Seniorenbeirat

 

Wer sind wir?

In der Stadt Flensburg gibt es seit mehr als 25 Jahren einen Seniorenbeirat. Alle Menschen ab 60 Jahren, die in Flensburg wohnen, wählen aus einer offenen Liste von Interessierten die neun Mitglieder des Seniorenbeirates für fünf Jahre.

Der 7. Seniorenbeirat der Stadt Flensburg wurde am 6. Mai 2018 gewählt.

Wir neun gewählten Flensburger Frauen und Männer wollen in Zusammenarbeit mit der Verwaltung und den politischen, sozialen, gesellschaftlichen
und kirchlichen Gremien das Leitbild „Flensburg – ein Zuhause für Alle in allen Lebenslagen“ weiterentwickeln.

Wir sind überzeugt, dass wir die gesellschaftlichen Herausforderungen der kommenden Jahre nur meistern können, wenn es gelingt, den Zusammenhalt zwischen Jungen und Alten, Starken und Schwachen, Einheimischen und Zugewanderten zu fördern.

Die Einladung zur nächsten Sitzung finden Sie in der Randspalte.

Was zeichnet uns aus:

  • Interesse an der Politik vor Ort, aber auch an landes- oder weltweiten politischen Entscheidungen,
  • langjährige Erfahrungen z. B. mit Verwaltungen, Behörden und Bildungseinrichtungen,
  • umfangreiche Erfahrungen durch eigenes bürgerschaftliches Engagement,
  • die Absicht für ein modernes Altersbild einzutreten,
  • Lust, das Leben in Flensburg mitzugestalten.

Was wollen wir erreichen?

Der Seniorenbeirat Flensburg sieht sich als Interessenvertretung für die berechtigten Bedürfnisse der Älteren und will darüber hinaus eine für alle in Flensburg lebenden Menschen gleichermaßen lebenswerte und zukunftsorientierte Stadtentwicklung fördern.

Die Beiratsmitglieder arbeiten überall dort aktiv mit, wo man sich in Flensburg mit dem Zusammenleben der Generationen befasst und wo es um Teilhabe und bessere Lebensbedingungen geht.

Dabei ist unser Ziel:

  •  dazu beizutragen, dass sich Senioren ihres ständig wachsenden Einflusses als gesellschaftliche Gruppe bewusster werden und ihre Gestaltungsmöglichkeiten gezielt wahrnehmen,
  • die Arbeit des Seniorenbeirates nicht auf Teilnahme, Rede- und Antragsrecht in den Gremien beschränkt zu sehen, sondern Stimmrecht in den Ausschüssen zu erreichen,

  • dass viele Bewohner der Stadt den Beirat als Ansprechpartner für gesellschaftliche und politische Belange der Generation 60+ nutzen,

  • dass politische Entscheidungen auch zum Wohle der nachwachsenden Generation und im Dialog zwischen den Generationen und Kulturen getroffen werden.

    Insbesondere möchte sich der 7. Seniorenbeirat in seiner fünfjährigen
    Amtszeit mit folgenden Angelegenheiten befassen:

  • die Öffentlichkeitsarbeit verbessern, d. h. der Seniorenbeirat soll als Ansprech-partner für alle Belange von älteren Menschen wahrgenommen werden,

  • das Zusammenleben der Kulturen fördern und älteren Migranten und
    Migrantinnen ihren Platz in der Gesellschaft sichern,

  • mit einem barrierefreien und servicefreundlichen ÖPNV,

  • die Wohnsituation älterer Menschen in Flensburg mit dem Blick auf ein bezahl-bares, barrierefreies und generationenübergreifendes Wohnen verbessern,

  • einem neuen, modernen Bild vom Älterwerden und

  • der Stärkung der Nachbarschaft im Quartier.

Wie wollen wir das erreichen?
Die Mitglieder des Seniorenbeirates werden ihr Recht wahrnehmen, an den städtischen Ausschüssen mitzuwirken, sich zu Wort zu melden und Anträge in Angelegenheiten der Senioren und Seniorinnen zu stellen.

Wir wollen an den Tagungen des Landesseniorenbeirates teilnehmen, in Arbeitsgruppen mitarbeiten und das Wissen anderer Seniorenbeiräte für unsere Arbeit nutzen.

Darüber hinaus wird der Beirat

  • regelmäßig über die Arbeit des Seniorenbeirats in den Medien berichten, einen eigenen Internetauftritt aufbauen; Kontakt zur gesamten örtlichen Presse aufnehmen bzw. intensivieren,
  • die neu gegründete Mietwohnprojektgruppe weiter voranbringen,
  • bei der Stadt die Einrichtung einer kommunalen „Wohnberatungsstelle“
    für Projekt- und Wohnraumberatung bewirken,
  • mit allen im Rathaus vertretenen Fraktionen über die relevanten Themen in unserer älter werdenden Gesellschaft sprechen,
  • den Dialog der Generationen und Kulturen unterstützen (z. B. Kontakt zu Bildungseinrichtungen, Wirtschaftsverbänden, Begegnungsstätten, Heimen, Pflegeeinrichtungen, Runden Tischen),
  • Bürgerwünsche für generationenübergreifendes Miteinander ermitteln und die Umsetzungsmöglichkeiten prüfen.

