Einbürgerung

Einbürgerung & Staatsangehörigkeit


Hinweis:

Aufgrund der Vielzahl der in den Jahren 2014 bis 2017 hier aufgenommenen geflüchteten Menschen, von denen viele den Erwerb der deutschen Staatsangehörigkeit anstreben, ist in den nächsten Jahren mit einer verlängerten Bearbeitungszeit der Anträge zu rechnen. Wir bitten von Anfragen abzusehen, wenn Sie als anerkannter Flüchtling oder Asylberechtigter noch keine sechs Jahre rechtmäßig in Deutschland leben. Entscheidend für die Berechnung der Aufenthaltszeiten ist das Datum der Asylantragstellung (erstes Interview beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge).


Der Erwerb der deutschen Staatsangehörigkeit für ausländische Bürgerinnen und Bürger richtet sich nach den Vorgaben des Staatsangehörigkeitsgesetzes. Das Bürgerbüro steht Ihnen für alle Fragen rund um die Einbürgerung gerne zur Verfügung.

Vereinbaren Sie einen Beratungstermin mit uns und lassen Sie sich über erforderliche Aufenthaltszeiten, Sprachkenntnisse und weitere wichtige Voraussetzungen informieren.

Sie erhalten bei uns alle nötigen Formulare und weitere Hinweise (z.B. zur Frage, ob Sie Ihre bestehende Staatsangehörigkeit aufgeben müssen oder nicht).

Gerne nutzen Sie die nachfolgend genannten Links und erfahren noch mehr über unser Staatsangehörigkeitsrecht, den Einbürgerungstest und die Sprachprüfung!

Text des Staatsangehörigkeitsgesetzes (StAG)
Informationen zum Einbürgerungstest
Informationen zum Deutschtest/Zertifikat B1 GER
Informationen der Volkshochschule Flensburg zum Deutschtest/Zertifikat B1 GER

Leistungsbeschreibung

Einbürgerung

Ein Anspruch auf Einbürgerung besteht regelmäßig, wenn folgende Voraussetzungen erfüllt sind:

  • Seit acht Jahren ein rechtmäßiger und gewöhnlicher Aufenthalt in Deutschland
  • Identität und bisherige Staatsangehörigkeit sind geklärt
  • Bekenntnis zur freiheitlich-demokratischen Grundordnung des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland
  • Im Besitz eines unbefristeten oder verfestigten Aufenthaltsrecht zum Zeitpunkt der Einbürgerung
  • Lebensunterhalt für sich und die unterhaltsberechtigten Familienangehörigen kann ohne Inanspruchnahme von Sozialhilfe oder Arbeitslosengeld II bestritten werden
  • Die bisherige Staatsangehörigkeit wird aufgegeben oder verloren (Ausnahme z. B. EU-Staaten)
  • Keine Verurteilung wegen einer Straftat
  • ausreichende Deutschkenntnisse
  • Kenntnisse der deutschen Rechts- und Gesellschaftsordnung und der Lebensverhältnisse in Deutschland

Zu diesen Voraussetzungen gibt es verschiedene Ausnahmen, zum Beispiel bei besonderen Integrationsleistungen. Für bestimmte Personengruppen bestehen Sonderregelungen. Hierzu berät Sie gerne Ihre Einbürgerungsbehörde.

Weitere Informationen zum Thema Einbürgerung finden Sie auf den Internetseiten des Ministeriums für Inneres, ländliche Räume, Integration und Gleichstellung des Landes Schleswig-Holstein (MILIG) – https://www.schleswig-holstein.de/DE/Themen/E/einbuergerung.html

Ergänzende Hinweise des Bürgerbüros finden Sie hier.

Die Informationen in diesem Abschnitt stammen nicht von der Stadt Flensburg, sondern aus dem Zuständigkeitsfinder Schleswig-Holstein.

Welche Gebühren fallen an?

  • Einbürgerungsgebühr: 255,00 Euro,
  • für miteinzubürgernde minderjährige Kinder ohne eigene Einkünfte: 51,00 Euro

Die Informationen in diesem Abschnitt stammen nicht von der Stadt Flensburg, sondern aus dem Zuständigkeitsfinder Schleswig-Holstein.

Rechtsgrundlage

§§ 8, 9, 10 Staatsangehörigkeitsgesetz (StAG)

https://www.gesetze-im-internet.de/stag/BJNR005830913.html

Die Informationen in diesem Abschnitt stammen nicht von der Stadt Flensburg, sondern aus dem Zuständigkeitsfinder Schleswig-Holstein.