 1. Änderung der Allgemeinverfügung)

Stand 12 Uhr: 15 nachweislich Infizierte | 60 Verdachtsfälle

Oberbürgermeistern Simone hat im Rahmen der heutigen Stabsbesprechung mitgeteilt, dass in Flensburg derzeit 15 Personen nachweislich mit Corona infiziert sind. Gleichzeitig gibt es 60 Verdachtsfälle in der Stadt.

Oberbürgermeisterin: Gemeinsam das Virus eindämmen

"Auch in Flensburg entwickelt sich die Fallzahl nach oben. Gleichzeitig haben wir derzeit jedoch verhältnismäßig wenig nachweislich infizierte Personen. Diesen Trend können wir nur halten, wenn die Menschen sich an die Vorgaben halten und sich nicht an belebten Orten und in größeren Gruppen aufhalten. Ich wünsche mir, dass wir gemeinsam erreichen, alles zu tun, um das Virus einzudämmen. Bleiben Sie gesund und passen Sie auf sich auf!", so die Botschaft der Oberbürgermeisterin an die Flensburger Bevölkerung.

Nicht in großen Gruppen einkaufen  | Wochenmarkt-Stände haben größeren Abstand

"Das gilt auch für den täglichen Einkauf. Hier hilft es schon, wenn nicht in größeren Gruppen eingekauft wird. Aber auch Abstände sollten gewahrt werden.  So haben wir auf dem Wochenmarkt bereits die Räume zwischen den Ständen  vergrößert, um zu großes Gedränge zu vermeiden.", so die Oberbürgermeisterin weiter.

20.03.2020

Flensburger Oberbürgermeisterin zu Gesprächen in der Diako


Am heutigen Freitag hat Oberbürgermeistern Simone Lange die Flensburger Diakonissenanstalt, Diako, besucht und ein Gespräch mit Geschäftsführer Martin Wilde über die erforderlichen Maßnahmen im Zusammenhang mit der Verbreitung des Corona-Virus geführt.
 
Besprochen wurde vor allem die Perspektive beim Aufbau von zusätzlichen Kapazitäten für den eventuellen Bedarfsfall, die gut voranschreiten.
 
Neben den Gesprächen hat Oberbürgermeisterin Simone Lange  auch den Eingangsbereich der Diako besucht, der derzeit so umgestaltet ist, dass der Zugang erst nach gründlicher Hygiene betreten werden kann.
 
Oberbürgermeisterin Simone Lange: "Ich bin bereits seit Beginn der Corona-Problematik mit den Flensburger Krankenhäusern im Gespräch und konnte mich heute noch einmal davon überzeugen, dass wir mit ihnen  Partner haben, die gut auf die bevorstehende Herausforderung vorbereitet sind und auch für die anstehenden Aufgaben die richtigen Entscheidungen treffen. Mein Dank gilt all denen, die in dieser schweren Zeit unermüdlich in den Krankenhäusern für die Patient*innen da sind".

Eindringlicher Appell an ganz Flensburg


Oberbürgermeistern Simone Lange richtet ihren eindringlichen Appell an alle Bürgerinnen und Bürger und bittet, sich stets der Ernsthaftigkeit der aktuellen Lage und der Gefahr einer weiteren Ausbreitung des Coronavirus bewusst zu sein.
 
"Es besteht unverändert Grund zu höchster Umsicht und Vorsicht, und ich bitte alle, den offiziellen Anweisungen Folge zu leisten. Über sonniges Wetter und frühlingshafte Temperaturen können wir uns freuen. Dies sollte uns aber nicht davon abhalten, die aktuellen Maßgaben zu befolgen. Bitte ignorieren Sie nicht die reale Bedrohung!"
 
Alle Vorsichtsmaßnahmen erfolgen im Sinne des Gesundheitsschutzes und sind unumgänglich. Simone Lange wünscht sich, dass alle Flensburgerinnen und Flensburger unverändert rücksichtsvoll und vorsichtig miteinander umgehen, damit die Menschen gesund bleiben.
 
"Nur so können wir das öffentliche Leben in Flensburg aufrechterhalten und weitere Einschränkungen unserer verbliebenen Bewegungsfreiheit, wie etwa Ausgangssperren, umgehen. Ich bitte Sie deshalb alle um Ihre Mitwirkung. Nehmen Sie Rücksicht auf sich und andere", so die Oberbürgermeisterin.

Nachbarschaftshilfe: Hilfebedürftige und Hilfsbereite zusammenbringen


Am Donnerstag, den 19.03.2020 wurde erstmals das „Infotelefon Nachbarschaftshilfe“ der Stadt Flensburg aktiv geschaltet. Dieses wird von der Fachstelle 50+ und der Anlaufstelle Bürgerschaftliches Engagement betreut.

Jede/r, die/der zur Risikogruppe gehört, also immunschwach ist, unter chronischen Erkrankungen leidet oder ein hohes Alter erreicht hat, möge sich unbedingt unter 0461/ 85 2407 melden. Diese Nummer ist von montags bis freitags von 08:30 bis 14:00 Uhr besetzt. Dort werden Unterstützungsanfragen und -angebote koordiniert.

In kürzester Zeit meldeten sich bereits sehr viele Engagierte, die ihre Hilfe anboten. Sei es die Unterstützung beim Einkaufen, Botengänge oder Gassi gehen mit dem geliebten Vierbeiner. Dabei unterstützen die Engagierten im eigenen Stadtteil, um die Wege zwischen den Bedürftigen und den Engagierten möglichst gering zu gehalten. Auch hier gilt: Das Risiko einer Infektion weitestgehend zu minimieren.

Zahl der bestätigten Infizierten Stand 16.03 Uhr: 13

19.03.2020

13.30 Uhr

Deutsch-dänischer Rettungsdienst wird ausgesetzt

Der deutsch-dänische Rettungsdienst wird mit dem heutigen Tag ausgesetzt. Darauf haben sich die Partner auf beiden Seiten der Grenzen geeinigt. Aufgrund der Grenzkontrollen sind die kürzeren Transportzeiten, die dem Projekt zugrunde liegen, nicht mehr vorhanden, so dass die großen Vorteile der Zusammenarbeit nicht mehr ausgeschöpft werden können. Die Partner sind sich darüber einig, dass die Zusammenarbeit nach Normalisierung der Situation unbedingt wieder aufgenommen werden soll.

Anlaufstelle der Kassenärzlichen Vereinigung

In Flensburg stellt die Kassenärztliche Vereinigung nun ein zusätzliches Angebot bereit, um Ärzte und Behörden beim Test von Verdachtsfällen zu unterstützen. Die Anlaufstelle kann nur über eine Terminvergabe bei der Kassenärztlichen Vereinigung aufgesucht werden. Ansprechpartner für die Menschen in Flensburg bleiben in erster Linie die Hausärzte.

Infotelefon weiter erreichbar

Auch in den nächsten Tagen wird das Infotelefon der Stadt Flensburg wieder für Fragen der Einwohner*innen zur Verfügung stehen. Die Erreichbarkeit gilt in der Regel von Montag-Freitag von 08:00-18:00 Uhr und am Wochenende von 10:00-18:00 Uhr. Mögliche Änderungen dieser Zeiten sowie weitere Informationen zur aktuellen Situation geben wir hier bekannt.

Zahl der Infizierten

Derzeit gibt es in Flensburg 10 Menschen, die nachgewiesen mit dem  Coronavirus infiziert sind.

