Verkehr & Mobilität

Der letzte umfassende gesamtverkehrliche Rahmenplan für die Stadt Flensburg ist der Generalverkehrsplan (GVP) bzw. das „Verkehrskonzept 90“ aus dem Jahr 1990. Im Jahre 2003 wurde von der Stadtverwaltung ein qualitativ angelegtes gesamtstädtisches Mobilitätsprogramm aufgestellt. Statt einer Bevorzugung einzelner Verkehrsarten erfolgt hier eine gleichberechtigte Betrachtung aller Mobilitätsbereiche.

Mittlerweile haben sich die städtebaulichen und demografischen Rahmenbedingungen und Anforderungen ebenso gewandelt wie die Mobilität selbst und wie die politischen Schwerpunkte und Zielsetzungen. Methodische Ansätze der Verkehrsentwicklungsplanung haben sich weiter entwickelt. Neue rechtliche Vorgaben verlangen zum Beispiel, künftig auch die Auswirkungen insbesondere des Kfz-Verkehrs auf die Stadt- und Umweltverträglichkeit zu überprüfen.

Rund 25 Jahre nach dem „Verkehrskonzept 90“ ist eine Neujustierung des verkehrlichen Leitbildes und der Gesamtverkehrsplanung notwendig.

Deutlich an Gewicht gewonnen hat die Aufgabe, Mobilität als Bestandteil der Stadt- und Lebensqualität für alle Menschen zu gestalten. Neu sind insbesondere die Anforderungen an eine umweltfreundliche Mobilität als maßgeblichen Beitrag zur Erreichung der ambitionierten Klimaschutzziele der Stadt Flensburg.

Masterplan Mobilität

Der Masterplan Mobilität soll als Gesamtverkehrsplan alle Systemkomponenten konzeptionell vor dem Hintergrund der ambitionierten Klimaschutzziele der Stadt Flensburg und der Erhöhung der Lebensqualität umsetzungsorientiert verbinden. Er soll wesentliche Fragestellungen bezüglich einer nachhaltigen, klimafreundlichen und Lebensqualität steigernden Mobilität beantworten und so als integrierte und strategisch-konzeptionelle Planung für die zukünftige Entwicklung des Verkehrs und der Mobilität fungieren.

Erstellung Masterplan Mobilität

Neben dem aktuellen Regionalen Nahverkehrsplan verfolgen auch die Klimaschutzkonzepte der Stadt Flensburg – das Inte­grierte Klimaschutzkonzept und der Masterplan 100% Klimaschutz – ehrgeizige Ziele hinsichtlich der Verkehrsmittelwahl und der Kfz-Verkehrsleistung. Zur Zielerreichung soll auch die Ausarbeitung eines Masterplans Mobilität beitragen.

Lebensqualität und Klimaschutz benennen zwei Stränge, denen sich eine Gesamtverkehrsplanung für Flensburg neu zu widmen hat. Es wird davon ausgegangen, dass sich die beiden Stränge im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung gegenseitig befruchten. Insbesondere wird angenommen, dass mit einer Attrakti­vierung einer umweltfreundlichen Mobilität, und hier explizit der Verkehrsmittel des Umweltverbundes, ein zentraler Beitrag zur Verwirklichung der verkehrsbezogenen Teilziele des Klimaschutzes und auch der Klimaschutzziele insgesamt erreicht werden kann. Der Verkehr ist nicht nur ein zentraler CO2-Emittent, sondern bildet zugleich ein direkt oder indirekt steuer- und gestaltbares kommunales Handlungsfeld, in dem insofern wichtige Impulse für den Klimaschutz in Flensburg gesetzt werden können.

Titel des Vorhabens: „KSI: Masterplan Mobilität Flensburg“

Laufzeit: 01.03.2017 – 30.11.2018

Förderkennzeichen: 03K03907

Nationale Klimaschutzinitiative:

Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert das Bundesumweltministerium seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzinitiativen ab: Von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen. Die Nationale Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen oder Bildungseinrichtungen.

Inhalt

Mit dem Masterplan Mobilität werden für die Stadt Flensburg mittels eines integrativen Ansatzes alle Komponenten des Verkehrssystems vor dem Hintergrund einer nachhaltigen Mobilität im gesamtstädtischen Zusammenhang neu gedacht und bewertet werden. Dies beinhaltet eine lückenlose Teilkonzeptionierung, die Überarbeitung bzw. Weiterentwicklung der inhaltlichen Konzeption der einzelnen Komponenten, die Berücksichtigung von Konflikten und Synergien und die Stärkung der Intermodalität.

Der Masterplan Mobilität fügt sich als Fachplanung unterhalb des Integrierten Stadtentwicklungskonzeptes (ISEK) ein und bildet so die Schnittstelle zwischen Stadtentwicklung und Verkehrsentwicklung. Weiterhin wurde er unter Berücksichtigung und Einbeziehung aller relevanten Fachplanungen (u.a. integriertes Klimaschutzkonzept, Lärmaktionsplanung, RNVP, Radverkehrskonzept, Mobilitätsprogramm) erstellt und hat folgende übergeordnete Aspekte berücksichtigt:

  • Sicherung und Förderung einer nachhaltigen, klimaverträglichen Mobilität auch in einem stärkeren Zusammenspiel von Stadt- und Verkehrsentwicklungsplanung,
  • besondere Förderung der Nahmobilität und der Verkehrsmittel im sogenannten „Umweltverbund“ mit besonderem planerischen Nachholbedarf für den Fußverkehr, mit dem Ziel, den Modal Split zugunsten des Umweltverbundes zu verändern;
  • Berücksichtigung neuer Mobilitätsformen und Mobilitätsangebote,
  • effiziente Auslastung und Bewirtschaftung der vorhandenen Verkehrsinfrastruktur einschließlich Anpassung an den anzustrebenden Modal Split,
  • verstärkte Vernetzung und Integration der Verkehrsträger und Verkehrsmittel („intermodale Vernetzung“),
  • Unterstützung von Infrastruktur- und Angebotsmaßnahmen durch ein intelligentes Verkehrs- und Mobilitätsmanagement,
  • Berücksichtigung der für Flensburg relevanten regionalen Verkehrsverflechtungen (Schwerpunkt Pendlerströme),
  • Stärkung und Rückgewinnung der Qualitäten des öffentlichen Raumes auch als Beitrag einer nachhaltigen Stadtentwicklung
  • Implementierung/Berücksichtigung des Gender-Diversity-Ansatzes

Definiert wurden kurz- mittel- und langfristige Handlungserfordernisse und Perspektiven. Planungshorizont ist das Jahr 2030 mit Ausblicken auf das Jahr 2050.

Im folgenden finden Sie den Bericht zum Masterplan Mobilität als auch den beschlossenen Maßnahmenkatalog.

Flensburg MaMo_Maßnahmenkatalog (PDF, 27,7 MB)

Bericht Masterplan Mobilität (PDF, 8,4 MB)

Beteiligung / Termine

Die Erstellung des Masterplan Mobilität ist abgeschlossen.

Nach einem intensiven Analyse- Planungsprozess liegt jetzt die Endfassung des Masterplan Mobilität der Stadt Flensburg vor. Die Arbeiten des Gutachterteams aus SHP-Ingenieure, Hannover und urbanus, Lübeck wurden durch ein umfangreiches Beteiligungsverfahren begleitet. Aus der öffentlichen Zukunftswerkstatt, den Workshops, dem Bürgerforum sowie verschiedenen Abstimmungen mit der Stadtverwaltung, der AG Mobilität, Vertretern der Wirtschaft, den Verkehrsunternehmen und weiteren Interesssenvertretungen wurden zahlreiche Vorschläge und Anregungen aufgenommen.

Nach der Beteiligungsphase und der Standortbestimmung zur Flensburger Verkehrssituation haben die Verkehrsgutachter gemeinsam mit der Stadtverwaltung und der projektbegleitenden AG Mobilität Zielsetzungen und einen strategischen Handlungsrahmen für die langfristige Ausrichtung des städtischen Verkehrssystems ausgearbeitet. In einem zweiten Schritt wurden dann konkrete Konzepte und Maßnahmenvorschläge entwickelt, die nach dem im November gefassten Beschluss des Masterplans Mobilität schrittweise umgesetzt werden sollen. Die Gestaltung eines attraktiven Radverkehrssystems ist dabei ebenso ein Thema wie der öffentliche Personennahverkehr, Verkehrsberuhigung, das Parken in der Innenstadt und ein Mobilitätsmanagement.

 

Bisherige Termine:

Lenkungsgruppe: 15.05.2017, 05.10.2017

AG Mobilität: 22.06.2017, 12.10.2017, 27.06.2018

Öffentlichkeit: 31.05.2017, 22.06.2017, 13.07.2017, 08.06.2018

Jugendbefragung: 07/2017-09/2017

Senioren und Menschen mit Behinderung: 29.11.2017

Expertenworkshops: 12.06.2017 (ÖPNV), 01.11.2017 (Wirtschaft)

Politik: 10.01.2018 (Sondersitzung), Einzeltermine mit den Fraktionen, 12.09.2018

 

Aktuell arbeiten wir an diesen Maßnahmen des Masterplans:

Maßnahme 15: Verkehrsberuhigung der Norderstraße

Die Norderstraße hat sich in den vergangenen Jahren zu einer beliebten Wohn- und Geschäfststraße entwickelt. Insbesondere aufgrund der vielen Ateliers und Cafés, aber auch der Vielseitigkeit der größtenteils inhabergeführten Läden erfreut sich die Norderstraße vieler Besucher*innen. Nicht zuletzt ist sie berühmt für die hängende Schuhe und die Katzengemälde.

