Warteliste für die Bildungskonferenz 2020

der Stadt Flensburg und des Kreises Schleswig-Flensburg

Leider haben wir keine freien Plätze mehr für die Teilnahme an der Bildungskonferenz. Wenn Sie möchten, dann können Sie sich auf unsere Warteliste setzen lassen.

Und Action: Der Berufseinstieg.

Chancen erkennen, Wege gestalten.

23. Januar 2020 - 08.30 Uhr bis 15.30 Uhr - Europa-Universität Flensburg - Gebäude Helsinki, auf dem Campus 1, 24943 Flensburg.

Die Konferenz findet in Zusammenarbeit mit der EULE am  Zentrum für Lehrerinnen- und Lehrerbildung der Europa-Universität Flensburg statt.

 



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Im Rahmen der Bildungskonferenz wird es zwei Workshop-Phasen mit jeweils zehn parallelen Workshops geben. Bitte wählen Sie aus den folgenden Workshopthemen drei Prioritäten aus, damit wir Sie entsprechend Ihrer Präferenz den Workshops zuteilen können:

1. JBA - kurze Wege - schnelle Hilfe. Rechtskreisübergreifende Zusammenarbeit am Beispiel der Jugendberufsagentur Schleswig-Flensburg

Referentin: Iris Panten-Reetz, Koordination Übergangsmanagement Schule-Beruf des Kreises Schleswig-Flensburg und das Team der JBA Schleswig

Der Arbeitsansatz und die Wirkungsweise einer Jugendberufsagentur stehen hier im Fokus. Erklärt wird, was rechtskreisübergreifende Arbeit ist, wie sie in der Anlaufstelle am JBA-Standort in Schleswig umgesetzt wird und welchen Mehrwert junge Menschen und Beratungsfachkräfte von dieser behördlichen Organisationsform haben.

2. Kultursensible Elternarbeit auf Augenhöhe in der Berufsorientierung und dem Übergang Schule-Beruf

Referenten: Dr. Daniel Volkert und Dursiye Ayyildiz, Türkische Gemeinde in Schleswig-Holstein e.V.

Eltern sind in der Phase der Berufsorientierung und Berufsfindung ihrer Kinder wichtige Partner. Eltern mit Migrationshintergrund haben häufig hohe Erwartungen an den Bildungserfolg und Wohlergehen ihrer Kinder. Umso wichtiger ist es, die Eltern in den Prozess der Berufsorientierung und somit auch in den Übergang von Schule in den Beruf von Anfang an einzubeziehen und sie dafür zu stärken. Eine Zusammenarbeit erfordert Interesse und Engagement von allen Seiten – Eltern, Kinder und Bildungseirichtung.

3. Welche Prozesse und Einflüsse bestimmen die Berufswahl junger Menschen?– eine wissenschaftlich-theoretische Annäherung

Referent: Michael Klepacz, Berufsbildungsinstitut Arbeit und Technik der Europa-Universität Flensburg (biat)

Die Auseinandersetzung mit Berufswahlprozessen junger Menschen soll zunächst aus wissenschaftlich-theoretischer Perspektive erfolgen, danach sind im Austausch Anregungen für praxisnahe Konzepte zur Berufswahl zu erarbeiten und zu diskutieren. Theoretische Grundlagen bieten die Ansätze der Biografie- und der Sozialisationsforschung mit dem Schwerpunkt der Betrachtung berufsbiografischer Prozesse. Es soll herausgefunden werden, wie junge Menschen dabei unterstützt werden können, die passende berufliche Laufbahn zu finden.

4. "Jetzt schlägt´s 13!“ – Jugendsozialarbeit nach § 13SGB VIII kreativ weiterentwickeln!

Referenten: Petra Klenke und Heiko Stelljes, Jugendförderung, Kreis Schleswig-Flensburg

Welche Möglichkeiten der sozialpädagogischen Unterstützung brauchen junge Menschen hier in der Region, um soziale Benachteiligung oder individuelle Beeinträchtigungen zu überwinden? Wo bestehen derzeit strukturelle Lücken? Welche bestehenden Angebote müssten wie umgestaltet werden?