18.03.2020

11.38 Uhr

Gestern Abend hat die Landesregierung eine Landesverordnung veröffentlicht. Die jetzt geltenden Regeln setzen wir alle um. Wichtig ist: Die Verordnung des Landes Schleswig-Holstein gilt auch ohne kommunale Verfügung für die Stadt. DieAllgemeinverfügung der Stadt gilt darüber hinaus. Alles wurde in Abstimmung mit der Landesregierung vorgenommen.

Spielplätze werden gesperrt

Der Auftrag an das TBZ, die Spielplätze zu kennzeichnen und entsprechend zu sperren ist bereits erfolgt. Wir bitten um Rücksicht, die vielen fleißigen Hände des TBZ sind unterwegs und tun was sie können.

Politische Gremien bis 19.4. ausgesetzt

Die Kommunalpolitik hat am Montag beschlossen, alle politischen Gremien bis 19.4.2020 auszusetzen. Notwendige Entscheidungen erfolgen in Eilentscheidung durch die Oberbürgermeisterin.

Rathaus schließt

Das Rathaus schließt nun für die Öffentlichkeit. Anliegen, Anträge oder Anfragen stellen Sie bitte postalisch oder per E-Mail an uns. Wir arbeiten im Homeoffice weiter für Sie. Lebenswichtige Bereiche arbeiten auch im Rathaus weiter. In besonderen Fällen ist eine Terminvergabe möglich.

Wir verstärken das InfoTelefon und bereiten uns jeden Tag auf die vor uns liegende Zeit vor.

17.03.,19.48 Uhr

Notbetreuung an den Schulen bis Freitag verlängert

Die Stadt weist darauf hin, dass die Notbetreuung an den Schulen (1.-6. Klasse) analog zu den Kitas ebenfalls bis Freitag, den 20.03.2020 zur Verfügung steht. Bis Freitag soll dann eine Folgeregelung durch das Land vorgeschlagen werden.Geschäfte - Öffnungen und SchließungenIn Abstimmung aller Kommuen mit der Landesregierung des Landes Schleswig-Hoslten gelten morgen landesweit folgende Regeln:

  • Geschäfte mit Dingen des täglichen Bedarfs bleiben offen, damit die Versorgung zum Beispiel mit Lebensmitteln oder mit Hygieneartikeln gewährleistet bleibt. Dazu zählen aber auch Banken, Sanitätshäuser und Apotheken.
  • Die Sonntagsöffnung dieser Geschäfte ist erlaubt.
  • Alle anderen Geschäfte auch Restaurants müssen schließen.
  • Hausverkauf und Lieferservice sind erlaubt.
  • Dienstleistungs- und Handwerksbetriebe erlaubt. Diese dürfen weiter tätig sein, deshalb dürfen auch Friseure und Optiker öffnen.
  • Kein Tourismus: Touristische Aktivitäten werden unterbunden, auch der Tagestourismus. Hotels, Beherbungsbetriebe, auch Campingplätze zu touristischen Zwecken sind untersagt.
  • Kinderspielplätze werden geschlossen.
  • Private Veranstaltung sind auf 50 Personen zu begrenzen.
  • Tafeln zur Versorgung bedürftiger Menschen sind erlaubt.

14.09 Uhr

Während der Schließung in den vergangen zwei Tagen hat sich die Stadtverwaltung organisatorisch so aufgestellt, dass eine Gewährleistung der zentralen und unabweisbaren Aufgaben auch in Zeiten der Corona-Pandemie möglich ist. Die Maßnahmen greifen mindestens bis zum 19.04.2020.

Rathaus: Eingeschränkter Betrieb ab Mittwoch

Am Mittwoch, 18.03.2020 wird die Flensburger Stadtverwaltung deshalb mit erheblich eingeschränktem Betrieb die Arbeit wieder aufnehmen. Generell wird der Kundenverkehr im Rathaus auf ein Mindestmaß eingeschränkt und nur in den Bereichen und in gesonderten Bereichen stattfinden, in denen dies unausweichlich ist.

  • Offene Sprechzeiten entfallen
  • Kontakt nur mit vorheriger Anmeldung

Angebot von Leistungen, die zwingend erforderlich


Angeboten werden zudem nur die Leistungen, die zwingend erforderlich sind. Hierzu zählen vor allem:

  • Angelegenheiten in Ausweis-, Passfällen, dringende Urkunden o. ä.

  • Notbetrieb für unabweisbare Einzelfälle, zum Beispiel wegen

  • unterhaltssichernder Geldleistungen.

Verwaltungsleistungen ohne öffentlichen Kontakt

Weitere Verwaltungsleistungen werden sichergestellt, können aber in der Regel ohne persönlichen Kontakt erbracht werden:Dies betrifft beispielsweise

  • Baugenehmigungen in der Bauordnung, die von der Verfristung betroffen wären oder

  • veterinärmedizinische Aufgaben.


Oberbürgermeisterin Simone Lange: „Die Einschränkung des Angebots dient der
Aufrechterhaltung der langfristigen Arbeitsfähigkeit der Stadtverwaltung in diesen
schwierigen Zeiten. Wir bitten um Verständnis für die Einschränkungen, die damit
verbunden sind und ich hoffe, dass wir zeitnah zu unserem gewohnten Betrieb
zurückkehren können“.10.51 UhrGeschäftsschließungen? - Wir bitten um Geduld!Wir bitten alle Anfragen zur Schließung der Geschäfte um Geduld. Derzeit befinden wir uns in Klärung von Zeitpunkt und Organisation und werden Sie rechtzeitig informieren. Vielen Dank für Ihr Verständnis!

16.03.20, 14.40 Uhr

Am heutigen Montag hat Oberbürgermeisterin Simone Lange die Leiter der Flensburger Behörden zur Koordinationsrunde eingeladen. Neben Mitarbeiter*innen der Flensburger Verwaltung waren Vertreter*innen der Krankenhäuser und des Gesundheitswesens, Polizei, Bundeswehr, IHK, Stadtwerke/Aktiv Bus, TBZ, Jobcenter, Agentur für Arbeit, TAFF sowie die Schulrätin zugegen, um sich über den Umgang mit der aktuellen Lage sowie der Nutzung möglicher Synergieeffekte auszutauschen. Oberbürgermeisterin Simone Lange begrüßte den Austausch: "Es ist noch einmal deutlich geworden, dass sich die Institutionen hier in Flensburg gegenseitig unterstützen! Alle ziehen an einem Strang, das ist vorbildlich!", so Lange weiter.

Servicetelefone von Institutionen

Unter anderem wurde in diesem Zusammenhang mitgeteilt, dass es neben dem Infotelefon der Stadtverwaltung eine Reihe von anderen Institutionen gibt, die zu ihrem Tätigkeitsbereich Servicetelefone geschaltet haben:

  • IHK: 0461/806806

  • Finanzämter: 0461/813-914

  • Dansk Sundhedstjeneste (Dänisches Gesundheitsamt): 0461/570580

7 nachweislich Infizierte

Während die Zahl der nachweislich Infizierten weiter bei 7 Personen liegt, hat die Stadtverwaltung damit begonnen, strukturelle Weichen für die kommenden Tage und Wochen zu stellen.