In einem auf drei Monate befristeten Leuchtturmprojekt wurden im Jahr 2018 zur Aufwertung des öffentlichen Raums Parklets (u.a. auch in der Norderstraße) aufgestellt. Es zeigte sich, dass die Menschen diese sehr gut annehmen und sich über die Rückgewinnung ihres Stadtraums freuen. In Folge dessen wurde das Parklet in der Norderstraße auch 2019 am selben Ort wieder aufgebaut.

Hoher Parkdruck und schlecht mit dem Fahrrad zu befahren

Die vorhandenen Geschäfte, die Nähe zur Fußgängerzone sowie die Zunahme des Motorisierungsgrades im Allgemeinen sorgt in der Norderstraße für eine Erhöhung des Parkdrucks. Darunter leiden insbesondere Fußgänger*innen, weil sowohl tagsüber aber vor allem abends und nachts auf den Gehwegen geparkt wird.Gerade in den Abendstunden erreicht das verbotene Parken Dimensionen, die im Hinblick u.a. auf den Brandschutz (Erreichbarkeit durch Einsatzfahrzeuge der Feuerwehr und des Rettungsdienstes) eine Gefährdung der öffentlichen Sicherheit darstellen. Das historische Kopfsteinpflaster wurde in den 1990er Jahren im Rahmen der Sanierung eingebracht, ist aber für Radfahrer*innen schlecht befahrbar. Deshalb weichen sie auf die Gehwege aus und schränken Fußgänger*innen zusätzlich ein.

Verkehrliche Umgestaltung unter Beteiligung der Öffentlichkeit

Diese negativen Aspekte sollen im Rahmen der Masterplan-Maßnahme Nr. 15: "Verkehrsberuhigung der Norderstraße" und gestützt durch den Beschluss des SUPA von April 2019 bearbeitet werden. Mit einer Untersuchung von drei Optimierungsvarianten soll ein Kompromiss zwischen Wohnen, Aufenthalt und angemessenem Verkehrsaufkommen gefunden werden. Da viele Anwohner und Gewerbetreibende ein hohes Interesse an der Entwicklung in der Norderstraße haben, ist die umfangreiche Einbindung der Öffentlichkeit und auch der Politik sehr wichtig im Entwicklungsprozess der Varianten. Der Auftrag wurde an das Büro Planersociatät aus Dortmund vergeben.

Maßnahmenblatt 15 Verkehrsberuhigung Norderstraße (PDF, 129 kB)

Um die Bedürfnisse der Nutzer*innen der Norderstraße zu erfahren, wurden Anfang November 2019 zunächst zehn Gespräche mit unterschiedlichen Akteuren der Norderstraße geführt - darunter diverse Gewerbetreibende, Phänomenta, Dansk Centralbibliothek, Südschleswigscher Verein / Dänische Minderheit (SSF), Dänische Jugendorganisation (SdU) Südschleswig und das Forum Hafenquartier. Hierbei wurden die diversen Anforderungen und Stimmungen gegenüber einer Umgestaltung aufgenommen.

Auf Basis dieser ersten Eindrücke hat das Planungsbüro eine Route für zwei Planungsspaziergängen entwickelt, die am 27.11.2019 durchgeführt wurden. An sechs verschiedenen Standorten entlang der Norderstraße wurden verschiedene Problemfelder (u.a. Parken für Kfz in der Norderstraße und im Parkhaus Segelmacherstraße, Fahrradparken, Nutzung der Seitenräume, Kopfsteinpflaster, etc.) diskutiert. Insgesamt nahmen an den beiden Spaziergängen rund 60 Personen teil. Vielen Dank an alle für Ihre Anregungen!

Planungsworkshop im Februar 2020

Aus den Ergebnissen der Grundlagenermittlung bezüglich ruhendem Verkehr und fließendem Verkehr sowie den Anregungen aus den Akteursgespräche und den Planungsspaziergängen erstellt das Planungsbüro nun drei Varianten, die im Februar 2020 in einem Planungsworkshop mit der Öffentlichkeit und der Politik diskutiert werden sollen. Die Entscheidung über die Umsetzung trifft der zuständige Ausschuss im 2. Quartal 2020.

Elektromobilitätskonzept

Mit einem kommunalen Elektromobilitätskonzept sollen die strategischen Zielsetzungen der Stadt Flensburg im Klima- und Mobilitätsbereich für das Thema Elektromobilität in einem kurz- bis mittelfristig realisierbaren Handlungskonzept auf Maßnahmenebene konkretisiert werden. Mit der im Juni 2015 verabschiedeten Förderrichtlinie Elektromobilität sowie dem im gleichen Zeitraum in Kraft getretenem Elektromobilitätsgesetz (EmoG) – welches u. a. die Begünstigung von Elektrofahrzeugen im öffentlichen Raum ermöglicht – können Kommunen das Thema Elektromobilität aktiv fördern.

Die Stadt Flensburg hat daher das Planungsbüro Planersocietät Dortmund/Bremen mit der Bearbeitung eines kommunalen Elektromobilitätskonzeptes beauftragt. Bis Herbst 2018 wird damit  eine umsetzungsorientierte Elektromobilitätsstrategie für die Stadt Flensburg erstellt. Das Konzept steht als Teilkonzept des Masterplan Mobilität in direktem Zusammenhang mit der verkehrsmittelübergreifenden Mobilitätsentwicklung und –strategie der Stadt Flensburg.

Das Konzept greift dabei die Stärken und Schwächen der Elektromobilität für eine zukünftige Mobilitätsentwicklung auf. Schwerpunkt bilden neben einer Akteurs- und Nutzeranalyse auch die Konzeption und Organisation von Ladeinfrastruktur vor dem Hintergrund unterschiedlicher Ladebedürfnisse (z.B. Laden im öffentlichen oder im privaten Raum) und des Einflussbereiches der kommunalen Hand. Darüber hinaus gilt es, erste organisatorische Ansätze zur Förderung und Umsetzung der Elektromobilität im Bereich der City-Logistik darzustellen und zu diskutieren.

Der Planungsprozess ist dialogorientiert angelegt. Mit verschiedenen Akteuren (aus Politik, Kommunen, Wirtschaft, Verbänden, Vereinen sowie interessierten Bürgerinnen und Bürgern etc.) soll das Konzept diskutiert und möglichst unter einem Ausgleich der Interessen erarbeitet werden. Ziel ist es, aufbauend auf den bisherigen Aktivitäten und Ideen eine zukunftsorientierte Handlungsstrategie mit konkreten Projekten für die nächsten Jahre zu erarbeiten.

Dokumentation der Auftaktveranstaltung am 07.03.2018 (PDF, 764 kB)

Dokumentation der Fokusgruppe am 11.06.2018 (PDF, 1 MB)

Dokumentation der Fokusgruppe City-Logistik am 24.07.2018 (PDF, 550 kB)

Endbericht Elektromobilitätskonzept (PDF, 4 MB)

Gutachten zur Bahnstruktur in und um Flensburg

Auf Beschluss der Ratsversammlung im Februar hat die Stadt Flensburg gemeinsam mit der Region Syddanmark, der Kommune Apenrade und dem Nahverkehrsverbund Schleswig-Holstein ein Team aus Verkehrs- und Stadtplanern beauftragt, die möglichen Szenarien "Einrichtung eines neuen Fernbahnhofes", "Reaktivierung der Bahnstrecke Flensburg - Niebüll" und "Verknüpfung der Fern- und Regionalverkehre" zu untersuchen und zu bewerten.

Beschluss der Ratsversammlung

Die abschließenden Ergebnisse sind unter Berücksichtigung von Anregungen aus der Öffentlichkeit in enger Kooperation mit der interfraktionell besetzten Flensburger Arbeitsgruppe Bahngutachten erarbeitet und im nun vorliegenden Gutachten zusammengetragen worden.

Das Gutachten kann hier eingesehen werden.

Bahngutachten (PDF, 5,3 MB)

Am Freitag, 19.02.2016 wurde die interessierte Öffentlichkeit aufgerufen, die Ergebnisse zu diskutieren. Das so entstandene Stimmungsbild steht zur Berücksichtigung im weiteren Prozess der politischen Willensbildung zur Verfügung.

Protokoll 3. Öffentlichkeitsbeteiligung (PDF, 1,7 MB)

Einführung durch Herrn Oberbürgermeister Simon Faber (PDF, 878 kB)

3. Bürgerveranstaltung (PDF, 2,7 MB)

Im zweiten Workshop am 25.09.15 wurden die Varianten präsentiert, die sich im Zuge der Untersuchungen als realistische Perspektiven herausgestellt haben. Dabei wurde gemeinsam mit der Öffentlichkeit reflektiert, welche Aspekte bei der abschließenden Bewertung der Planfälle besonders zu beachten sind. Das Gutachten wurde mit den Anregungen aus dem Workshop bis Ende des Jahres fertig gestellt.

