Flensburg digital

Zukunft ist ohne Digitalisierung und Vernetzung kaum mehr denkbar!

An wenigen anderen Orten trifft dies so zu wie in Städten, Gemeinden und Regionen, die mit Dynamik und Innovationskraft den Herausforderungen von morgen begegnen wollen.

Um die tiefgreifenden ökonomischen und gesellschaftlichen Veränderungen mitzugestalten, führt die Stadt Flensburg vielfältige Digitalisierungsprojekte durch - mit sehr sichtbaren Erfolgen.

Die Corona-Pandemie hat die Digitalisierung allgemein in den Städten und Gemeinden kräftig angeschoben. Aber gerade über diese Anschubphase hinweg besteht die Herausforderung, die Nachhaltigkeit der Projekte zu gewährleisten und insgesamt ein Portfolio an Digitalisierungsprojekten aufzubauen, das konsequent auf langfristige kommunale Entwicklungsziele einzahlt.

Dies hat Flensburg schon zuvor und auch ohne die Pandemmie erkannt und eine Stabsstelle für E-Government und Digitalisierung direkt bei der Oberbürgermeisterin angesiedelt.

Seit der Einrichtung dieser Stelle entwickelt die für Digitalisierung verantwortliche Stelle vielfältige Initiativen zur Umsetzung von digitalen Lösungen, Online-Diensten und zum Zwecke der Bürgerfreundlichkeit.

Einen kleinen Einblick in die Aktivitäten gewähren diese Seiten. Bei Fragen oder Anregungen dazu, wenden Sie sich gern an den Chief Digital Officer der Stadt Flensburg, Herrn Dr. Marcus Ott.

Bürgerbeteiligung für die Digitale Agenda. Machen Sie mit und beantworten Sie unsere Online-Umfrage.

Bürgerportal


Das Bürgerportal der Stadt Flensburg ist eine Plattform

… für Bürgerinnen und Bürger

Das Bürgerportal bietet den Bürgerinnen und Bürgern digitalen Zugang zu Verwaltungsdienstleistungen und Angeboten der digitalen Daseinsvorsorge. Sie können damit rund um die Uhr täglich sowie von jedem beliebigen Ort aus, ihre Anliegen online klären. Über einen personalisierten Account können zahlreiche Behördendienstleistungen in Anspruch genommen und beantragt werden - ohne lange Wartezeiten.

Alle ihre favorisierten, digitalen Dienstleistungen werden auf einer übersichtlichen Pinnwand dargestellt und können aus dem integrierten Angebotskorb individuell erweitert werden. Damit stellt das Bürgerportal eine Plattform für alle „Behördengänge“ dar und erspart den Bürgerinnen und Bürgern viel Zeit und Aufwand. Bis 2023 werden nicht nur die Leistungen des Online-Zugangsgesetzes (OZG-Leistungen) kontinuierlich in das Bürgerportal eingeführt, sondern die Stadt Flensburg erweitert die Liste eigener digitaler Angebote für die Bürgerinnen und Bürger ebenso.

Eine sichere Authentifizierung der Bürger und Bürgerinnen erfolgt schnell und unkompliziert mit dem angebunden Servicekonto. Zudem wird das Bürgerportals DSGVO-konform auf hochsicheren Servern in Deutschland betrieben – Sie müssen daher nicht in Sorge um Ihre Daten sein.

Die ggfs. erforderliche Bezahlung der Behördendienstleistungen kann direkt online für die jeweilige Leistung (Verwaltungsleistungen und Angebote der Daseinsvorsorge) erfolgen. Hierfür werden verschiedene Zahlungswege bereitgestellt.

Eine gesicherte Kommunikation innerhalb des Bürgerportals ermöglicht eine direkte Kontaktaufnahme zwischen Bürger*innen und Verwaltungsmitarbeiter*innen. So können Verwaltungsvorgänge digital und medienbruchfrei bearbeitet werden.

In der Gesamtsicht erhalten Bürgerinnen und Bürger Zugang zu einem zentralen, rund um die Uhr erreichbaren, örtlich unabhängigen und stets aktuellen Dienstleistungsportal Ihrer Kommunen, den digitalen Dienstleistungen von Land und Bund und den Anbietern weiterer nicht-behördlicher Leistungen, wie etwa Stadtwerken oder Unternehmen der Kreislaufwirtschaft.