Rathaus öffnet am Mittwoch - Gespräche nur nach Terminvereinbarung 

So werden Heimarbeitsplätze eingerichtet und Teams so gegliedert, dass sie in kleineren Einheiten arbeiten, um die Möglichkeit einer Ansteckung gering zu halten und auch möglich Ausfälle kompensieren zu können.

Am Mittwoch wird das Rathaus dann wieder für den Besucherverkehr geöffnet. Kundengespräche wird es allerdings vorerst nur nach Terminvereinbarung geben, um zu verhindern, dass Menschen auf zu engem Raum, beieinander stehen.

Kinderbetreuung (bis Klasse 6) für Eltern aus kritischen Berufen


Eltern, von Kindern der Klassen 1-6 erhalten, ein Betreuungsangebot, wenn sie aus kritischen Berufen kommen.

!Die Anmeldung muss bis Dienstag, 17.03.2020, 12:00 Uhr bei den Schulen erfolgen!


Kritische Berufe

  • Energie - Strom, Gas, Kraftstoffversorgung etc.

  • Ernährung, Hygiene (Produktion, Groß-und Einzelhandel) - inkl. Zulieferung

  • Logistik

  • Finanzen - ggf. Bargeldversorgung, Sozialtransfers

  • Gesundheit - Krankenhäuser, Rettungsdienst, Pflege, ggf. Niedergelassener Bereich, Medizinproduktehersteller, Arzneimittelhersteller, Apotheken, Labore

  • Informationstechnik und Telekommunikation - insb. Einrichtung zur Entstörung und Aufrechterhaltung der Netze

  • Medien und Kultur - Risiko- und Krisenkommunikation,

  • Transport und Verkehr - Logistik für die KRITIS, ÖPNV

  • Wasser und Entsorgung

  • Staat und Verwaltung - Kernaufgaben der öffentlichen Verwaltung, Polizei, Feuerwehr, Katastrophenschutz, Justiz, Veterinärwesen, Küstenschutz sowie Grundschullehrkräfte, Sonderpädagog*innen an Förderzentren mit Internatsbe­trieb und in Kindertageseinrichtungen Tätige.

Betreuung für Schüler*innen mit hohem Betreuungsaufwand

Von dem Betreuungsangebot umfasst sind auch Schülerinnen und Schüler, die einen täglichen, hohen Pflege- und Betreuungsaufwand benötigen, dem im häuslichen Rahmen nicht entsprochen werden kann. Für diese Schülerinnen und Schüler wird ein schulischer Notbetrieb (Betreuung) auf Elternwunsch nach Entscheidung der Schulleitung sichergestellt. Da diese Schülerschaft zur besonderen vulnerablen Bevölkerungsgruppe gehört, sind entsprechende Schutzmaß­nahme.


"Die Verwaltung ist gut aufgestellt und ich bin sehr dankbar für den großen Einsatz und die Flexibilität, den die einzelnen Bereiche an den Tag legen", erklärt Oberbürgermeisterin Simone Lange.

15.03.20, 15.50 Uhr

Die Allgemeinverfügung der Stadt Flensburg (zum Verbot und zur Beschränkung von Kontakten in besonderen öffentlichen Bereichen auf dem Gebiet der Stadt Flensburg) ist veröffentlicht worden.

15.03.20, 12.50 Uhr

6 bestätigte Fälle

Nach aktuellem Stand gibt es in Flensburg 6 bestätigte Fälle von Infektionen mit dem Corona-Virus.

Erlass zu Öffnungszeiten für Gastronomiebetriebe und Geschäfte in Arbeit

Der Verwaltungsstab der Stadtverwaltung ist heute erneut unter Leitung der Oberbürgermeisterin zusammengetreten, um über die aktuellen Entwicklungen zu beraten. Im Mittelpunkt der Beratungen stand der Erlass der Landesregierung zum Umgang mit dem Corona-Virus vom gestrigen Abend. Hierbei geht es u.a. um den Umgang mit Gastronomiebetrieben und Geschäften, die unter Auflagen geöffnet bleiben dürfen.

Die Stadt Flensburg wird im Laufe des Nachmittages eine Allgemeinverfügung veröffentlichen, mit der die Vorgaben auf kommunale Ebene für die Stadt Flensburg herunter gebrochen und definiert werden. Hierbei sollen auch klare Anweisungen in Hinblick auf Öffnungszeiten und Zugänglichkeiten festgelegt werden.

Kindertagespflege bis 5 Kinder möglich

Einrichtungen der Kindertagespflege in Flensburg sollen weiterhin geöffnet bleiben, sofern nicht mehr als 5 Kinder betreut werden.

Die Stadt Flensburg wird neben den Pressemitteilungen auch weiterhin über die städtische Homepage über alle wichtigen Entwicklungen informieren. Das Infotelefon wird auch in den kommenden Tagen geschaltet sein (Aktuelle Zeiten auch über die Homepage abrufbar).

Oberbürgermeisterin Lange ist optimistisch

Oberbürgermeisterin Simone Lange zeigt sich optimistisch: „Ich erlebe eine Stadt, die sich der Ernsthaftigkeit der Lage bewusst ist und es dennoch vermag, die notwendige Gelassenheit an den Tag zu legen. Ich bin mir sicher, dass wir gemeinsam die Situation gut meistern, wenn jeder für sich die richtigen Handlungsweisen an den Tag legt. Es besteht Grund zur Vorsicht, aber keinesfalls zur Panik“, so Lange weiter.

14.03.20, 17 Uhr

Zelt bei Diako ist Hygieneschleuse

Auf Grund anderslautender Informationen im Netz weisen wir darauf hin, dass es sich bei dem Zelt vor dem Eingang der Diako um eine Hygieneschleuse und NICHT um eine Corona - Teststelle handelt.

14.03.20, 11.53 Uhr

Auch am heutigen Samstag hat der Sonderstab Corona im Rathaus unter Leitung der Oberbürgermeisterin getagt und gibt folgenden Lagebericht bekannt:

4 bestätigte Fälle einer Corona-Erkrankung

Aktuell sind in Flensburg 4 Fälle einer Corona-Erkrankung bestätigt. In allen Fällen wurde Quarantäne angeordnet. Das Gesundheitsamt arbeitet mit personeller Verstärkung und rechnet mit weiteren Fällen in den kommenden Tagen.

Wochenmarkt findet statt -  alle öffentlichen Veranstaltungen bis 10.04. untersagt

Entsprechend der Entscheidung der Landesregierung werden auch in Flensburg alle Museen, Clubs, Diskotheken, Fitnesscenter, Kinos, das Schwimmbad, Saunen und Theater für die Öffentlichkeit geschlossen. Der Wochenmarkt findet statt und kann besucht werden.

Oberbürgermeisterin dankt für Mithilfe

Der Sonderstab hält seine nächste planmäßige Besprechung am Sonntag ab.

"Wir bedanken uns erneut bei allen Flensburgerinnen und Flensburgern für das Verständnis und die wirklich gute Zusammenarbeit. Es ist großartig zu erleben, wie alle in Flensburg mithelfen. Wir werden trotz der drastischen Einschnitte in unser Leben niemanden im Stich lassen. Wer Hilfe oder Informationen benötigt, kann sich auch am Wochenende von 10 bis 18 Uhr unter der Telefonnummer 858585 an das Infotelefon der Stadt Flensburg wenden.", so Simone Lange.