Protokoll der 2. Veranstaltung (PDF, 1,4 MB)

Präsentation der Gutachter (PDF, 2,3 MB)

Die erste Öffentlichkeitsbeteiligung fand am 25.06.2014 statt. Hiebei wurden bereits vor Auftragsvergabe gemeinsam mit der Stadtöffentlichkeit Anforderungen an das Gutachten benannt, die bei der folgenden Ausschreibung in die Aufgabenbeschreibung eingeflossen sind.

Protokoll der 1. Veranstaltung (PDF, 398 kB)

 

Ergebnisse der Mobilitätsbefragung 2010

Mit Stichtag 5. Oktober 2010 wurde eine internetbasierte repräsentative Mobilitätsbefragung durchgeführt. Dafür wurden in einer repräsentativen Stichprobe 15.000 Flensburger Bürgerinnen und Bürger angeschrieben. Insgesamt nahmen 3.104 Personen - knapp 21% - an der Befragung teil.

Mit Blick auf die derzeit in der Fortschreibung bzw. Erarbeitung oder Evaluierung befindlichen Pläne und Konzepte liefert diese Befragung wichtige Daten und ermöglicht Analysen zum werktäglichen Mobilitätsverhalten. U. a. können daraus wichtige Aspekte für die Verkehrsplanung und Ansätze für mögliche Veränderungen zur Verkehrsmittelwahl aufgezeigt werden.

Den Ergebnisbericht finden sie hier:

Bericht zur Mobilitätsbefragung 2010 (PDF, 2 MB)

 

Wesentliche Ergebnisse der Befragung können auch der Kurzfassung und dem Mobilitätssteckbrief entnommen werden:

Kurzbericht zur Mobilitätsbefragung 2010 (PDF, 194 kB)

Steckbrief zur Mobilitätsbefragung 2010 (PDF, 37 kB)

Zu Fuß

Fußgängerverkehr - Flensburg - eine Stadt für Fußgänger

Wir arbeiten daran, die Fußwege sicher und bequem zu gestalten und Erholung im Stadtgebiet zu ermöglichen.

Unsere Ziele

  • die Gewährleistung der Verkehrssicherheit
  • die attraktive Gestaltung der Innenstadt für Fußgänger und mobilbehinderte Menschen
  • die Stärkung der Stadtteilzentren durch attraktive Fußwegeverbindungen
  • die Verbesserung der Fußwegebeziehungen in der Innenstadt
  • die Weiterentwicklung des Fußwegenetzes in den Grünachsen der Stadt
  • die Verlängerung des Fußweges entlang der Küste nach Solitüde
  • die Erhöhung des Freizeitwertes der Stadt durch eine Erweiterung des Angebots
  • die Verringerung der Wartezeiten beim Überqueren von Hauptstraßen
  • die Gewährleistung von Mindeststandards bzgl. der Qualität von Gehwegen (z. B. Breite)

Das haben wir umgesetzt

Beispiel 1:
Die Schiffbrücke


Aus einem Abstellplatz für Kfz wurde eine ansprechende Erlebnis- und Erholungszone für Fußgänger. So kann die Schiffbrücke mit dem Museumshafen ebenso erlebt werden, wie das Panorama der Stadt auf dem gegenüberliegenden Steilhang der Förde - und natürlich die Förde selbst mit ihrem malerischen Sportbootverkehr.

Beispiel 2:
Der Stadtumweltpfad


Wer Flensburg einmal anders erleben möchte, sollte den Stadtumweltpfad beschreiten. Auf einer Ost- und einer Westroute führt das Maskottchen “Kekki” zu interessanten und sehenswerten Plätzen. Infotafeln informieren auf den 3,5 km bzw. 4 km langen Strecken über Natur, Geschichte und Kultur der Stadt.

Beispiel 3:
Umgestaltung der St. Jürgen Treppe

Von seiner Größe her lässt sich Flensburgs Innenstadt gut zu Fuß erschließen. Treppen sind dabei wichtige Elemente. Neben direkten Wegeverbindungen abseits des Autoverkehrs erhöhen sie auch die Qualität des Zu-Fuß-Gehens. Bei der Umgestaltung der St. Jürgen-Treppe wurde durch die Unterteilung der Freiflächen in Aussichtsplattformen, Kleinkinderspielplätze, Ruhezonen mit Sitzplätzen zum Verweilen und verschiedenste Kleinbiotope eine Stadtoase geschaffen, die von den Bewohnern als Erholungsbereich geschätzt wird.

Beispiel 4:
Uferpromenade Werft-Kontor

Aus dem ehemals wirtschaftlich genutzten Hafengelände am Ostufer der Innenförde ist eine ruhige Schlendermeile geworden, die nicht nur die Besucher des nahen Gastseglerhafens erfreut. Die anspruchsvolle Gestaltung moderner Wohnbauten schafft eine gepflegte und exklusive Kulisse, die zu einem Landgang einlädt. 

Daran arbeiten wir

Bäume und anderes Grün sind die Lungen der Stadt. Wer sich unter ihnen bewegt, genießt nicht nur saubere Luft, sondern bleibt vom Lärm und den Gefahren des Straßenverkehrs abgeschirmt. Grüne Bänder in der Stadt zu vervollkommnen und für Fußgänger zu erschließen ist eines unserer Vorhaben: Damit ihr täglicher Weg zur Arbeit zur Naherholung wird.

StadtRundUm

Mit Kekki Flensburg unter die Lupe nehmen … Das StadtRundUm zeigt Ihnen Flensburgs schönste Seiten. Zwei Rundwege führen durch romantische Gassen, ...

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Schulwegpläne

Empfohlene Schulwege

Der kürzeste Weg ist nicht immer der schnellste Weg, manchmal führt er sogar direkt ins Krankenhaus.

Kinder sind auf ihrem Schulweg gefährdet, das ist leider heute so wie früher. Damit die Kinder und Jugendlichen nicht beliebige Wege auf dem Weg zur Schule nutzen gibt es die empfohlenen Schulwege.

Gemeinsam mit den Schulen und unter Begleitung von Verkehrs-experten werden in Flensburg mindestens einmal im Jahr die Wege rund um die Flensburger Schulen geprüft. Daraus entsteht für jede Grundschule ein Grundschulwegplan.

 

Tipps für Eltern

  • Bereiten Sie Ihr Kind rechtzeitig auf den Schulweg vor, damit es ihn alleine bewältigen kann.
  • Üben Sie mit Ihrem Kind den Schulweg anhand des Schulweg-planes.
  • Zeigen Sie Ihrem Kind die Gefahrenpunkte und weisen Sie es auf die Überquerungsstellen hin.
  • Wiederholen Sie den Schulweg solange, bis Ihr Kind die Gefahren erkennen und vermeiden kann.
  • Geben Sie Ihrem Kind genügend Zeit für den Schulweg.
  • Lassen Sie Ihr Kind helle Kleidung tragen. Gerade in der dunklen Jahreszeit ist es wichtig, früh gesehen zu werden.

 

In den Plänen sind die Verkehrsstraßen, Ampeln (Signalanlagen), Zebrastreifen sowie Übergänge mit Schülerlotsen rund um die Schule eingezeichnet.

Farblich hervorgehoben sind die empfohlenen Schulwege. Diese Wege sollten von den Kindern auf dem Weg zur Schule gewählt werden. Sie führen nicht immer auf dem direkten Weg zur Schule, aber durch die Nutzung von Ampeln, Zebrastreifen und Übergängen mit Schülerlotsen sind sie "sicherer" als frei gewählte Schulwege.

Die Grundschulen halten den Grundschulwegplan für ihre Schule bereit. Über die nachfolgende Downloadrubrik können Sie sich den Schulwegplan auch auf Ihren PC laden. Für die Darstellung und den Druck benötigen Sie lediglich das Programm "Acrobat Reader", das im Internet frei erhältlich ist.

Empfohlene Schulwege

Schule Adelby (PDF, 147 KB)

Schule Engelsby (PDF, 99 KB)

Falkenbergschule (PDF, 202 KB)

Schule-Friedheim (PDF, 118 KB)

Schule-Fruerlund (PDF, 131 KB)

Gustav-Johansen-Skolen (PDF, 136 KB)

Hohlwegschule (PDF, 138 KB)

Jens Jessen (PDF, 121 KB)

Joergensby-Skolen (PDF, 138 KB)

Oksevejens-Skole (PDF, 112 KB)

Schule Ramsharde (PDF, 126 KB)

Schule Auf der Rude (PDF, 121 KB)

Waldschule (PDF, 146 KB)

Unesco-Projekt-Schule-Weiche (PDF, 113 KB)

Mit dem Fahrrad

Unsere Ziele

  • die Erreichung der Ziele des Klimapakt Flensburg unterstützen
  • die Schließung von Lücken im Radwegenetz
  • die Verkürzung von Wartezeiten an Ampeln
  • die Stärkung Flensburgs als Freizeitziel für Radfahrer
  • die Schaffung attraktiver Wegeverbindungen in den Grünachsen
  • die Einrichtung einer Fahrradstation am Bahnhof bzw. alternativ deren Einbindung in die Mobilitätszentrale am ZOB
  • die Anpassung der Radwege an die Anforderungen der Straßenverkehrsordnung
  • die Sicherung von Qualitätsstandards wie Ausstattung, Breite und Pflege der Fahrradwege

Das haben wir umgesetzt

Beispiel 1:
Errichtung von überdachten Fahrradabstellanlagen

Sichere, trockene und leicht zugängliche Abstellmöglichkeiten sind eine wichtige Voraussetzung für die bequeme Nutzung des Fahrrades. Insbesondere für die Verknüpfung von Bus- und Radfahren (Bike + Ride) sind hochwertige und funktionale Abstellanlagen von Bedeutung.

