Flensburg startet durch!

Worum geht's?

Nach mehr als einem Jahr im "Corona-Modus" startet zum 15. Juni 2021 der Projekt- und Solidaritätsfonds Flensburg startet durch!. Lasst uns zusammenhalten und durchstarten, um gemeinsam Flensburg zu unterstützen, nachhaltige Innovationsansätze voranzutreiben und die Chancengleichheit zu fördern. Mit Kooperationsprojekten und –ideen sollen die von Corona betroffenen Bereiche, ergänzend zu den von Bund und Land aufgesetzten Förder- und Hilfsprogrammen, Projektförderungen erhalten und somit den Wirtschaftsstandort Flensburg unterstützen.

Wer seid ihr?

Ihr seid eine juristische Person, ein Verein, eine gemeinnützige Einrichtung, eine Einzelperson, ein Gewerbetreibender, eine GbR oder eine Stadtteilinitiative mit Sitz in Flensburg. Gefördert werden Kooperationen von mindestens zwei Projektpartner*innen.

Was fördern wir?

Euren kreativen Lösungsansatz und innovative Ideen im Umgang mit den Corona-Pandemiefolgen und den daraus resultierenden Herausforderungen. Ziele sind u.a. die nachhaltige Stärkung des Wirtschaftstandortes Flensburg, Förderung des Zusammenhalts und der Chancengleichheit der Stadtgesellschaft sowie der sozialen Teilhabe, Standentwicklung, die allen Flensburger*innen zu Gute kommt sowie Unterstützung des Ehrenamtes. Dies sind z.B. Projekte im Rahmen von:

  • digitaler Transformation/Digitalisierung (z.B. Entwicklung von digitalen Angeboten für die Stadtgesellschaft)
  • Ausgleich von sozialen Ungleichheiten (z.B. Bildungsangebote für Benachteiligte, Projekte zur Unterstützung der Wohnungslosenhilfe)
  • Beteiligung bestimmter Zielgruppen (z.B. Familien, Kinder und Jugendliche, Senioren)
  • Ausbau ehrenamtlicher Strukturen (z.B. Projekte ehrenamtlicher Sport- und Kulturvereine)
  • neue Veranstaltungs- und Bildungsangebote (z.B. Podcasts, Livestreams zur Sichtbarmachung)
  • neue Kulturformate im öffentlichen Raum (z.B. Weiterentwicklung von Erlebnisräumen und -orten)
  • Förderung des lokalen Einzelhandels und der Gastronomie (z.B. Events, Show-Cooking)

Gefördert werden Sachkosten, Veranstaltungskosten, fest vereinbarte Honorare, Werbe- und Marketingkosten und Personalkosten (in der Regel max. 20% der beantragten Fördersumme – bei Anträgen mit einem größeren Personalkostensatz, ist dieser gesondert zu begründen, inklusive Personalleistungen der Projektpartner*innen).

Nicht gefördert werden u.a. Projekte, die erhebliche, städtebauliche Auswirkungen haben werden, (z.B. Planung von Fitnessanlagen, e-Ladesäulen, Abstellanlagen für Fahrräder, Skateparks o.ä.) und bereits geförderte Leistungen (durch Bund, Land, EU...). Ausgeschlossen ist zudem eine marktbeeinflussende Einzelförderung von Unternehmen.

Was müsst ihr beachten?

  • Euer Projekt muss einen Corona-Bezug vorweisen und nachhaltig sein.
  • Ihr müsst mindestens zwei Projektpartner sein (davon ein/eine Hauptantragssteller*in).
  • Ihr dürft erst mit Zuwendungsbescheid mit dem beantragten Projekt beginnen.
  • Euer Projekt muss neu sein oder sich innerhalb bereits existierender Projekte klar abgrenzen.

Wie macht ihr mit?

Die Antragsstellung erfolgt über das Antragsformular (Hinweis: um alle digitalen Felder bearbeiten zu können, bitte die Datei erst abspeichern und dann ausfüllen) und die Einwilligungserklärung. Einer von euch ist Hauptantragssteller*in, der/die den Antrag spätestens zum Ende des jeweiligen Bewerbungszeitraumes digital an startetdurch@flensburg.de, per Fax an 0461 75-4466 oder postalisch an die Stadt Flensburg, Stabsstelle Wirtschaft, Marketing und Internationale Zusammenarbeit, "Flensburg startet durch!", Rathausplatz 1, 24937 Flensburg einreicht. Je nach Themenbereich werden die Anträge an den zuständigen Fachbereich weitergeleitet, welcher die Prüfung vornimmt. Die Auswahl wird von einer Jury, welche aus dem Verwaltungsvorstand und dem Stadtpräsidium besteht, getroffen. Die Entscheidung wird in Form eines Bewilligungsbescheides mitgeteilt. Projekte sind bis zum 31. Dezember 2022 durchzuführen, die Abrechnung muss bis spätestens 31. März 2023 erfolgt sein und vorgelegt werden.

Die Förderung erfolgt im Rahmen einer Kostenerstattung. Relevante Rechnungen (in Kopie) sowie einen kurzen Sachbericht bzw. Projektsteckbrief schickt ihr an den zuständigen Fachbereich, den wir euch im laufenden Bewerbungsverfahren mitteilen. Das Belegdatum muss zwischen Erhalt des Zuwendungsbescheides und Projektende (spätestens 31. Dezember 2022) liegen. Nach Prüfung der Nachweise (Formulare dazu findet Ihr unter "Dokumente" in der Randspalte) wird die Zahlung angewiesen, sollte es keine Beanstandungen geben.

Im Rahmen der Antragsstellung kann zudem der Wunsch nach einer Abschlagszahlung (bis zu 90% der beantragten Fördersumme) mit ausreichender Begründung angegeben werden. Sollte diese gewährt werden, erhaltet ihr vorab eine Zahlung, die dann mit der Abrechnung nach Abschluss des Projektes verrechnet wird.

Los geht's!

Pro Projekt könnt ihr eine Fördersumme von 5.000 € - 25.000 €  beantragen. Die Förderung kann anteilig oder als 100%- Förderung gewährt werden. Die gesamte Fördersumme beträgt 1.000.000 €. Sie wird verteilt auf drei Förderperioden und die Themenbereiche Wirtschaft & Tourismus, Kultur & Freizeit, Bildung & Sport und Soziales & Jugend.

1. Bewerbungsphase (Schnellvergabe)

  • für kurzfristige Sommerprojekte in 2021
  • Bewerbungszeitraum: 15. Juni - 31. Juli 2021
  • Zuwendungsbescheid erfolgt schnellst möglich nach Prüfung, spätestens bis 7. August 2021

2. Bewerbungsphase

  • Bewerbungszeitraum: 1. August - 15. September 2021
  • Zuwendungsbescheid erfolgt bis zum 15. Oktober 2021

3. Bewerbungsphase

  • Bewerbungszeitraum: 1. Dezember 2021 - 31. Januar 2022
  • Zuwendungsbescheid erfolgt bis zum 28. Februar 2022

Einzureichen ist ein einseitiges Konzept und ein kompakter Kosten- und Finanzierungsplan. Im Konzept müssen die genannten Voraussetzungen deutlich erkennbar sein.

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