13.03.20, 15.56 Uhr

Weitere Informationen zur Schließung von Schulen und Kitas/Kindertagespflege

Nach der Ankündigung der Stadt Flensburg, alle Schulen und Kindertagesstätten ab Montag zu schließen, gibt es nun eine Zusatzinformation: Auch das Land hat diese Entscheidung bestätigt.

Notbetreuung

In den Kindertagesstätten und in den Schulen für die Klassen 1 bis 6 soll es eine Notbetreuung geben. Diese Notbetreuung bezieht sich auf Kinder, deren Erziehungsberechtigte in Berufen tätig sind, die zur Aufrechterhaltung der Daseinsvorsorge, zum Beispiel Feuerwehrfrauen und -männer, Polizisten, medizinisches Personal notwendig sind. Gleiches gilt für die Tageseltern in der Kindertagespflege.

Daran schließen sich viele Fragen zum Beispiel zum Thema Elternbeitrag, Finanzierung und viele andere Themen. Wir arbeiten mit Hochdruck auch an dieser Problematik und werden schon bald Lösungen dazu mitteilen.

13.03.20,  10.33 Uhr

Schließungen von Einrichtungen ab Montag

Die Verwaltungsleitung der Stadt Flensburg hat entschieden entsprechend der Anforderungen der Paragraphen 28 ff des Infektionsschutzgesetz ab Montag folgende Einrichtungen bis auf weiteres zu schließen:

  • alle Kindertagesstätten

  • alle Schulen

  • Jugendaufbauwerk

  • Stadtbibliothek

  • Volkshochschule

  • Museen

  • Offener Ganztag

Die Oberbürgermeisterin bittet um Verständnis für diese Entscheidungen. Aus der gebotenen Vorsicht und dem Anliegen, dass der Gesundheitsschutz in unserer Stadt oberste Priorität hat, haben wir uns zu diesem Schritt entschieden.
Auch die Nutzung der Sportanlagen und Schulen durch Dritte muss untersagt werden.

Rathaus am 16./17.03. geschlossen


Das Rathaus wird am Montag und Dienstag für die Öffentlichkeit geschlossen. Wir arbeiten an diesem beiden Tagen ausschließlich im Innendienst. Unser Ziel ist es, ab Mittwoch in geänderter Form wieder zu öffnen. Nähere Informationen erfolgen in Kürze

Ausnahmen der Schließung

1) Die Einsicht in die Unterlagen im Zusammenhang mit der erneuten Auslegung zum Bebauungsplan „Hauptpost“ (Nr. 308) im technischen Rathaus, Am Pferdewasser 14 ist möglich.

2) Die Subsmissionstermine in der Vergabestelle, Friesische Straße 21, finden statt.

12.03.20, 19.52 Uhr

Erster bestätigter Coronafall

In Flensburg gibt es einen ersten bestätigten Sars-CoV-2-Infizierten. Die Person befindet sich in häuslicher Quarantäne sowie in ärztlicher Behandlung.

12.03.20, 16.26 Uhr

Öffentliche städtische Veranstaltungen bis zum 22.03.20 abgesagt


Alle öffentlichen Veranstaltungen der Stadt Flensburg sind  bis zum 22.03.2020 abgesagt. Darunter sind leider auch die Veranstaltungen am kommenden Wochenende auf dem Museumsberg, wo die Ausstellung "Perspektivwechsel 2020 – 100 Jahre Grenzgeschichten" festlich eröffnet werden sollte.


"Nachdem alle politischen Vertreter*innen ihre Absage mitgeteilt haben und wir entschieden haben, aus Gründen des Infektionsschutzes alle öffentlichen Veranstaltungen der Stadt Flensburg unabhängig ihrer Größe abzusagen, kann leider auch diese großartige Veranstaltung nicht stattfinden." so die Oberbürgermeisterin.

Appell der Stadt, größere Veranstaltungen abzusagen


Für alle nichtstädtischen Veranstaltungen mit weniger als 1000 Besucher*innen liegt die Durchführung in der Verantwortung der jeweiligen Veranstalter.  Wir appellieren, Veranstaltungen mit mehreren hundert Menschen im Interesse des Infektionsschutzes abzusagen, oder besonderer Weise zu ermöglichen, dass den Hygieneempfehlungen gefolgt werden kann.

Sporthallen weiter nutzbar


Die Sporthallen in der Stadt sind weiterhin durch die Vereine nutzbar.

Goetheschule, AVS und Altes Gymnasium morgen (13.03.) geschlossen

Die Goetheschule bleibt auf Anordnung des Gesundheitsamtes der Stadt Flensburg morgen vorerst geschlossen. Wir  gehen hier auf Sicherheit und bitten um Verständnis für die Maßnahme. Wir werden gleich morgen entscheiden, wie es weitergeht.

Infotelefon der Stadt

Die Stadt hat jetzt ein Infotelefon unter der Nummer 0461 – 85 85 85 geschaltet, bei dem es aktuelle Hinweise im Zusammenhang mit der Entwicklung der Corona-Lage gibt. Medizinische Auskünfte können hier nicht erteilt werden. (Mo.-Fr., 08 - 18 Uhr; Sa/So: 10 - 18 Uhr)

12.03.20

14.45 Uhr

Infotelefon

Die Stadt hat ein Infotelefon (Corona) geschaltet. Die Nummer lautet: 858585. (Mo.-Fr., 08 - 18 Uhr; Sa/So: 10 - 18 Uhr)

13.00 Uhr

Fake-News im Netz

Auf Social Media Plattformen kursiert eine angebliche Pressemitteilung der Stadt Flensburg hinsichtlich von angeordnteter Schließungen von Geschäften. Die Stadt Flensburg distanziert sich von diesen Fake-News.

11.03.20

22.30 Uhr

Corona - Verdacht: Altes Gym und AVS bleiben am 12.03. geschlossen

Corona-Verdacht: Das Alte Gymnasium und die Auguste-Viktoria-Schule bleiben auf Anordnung  des Gesundheitsamtes der Stadt Flensburg morgen vorerst geschlossen. Wir  gehen hier auf Sicherheit und bitten um Verständnis für die Maßnahme.  Wir werden gleich morgen entscheiden, wie es weitergeht.

17:30 Uhr

Weiterhin kein bestätigter Corona-Fall in Flensburg

Nach Bekanntwerden eines bestätigten Coronafalles in unserer Nachbarkommune Handewitt, sind wir selbstverständlich in engem Austausch zwischen den Gesundheitsämtern. Wir nehmen jeden Hinweis sehr ernst und prüfen mit großer Sorgfalt täglich, welche Veranstaltungen stattfinden können und welche Rahmenbedingungen für die Aufrechterhaltung des öffentlichen Lebens geschaffen werden müssen.

In Flensburg gibt es weiterhin keinen bestätigten "Corona-Fall" (Stand heute 17:30 Uhr).

Jahrmarkt muss abgesagt werden

Nach dem Erlass der Landesregierung zum Verbot von Großveranstaltungen kann beispielsweise der Frühjahrsmarkt in Flensburg leider nicht stattfinden. Ebenso müssen verschiedene Veranstaltungen im Deutschen Haus und in der Flensarena abgesagt werden. Hier bitten wir, die täglichen Hinweise zu beachten oder sich beim Veranstalter zu informieren.