Beispiel 2:
Straßenraumgestaltung Apenrader Straße
Bei der Gestaltung von Straßenräumen wird dem Radfahrer ein angemessener Verkehrsraum zur Verfügung gestellt. Neben ausreichender Breite sind übersichtliche Wegeführung, gute Erkennbarkeit und Sicherheit wichtige Kriterien für die Neugestaltung.

Beispiel 3:
Freizeitverkehr
Auf dem RadRundUm Flensburg können an Hand einer deutsch / dänischen Übersichtskarte die „Land und Liebe“, „Berg und Burg“ und „Wasser und Wald“ Tour erradelt werden. Auf den drei ausgeschilderten Routen erzählen über 40 Infotafeln von „Land und Leuten“ und in dem neu aufgelegten zweisprachigen Radwanderführer gibt es spannende Hintergrundinformationen zu Natur und Kultur rund um Flensburg nachzulesen.

Mit dem »Ostseeküstenradweg«, »Ochsenweg« und der »Grenzroute« führen auch drei überregional bedeutende Radwanderwege durch Flensburg. In zwei Fahrradboxen an der Touristinformation am ZOB und acht weiteren im Parkhaus Große Straße haben Radwanderer die Möglichkeit ihre Räder während des Bummelns durch die Innenstadt sicher zu verstauen.

Daran arbeiten wir

Gemeinsam mit den Partnern Esbjerg, Kiel, Kolding, Middelfart und Svendborg arbeiten wir in dem INTERREG 4a Projekt »Radeln ohne Grenzen« für das Ziel zusammen, die Nutzung des Fahrrades zu fördern und den CO2-Ausstoß mindern. Mit der Erstellung eines „Rahmenkonzeptes zur Radverkehrsförderung“ wird dabei u.a. auch die Grundlage für eine gezielte, systematische Verbesserung des Radverkehrsnetzes geschaffen, damit Sie jeden Winkel der Stadt bequem per Fahrrad erreichen können.

Dabei wünschen wir allzeit „Rückenwind“!

Radverkehrsplan

Radverkehr ist ein vielschichtiges dynamisches System, das unter sich verändernden Rahmenbedingungen einer ständigen Begleitung und Weiterentwicklung bedarf.
Das Rahmenkonzept zur Radverkehrsförderung in Flensburg bildet die Grundlage für eine systematische und in das Gesamtverkehrssystem / Mobilitätsprogramm integrierte Förderung des Radverkehrs. Neben der Festlegung relevanter Handlungsfelder und Zielgruppen für eine systematische Förderung des Radverkehrs stellt es einen ersten wichtigen Baustein zur Stärkung umweltfreundlicher Mobilität im Sinne der Zielvorstellungen des Klimapaktes Flensburg dar. Das Konzept wurde unter Berücksichtigung des im INTERREG 4A Projekt „Radeln ohne Grenzen“ entwickelten „Prozessplanes zur Ausarbeitung von lokalen Fahrradpolitiken“ erstellt.
Dabei wurde die Erarbeitung vom „Arbeitskreis Radverkehr“ Flensburgs begleitet. Für die nachfolgende Aufstellung eines „Fahrradhandlungsplanes“ mit konkreten Maßnahmenvorschlägen zu den identifizierten Handlungsfeldern bietet das Konzept den Rahmen für eine abgestimmte, nachvollziehbare Prioritätensetzung sowie ein systematisches Vorgehen bei der Umsetzung von Maßnahmen zur Radverkehrsförderung.
Nähere informationen finden Sie im Rahmenkonzept und den dazugehörigen Anlagen.

Rahmenkonzept zur Radverkehrsförderung
Anlagen zum Rahmenkonzept

Der erste Fahrradhandlungsplan für Flensburg ist Einstieg und Grundlage für die Maßnahmenplanung in den Jahren 2013 ff. Die Maßnahmen entsprechen den im „Rahmenkonzept zur Radverkehrsförderung“ identifizierten Handlungsfeldern:
• Infrastruktur
• Radfahren und Bus&Bahn
• Kommunikation und Information
• Naherholung, Tourismus und Service
• Sicherheit und Gesundheit
• Mobilitätsmanagement und Mobilitätslernen
• Vernetzung, Planung und Koordination

Fahrradhandlungsplan (PDF, 626 KB)

Radeln zum Campus

Inhalt und Ziel

In einem Verbundprojekt im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative haben die Europa-Universität, die Hochschule und die Stadt Flensburg seit Beginn des Jahres 2017 gemeinsam an der Verbesserung der Fahrradinfrastruktur für Hochschulmitglieder und Flensburger Bürgerinnen und Bürger gearbeitet. Dabei wurden bis Mitte des Jahres 2019 drei Radwegeachsen fahrradfreundlicher ausgebaut und beschildert, die den Hochschulcampus mit verschiedenen Mobilitätsknoten in der Innenstadt verbinden.

Insgesamt knapp 1,5 Mio. Euro wurden nach ursprünglicher Planung in die Verbesserung der Fahrradinfrastruktur fließen. Die beiden Hochschulen und die Stadt brachten gemeinsam 225.000 Euro als Eigenmittel ein und erhielten gleichzeitig einen Zuschuss des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit aus Mitteln der Nationalen Klimaschutzinitiative in Höhe von ca. 1,2 Mio. Euro. Die endgültige Abrechnung der städtischen Maßnahmen steht noch aus.

Die Verbesserung der Fahrradinfrastruktur ist ein elementarer Bestandteil der Klimaschutzstrategie und des Masterplan Mobilität der Stadt Flensburg sowie des integrierten Klimaschutzkonzepts der beiden Hochschulen.

So wurden zum Beispiel auf dem Campus 412.000 € für Wege, überdachte Fahrradbügel, Fahrradgaragen und ähnliches investiert. Die Hochschule erhielt Dienst-Fahrräder und Dienst-Pedelecs und schaffte eine stärkere Verzahnung zwischen Fahrrad- und Carsharing-Nutzung.

Die Stadt Flensburg sorgte gleichzeitig im Stadtgebiet für eine fahrradfreundlichere Anbindung des Campus. So entstand an der Einmündung Munketoft-Kanzleistraße ein fahrradfreundlicher Kreisverkehr. Zudem wurden attraktive Fahrradstellplätze am Bahnhof und am ZOB geschaffen und bisher unbeleuchtete und mit zum Teil wassergebundenen Oberflächen versehene Wegeverbindungen mit einer LED-Beleuchtung versehen und asphaltiert. Auch wurde im Rahmen des Projektes die erste Fahrradstraße Flensburgs ausgewiesen, die gleichzeitig als erste Natursteinstraße in Flensburg mit einer explizit für den Radverkehr geeigneten Oberfläche ausgestattet wurde. Die aufgewerteten Routen zwischen Stadt und Campus wurden im Netz der Radwegebeschilderung ergänzt.

Der Maßnahmenkatalog führt insgesamt zu einer deutlichen Verbesserung der radverkehrlichen Anbindung des Campus Flensburg sowie zu einer deutlichen Steigerung des Angebots der Fahrradinfrastruktur auf dem Campus. Damit werden insbesondere die Hochschulmitglieder (MitarbeiterInnen und Studierende) auf ihren Wegen von und zur Arbeit bzw. Hochschule angesprochen und die Nutzung des Fahrrades als umweltfreundliches Verkehrsmittel weiter erleichtert.

Durch die Umsetzung des Maßnahmenkatalogs „Radeln zum Campus“ wurde in Flensburg ein großer Schritt auf dem Weg zur CO2-Neutralität bis 2050 vorangegangen und auch der Alltagsbezug zum abstrakten Thema Klimawandel hergestellt. Denn in Flensburg entstehen etwa ein Fünftel der Treibhausgasemissionen durch die Bewegung von Menschen. Damit hat der Verkehrssektor einen großen Anteil an den städtischen Treibhausgasemissionen. Insgesamt können durch die Umsetzung der Maßnahmen im Zeithorizont bis zum Jahr 2020 rund 330 t CO2 und langfristig bis zum Jahr 2050 rund 2.100 t CO2 eingespart werden.

Weitere Informationen zum Projekt finden Sie auf der Internetseite des Campus-Klimaschutzmanagements

Das Tageblatt Flensburg berichtete nach der Fertigstellung der Maßnahmen:

Flensburger Tageblatt, 23.07.2019 (PDF, 1,3 MB)

Titel des Vorhabens

Verbundprojekt: NKI: Die Europa-Universität, die Hochschule und die Stadt Flensburg investieren in eine integrative Verbesserung der Fahrrad-Infrastruktur für Hochschulmitglieder und Bürger. Drei Radwege-Achsen sollen den fahrradfreundlichen Campus mit Mobilitätsknoten verbinden.

