Koordinierungsstelle für Integration und Teilhabe (KIT)

Gleichberechtigung und Teilhabe am Zusammenleben aller Menschen mit und ohne Migrationsintergrund ist seit dem 1. Januar 2019 der Fokus der  KIT, die für einen Zeitraum von drei Jahren vom Ministerium für Inneres, ländliche Räume und Integration des Landes Schleswig-Holstein Integration von Migrantinnen und Migranten, Staatsangehörigkeitsrecht gefördert wird (hier geht es zur Förderrichtlinie).

Unsere Ziele:

  • Verbesserung der Zugänglichkeit kommunaler Regeldienste für verschiedene Gruppen der Migrant*innen und damit Abbau von Zugangsbarrieren

  • Förderung des interkulturellen Zusammenlebens in Flensburg

  • Verstetigung und damit langfristige Etablierung von sich bewährenden Strukturen, wie Netzwerken

  • Etablierung einer integrativen, innovativen und wirksamen Öffentlichkeitsarbeit


Aufgabenschwerpunkte Alexander März

  • Handlungsfeld Arbeit und Ausbildung

  • Beförderung der interkulturellen Öffnung der Verwaltung

  • Landesaufnahmeprogramme (Seebrücke und LAP 500)

  • Unterstützung der Öffentlichkeitsarbeit: Kommunikationskonzept

  • Beratung zu MaTZ und PORT-Anträgen / Stellungnahmen

  • Konzeptionierung und Umsetzung von Maßnahmen, die bei der Fortschreibung des Integrationskonzeptes entwickelt werden

  • Förderung der partizipativen Teilhabe von Migrant*innen am Runden Tisch für Integration und weiteren Gremien


Aufgabenschwerpunkte Katja Jüngling

Gesundheit von Menschen mit Migrationshintergrund

Psychosoziale Beratungsstelle für Migrant*innen an der DIAKO NF

Die psychosoziale Beratungsstelle für Migrant*innen an der DIAKO NF hat im März 2019 die Arbeit aufgenommen. Ziel der Maßnahme ist die psychosoziale Beratung von Menschen mit Flucht- und/oder Migrationshintergrund mit dem Schwerpunkt auf psychologischer Beratung und bei Bedarf und vorhandenen Kapazitäten, Weiterleitung in das psychiatrische und/oder psychotherapeutische Versorgungssystem.Es gibt die Möglichkeit, Videodolmetschen für das Beratungsgespräch zu nutzen, die benötigte Sprache soll bitte bei der Terminvereinbarung mit angegeben werden.

Für Terminabsprachen wenden Sie sich bitte direkt an die psychosoziale Beratungsstelle für Migrant*innen, Tel.: 0461 – 812-1729

Die psychosoziale Beratungsstelle ist ein gemeinsames Projekt der Stadt Flensburg, des Kreises Schleswig-Flensburg und der DIAKO NF und wird vom Ministerium für Soziales, Gesundheit, Familie und Jugend gefördert

Das zunächst einjährige Projekt wurde um ein weiteres Jahr bis zum 28.02.2021 verlängert. Der Beschlussvorlage des FB Soziales & Gesundheit wurde im Finanzauschuss am 30. Oktober 2019 zugestimmt. Ab März 2020 steigt der Kreis Schleswig-Flensburg als Kooperationspartner mit in das Projekt ein. Damit steht das Angebot nun auch der Zielgruppe aus dem Kreis SL-FL zur Verfügung. Der Flyer sowie das A3 Plakat zum Aushang werden derzeit aktualisiert und können in der Stabsstelle Integration bei Frau Jüngling bestellt werden. Sie sind voarussichtlich Anfang April verfügbar.

Mehrsprachiger Flyer auf Deutsch, Englisch, Arabisch, Persisch und Russisch, Stand Juni 2020 (PDF, 2200 KB)

Mehrsprachiges A3-Plakat, Stand 2020, (PDF, 1770 KB)

Halbjahresbericht der Beratungsstelle, Stand: September 2019 (PDF, 513 KB)


BUNT & GESUND im NORDEN - Netzwerk für Migration & Gesundheit

Im Rahmen des AMIF-Netzwerks – Aufnahmebedingungen für Geflüchtete nachhaltig weiterentwickeln und stärken gibt es das Teilprojekt 4 zur "Strukturverbesserung zur gesundheitlichen und sozialen Versorgung von Flüchtlingen in Schleswig-Holstein". In den letzten drei Jahren hat der PARITÄTISCHE im Rahmen eines landesweiten AMIF-Strukturprojektes regionale Netzwerke zur psychosozialen, psychotherapeutischen und psychiatrischen Versorgung von traumatisierten Flüchtlingen in den Landkreisen und kreisfreien Städten aufgebaut. derzeit gibt es in Schleswig-Holstein zehn Netzwerke. 2018 gründeten der Kreis Schleswig-Flensburg und die Stadt Flensburg das Netzwerk "BUNT & GESUND im NORDEN". Das Netzwerk trifft sich 3-4 x pro Jahr abwechselnd in Flensburg und in Schleswig. 