Veranstaltungen von kleinerer Art können selbstverständlich stattfinden. Auch Diskotheken können ihre Veranstaltungen durchführen, vorausgesetzt sie sind deutlich kleiner als 1000 Gäste. Wir appellieren in diesen Fällen, die Hygiene und Verhaltensregeln ganz besonders zu beachten. OBin Simone Lange: "Die Entscheidung, den Jahrmarkt abzusagen, ist uns nicht leicht gefallen. Wir sind uns bewusst, wie viele Menschen in der Stadt und aus der Region sich auf den Jahrmarkt freuen. Auch für die Schausteller hat der Flensburger Frühjahrsmarkt eine besondere Bedeutung. Da der Jahrmarkt aber große Mengen von Besucherinnen und Besuchern aus einem weiten Umkreis anzieht, halten wir wegen der Ansteckungsgefahr  eine Absage im Sinne des Gesundheitsschutzes für unumgänglich."

ÖPNV vorsichtshalber zu weniger ausgelasteten Zeiten nutzen

Es gilt die Empfehlung, größere Menschenansammlung oder viele Personen auf engem Raum zu meiden. Wer auf den öffentlichen Nahverkehr angewiesen ist, sollte daher für sich prüfen, ob es geeignetere Fahrzeiten gibt, in denen die Busse nicht so voll sind wie z.B. bei Schulbeginn und -ende.

10.03.20

Bis heute gibt es keinen bestätigten Corona-Fall in Flensburg. Das ist auch dem besonnenen Verhalten  und der Sorgfalt der Flensburger Bevölkerung zu verdanken. Die Oberbürgermeisterin dankt allen für diese Umsicht und das Verständnis in dieser besonderen Lage.

Auch im Rathaus werden seit wenigen Wochen Vorbereitungen und Präventionsmaßnahmen getroffen. Das gilt sowohl dem Schutz der Flensburgerinnen und Flensburger als auch der Erhaltung der Arbeit der Verwaltung. In Flensburg selbst arbeitet der Sonderstab „Corona“ unter Leitung der Oberbürgermeisterin mittlerweile täglich daran, Prävention und Aufklärungsarbeit zu leisten und auf die möglichen aktuellen Veränderungen vorbereitet zu sein.

Veranstaltungen mit mehr als 1.000 Teilnehmer*innen müssen untersagt werden

„Dabei sind wir in ständiger Abstimmung mit der Landesregierung“, sagt Simone Lange und weiter: „Durch den Erlass der Landesregierung sind wir nun gehalten,  eine Größe von mehr als 1.000 Teilnehmer*innen für Veranstaltungen zu untersagen. Alle Veranstalter werden gebeten sich frühzeitig zu informieren und die besondere Situation ihrer Veranstaltung zu prüfen.“

Betreten von Krankenhäusern, Kitas und Hochschulen für Rückkehrer aus Risikogebieten verboten

Ebenso hat die Landesregierung die Kreise und kreisfreien Städte angewiesen folgende Verfügung zu erlassen:

Personen, die sich innerhalb der letzten 14 Tage in einem Risikogebiet oder einem besonders betroffenen Gebiet entsprechend der jeweils aktuellen Festlegung durch das Robert Koch-Institut (RKI) aufgehalten haben, dürfen für einen Zeitraum von 14 Tagen seit Rückkehr aus dem Risikogebiet oder des besonders betroffenen Gebiets folgende Einrichtungen nicht betreten:

  • Einrichtungen nach § 33 Nr. 1 bis 4 IfSG (Kindertageseinrichtungen und Kinderhorte, erlaubnispflichtige Kindertagespflegestellen, Schulen und Heime, in denen überwiegende minderjährige Personen betreut werden) sowie betriebserlaubte Einrichtungen nach § 45 SGB VIII (stationäre Erziehungshilfe),

  • Einrichtungen nach § 23 Absatz 3 Nr. 1 und Nr. 3 bis 5 IfSG (Krankenhäuser, Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen, in denen eine den Krankenhäusern vergleichbare medizinische Versorgung erfolgt, Dialyseeinrichtungen, Tageskliniken, Entbindungseinrichtungen und Behandlungs- oder Versorgungseinrichtungen, die mit einer der in den Nummern 1 bis 6 genannten Einrichtungen vergleichbar sind); ausgenommen von dem Betretungsverbot sind behandlungsbedürftige Personen

  • Pflegeeinrichtungen und

  • Berufsschulen und Hochschulen.

Ausreichend ist, dass die entsprechende Festlegung der Gebiete durch das RKI innerhalb der 14-Tages-Frist erfolgt.

Oberbürgemeisterin bittet weiter um Mitwirkung, Rücksicht und Verständnis: "Wir gehen davon aus, dass die Menschen in unserer Stadt hiermit genauso verantwortungsvoll umgehen werden, wie sie es bisher im Umgang mit der Corona-Krise bewiesen haben. Wir weisen in diesem Zusammenhang noch einmal auf die zahlreichen Empfehlungen zur persönlichen Hygiene hin. Ich wünsche mir, dass wir weiterhin sorgfältig und vorsichtig miteinander umgehen und wir das öffentliche Leben in Flensburg aufrechterhalten. Ich bitte Sie deshalb alle um Ihre Mitwirkung, um Ihre Rücksicht und Ihr Verständnis“, so die Oberbürgermeisterin.

28.02.20

Gesundheitsdezernentin Karen Welz-Nettlau betont: „Die Stadt Flensburg ist vorbereitet auf eine mögliche weitere Ausbreitung des Coronavirus. Bisher gibt es in Flensburg weder einen Verdachtsfall noch einen bestätigten COVID-19-Fall.


Hilfe, Beratung, Helfen

Hotlines, Hilfskontakte, Helfen

Info-/Bürgertelefone

  • Infotelefon der Stadt Flensburg: 85-8585 (Mo.-Fr., 8 - 18 Uhr; Sa/So: 10 - 16 Uhr) - wichtig: Das Infotelefon erteilt keine rechtsverbindlichen Auskünfte!
  • Kassenärztliche Vereinigung: 116117 (bei Erkrankungsverdacht)
  • Dansk Sundhedstjeneste (Dänisches Gesundheitsamt): 0461/570580
  • Bürgertelefon des Bundesgesundheitsministeriums: 030 / 346 465 100
  • Bürgertelefon des Landes:  0431 / 79 70 00 01 (werktags von 8:00 – 18:00 Uhr)

Helfen/Hilfe: Engagierte/Riskiogruppe

  • Nachbarschaftshilfe geben/empfangen

Tel. : 0461 85-2407

  • Spenden für die Wohnungslosenhilfe

Diakonisches Werk SL-FL
Kreditinstiut: Evangelische Bank
IBAN: DE 61 5206 0410 0806 4036 54
Verwendungszweck: Wohnungslosenhilfe KST 1101

Unternehmer*innen

  • WiREG: 0461 9992299
  • IHK: 0461 806-806
  • Finanzämter: 0461 813-914

In folgenen Hilfsportalen können Sie sich registrieren


Ängste, Konflikte - Beratung und Hilfe


Ängste, Konflikte - Beratung und Hilfe

Beratungsstelle für Kinder, Jugendliche und Eltern (Stadt Flensburg)

0461 85-2129 

Montag - Freitag: 9-16.30 Uhr

Fachkräfte der Schulsozialarbeit

0461 85-4020 

Montag - Freitag: 8-16 Uhr

Jugend stärken - Beratung für Jugendliche

Beratung bei Verunsicherung, Ängsten, Problemen

  • 0461 15 03 380
  • 0461 15 03 224
  • 0461 15 03 228

Montag bis Donnerstag: 9 bis 15 Uhr, Freitag: 9 bis 13 Uhr

Auch per Mail kannst Du die Beraterinnen kontaktieren: i.brodersen@bequa.de, hansen.anna-julia@flensburg.de, t.kamieth@bequa.de

Schutzengel

Kontakthandy: 0175 584 777 5 

Montag - Sonntag: 8-16 Uhr

pro familia

0461-9092640

Wagemut 

Beratungsstelle gegen sexuelle Gewalt

0461-9092630

Löwenherz

Beratungsangebot bei Gewalt in der Familie

0461-9092644

Diakonisches Werk

Telefon: 0461 4808326

Montag-Freitag 9-11 Uhr

Telefonische Beratungstermine können auch zu anderen Zeitpunkten vereinabrt werden.