Laufzeit

01.01.2017 bis 30.06.2019

Förderkennzeichen

03KBR0040C

Beteiligte Partner

Europa-Universität Flensburg, Hochschule Flensburg, Stadt Flensburg

Radeln ohne Grenzen

Radeln ohne Grenzen - Cykler uden grænser

Die Fahrradstädte Flensburg, Kiel, Middelfart, Esbjerg, Kolding und Svendborg haben sich in diesem INTERREG 4A-Projekt zusammengetan, um zielgerichtet und systematisch daran zu arbeiten, mehr Menschen zum Radfahren zu bewegen

 

Fahrradnutzung fördern, CO2-Ausstoß mindern …

… dieses gemeinsame Ziel verfolgen die sechs Projektpartner in „Radeln ohne Grenzen“.


Das Projekt zielt darauf ab, den Radverkehr in den 6 dänischen und deutschen Städten in der Region Süddänemark Schleswig-K.E.R.N. zu fördern und die CO2-Ausstöße, die Gesundheit und die Verkehrsprobleme positiv zu beeinflussen.

Der Zweck des interregionalen Netzwerkes besteht darin, dass die 6 dänischen und deutschen Städte durch das Sammeln und Austauschen von Wissen und Erfahrungen mit der Förderung des Radverkehrs besser gerüstet werden, den Gebrauch des Fahrrades als Transportmittel lokal zu fördern – und über die Grenzen hinaus.

 

Die Fahrradstädte...

Flensburg

Im Rahmen des im Jahre 2008 gegründeten Vereins „Klimapakt Flensburg e.V." hat sich die Stadt Flensburg mit ihren Partnern eine CO2 Neutralität bis zum Jahr 2050 zum Ziel gesetzt. Die Förderung umweltschonender und klimafreundlicher Mobilität ist dabei ein wichtiges Handlungsfeld. Die Weiterentwicklung Flensburgs zu einer noch fahrradfreundlicheren Stadt ist ein wichtiger Baustein. Daher wird auf die Förderung des Radverkehrs ganz besonders geachtet.

Parallel zur Erstellung eines Radverkehrskonzeptes arbeitet die Stadt Flensburg derzeit an kurzfristig umsetzbaren Maßnahmen zur Verbesserung des Radwegenetzes.

Esbjerg

Esbjerg ist „die Stadt am Meer“, die einzigartige Naturerlebnisse mit dem schnellen Puls städtischen Lebens und reizvolle Sehenswürdigkeiten verbindet.

Ribe, Dänemarks älteste Stadt vermittelt mit seiner wunderschönen mittelalterliche Kulisse und dem Dom als Wahrzeichen der Stadt einen ganz besonderen Charme. Auch die Wikingerzeit und ihre Geschichte lassen sich hier hautnah erleben. Das kommunale Radwegenetz erstreckt sich über 300 Kilometer und hat viel zu bieten.

Kolding

Die Kommune Kolding bietet spannende Erlebnisse zu den Themen Design, Kultur und Geschichte. Die zentrale Lage mit vielfältigen Einkaufsmöglichkeiten und die wunderschöne Landschaft von Fjorden und Wäldern bieten reichlich Gelegenheit zur Erkundung der Gegend mit dem Fahrrad. Mit historischen Attraktionen wie Koldinghus, Skamlingsbanken und der Stadt der „Brüder-Gemeinde“ Christiansfeld ist die Kommune Kolding ein guter Ausgangspunkt für Fahrrad-Abenteuer in allen Formen.

Middelfart

Die „Stadt der Brücken“ am Kleinen Belt weist ein bezauberndes Ambiente mit alten Stadtkern auf – überall sind Spuren der einstigen Haupterwerbsquelle dem Walfang zu entdecken. Kulturell hat die Stadt einiges zu bieten, z. B. die große Handwerkerausstellung im „Byggecentrum“, das „Middelfart Museum“, das Keramikmuseum „Grimmerhus“ und „Hindsavl Slot“ mit schönem Park. Die wunderschöne Natur rund um Middelfart lädt zu abwechsungsreichen Touren ein.

 

Svendborg

Im 13. Jh gegründet liegt die Stadt mit ihren historischen Fachwerkhäuser inmitten des malerischen südfynischen Inselmeeres. Sehenswert sind die Museen, die „Vor Frue Kirke“, die herrliche „Wiggers Gaard“ und das älteste Haus der Stadt „Anne Hvides Gård“. Im Herzen Svendborgs, dem Hafen, liegen schmucke Holzboote neben edlen Jachten und Fähren. Der Historiendampfer „Helge“ fährt auch zum „Valedmars Slot“. Mit dem Fahrrad gut zu erreichen sind die Schlösser „Hvidkilde“ und „Egeskov“.

 

Kiel

Das Meer reicht bis in das Herz der Stadt. Das größte Stück Natur in Kiel ist die Förde mit ihren Stränden. Die maritime Stadtansicht mit den Hafenanlagen, den riesigen Passagierfähren und den enormen Portalkränen auf der Werft – das ist typisch Kiel. Kiel hat sich in den vergangenen Jahren auch mehr und mehr zur Stadt der Radfahrer entwickelt. Auf einem weitläufigen Radverkehrsnetz können Sie auf vielen attraktiven Routen die Stadt an der Förde hervorragend per Rad erkunden.

 

Weitere Informationen zum Projekt „Radeln ohne Grenzen“ und den Projektpartnern finden Sie unter:

www.radelnohnegrenzen.eu
www.cyklerudengraenser.eu 

RadRundUm

RadRundUm? Was ist das? Steilküste, Wälder, Knicks, halboffene Weidelandschaft, kuppige Endmoränen und flache Geest – Flensburg und seine Umgebung haben viel ...

Mehr

NextBike

Metropolen wie Kopenhagen, Paris und Barcelona machen es vor.

Jetzt gibt es auch in der Fördestadt für BürgerInnen und Gäste ein flexibles öffentliches Fahrradverleihsystem. Ermöglicht wird das innovative Verkehrsprojekt durch den Klimapakt Flensburg und die nextbike GmbH.

 

NextBike in Flensburg

Der Betrieb des Fahrradverleihsystems in Flensburg ist dank finanzieller Unterstützung des Klimapaktes für die nächsten drei Jahre fest vereinbart. Die Verleihstationen werden durch die Innovationsstiftung Schleswig-Holstein aus dem Preisgeld der EnergieOlympiade 2009 gefördert. Neben den Verleiheinnahmen finanziert sich nextbike über die Vermarktung von Werbeflächen an den Leihrädern. In zwei Jahren soll sich Flensburgs nextbike über diese Werbeflächen selbst finanzieren.

Nextbike ist neben Flensburg auch in Travemünde, Norderstedt und Hamburg sowie in über 40 Städten in Deutschland, Österreich, Lettland und Neuseeland vertreten.

50 Fahrräder an 9 Standorten

In Flensburg stehen 50 Leihfahrräder an 9 Standorten rund um die Uhr bereit. Auf der Standortkarte unter www.nextbike.de lässt sich genau verfolgen, wo ein Fahrrad zur Ausleihe bereit ist. Für die Registrierung genügt ein Online-Klick oder Anruf unter
030 / 692 050 46. Die Zahlenkombination für das Codeschloss wird am Telefon mitgeteilt und schon kann es losgehen. Pro Stunde kostet die Nutzungen 1 Euro. Den ganzen Tag (ab der 5. Stunde) gibt es für 8 Euro. Gezahlt wird mit Kreditkarte oder per Lastschrift. Die Mieträder können an allen Verleihstationen abgegeben werden.

 Die 9 Standorte im Überblick:

  • ZOB / Touristinformation

  • Dr. Todsen Straße

  • Willy Brandt Platz

  • Nordertorplatz

  • Fischereihafen

  • Twedter Plack

  • Campus Mensa / Campusbad

  • Bahnhof

  • Exe / Nikolaiallee

Eine Anleitung und eine detaillierte Karte der Mietstationen sind im rechten Seitenstreifen oder unter www.nextbike.de zu finden.

Bike&Skate

Im Rahmen des INTERREG 3A-Projektes "Grenzüberschreitendes Mobilitätsmanagement" möchten wir Ihnen interessante Bike & Skate-Touren in der Region Syddanmark-Schleswig vorstellen und zu einem Besuch und Ausflug dorthin einladen.

Auf den Seiten des Tourenhefts finden Sie die ausgewählten Routen gleich mit begleitendem Kartenmaterial und Informationen zu Besonderheiten am Wegesrand.

Eine komplette Übersichtskarte aller Routen sowie eine Fahrplantabelle befinden sich im hinteren Teil der Broschüre. Mit Bus und Bahn sind die attraktiven Touren bequem erreichbar.

 

Wie komme ich an das Tourenheft?

Unter nachfolgendem Link öffnet sich das Tourenheft als PDF:

Bike & Skate Tourenheft (PDF, 15,4 MB)

 

Mit Bus und Bahn

Öffentlicher Personennahverkehr - Busfahren als Alternative

Gut zehn Prozent aller Wege in der Stadt Flensburg werden mit dem Bus zurückgelegt. Diesen im Vergleich mit anderen Städten und Gemeinden in Schleswig Holstein guten Anteil wollen wir weiter ausbauen.