Um im Sinne der Menschen zu handeln, wollen wir uns bekannt machen, Sitzungsergebnisse in der Presse veröffentlichen und für die Zusammenarbeit mit uns werben.

Woran nimmt der Seniorenbeirat teil?

Der Seniorenbeirat hat neun Mitglieder. Er wird gewählt von allen einwohner/ innen Flensburgs, die mindestens 60 Jahre alt sind.

Die Mitglieder des Seniorenbeirats nehmen an den Sitzungen der Ratsversammlung und der städtischen Ausschüsse teil. Sie haben in öffentlichen und nicht-öffentlichen Sitzungen ein Teilnahme-, Rede- und Antragsrecht in Angelegenheiten und Belangen der Seniorinnen und Senioren, also in allen Fragen, die für ältere Menschen von Bedeutung sind.

Die städtischen Ausschüsse sind:

Hauptausschuss

Finanzausschuss

Gleichstellungsausschuss

Ausschuss für Bürgerservice, Schutz und Ordnung

Sozial- und Gesundheitsausschuss

Ausschuss für Bildung und Sport

Ausschuss für Kultur und Tourismus

Ausschuss für Umwelt, Planung und Stadtentwicklung

Jugendhilfeausschuss

TBZ-Verwaltungsrat

Die Mitglieder des Seniorenbeirats wirken außerdem überall dort gerne mit, wo man sich in Flensburg mit dem Zusammenleben der Generationen und anderen Belangen von Seniorinnen und Senioren befasst.

Schwerpunkte der Mitglieder

Wir wollen als gewählte Interessenvertretung das offene Ohr für alle Anliegen der älteren Menschen in unserer Stadt sein!

Unterstützen Sie uns dabei und setzen Sie sich mit uns in Verbindung.

Schwerpunkte der Mitglieder finden Sie unter den Namen:

Kaj Bruhn
Tel.: 6 27 78         E-mail: kaj.bruhn@o2online.de
Wohnen, Umwelt, Ordnung und Sicherheit, ÖPNV, Stimmrecht in den Ausschüssen

Regina Bunge
Tel: 318 58 00      E-mail: r.bunge@vdk.de
Öffentlichkeitsarbeit, Soziales, Stimmrecht in den Ausschüssen, Demografie, Landesseniorenrat

Holger Döring
Tel.: 88 99 91 04  E-Mail: ho-doering@gmx.net
Gesundheit und Pflege, bezahlbares Wohnen, Sicherheit im öffentlichen Raum

Bernd Engelbrecht
Tel.: 58 16 08       E-Mail: BerndNEngelbrecht@t-online.de
Kultur, Soziales, Verkehr & Wohnen - gerne på dansk

Heidemarie Hesse
Tel.: 16 92 84 11  E-Mail: heidemarie.hesse@hotmail.de
ÖPNV, Finanzen, Kultur, lebenslanges Lernen

Karin Hesse
Tel: 674 20 42      E-Mail: karin.hesse.1@gmx.de
Soziales und Gesundheit, Bildung und Sport, Gemeinschaftliches Wohnen - bezahlbar für Jung und Alt, Stimmrecht in den Ausschüssen

Anne-Margrete Jessen
Tel.: 840 07 24     E-Mail: amjess@aol.com
Bildungsangebote für alle, Altersarmut, Landesseniorenrat, Einsamkeit, Altenpflege, Jung und Alt gemeinsam in die Zukunft

Gisela Leonhardt
Tel.: 67 42 15 29  E-Mail: giselaleonhardt@gmx.de
Wohnen, Architektur und Stadtgestaltung, Kultur und Bildung

Uschi Uhlig
Tel.: 259 34         E-Mail: uschi-uhlig@online.de 
Wohnen, Umwelt, Stadtentwicklung, Landesseniorenrat, Netzwerk Demenz 

Sprechstunden

Sie haben auch die Möglichkeit, Ihre Anliegen mit uns persönlich zu besprechen:

Wann?

Jeden 2. und 4. Donnerstag
des Monats von 09:30 – 12:30 Uhr

Wo?

Rathaus, Hauptgeschoss, Raum H 42

 

 Stadtspaziergänge 1. Halbjahr 2019

 

Die nächsten Spaziergänge des Seniorenbeirates unter der Führung von Herrn Kroll finden statt am–

Freitag, 10. Mai 2019: Twedter Mark – Fahrensodde – Solitüde

Treffpunkt: Bushaltestelle Sportschule stadteinwärts

Freitag, 24. Mai 2019: „am Rand des verschwundenen Mühlenteichs“                       

Treffpunkt: Bushaltestelle Bahnhof auf der Seite des Carlilse Parks

Freitag, 14.Juni 2019: vom Mühlenfriedhof über Monokel-Viertel zur Weißen Pforte

Treffpunkt: Bushaltestelle Mühlenfriedhof

Freitag, 05. Juli 2019: Stiftungsland Schäferhaus Süd

Treffpunkt: Bushaltestelle Käte-Wolff-Weg

Treffpunkt ist um 16:30 Uhr und gegen 18:30 Uhr endet der Spaziergang. Sie sind herzlich eingeladen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Über eine rege Teilnahme freuen wir uns sehr.