… für Unternehmen

Das Bürgerportal ist nicht nur für Bürgerinnen und Bürger gedacht, sondern erleichtert auch den Unternehmen deutlich die Verwaltung notwendiger Behördenangelegenheiten und die Kommunikation mit den kommunalen Verwaltungseinrichtungen.

Leistungen, die den Bürgerinnen und Bürgern zur Verfügung stehen, werden auch Unternehmen in entsprechender Weise angeboten. Dadurch können Unternehmen Zeit und Aufwand sparen und sich verstärkt auf deren Unternehmensgegenstand fokussieren.

Durch die Bereitstellung sog. Unternehmenskonten ist die Nutzung des Bürgerportals nicht nur natürlichen Personen vorbehalten, sondern das Unternehmen wird als rechtliche Person von intern benannten Mitarbeitenden vertreten. Somit ist eine stetige Kommunikation und die Bearbeitung von Behördengängen gesichert.

So ist z.B. die Meldung von Wohnraum im Zuge der Ukraine-Hilfe dort möglich.

Digitale Agenda Flensburg

Was ist eine digitale Agenda?

 

Der digitale Wandel erfasst alle Lebensbereiche.

Dies gilt auc hfür die verschiedenen Interessen und Bedarf der EinwohnerInnen und Betriebe der Stadt Flensburg.

Unser Projekt Digitale Agenda geht daher weit über den flächendeckenden Internet-Zugang und den Online-Zugriff auf Verwaltungsleistungen hinaus.

Es fasst auch zahlreiche weitere digitale Angebote zusammen, die die Lebensqualität un die Standortattraktivität der Region befördern. 

 

Welche Themen werden berücksichtigt?

Die Digitale Agenda der Stadt Flensburg versteht sich als Rahmenplanung für die folgenden Themenfelder:

 
 

Wie ist der Zeitplan des Projektes?

Ausgehend von einer umfassenden Aufnahme des aktuellen Standes wurden bis Spätsommer 2021 die digitalen Bedarfslagen jedes Themenfeldes identifiziert.

Auf dieser Basis entwickeln wir bis Frühjahr Jahres 2022 zielführende Projektansätze für digitale Angebote in jedem Themenfeld.

Aktuell ist die Verabschiedung der Digitalen Agenda zum zweiten Quartal 2022 geplant.


 

Worauf kommt es bei digitalen Angeboten an?

"Genutzt wird nur, was auch gebraucht wird!" - diese Maxime gilt in besonderer Weise für digitale Angebote.

Entscheidend für ihre Nutzung ist nicht, ob sie technologisch brillant, sondern eine konkrete Hilfe sind.

 

Warum ist eine breite Mitwirkung wichtig?

Nur durch die Berücksichtigung der regionalen Bedarfslagen in den verschiedenen Handlungsfeldern können daher Lösungen entstehen, die zur Region passen und akzeptiert werden.

Eine breite Mitwirkung der regionalen ExpertInnen, aber auch der BürgerInnen ist daher erfolgsentscheidend für unsere künftige Digitale Agenda.

 

Welche Mitwirkungsmöglichkeiten bestehen?

Die regionalen Akteure der verschiedenen Handlungsfelder haben das Projekt unter der fachlichen Federführung von ThemenpatInnen mit ihrer vertieften Kompetenz und Erfahrung in den Fokus- und Feedbackgruppen unterstützt.

Interessierte BürgerInnen waren eingeladen, ihre Wünsche und Ideen in einer Online-Befragung einzubringen.

 

Bestands- und Bedarfsaufnahme

Bestands- und Bedarfsaufnahme bilden ein wichtiges Element einer kommunalen Digitalen Agenda und die Grundlage jeder Maßnahmenplanung.