Villa Paletti

Krisentelefon für Kinder, Jugendliche und Eltern: 0170 22 31 04 8

Montag bis Freitag: 11 – 13 Uhr

Sozialdienst katholischer Frauen

Telefon: 0461- 24824

Montag: 10 – 12 Uhr,  Donnerstag:  16 – 18 Uhr und Freitag 10 – 12 Uhr

Ansonsten hören wir den AB regelmäßig ab und rufen zurück und sind auch per Mail unter beratungsstelle-fl@skf-kiel.de zu erreichen.

Bundesweite Beratungsstellen

  • "Nummer gegen Kummer" für Kinder und Jugendliche: 116111
  • "Nummer gegen Kummer" für Eltern: 0800 111 0550
  • Pflegetelefon:  030 2017 9131
  • Hilfetelefon "Schwangere in Not": 0800 404 0020
  • Hilfetelefon "Gewalt gegen Frauen": 0800 011 6016
  • Bundesverband Deutscher Psycholog*innen: 0800 -777 22 44 (täglich von 8-20 Uhr)

Bundesverband Deutscher Psycholog*innen: Psychologische Beratung in Corona-Krisenzeiten

Weitere Telefonnummern und Online-Beratung von Wohlfahrtverbänden


Verbraucherzentrale

Telefon: 0461 / 28 604

E-Mail : flensburg@vzsh.de 

www: www.verbraucherzentrale.sh

  • Tipps
  • Musterschreiben
  • Informationen zu den Folgen der Corona-Pandemie für Verbraucher*innen (z.B. zu Stornierungen von Reisen oder kostenpflichtigen Veranstaltungen).

Nachbarschaftshilfe

Sie sind... Sie möchten...
  • immunschwach
  • haben ein hohes Alter
  • leiden unter chronischen Erkrankungen

und gehören damit zur Risikogruppe?

oder ehrenamtlich unterstützen?
Dann melden Sie sich unter 0461 85-2407 (Montag - Freitag 8.30-14 Uhr)


Die Fachstelle 50+ der Stadt Flensburg möchte dabei unterstützen, Menschen, die helfen wollen, mit jenen zusammenzubringen, die sich Unterstützung wünschen.

Notbetreuung für Kinder
(bis Klasse 6)

Wer kann die Notbetreuung nutzen?

Angebote der Notbetreuung sind Kindern vorbehalten, bei denen

  • beide Eltern oder ein alleinerziehender Elternteil
  • in einem Bereich arbeitet, der für die Aufrechterhaltung kritischer Infrastrukturen ("kritische Berufe")* notwendig ist und diese Eltern
  • keine Alternativ-Betreuung ihrer Kinder organisieren können.

Die Eltern haben dies durch Angabe ihres Berufes gegenüber der ihrer Kita/Tagespflegeeinrichtung zu dokumentieren.

Sonderfall Akutversorgung

Für Kinder von Personen, die in einer akutversorgungsrelevanten Einrichtung des Gesundheitswesens (insbesondere Arztpraxen, Krankenhäuser, Rettungsdienst und Apotheken) oder in einer Pflegeeinrichtung oder in einem ambulanten Pflegedienst tätig ist, ist es ausreichend, wenn ein Elternteil dort tätig ist, um eine Notfallbetreuung in Anspruch zu nehmen.

*Was sind "kritsche Berufe"?

  • Energie – Strom, Gas, Kraftstoffversorgung etc. (§ 2 BSI-KritisV),
  • Wasser: Öffentliche Wasserversorgung, öffentliche Abwasserbeseitigung (§ 3 BSI-KritisV),
  • Ernährung, Hygiene (Produktion, Groß-und Einzelhandel) – inkl. Zulieferung, Logistik (§ 4 BSI-KritisV),
  • Informationstechnik und Telekommunikation – insb. Einrichtung zur Entstörung und Aufrechterhaltung der Netze (§ 5 BSI-KritisV),
  • Gesundheit - Krankenhäuser, Rettungsdienst, Pflege, ggf. Niedergelassener Bereich, Medizinproduktehersteller, Arzneimittelhersteller, Apotheken, Labore, Sanitätsdienste der Bundeswehr  (§ 6 BSI-KritisV),
  • Fürsorge-Leistungsangebote der Eingliederungshilfe nach dem SGB  IX; stationäre Einrichtungen der Jugendhilfe und ambulante und teilstationäre Angebote der Jugendhilfe als notwendige Voraussetzung für die Gewährleistung des Kindeswohls nach dem SGB VIII;
  • Finanzen - ggf. Bargeldversorgung, Sozialtransfers (§ 7 BSI-KritisV),
  • Transport und Verkehr – Logistik für die KRITIS, ÖPNV (§ 8 BSI-KritisV),
  • Entsorgung (Müllabfuhr),
  • Medien und Kultur - Risiko- und Krisenkommunikation,
  • Staat und Verwaltung – Kernaufgaben der öffentlichen Verwaltung (Regierung und Verwaltung, Parlament), Polizei, Feuerwehr, Katastrophenschutz, Justiz, Veterinärwesen, Küstenschutz sowie
  • Betreuung - Grundschullehrkräfte (soweit diese zur Aufrechterhaltung der Notbetreuung im Sinne dieser Verfügung eingesetzt werden), Sonderpädagoginnen an Förderzentren mit Internatsbetrieb, in Kindertageseinrichtungen Tätige (soweit diese zur Aufrechterhaltung der Notbetreuung im Sinne dieser Verfügung eingesetzt werden).

An wen muss ich mich wenden? Wo werden Kinder betreut?

Wenden Sie sich bitte an ihre bestehende Kindertagesstätte/Tagespflegestelle.

Dort wird Ihr Kind vorrangig in seiner regulären Gruppe von seinen regulären Kindergärter*innen/Tagespflegepersonen betreut. Die Gruppen werden räumlich strikt getrennt, damit kein Kontakt zu Kindern anderer Gruppen stattfindet.

Regelungen für Kitas und Tagespflegeeinrichtungen

Das Betreten von Kindertagesstätten (inkl. Krippen), Kinderhorten sowie die Teilnahme an vergleichbaren schulischen Betreuungsangeboten wie offenen Ganztagsschulen und ähnlichen gewerblichen Betreuungsangeboten außerhalb des elterlichen Haushalts (z.B. Jugendarbeit nach § 11 SGB VIII, Gruppenangebote nach § 16 SGB VIII) ist verboten.

Angebote der erlaubnispflichtigen Kindertagespflege können mit bis zu fünf Kindern aufrecht erhalten, auf eine Notbetreuung beschränkt oder eingestellt werden.