Ziel: Das Netzwerk schafft Transparenz durch einen multiprofessionellen Austausch, vermittelt Bedarfe an die Politik und setzt Impulse zur Initiierung innovativer und wirksamer Angebote aus den Bereichen Therapie und Prävention, um signifikante Verbesserungen in der Versorgung psychisch belasteter und traumatisierter Migrant*innen zu erreichen.

Einladungen mit Tagesordnung

7. Netzwerktreffen, 10.06.2020 (Zoom-Konferenz)

6. Netzwerktreffen, 04.03.2020

5. Netzwerktreffen, 3.12.2020

4. Netzwerktreffen, 14.05.2019

3. Netzwerktreffen, 06.02.2019

2. Netzwerktreffen, 27.11. 2018

1. Netzwerktreffen, 23.03.2018

Newsletter Integration in Flensburg

Koordinierung der Migrationsberatungsstellen (MBSH) Flensburg

Migranten und Migrant*innen können sich in Flensburg bei den Migrationsberatungsstellen kostenfrei beraten lassen. Bei Bedarf können auch Dolmetscher einbezogen werden.

Träger der MBSH in Flensburg sind die AWO Interkulturell und das Diakonische Werk Evangelisch-Lutherischer Kirchenkreis Schleswig-Flensburg. Informationen zu Sprechzeiten, Terminvereinbarungen und Angebotsspektrum finden Sie auf den jeweiligen Internetseiten der AWO und des Diakonischen Werkes:

Link zur Migrationsberatung der AWO Interkulturell

Link zur Migrationsberatung des Diakonischen Werkes

Weiterführende Informationen zur Migrationsberatungsstellen, Förderrichtlinien etc. beim Ministerium für Inneres, ländliche Räume und Integration

Weitere Aufgaben der KIT

  • Wissens- und Wertevermittlung durch die Organisation von Informationsveranstaltungen, Fortbildungen und öffentlichkeitswirksamen Veranstaltungen

  • Beratung zu MaTZ und PORT-Anträgen

    • Mit einem Förderprogramm will das Ministerium für Inneres, ländliche Räume und Integration die gesellschaftliche Integration von Menschen mit Migrationshintergrund unterstützen.
  • Konzeptionierung und Umsetzung von Maßnahmen, die bei der Fortschreibung des Integrationskonzeptes entwickelt werden

  • Interkulturelle Öffnung der Regelstrukturen im Hinblick auf gleichberechtigte Teilhabe von Migrant*innen

Weiterführende Informationen

Handlungskonzept zur Integration von Menschen mit Fluchthintergrund

Zusätzlich zum Integrationskonzept für Menschen mit Migrationshintergrund wurde von der Koordinierungsstelle für Flüchtlinge ein Handlungskonzept zur Integration von Menschen mit Fluchthintergrund erstellt. Ziel des Konzeptes ist es, die unterschiedlichen Aspekte für eine gelingende Integration strukturell aufzugreifen und zu institutionalisieren. Das nun vorliegende Handlungskonzept beleuchtet die wesentlichen Herausforderungen im Kontext der Aufnahme und Integration geflüchteter Menschen in den einzelnen kommunalen Handlungsfeldern und stellt Maßnahmen zur Integration und Teilhabe dar.

Hier können Sie das Handlungskonzept einsehen und downloaden:

Informationsangebote des Landes Schleswig-Holsteins zu Flüchtlingen

Das Land Schleswig-Holstein hat verschiedene Informations- und Hilfsangebote im Internet zur Verfügung gestellt. Nutzen Sie diese umfassenden Möglichkeiten auf den folgenden Internetseiten: ...

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Flüchtlinge in Flensburg - Wie kann geholfen werden?

Viele FlensburgerInnen erkundigen sich derzeit nach Möglichkeiten, sich für Flüchtlinge zu engagieren. Zahlreiche ehrenamtliche Initiativen unterstützen diesen guten Zweck. Damit Ihre Hilfeleistung in Form von Spenden oder helfenden Händen auch wirklich sinnvoll ist und ankommt, finden Sie untenstehend relevante Ansprechpartner und Adressen. Vielen Dank für Ihre Unterstützung! In Flensburg halten sich derzeit Transitreisende, Asylbewerber, Asylberechtigte und Geduldete auf. Der Einfachheit halber werden alle Personengruppen folgend als Flüchtlinge bezeichnet.

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