Oft gesucht:

Nikolaus Reiser Stiftung

Junge, schöne Stimmen gesucht!

Nächstes Vorsingen am 15. Juni 2019!

Du bist jung und stammst aus der Region Flensburg oder wohnst dort?

Du hast eine außergewöhnlich schöne Gesangsstimme?

Du möchtest dieses Talent gern für Deine berufliche Zukunft nutzen?

Doch für die nötige musikalische Ausbildung zur Erfüllung Deines Traums fehlen Dir die finanziellen Mittel?

Dann suchen wir Dich!

Die Nikolaus Reiser Stiftung unterstützt hochbegabte junge Sängerinnen und Sänger aus der Region Flensburg. Sie vergibt jährlich Stipendien. Sie organisiert außerdem Konzerte, bei denen die jungen Talente sich präsentieren können. Bewerbungen zum Vorsingen sind ab 1. Februar eines jeden Jahres möglich. Die Ausschreibung wird in den lokalen Medien sowie auf der Internetseite der Stiftung angekündigt.

NEU: Mindestalter für Bewerberinnen: 14 Jahre - für Bewerber: 16 Jahre!

Bewerbungen sind bis zum 23. März 2019 möglich.

Bewerbungsunterlagen (PDF, 229 kB)

Vergaberichtlinien (PDF, 194 kB)

Stiftungskonzert am 02. Februar 2019

Small - oder: klein aber fein

Trotz drei Absagen aufgrund von Krankheit lieferten die Stipendiaten der Nikolaus Reiser Stiftung wieder ein beeindruckendes Programm. Eine gute Stunde unterhielten Marlene Walker, Julietta Hovsepyan, Alanah Chrispeels, Suay Nora Neuburger, Liza Steinbock und Lukas Gerber die 50 Gäste im Emmi-Leisner-Saal der Musikschule Flensburg. Den Auftakt machte Marlene Walker mit dem Jazz-Klassiker "Embraceable you" von George und Ira Gershwin, den die Sängerin des Landesjugendjazzorchesters Hessen souverän zum Besten gab. Sie sollte später noch die Zuhörer in Atem halten, indem sie zwei verfemte Lieder vortrug, die aus der Feder jüdischer Komponisten stammten, die nach Theresienstadt deportiert wurden. Doch zunächt folgte Suay Nora Neuburger mit Mozart, Grieg und einem Stück der Band "Marina & the Kats" aus Österreich. Sie hatte das Lied "Small" bei der letzten Flensburger Hofkultur gehört und war so begeistert, dass sie sich die Noten direkt von der Band organisierte. And der Gitarre wurde sie dabei einfühlsam begleitet von ihrem Klassenkameraden Nick Reimers. Julietta Hovsepyan war extra aus Koblenz angereist und zeigte mit der "Warnung" von Mozart und ihrer Version von Pinks "A Million Dreams" eine beeindruckende stimmliche Bandbreite an Umfang und Klangfarbe. Neu in diesem Jahr dabei war Alanah Chrispeels. Die Lehramtsstudentin mit der Fächerkombination Englisch und Musik unterhielt gekonnt mit dem Musical-Klassiker Jekyll & Hyde, um dann mit Trude Herrs "Ich will keine Schokolade" einen amüsanten Ausflug in die 60er Jahre des letzten Jahrhunderts zu wagen. Ätherisch und kraftvoll zugleich zeigte Liza Steinbock dann verschiedene Schattierungen der Liebe oder dessen, was man dafür hält. Ein besonderes Herzensanliegen war ihr der Vortrag von Edvard Griegs "Jeg elsker dig". Die zweisprachig aufgewachsene Sopranistin sang ihn das Lied Dänisch, was besonders den anwesenden Dezernenten Stephan Kleinschmidt freute. Den Abschluss machte Lukas Gerber, der seine besondere Liebe zur Romantik gestand und dementsprechend unter anderem mit seiner klaren, sauber geführten Bariton Stimme auch ein Stück aus Schuberts Winterreise vortrug. Und dann durfte endlich auch das Publikum wieder mitsingen. Marlene Walker, die elemtare Musikpädagogik in Osnabrück studiert, brachte allen ein dreistimmiges Lied aus Lappland bei. Alle waren mit Begeisterung bei der Sache und der Applaus wollte nicht enden. Es war ein runder, berührender Abend, ohne Perfektionismus und Attitüden oder wie Suay es ausdrückte: "Eigentlich sind wir ja wie eine Familie." In diesem Sinne: Danke für das schöne Familienfest!


Stipendiatenkonzert 2019 - Teil 1

Stipendiatenkonzert 2019 - Teil 2

Stipendiatenkonzert 2019 - Teil 3

Stipendiatenkonzert 2019 - Teil 4

Flensburger Singezeit

 

In der Musik ist es wie im Sport: Ohne Breite keine Spitze. Daher setzt auch die Nikolaus Reiser Stiftung auf die Breitenförderung. Dazu arbeiten wir mit Grundschulen in Flensburg zusammen. Speziell ausgebildete Fachkräfte singen dort mit den Kindern und vermitteln musikalisches Basiswissen. Jedes Jahr wird von den teilnehmenden Schulen ein einheitlicher Liederkanon eingeübt. Am Ende des Schuljahres gibt es dann große, schulübergreifende Konzerte.