Auf den Hauptlinien im Stadtgebiet Flensburg fahren die Busse im 10-Minuten Takt, das weitere Stadtgebiet wird im 20-Minuten Takt erschlossen.
Seit Winter 2000 fährt jeden Samstag und Sonntag ein Nachtbus, der eine bequeme und sichere Heimfahrt ermöglicht.

Alle Busse in der Stadt Flensburg und im Kreis Schleswig-Flensburg fahren zum selben Tarif.

Weitere Informationen
Die folgenden Informationsdienste werden per Link zur Verfügung gestellt. Die Stadt Flensburg garantiert nicht für die Richtigkeit der Angaben. Sie haftet nicht für Schäden, die durch die Benutzung der Links entstehen.

Für weitere Auskünfte nutzen Sie bitte die Angebote der Mobizentrale.

Das haben wir umgesetzt

Beispiel 1: Die Modernisierung des ZOBRund dreißigtausend Fahrgäste steigen täglich am ZOB ein, aus und um. Grund genug, ihn zu modernisieren und den gestiegenen Anforderungen anzupassen. Auch die Ausstattung der Haltestellen mit Wartehallen ergänzen wir regelmäßig.

Beispiel 2: Die Anbindung des Campus

Nur wer sein Ziel per Bus erreichen kann, wird einen Bus benutzen. Daher verbessern wir das Liniennetz ständig. Bereits ab Oktober 2002 kann z. B. das Campusgelände per Bus erreicht werden. Gleichzeitig wird mit Semesterbeginn ein Semesterticket für Studierende eingeführt, das die Busfahrt finanziell lohnend macht. Ebenso steht Berufstätigen ein Jobticket zur Verfügung, um stau- und stressfrei sowie kostengünstig den Arbeitsplatz zu erreichen.

Mobilitätszentrale in der Holmpassage am ZOB

In der Mobilitätszentrale für den Bereich Flensburg/Schleswig-Flensburg erhalten Sie kompetente Antworten auf alle Fragen zum Thema Bus- und Bahnverkehr sowie auf Ihre Fragen zu weiteren Verkehrsmitteln.

Sie erreichen die Mitarbeiter der Mobizentrale entweder persönlich in der Holmpassage am ZOB (Mo-Fr 9.00-18.00 Uhr, Sa 10.00-13.00 Uhr), per Telefon unter 0461-50 59 107 oder per E-Mail.

Zur Mobizentrale

BusRundUm

Die Neuauflage des etwas anderen Wanderführers ...

Mit dem BusRundUm entdecken Sie die Naherholungsgebiete Flensburgs schnell und unkompliziert ohne Staus und lästige Parkplatzsuche. Acht Erlebnistouren führen Sie zunächst mit dem Bus in landschaftlich attraktive oder kulturhistorisch interessante Gebiete der Stadt.In der Regel liegt die Anfahrtszeit unter 20 Minuten. Von der Aussstiegshaltestelle geht es dann zu Fuß über Stock und Stein oder auch am Wasser entlang auf reizvollen Wegen bis zu Ihrer Rückreisehaltestelle. Eine Begleitbroschüre informiert in kurzen Beiträgen über Wissenswertes aus Natur, Kultur und Geschichte am Wegesrand. Machen Sie sich auf den Weg und besuchen Sie bequem und auf umweltschonende Art die landschaftlichen Schätze und versteckten Kleinode der Region!

Wie komme ich an den Wanderführer?

Der Wanderführer in gedruckter Version ist gegen eine Schutzgebühr von € 3,- in der Touristinformation im Europahaus am Flensburger ZOB, Rathausstraße 1, erhältlich.

In der rechten Seitenleiste lässt sich eine Übersichtskarte als pdf-Datei herunterladen. Eine Übersicht der Routen und Hinweise zur Nutzung des Wanderführers finden Sie in der rechten Spalte.

Beim Klicken auf das folgende Titelblatt öffnet sich die Web-Ausgabe:
Externer Link: BusRundUm-Wanderführers

Was erwartet mich auf den Routen?

Ab der jeweiligen Starthaltestelle führen ausgewählte, detailliert beschriebene Routen zu attraktiven Zielen und wieder (zurück) zu einer Bushaltestelle. Hierzu werden kurze Beiträge über Wissenswertes aus Natur, Kultur und Geschichte unserer Region geliefert.

 

Auf manchen Routen spaziert es sich ganz gemütlich, andere weisen leichte Steigungen auf und wieder andere stellen die Kondition ganz schön auf die Probe. In jedem Fall empfiehlt sich sicheres Schuhwerk, das auch mal eine etwas schlammige Wegstrecke gut übersteht. Leider gibt es bei einigen Touren Barrieren wie steile Treppen, Schranken oder Tore. Mit Kinderwagen oder Rollstuhl, die in allen Bussen mitgenommen werden können, ist dadurch manche Tour nicht immer einfach zu bewältigen.

Bike&Skate

Im Rahmen des INTERREG 3A-Projektes "Grenzüberschreitendes Mobilitätsmanagement" möchten wir Ihnen interessante Bike & Skate-Touren in der Region Syddanmark-Schleswig vorstellen und zu einem Besuch und Ausflug dorthin einladen.

Auf den Seiten des Tourenhefts finden Sie die ausgewählten Routen gleich mit begleitendem Kartenmaterial und Informationen zu Besonderheiten am Wegesrand.

 

Eine komplette Übersichtskarte aller Routen sowie eine Fahrplantabelle befinden sich im hinteren Teil der Broschüre. Mit Bus und Bahn sind die attraktiven Touren bequem erreichbar.

 

Wie komme ich an das Tourenheft?

Beim Klicken auf das folgende Titelblatt öffnet sich die Web-Ausgabe:

Externer Link: Bike&Skate-Tourenheft

Haltestellenkonzept

Anlass für die Weiterentwicklung des bisherigen Haltestellenkonzepts für Flensburg war ein höherer Anspruch an Gestaltung, besser abrufbare Informationen und ein Haltestellen-Management. Damit wurden neue bzw. erweiterte Grundsätze für Bushaltestellen in Flensburg geschaffen.
Bei der Planung ist insbesondere die Barrierefreiheit für mobilitätseingeschränkte Personen zu berücksichtigen, die dadurch erreichte Steigerung des Komforts kommt dabei jeder Nutzerin / jedem Nutzer zugute.

Die Merkmale des neuen Haltestellenkonzeptes sind unter anderem: 

  • Fahrgastinformationssysteme (unter anderem INFOQUARTETT),
  • Haltestellenstandorte und Haltestellentypen,
  • Integration in den vorliegenden Straßenraum,
  • bauliche Anforderungen,
  • Anforderungen an Barrierefreiheit,
  • Gestaltung und Ausstattung,
  • Haltestellen-Management,
  • Bike and Ride.

Die im Haltestellenkonzept festgelegten Standards sollen bei Neu- und Umbauten von Straßen und Haltestellen berücksichtigt werden. Im Einzelfall ist aufgrund der Örtlichkeit zu prüfen, wie weit die angestrebten Maße insbesondere auch im Altstadtbereich tatsächlich erreicht werden können. Das Konzept bietet allen Planenden verbindliche Hinweise zur Entscheidungsfindung und garantiert auf langfristige Sicht einen hohen Qualitätsstandart. 

 Haltestellenkonzept (PDF, 1.104 KB)

Nahverkehrsplan

Nahverkehrsplan der Stadt Flensburg

Die Stadt Flensburg (FL) hat zusammen mit den Kreisen Nordfriesland (NF) und Schleswig-Flensburg (SL/FL) in Umsetzung ihrer Zuständigkeit für den sogenannten „übrigen ÖPNV“ (Busverkehr) den ersten gemeinsamen Regionalen Nahverkehrsplan für den Planungsraum I (Landesteil Schleswig) für die Jahre 2017 bis 2021 erarbeiten lassen. Unterstützt wurden die drei Gebietskörperschaften durch das IGES Institut Berlin.

Der Nahverkehrsplan gliedert sich in einen gemeinsamen Teil, drei regionale Teile sowie zwei Schnittmengenteile für die Bereiche NF und   SL-FL sowie FL-SL/FL. Die Ratsversammlung der Stadt Flensburg hat über nachfolgende Teile als Grundlage der Weiterentwicklung des ÖPNV am 11. Mai 2017 beschlossen.