Die Gruppen werden räumlich strikt getrennt, damit kein Kontakt zu Kindern anderer  Gruppen stattfindet. Auch die in den einzelnen Gruppen Tätigen sollen möglichst keinen Kontakt untereinander haben. Die erhöhten Anforderungen an Hand- und Flächenhygiene sind angemessen zu berücksichtigen. Die Gruppenzahl pro Einrichtung ist möglichst gering zu halten. Die Konzentration von Kindern aus verschiedenen Einrichtungen ist nicht zulässig, die Verteilung zur weiteren Vereinzelung der Gruppen hingegen schon.  Neuaufnahmen sind nicht gestattet.

Betreuung für Schüler*innen mit hohem Betreuungsaufwand

Von dem Betreuungsangebot umfasst sind auch Schülerinnen und Schüler, die einen täglichen, hohen Pflege- und Betreuungsaufwand benötigen, dem im häuslichen Rahmen nicht entsprochen werden kann. Für diese Schülerinnen und Schüler wird ein schulischer Notbetrieb (Betreuung) auf Elternwunsch nach Entscheidung der Schulleitung sichergestellt. Da diese Schülerschaft zur besonderen vulnerablen Bevölkerungsgruppe gehört, sind entsprechende Schutzmaß­nahme.

Finanzielle Entlastung

Entfallene Kinderbetreuung: Erstattung Elternbeiträge

Besondere Zeiten fordern besondere Maßnahmen.

Bereits seit dem 16.03. sind die Kindertagesstätten per Landesverordnung geschlossen und die Schließung ist zunächst bis zum 19.04. angeordnet.

Die Stadt Flensburg hat in dieser auch für die Eltern schwierigen Zeit entschieden, auf Antrag eine Erstattung der Elternbeiträge für den Schließungszeitraum (zunächst bis 19.04.) zu gewähren.

Dies soll für alle Bereiche gelten, in denen keine Betreuung stattgefunden hat. Sowohl für Kita, Horte, Tagespflege und den offenen Ganztag.

Kita-Träger/Kindertagespflegepersonen

  • Die nächste Abschlagszahlung an die Kitaträger wird vorgezogen, um die Liquidität der Träger zu sichern. Weitere Maßnahmen sind in der Beratung.
  • Alle Kindertagespflegepersonen erhalten weiterhin den städtischen Anteil zu ihren Sozialversicherungsbeiträgen. Da auch in diesem Bereich Einnahmeverluste zu verzeichnen sein können, verweist die Stadt auch auf die in Aussicht gestellten Hilfen, die z.B. für Kleinstunternehmer und Soloselbständige bereitgestellt werden. Nähere Informationen erteilt das Infotelefon der WiREG.

Kooperationspartner, Kita -Träger und Kindertagespflegestellen erhalten hierzu noch einmal gesondert Post, damit diese die Eltern informieren können. Fragen hierzu können an kindertagesbetreuung@flensburg.de gestellt werden.

Schreiben an Kindertagespflegepersonen (PDF, 160 kB)

 

Unternehmen


Förderprogramme der IB.SH

Corona-Soforthilfe für kleinere Gewerbetriebe und Selbständige

Die Corona-Soforthilfe der IB.SH soll kleinere Gewerbetriebe und Selbständige rasch und unbürokratisch finanziell unterstützen, die durch die Corona-Pandemie in eine akute existenzbedrohende wirtschaftliche Lage und in Liquiditätsengpässe geraten sind.

Corona-Soforthilfe-Programm der IB.SH

Für Fragen zur Antragsstellung wenden Sie sich bitte vertrauensvoll an die WiREG unter Tel.: 0461 9992299

Hilfe für Unternehmen mit bis zu 50 Mitarbeiter*innen

Sie haben einen Hotel-, Beherbergungs- oder Gastronomiebetrieb? Dann unterstützt Sie der IB.SH Mittelstandssicherungsfonds bei Liquiditätsengpässen, die im Zuge der Corona-Krise entstanden sind.

Mittelstandssicherungsfonds

Für Fragen zur Antragsstellung wenden Sie sich bitte vertrauensvoll an die WiREG unter Tel.: 0461 9992299

Flensburger Ansprechstellen, die Ihnen kompetent mit Rat zur Seite stehen

Hotlines

  • WiREG:  0461 9992299
  • IHK: 0461/806806
  • Finanzämter: 0461/813-914

Homepages


Regelungen/Vorschriften

Einschränkung von Kontakten / Zutrittsverbote

Bürger*innen  werden angehalten, die sozialen Kontakte so weit wie möglich zu reduzieren

  • Mindestabstand im öffentlichen Raum:  1,50 m 
  • Aufenthalt im öffentlichen Raum mit maximal einer Begleitperson oder im Kreis der Angehörigen des eigenen Hausstands gestattet
  • Weg zur Arbeit, zur Notbetreuung, Teilnahme an erforderlichen Terminen, indivueller Sport und Bewegung an der frischen Luft weiter möglich 
  • Gruppen feiernder Menschen - auch im Privaten - sind inakzeptabel
  • Kinderspielplätze sind geschlossen
  • Das Betreten von Krankenhäusern, Alten- und Pflegeeinrichtungen ist grundsätzlich untersagt. Ausnahmen gelten für Eltern/Erziehungsberechtigte von Kindern unter 14 Jahren sowie für die Geburtsbegleitung im Kreißsaal.

Geschäfte - Welche sind geöffnet, welche nicht?

Offen/erlaubt

  • Geschäfte mit Dingen des täglichen Bedarfsbleiben offen, damit die Versorgung zum Beispiel mit Lebensmitteln oder mit Hygieneartikeln gewährleistet bleibt. Dazu zählen aber auch Banken, Sanitätshäuser und Apotheken.
  • Hausverkauf und Lieferservice sind erlaubt.
  • Dienstleistungs- und Handwerksbetriebe eingeschränkt  (s.u.)
  • Tafeln zur Versorgung bedürftiger Menschen sind erlaubt.
  • Private Veranstaltungen sind auf 5 Personen zu begrenzen.

Die Sonntagsöffnung dieser Geschäfte ist erlaubt.

Umfassende Liste aller Geschäfte, die geöffnet bleiben dürfen.

  • Auch der Wochenmarkt bleibt weiter geöffnet. Hier sind die Voraussetzungen dafür geschaffen worden, dass der Mindestabstand eingehalten werden kann.

Geschlossen/untersagt

  • Alle anderen Geschäfte auch Restaurants müssen schließen.
  • Dienstleistungsbetriebe der Körperpflege, z.B. Friseure (ab 23.03.); Ausnahme: medizinisch notwendige Dienste
  • Kein Tourismus: Touristische Aktivitäten werden unterbunden, auch der Tagestourismus. Hotels, Beherbungsbetriebe, auch Campingplätze zu touristischen Zwecken sind untersagt.
  • Kinderspielplätze werden geschlossen.

Hygiene/Schutzmaßnahmen - Regelungen

  • In allen Betrieben ist es wichtig, die Hygienevorschriften einzuhalten und wirksame Schutzmaßnahmen umzusetzen.

Veranstaltungen

  • Öffentliche Veranstaltungen werden bis zum 19.04. untersagt.
  • Private Veranstaltungen sind nicht gestattet.