5. Start ins Berufsleben – So kann es auch gehen! Ausbildung mit Förderungen des SGB II

Referenten: Team Arbeitsmarkt, Kreis Schleswig-Flensburg

An unserem Thementisch "Start ins Berufsleben - so kann es auch gehen!" stellen wir Ihnen Praxisbeispiele vor, die zeigen, wie durch den Einsatz verschiedener Unterstützungsinstrumente des SGB II die Vermittlung von jungen Menschen mit schwierigen Ausgangslagen in Ausbildung oder Arbeit gelingen kann.

6. Blaumann und Schwesternkittel – Berufe haben (k)ein Geschlecht ?!

Referentinnen: Iris Andresen und Birte Carstensen, Projektteam #FitB, Eckener-Schule RBZ Flensburg

Tradierte Geschlechterrollen haben einen großen Einfluss auf die Berufswahl junger Menschen. In diesem Workshop befassen wir uns mit den in unserer Gesellschaft vorhandenen Geschlechterrollen und ihren Auswirkungen auf die Berufswahl. Ein Schwerpunkt des Workshops liegt im Kennenlernen wichtiger Aspekte von Genderkompetenz im pädagogischen Handeln in der Berufsorientierung.

7. Berufene Helden: Lernen durch Engagement für Chancen im Beruf

Referentin: Marion Schlüter, Projektleiterin Lernen durch Engagement

Auf dem Ausbildungsmarkt herrscht eine paradoxe Situation: Tausende Ausbildungsplätze bleiben unbesetzt, auch weil Schüler*innen nicht wissen, welche Berufe zu ihren Fähigkeiten passen. Hier setzt Lernen durch Engagement an. Es verknüpft fachliches Lernen mit gesellschaftlichem Engagement. Schüler*innen planen gemeinnützige Projekte und setzen sie im Stadtteil oder in der Gemeinde um. So erwerben sie spezifische Kompetenzen auf dem Weg zur Ausbildungsreife und legen selbst den Grundstein für den Übergang von der Schule in den Beruf. Sie erfahren Selbstwirksamkeit, übernehmen Verantwortung für sich und andere und stärken mit ihrem Engagement den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Im Workshop lernen die Teilnehmer*innen die innovative Lehr- und Lernform Lernen durch Engagement als wichtigen Baustein zukunftsorientierter Berufs- und Studienorientierung kennen und entwickeln eigene Projektideen.

8. Lebensbegleitende Berufsberatung (LBB) - das neue Beratungsmodell der Bundesagentur für Arbeit

Referentinnen: Silke Ailinger, Monika Fildebrandt und Anne Heklau, Berufsberatung der Bundesagentur für Arbeit

Der Workshop bietet einen Einblick in das erweiterte Dienstleistungsangebot der Bundesagentur für Arbeit mit Best Practice Beispielen und ermöglicht einen Austausch zu Erwartungen an die Berufsberatung.

9. Berufsorientierung an Schulen am Beispiel der Gemeinschaftsschulen und Förderzentren

Referenten: Anja Kirschstein-Ehlers und Kay-Stefan Harms, Kreisfachberatung für Berufsorientierung

Was ist Berufsorientierung an Schule und wie ist sie gesetzlich verankert? Die Teilnehmenden erhalten einen Überblick zur Verankerung der Berufsorientierung an Gemeinschaftsschulen und Förderzentren. Ihre Fragen und Bedarfe werden – je nach beruflichem und/oder schulischem Kontext - aufgenommen und gemeinsam erörtert.

10. Erfahrungen aus dem Übergang Schule-Beruf – Soft Skills für den Start in die Arbeitswelt, welche Lebenswelt braucht es?

Referentin: Alexandra Florek, Koordination Übergangsmanagement Schule-Beruf, Kreis Schleswig-Flensburg

Eine kurze Anamnese zu den rechtskreisübergreifenden Erfahrungen aus dem Übergang Schule-Beruf. Was braucht es für Jugendliche, welche Haltung ist förderlich und welche Chance birgt ein Perspektivenwechsel?

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