Gemeinsamer Teil (PDF, 3,6 MB)

 

Schnittmengenteil FL-SL/FL (PDF, 1,6 MB)

 

Regionalteil FL (PDF, 4,6 MB)

 

Mobilitätszentrale für Kreis und Stadt
Flensburg ZOB
Telefon: 0461 - 50 59 10 7

 

Mobilitätszentrale

 

Berichtspflichten EU-VO 1370/2007

Bericht über die gemeinwirtschaftlichen Verpflichtungen gemäß Artikel 7 (1) EU-Verordnung 1370/2007 für das Jahr 2010 für den Öffentlichen Personennahverkehr mit Kraftomnibussen

Auf Grundlage der Verordnung (EG) Nr. 1370/2007 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 23.10.2007 über öffentliche Personenverkehrsdienste auf Schiene und Straße ist die Stadt Flensburg verpflichtet, gemäß Artikel 7 ( 1) dieser Verordnung ab dem Jahre 2010 jährlich einen Gesamtbericht über die im jeweiligen Zuständigkeitsbereich gewährten Ausgleichsleistungen zu veröffentlichen:

EU-VO 1370/2007 (PDF, 117 kB)

Bekanntmachung 2018 nach § 18 Personenbeförderungsgesetz (PDF, 195 kB)

Berichtsjahr 2016

Auf Grundlage des Beschlusses der Ratsversammlung vom 26. März 2015 hat die Stadt Flensburg die Aktiv Bus Flensburg GmbH in Form einer Direktvergabe an das eigene Unternehmen mit der Erbringung der Verkehrsleistungen im Stadtverkehr Flensburg betraut. Im Rahmen dieser Betrauung erfolgen sowohl die abschließende Ausgleichsberechnung als auch die Überkompensationskontrolle EU-rechtskonform rückwirkend im jeweiligen Folgejahr. Die Genehmigungen für die Buslinien 1, 2, 3, 4, 5, 7, 10, 11, 12, 14 und 15 wurden für den Zeitraum vom 01. Juni 2015 bis 31. Mai 2025 erteilt; für die Linie 13 in einer Gemeinschaftskonzession mit dem Verkehrsunternehmen Autokraft.

Die Auszahlung der Ausgleichsmittel und die Überkompensationskontrolle erfolgten auf Grundlage der Systematik des Betrauungsaktes. Nach Durchführung der Kontrollberechnungen im Sommer 2016 und der Zahlung des entsprechenden Restbetrages hat die Aktiv Bus Flensburg GmbH für das Jahr 2016 insgesamt einen Ausgleichsbetrag in Höhe von 2.072.600 € erhalten.

Damit ist weiterhin ein attraktives ÖPNV-Angebot bei im landesweiten Vergleich günstigen Fahrpreisen gewährleistet. Die rechnerischen Beförderungsfälle konnten auf 15,5 Millionen gesteigert werden.

Berichtsjahr 2015

Auf Grundlage des Beschlusses der Ratsversammlung vom 26. März 2015 hat die Stadt Flensburg die Aktiv Bus Flensburg GmbH in Form einer Direktvergabe an das eigene Unternehmen mit der Erbringung der Verkehrsleistungen im Stadtverkehr Flensburg betraut. Im Rahmen dieser Betrauung erfolgen sowohl die Ausgleichsberechnung als auch die Überkompensationskontrolle rückwirkend zum 01.01.2015. Die Genehmigungen für die Buslinien 1, 2, 3, 4, 5, 7, 10, 11, 12, 14 und 15 wurden für den Zeitraum vom 01. Juni 2015 bis 31. Mai 2025 erteilt; für die Linie 13 in einer Gemeinschaftskonzession mit dem Verkehrsunternehmen Autokraft.


Die Auszahlung der Ausgleichsmittel und die Überkompensationskontrolle erfolgten auf Grundlage der Systematik des Betrauungsaktes. Nach Durchführung der Kontrollberechnungen im Sommer 2016 und der Zahlung des entsprechenden Restbetrages hat die Aktiv Bus Flensburg GmbH für das Jahr 2015 insgesamt einen Ausgleichsbetrag in Höhe von 2.072.600 € erhalten.
Damit ist weiterhin ein attraktives ÖPNV-Angebot bei im landesweiten Vergleich günstigen Fahrpreisen gewährleistet. Die rechnerischen Beförderungsfälle konnten auf gut 15 Millionen gesteigert werden.

Berichtsjahr 2014

Nach einer Konzessionsübertragung mit Wirkung zum 01.01.2014 verantwortet das kommunale Verkehrsunternehmen Aktiv Bus Flensburg GmbH die Erbringung der Verkehrsleistung im Stadtverkehr vollumfänglich.

Dabei werden auf den Linien 1, 2, 3, 4, 5, 7, 10, 11, 12, 13, 14 und 15 weiterhin rund 2,5 Mio. Fahrplan-Kilometer erbracht und rund 14 Mio. Fahrgäste befördert.

Nach Zahlung von Abschlägen in 2014 und der Durchführung der Überkompensationskontrolle in 2015 (weiterhin auf Grundlage der Höchsttarif-Satzung) sind insgesamt Mittel wie folgt ausgezahlt worden: 2.042.600,00 Euro.

Damit ist weiterhin ein attraktives ÖPNV-Angebot bei im landesweiten Vergleich günstigen Fahrpeisen gewährleistet.

Berichtsjahr 2013

Für das Jahr 2013 gilt weiterhin eine vergleichbare Angebots- und Nachfragesituation wie in den Vorjahren. Nach Zahlung von Abschlägen in 2013 und der Durchführung der Überkompensationskontrolle in 2014 sind insgesamt Mittel für das Jahr 2013 wie folgt ausgezahlt worden:

- AktivBus Flensburg GmbH: 1.307.264,00 €
- Allgemeine Flensburger Autobusgesellschaft mbH: 735.336,00 €

Auf Grundlage der Höchsttarifsatzung ist gewährleistet, dass für die Fahrscheinsortimente Tummelticket (allgemeine Monatskarte), Schülermonatskarte und Semesterticket auch im Landesvergleich seitens der Verkehrsunternehmen attraktive kundenorientierte Preise angeboten werden können. Damit ist insgesamt auch ein attraktives ÖPNV-Angebot gewährleistet.

Berichtsjahr 2012

Für das Jahr 2012 gilt eine vergleichbare Angebots- und Nachfragesituation wie für das Jahr 2011. Nach Zahlung von Abschlägen in 2012 und der Durchführung der Überkompensationskontrolle in 2013 sind insgesamt Mittel für das Jahr 2012 wie folgt ausgezahlt worden:

- AktivBus Flensburg GmbH: 1.307.264,00 €
- Allgemeine Flensburger Autobusgesellschaft mbH: 735.336,00 €

Auf Grundlage der Höchsttarifsatzung ist gewährleistet, dass für die Fahrscheinsortimente Tummelticket (allgemeine Monatskarte), Schülermonatskarte und Semesterticket auch im Landesvergleich seitens der Verkehrsunternehmen attraktive kundenorientierte Preise angeboten werden können. Damit ist insgesamt auch ein attraktives ÖPNV-Angebot gewährleistet.

Berichtsjahr 2011

Für das Jahr 2011 gilt eine vergleichbare Angebots- und Nachfragesituation wie für das Jahr 2010. Nach Zahlung von Abschlägen in 2011 und der Durchführung der Überkompensationskontrolle in 2012 sind insgesamt Mittel für das Jahr 2011 wie folgt ausgezahlt worden:

- AktivBus Flensburg GmbH: 1.307.264,00 €
- Allgemeine Flensburger Autobusgesellschaft mbH: 735.336,00 €

Berichtsjahr 2010

Im Stadtverkehr Flensburg wurden im Jahre 2010 ca. 2,5 Mio. Fahrplankilometer von den beiden Verkehrsunternehmen Aktiv Bus Flensburg GmbH und Allgemeine Flensburger Autobusgesellschaft mbH (AFAG) erbracht. Ca. 13 Mio. Fahrgäste wurden befördert.

Die genannten Unternehmen der Verkehrsgemeinschaft Flensburg arbeiten bei einem hohen Kostendeckungsgrad kostenbewusst und wirtschaftlich erfolgreich. Gleichwohl bedarf es öffentlicher Mittel, um das gute Verkehrsangebot kundenorientiert zu realisieren bzw. attraktive Fahrpreise anbieten zu können. Für die Zahlung öffentlicher Mittel bedurfte es ab dem Jahre 2010 einer neuen Grundlage.

Im Rahmen der EG-Verordnung 1370/2007 des Europäischen Parlaments ist die Stadt Flensburg ab diesem Jahr verpflichtet, die Zahlung von finanziellen Ausgleichsleistungen an Verkehrsunternehmen nur noch unter bestimmten Kriterien vorzunehmen.

In Anwendung der genannten Verordnung wurde auf Grundlage des Artikels 3 (2) eine allgemeine Vorschrift zur Festsetzung von Höchsttarifen in Form einer kommunalen Satzung im Herbst 2010 rückwirkend zum 01.01.2010 erlassen.
Damit werden die aus den festgesetzten Höchsttarifen entstehenden Mindereinnahmen finanziell ausgeglichen.

Die abschließende Durchführung einer „Überkompensationskontrolle“ laut Verordnung gewährleistet, dass durch die Ausgleichszahlungen keine unangemessene Gewinnerzielung bei den Verkehrsunternehmen erfolgt.