Rückkehrer aus Risikogebieten

Betreten von Krankenhäusern/Pflegeeinrichtungen verboten

Die Landesregierung hat die Kreise und kreisfreien Städte angewiesen folgende Verfügung zu erlassen:

Personen, die sich innerhalb der letzten 14 Tage in einem Risikogebiet oder einem besonders betroffenen Gebiet entsprechend der jeweils aktuellen Festlegung durch das Robert Koch-Institut (RKI) aufgehalten haben, dürfen für einen Zeitraum von 14 Tagen seit Rückkehr aus dem Risikogebiet oder des besonders betroffenen Gebiets folgende Einrichtungen nicht betreten:

  • Einrichtungen nach § 33 Nr. 1 bis 4 IfSG (Kindertageseinrichtungen und Kinderhorte, erlaubnispflichtige Kindertagespflegestellen, Schulen und Heime, in denen überwiegende minderjährige Personen betreut werden) sowie betriebserlaubte Einrichtungen nach § 45 SGB VIII (stationäre Erziehungshilfe),
  • Einrichtungen nach § 23 Absatz 3 Nr. 1 und Nr. 3 bis 5 IfSG (Krankenhäuser, Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen, in denen eine den Krankenhäusern vergleichbare medizinische Versorgung erfolgt, Dialyseeinrichtungen, Tageskliniken, Entbindungseinrichtungen und Behandlungs- oder Versorgungseinrichtungen, die mit einer der in den Nummern 1 bis 6 genannten Einrichtungen vergleichbar sind); ausgenommen von dem Betretungsverbot sind behandlungsbedürftige Personen
  • Pflegeeinrichtungen und
  • Berufsschulen und Hochschulen.

Ausreichend ist, dass die entsprechende Festlegung der Gebiete durch das RKI innerhalb der 14-Tages-Frist erfolgt.


Gesundheit: Verhaltensempfehlungen -  und Hygienemaßnahmen

Corona-Verdacht/Bestätigung - was dann?

Befürchtung vor Ansteckung

Wenn Sie aus einem Risikogebiet zurückgehrt sind, grippeähnliche Symptome haben und befürchten sich mit dem Coronavirus angesteckt zu haben, wenden Sie sich bitte an Ihre Hausärztin oder Ihren Hausarzt. Sinnvoll ist es zunächst in der Praxis anzurufen und ggf. einen Termin außerhalb der Sprechstunde oder einen Hausbesuch zu vereinbaren, statt sich in ein vollbesetztes Wartezimmer zu setzen. Die Hausärztin bzw. der Hausarzt leitet dann, wenn erforderlich, weitere Tests und Untersuchungen ein.

wichtige Telefonnummer

116117 = Kassenärztliche Vereinigung bei Erkrankungsverdacht


Bestätigte Ansteckung

Im Falle eines begründeten Verdachts oder einer bestätigten Erkrankung würde die entsprechende Person durch eine Quarantäne im häuslichen Umfeld oder - bei einer durch die Ärztin/den Arzt als entsprechend stark diagnostizierte Erkrankung, d.h. mit nötigem stationären Behandlungsbedarf - im Krankenhaus isoliert. Umgehend würden dann die Kontaktpersonen ermittelt und erfasst. Im Falle einer Verschlechterung des Gesundheitszustandes der Kontaktpersonen würde man dann auch bei Ihnen eine Untersuchung auf das SARS-CoV-2-Virus veranlassen.

Die Meldepflichten nach dem Infektionsschutzgesetz sehen die unverzügliche Meldung eines Verdachtes einer SARS-CoV-2-Infektion oder einer COVID-19-Erkrankung an das Land vor.

Hygienemaßnahmen

Seitens der Gesundheitsdienste der Stadt Flensburg wird die Einhaltung der allgemeinen Hygiene – wie immer zur Grippezeit – empfohlen. Diese Hygienemaßnahmen gelten auch für das neuartige Coronavirus:

  • Regelmäßiges Händewaschen
  • Nicht ins Gesicht fassen
  • Husten und Niesen in ein Einwegtaschentuch oder in die Armbeuge
  • Abstand zu erkrankten Personen einhalten / Menschenansammlungen meiden
  • Verzicht aufs Händeschütteln

Atemschutzmasken - Faktencheck

Aktuell beschäftigt viele Menschen die Frage, ob eine Pflicht zur Atemschutzmaske tatsächlich hilfreich wäre.

Unsere Gesundheitsdienste geben folgende Hinweise:

  • Nur professionelle Atemschutzmasken geben einen sicheren Schutz.
  • Die Tragezeit von Atemschutzmasken ist begrenzt. Wird die Maske länger getragen, verliert sie ihren Schutz.
  • Atemmasken, die vom Atem durchfeuchtet sind, verlieren ebenfalls ihren Schutz.
  • Selbstgenähte Atemschutzmasken bieten keinen garantierten Schutz.
    • Es kann zum gegenteiligen Effekt führen, wenn der Atem nicht gut abgeführt wird. Dann wird diese Luft erneut eingeatmet und dies kann zu einer verstärkten Infektionsgefahr führen.
    • Bei längerer Tragezeit (> 30-45 Minuten) tritt - gerade bei Baumwollstoffen - sukzessive eine Durchfeuchtung ein, die ihrerseits das Risiko einer Infektion der tragenden Person erhöht.

Abstand halten und Hygienemaßnahmen sind weiterhin der beste Schutz.

Tiefergehende Informationen zum Thema erhalten Sie bei den Empfehlungen des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte.

Pflegeeinrichtungen: Aufnahme neuer Menschen

Hinweise der Gesundheitsdienste der Stadt Flensburg für den Umgang mit "Neuzugängen"

  • Wenn die aufzunehmende Person keinen Kontakt zu einem nachgewiesen Erkrankten hatte, ist eine Übertragung/Infizierung unwahrscheinlich.
  • Bitte befolgen Sie die Empfehlungen zur Kontaktreduktion des Landes:
    • relevanter Kontakt besteht nur bei engem Kontakt (unter 1,5 m über 15 Minuten) oder engerem Kontakt ohne persönliche Schutzausrüstung (PSA)
    • Pflegerische Maßnahmen sollen derzeit nur mit PSA erfolgen. Dadurch kann eine gute Sicherheit für Bewohner*innen und Mitarbeiter*innen erreicht werden

Reisen

Risikogebiete

Sie haben weiterhin nach eigenem Ermessen die Möglichkeit, Reisen in Risikogebiete für das Coronavirus (Robert Koch Institut) zu unternehmen.

Bei einer Rückkehr aus Risikogebieten können Maßnahmen (Quarantäne) bestimmter Insitutionen) angeordnet werden und es gelten Regelungen für Rückkehrer aus Risikogebieten.

Reisewarnungen!

Das Auswärtige Amt warnt vor nicht notwendigen, touristischen Reisen in das Ausland, da mit starken und weiter zunehmenden drastischen Einschränkungen im internationalen Luft- und Reiseverkehr, und der weltweiten Einreisebeschränkungen, Quarantänemaßnahmen und der Einschränkung des öffentlichen Lebens in vielen Ländern zu rechnen ist. Das Risiko, dass Sie Ihre Rückreise aufgrund der zunehmenden Einschränkungen nicht mehr antreten können, ist in vielen Destinationen derzeit hoch.

Das Auswärtige Amt spricht täglich aktuelle Reisewarnungen aus. 


Beschäftigung in den eigenen vier Wänden

Artikel: "Spielen für eine bessere Welt " (Flensburg Journal - Juli 2019)
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