Musikalischer Jahresstart: Dreikönigssingen für Kinderrechte
Am Dienstag empfing Stadtpräsidentin Susanne Schäfer-Quäck die Flensburger Sternsinger im Foyer des Rathauses. Die musikalische Darbietung des diesjährigen Dreikönigssingen stand unter dem Motto „Schule statt Fabrik – Sternsingen gegen Kinderarbeit“, um ein Zeichen gegen ausbeuterische und illegale Beschäftigung von Kindern weltweit zu setzen. Organisiert wird die hiesige Aktion von der kath. Pfarrei Stella Maris.
Produkte aus Kinderarbeit sind auch im deutschen Handel präsent
Die Aktion Dreikönigssingen 2026 ermutigt Kinder und Erwachsene in Deutschland, sich gegen Kinderarbeit einzusetzen – im eigenen Umfeld, beim eigenen Konsum und durch persönliches Engagement beim Sternsingen. Denn Produkte hergestellt von den über 138 Millionen arbeitstätigen Kinder zwischen 5 und 17 Jahren, schätzungsweise 54 Millionen davon unter besonders gesundheitsschädlichen und ausbeuterischen Bedingungen, gelangen auch in den deutschen Handel.
Geldspende der Stadt Flensburg an Beispielprojekte in Bangladesch
Die Stadt Flensburg unterstützt mit ihrer Geldspende zwei Projekte in Bangladesch:
Die Caritas Bangladesch, die Kinder und Jugendliche armer und benachteiligter indigener Bevölkerungsgruppen ausbildet und deren Eltern für das Recht auf Bildung und Schulbesuche ihrer Kinder sensibilisiert.
Die Abdur Rashid Khan Thakur Foundation (ARKTF), die in der Region Jessore in Westbangladesch Kinder und Jugendliche aus gesundheitsschädigenden Arbeitsverhältnissen befreit und bei der (wieder-)Einschulung und Ausbildung unterstützt.
Ausführliche Informationen zur Aktion Dreikönigssingen 2026 und den neuen Sternsingerfilm von und mit Reporter Willi Weitzel ist auf der Internetseite www.sternsinger.de zu finden.