Für das Haushaltsjahr 2010 standen für Ausgleichszahlungen nach der Höchsttarifsatzung aus Landes- und Kommunalmitteln insgesamt 2.042.600,00 € zur Verfügung. Nach Zahlung von Abschlägen im Jahre 2010 und nach Durchführung der Überkompensationskontrolle zur Vermeidung einer unangemessenen Gewinnerzielung in 2011 sind insgesamt an die genannten Verkehrsunternehmen Mittel für das Jahr 2010 wie folgt ausgezahlt worden:

- AktivBus Flensburg GmbH: 1.307.264,00 €
- Allgemeine Flensburger Autobusgesellschaft mbH: 735.336,00 €

Mit dem Auto

Bewohnerparken & Parkausweise

In Wohnvierteln mit wenigen öffentlichen Parkplätzen und hohem Stellplatzbedarf können für Bewohnerinnen und Bewohner gesonderte Bewohnerparkplätze ausgewiesen werden. Die Stadt Flensburg hat daher in der Innenstadt und im Stadtteil Mürwik insgesamt sieben Bewohnerparkgebiete ausgewiesen.

Ihren Bewohnerparkausweis können Sie ab sofort auch im Internet über unser Angebot Bewohnerparken-Online beantragen. Nach Eingabe Ihrer Daten Wenn Ihr Vor- oder Nachname einen Umlaut (ä, ö, ü oder ß) enthält muss dieser bei der Eingabe ausgeschrieben werden (ae, oe, ue oder ss). und Bezahlung können Sie zu Hause sofort Ihren Parkausweis ausdrucken und verwenden. Wenn Ihr Vor- oder Nachname einen Umlaut (ä, ö, ü oder ß) enthält muss dieser bei der Eingabe ausgeschrieben werden (ae, oe, ue oder ss).

Selbstverständlich gilt auch:
Bewohnerparkausweise und Parkausweise für Schwerbehinderte erhalten Sie im Bürgerbüro. Die Kontaktdaten finden Sie in der rechten Spalte.

Nähere Informationen zu den einzelnen Parkausweisen erhalten Sie im Zuständigkeitsfinder Schleswig-Holstein.

Welche Straßenzüge zu den einzelnen Bewohnerparkgebieten gehören, können Sie den Straßenverzeichnissen und Gebietskarten entnehmen. In den Gebietskarten können Sie zusätzlich die Lage der Bewohnerparkplätze erkennen:

Achter de Möhl (M) - Straßenverzeichnis/Gebietskarte

Straßenverzeichnis

StraßennameHausnr. von...bis
ungerade
Hausnr. von...bis
gerade
Blumenstraße    
Helenenallee    
Bahnhofstraße 21 - 23 28 - 36
Munketoft 5 - 31 20 - 42
Waitzstraße
(ohne Süderende)
   
Mittelstraße    
Mühlendamm   2 - 6
Teichstraße    

Gebietsabgrenzung

Bewohnerparkplätze blau hinterlegt
Gebietskarte zum Ausdrucken

Altstadt Nord (AN) - Straßenverzeichnis/Gebietskarte

Straßenverzeichnis

StraßennameHausnr. von...bis
ungerade
Hausnr. von...bis
gerade
Am Nordertor    
Große Straße - - - komplett
Herrenstall    
Kompagniegang    
Kompagniestraße    
Marienkirchhof    
Marientreppe    
Neue Straße    
Norderfischerstraße    
Norderhofenden    
Nordermarkt    
Norderstraße    
Oluf-Samson-Gang    
Rathausstraße    
Schiffbrücke    
Schiffbrückstraße    
Schloßstraße 1 - 9 2 - 14
Segelmacherstraße    
Speicherlinie    
Toosbüystraße 1 - 9 4 - 12
Willy-Brandt-Platz    

Gebietsabgrenzung

Bewohnerparkplätze blau hinterlegt
Gebietskarte zum Ausdrucken

Duburg (D) - Straßenverzeichnis/Gebietskarte

Straßenverzeichnis

StraßennameHausnr. von...bis
ungerade
Hausnr. von...bis
gerade
Am Burgfried 1 - 11 2 - 12
Am Schloßwall 3, 5 4
Bergstraße 1 - 37 6 - 26
Burgplatz 1 2, 4
Burgstraße 3 - 37 2 - 36
Duburger Straße 35 - 65  
Knappenstraße 5 4 - 8
Knuthstraße   22, 24, 26
Königstraße 1 - 19 2 - 16
Landsknechtstraße 1 - 3 2 - 8
Margarethenstraße 5 - 9 6 - 22
Ritterstraße 5 - 27 4 - 32
Schloßstraße 11 - 45 16 - 54
Toosbüystraße 11 - 37 14 - 18
Turnierstraße 1 - 7  

 

GebietsabgrenzungBewohnerparkplätze blau hinterlegt
Gebietskarte zum Ausdrucken

 

St. Johannis (J) - Straßenverzeichnis/Gebietskarte

Straßenverzeichnis

StraßennameHausnr. von...bis
ungerade
Hausnr. von...bis
gerade
Am Dammhof    
Am Margarethenhof    
An der Ölmühle    
Angelburger Straße 39 - 81 42 - 78
Augustastraße    
Hafendamm 5 - 9  
Hafermarkt   2 - 10
Heinrichstraße 11 - 15 6 - 42
Johanniskirchhof    
Johannisstraße    
Karlstraße    
Kurze Straße    
Plankemai    
St. Jürgen-Straße   2
Süderfischerstraße    
Viktoriastraße    
Wilhelmstraße    

 

GebietsabgrenzungBewohnerparkplätze blau hinterlegt
Gebietskarte zum Ausdrucken

 

Stadtpark Nord (SN) - Straßenverzeichnis/Gebietskarte

Straßenverzeichnis

StraßennameHausnr. von...bis
ungerade
Hausnr. von...bis
gerade
Dorotheenstraße    
Duburger Straße Nr. 81 58 - 90
Flurstraße    
Gertrudenstraße    
Hochstraße    
Marienhölzungsweg 17 - 47 8 - 54
Peter-Christian-Hansen-Weg    
Waldstraße 1 - 25 2 - 30

  

Gebietsabgrenzung

Bewohnerparkplätze blau hinterlegt
Gebietskarte zum Ausdrucken

Stadtpark Ost (SO) - Straßenverzeichnis/Gebietskarte

Straßenverzeichnis

StraßennameHausnr. von...bis
ungerade
Hausnr. von...bis
gerade
Burghof    
Große Straße 1 - 89  
Heiligengeistgang    
Holstengang    
Knuthstraße 1 - 17 18
Lilienstraße    
Lütke-Namens-Weg    
Marienhölzungsweg    
Marienstraße    
Nordergraben    
Reepschlägerbahn   30 - 42
Roonstraße    
Selckstraße    
Wrangelstraße    

 

Gebietsabgrenzung

Bewohnerparkplätze blau hinterlegt
Gebietskarte zum Ausdrucken

Heinz-Krey-Hof (H) - Straßenverzeichnis

Straßenverzeichnis

StraßennameHausnr. von...bis
ungerade
Hausnr. von...bis
gerade
Friedheim   20 - 22
Heinz-Krey-Hof 1 - 15 2 - 8
Heinz-Krey-Straße 1 - 19 2 -12

 

Parken in der Innenstadt

Die Leitlinien "Parken Innenstadt" wurden am 06.08.2013 vom Ausschuss für Umwelt, Planung und Stadtentwicklung beschlossen.

Parkraumkonzept - Beschlossen (PDF, 112 KB)

Öffentlicher Raum ist ein wertvolles Gut und steht nur begrenzt zur Verfügung. Die Bereitstellung und Verteilung des innerstädtischen Raums bedarf daher der Planung und Steuerung unter Berücksichtigung der Wünsche und Bedürfnisse unterschiedlicher Nutzergruppen sowie gesamtstädtischer und stadtplanerischer Belange.

Parkraumkonzept - Räumliche Gliederung (Aktualisierung 2015) (PDF, 2.859 KB)

Kfz-Zulassungs- und Führerscheinstelle

Die Kfz-Zulassungs- und Führerscheinstelle finden Sie in der Gutenbergstraße 23, 24941 Flensburg, Tel.: 0461/8115-0.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind Ihr Ansprechpartner, wenn es um folgende Themen geht:

  • Fahrzeugzulassungen oder -abmeldungen und
  • Führerscheinangelegenheiten

Diese Aufgaben sind im Rahmen einer Kooperation an den Kreis Schleswig-Flensburg übertragen worden.

Nähere Informationen zu den Leistungen der Kfz-Zulassungs- und Führerscheinstelle finden Sie hier

Wartezeiten im Überblick

Hier können Sie Ihr Wunschkennzeichen reservieren FL

Hier können Sie Ihr Wunschkennzeichen reservieren SL

Klassifizierung des Straßennetzes

Das städtische Straßennetz Flensburgs ist durch Nord-Süd- und West-Ost-Achsen geprägt, die sich in der Innenstadt überlagern und damit in Konkurrenz zu anderen Nutzungsansprüchen stehen. Nach Fertigstellung der Osttangente steht ein leistungsfähiges Tangentensystem zur Verfügung, durch das das innerstädtische Straßennetz neu bewertet werden kann.

Dafür wurde ein Gutachten durch das Büro SHP, Hannover, erstellt.

Kategorisierung Bericht (PDF, 1.435 KB)

Kategorisierung Anhang (PDF, 1.785 KB)

Verkehrsmengenkarte 2016

Übersicht der Verkehrsbelastungen in Kfz pro 24 Stunden für das Flensburger Straßennetz.

Verkehrsmengenkarte 2016 (PDF, 2,7 MB)