Flensburger Singezeit Konzerte 2018

Singendes Jahr - 5. Flensburger Singezeit – Konzerte im Stadttheater

Am Mittwoch, den 6. Juni fanden um 9:00 und 10:30 Uhr die letzten SIngezeit-Konzerte unter der Leitung der Nikolaus Reiser Stiftung im Stadttheater Flensburg statt.
Aufgrund der niedrigen Zinslage konzentzriert die Stiftung sich derzeit auf die Vergabe von Stipendien. Die Flensburger SIngezeit wird von der Falkenbergschule und der Schule Ramsharde in Eigenregie weitergeführt.

Liederkanon 2018 (PDF, 16,3 MB)

Der Offene Kanal Flensburg schneidet die Flensburger Singezeit Konzerte regelmäßig mit.
Hier geht es zu dem Film der Konzerte 2016:

Flensburger Singezeit 2016

Ehrung durch den Bundespräsidenten

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Am 9. August 2013 fand das Benefizkonzert des Bundespräsidenten in Lübeck statt.
Das SHMF Festivalorchester und der SHMF Chor spielten unter der Leitung von Rolf Beck für gute Zwecke ein hervorragendes geistliches Programm. Die Eintritts- und Spendeneinnahmen gingen in diesem Jahr an das bundesweit agierende Projekt "Klasse! Wir singen", an den Landesverband der Musikschulen in SH, an den Landesmusikrat SH und an die Nikolaus Reiser Stiftung für ihr Projekt "Flensburger Singezeit". Knapp 10.000 ¤ mehr stehen der Stiftung im nächsten Jahr für die Förderung des Singens an Grundschulen in Flensburg zur Verfügung. Der Stiftungsvorstand Oberbürgermeister Simon Faber und die geschäftsführende Verwaltungsmitarbeiterin Mareike Hölker zeigten sich über diese Anerkennung hocherfreut.

 

Stiftungsvorstand, Geschäftsführung und Beirat

Stiftungsvorstand: Oberbürgermeisterin Simone Lange

Die Aufgabe des Stiftungsvorstands wurde vom Oberbürgermeister auf den Leiter des Fachbereichs Entwicklung und Innovation, Peter Schroeders, delegiert.

Geschäftsführerin: Mareike Hölker, Kulturbüro der Stadt Flensburg

Beirat:
Die inhaltliche Arbeit der Stiftung wird koordiniert durch einen Beirat, der folgende Mitglieder hat:

  • Vorsitz: Hartmut Schröder, Geschäftsführer des Landesmusikrats Schleswig-Holstein
  • stellv. Vorsitz: Max Stark, CDU-Fraktion der Ratsversammlung
  • Gabriel Koeppen, Leiter der Musikschule Flensburg
  • Burkhard Lange-Seynche, SPD-Mitglied
  • Michael Mages, Kirchenmusikdirektor Flensburgs und Leiter des Nikolaichors
  • Wilma Nissen, SSW-Fraktion der Ratsversammlung
  • Bernd Stepputtis, Opernchordirektor des Schleswig-Holsteinischen Landestheaters
  • Mareike Hölker, Kulturbüro der Stadt Flensburg, Geschäftsführung der Nikolaus Reiser Stiftung
Satzung (PDF, 56 KB)

Haushalt 2018 (PDF, 485 kB)

Nicolaus Reiser und Margaretha Reiser

Nicolaus Reiser war von 1946 bis1950 Bürgermeister der Stadt Flensburg. Der engagierte Kommunalpolitiker hatte stets ein Herz für die Kultur. Reiser war auch Mitbegründer des Nordmark-Sinfonieorchesters, einer Keimzelle des heutigen Schleswig-Holsteinischen Sinfonieorchesters.

 

 

 

 

Seine Tochter Margaretha Reiser wäre gerne Gesangssolistin geworden, doch aufgrund der Kriegswirren blieb ihr dieser Traum verwehrt. Sie sang lange im NDR-Chor in Hamburg und war dort eine angesehen und geschätzte Kollegin. Bei ihrem Tod vererbte sie ihr gesamtes Vermögen an die Stadt Flensburg – mit dem Auftrag, im Namen ihres Vaters eine Stiftung zu gründen, die talentierten jungen Flensburgerinnen und Flensburgern eine erfolgreiche Gesangsausbildung ermöglichen soll.
Zitat aus ihrem Testament:
„Mein Wunsch: diese Stiftung möge jungen begnadeten Stimm-Besitzern die mittellos sind so wie ich es auch war, u(nd) prädestiniert sind eine ungewöhnliche Sängerlaufbahn zu ergreifen, zu Teil werden und Hilfe auf diesem dornenvollen Weg sein.
Damit möchte ich mich dankbar erweisen für Hilfe, die auch ich erfahren durfte!“

 

Grundsätze guter Stiftungspraxis

Die Nikolaus Reiser Stiftung bekennt sich zu den "Grundsätzen guter Stiftungspraxis" des Bundesverbandes Deutscher Stiftungen und wendet diese an. Immer mehr Stiftungen gestalten ihre Stiftungsarbeit entsprechend den Grundsätzen guter Stiftungspraxis, die am 11. Mai 2006 von der Mitgliederversammlung des Bundesverbandes Deutscher Stiftungen einhellig verabschiedet worden sind. Die Grundsätze bieten einen klaren Orientierungsrahmen für effektives und uneigennütziges Stiftungshandeln und gelten für alle gemeinwohlorientierten Stiftungen, unabhängig davon, in welcher Rechtsform sie verfasst sind. Zu ihren wichtigsten Aussagen zählt das Transparenzgebot, welches verdeutlicht, dass die Bereitstellung von Informationen ein Ausdruck der originären Verantwortung jeder gemeinnützigen Organisation gegenüber der Gesellschaft ist.