 

Zentrale Leitfragen dieser Analyse des IST-Zustandes sowie der Bedarfslagen sind u. a.:

  • Welche digitalen Angebote bestehen bereits und wie haben sie sich bewährt?
  • Falls ihre Nutzung hinter den Erwartungen zurückbleibt: Was sind die Gründe? 
  • Welche etablierten konventionellen Angebote eignen sich für eine digitale Unterstützung?
  • In welchen kommunalen Handlungsfeldern ist der Bedarf an digitalen Angeboten besonders groß?
  • In welchen Bereichen sind die Rahmenbedingungen für rasche digitale Erfolge günstig?
  • Welche InteressenvertreterInnen sind im Projektverlauf zusätzlich einzubeziehen, um zu guten digitalen Lösungen für ein Handlungsfeld zu kommen?
 

Maßnahmen und Handlungsempfehlungen

Kernelement unserer künftigen Digitalen Agenda ist die Definition von Maßnahmen und Handlungsempfehlungen für einen planmäßigen digitalen Wandel.

Dabei werden konkrete Eckpunkte für die Konzeption digitaler Angebote entwickelt.

Diese erste "Lösungsidee" greift dabei der Feinkonzeption im Rahmen der späteren Realisierung nicht vor, ermöglicht jedoch die Priorisierung des jeweiligen Angebots im Rahmen der Umsetzungsplanung.

Auf diese Weise bietet die Digitale Agenda unserer Stadt ein "Arbeitsprogramm" für jedes Themenfeld, das in einem mehrjährigen Prozess stufenweise realisiert werden kann.


Damit schließt sich der Kreis: Wir setzen um, was unsere Stadt braucht, und gestalten damit den digitalen Wandel zum Nutzen aller BürgerInnen, Vereine, Verbände, Organisationen und Betriebe.

 

Online-Zugangsgesetz

Wenn es um die Digitalisierung von Verwaltungsleistungen geht, spielen die rund 11.000 Kommunen in Deutschland eine zentrale Rolle. Das liegt daran, dass im föderal strukturierten Deutschland die Kommunen für die Umsetzung einer Vielzahl der Leistungen der "öffentlichen Hand" zuständig sind. Durch viele kommunale Leistungen und Angebote besteht eine besondere Nähe zu den Bürgerinnen und Bürgern wie Unternehmen.

Die Interaktion zwischen Bürgerinnen, Bürgern und Unternehmen mit der Verwaltung soll in Zukunft deutlich schneller, effizienter und nutzerfreundlicher werden. Das Gesetz zur Verbesserung des Onlinezugangs zu Verwaltungsleistungen (Onlinezugangsgesetz – OZG) verpflichtet daher Bund, Länder und Kommunen, bis Ende 2022 ihre Verwaltungsleistungen über Verwaltungsportale auch digital anzubieten.

Flensburg ist, wie jede andere Kommune, demnach von der OZG-Umsetzung stark betroffen. Weil die Kommnalverwaltungen für den Großteil der Verwaltungsleistungen im Vollzug zuständig sind, müssen die OZG-Leistungen auch von diesen digitalisiert werden.

Das OZG verpflichtet (auch) die Stadt Flensburg, ihre Verwaltungsleistungen bis Ende des Jahres 2022 online anzubieten. Aber nicht jede Kommune muss jede Leistung eigenständig selbst digitalisieren, sondern wird im Sinne des "Einer für Alle"-Prinzips bereits entwickelte Lösungen nachnutzen. Die Koordinierung der OZG-Umsetzung für die Stadt Flensburg fällt in das Programm "digitale agenda FLENSBURG", das von der Stabsstelle für E-Government und Digitalisierung verantwortet wird.

Smarte Grenzregion zwischen den Meeren

Smart“ heißt im Norden „plietsch“ und verbindet digitale Technik und analoges Leben.

Die kreisfreie Stadt Flensburg und die Landkreise Schleswig-Flensburg und Nordfriesland bilden gemeinsam das Projekt Smarte Grenzregion zwischen den Meeren mit dem Ziel, die Zukunft der nördlichsten ländlichen Region durch die intelligente Nutzung von Technologie zu gestalten und die Grenzregion in unterschiedlichen Bereichen noch enger und letztlich smarter zusammenwachsen zu lassen.

Aktive Mitgestaltung ist willkommen und wird durch den ko-kreativen – also gemeinschaftlichen – Prozess mit den Menschen vor Ort durch spannende Beteiligungsformate unterstützt.

Mitgestalten: Ihre Meinungen & Ideen für eine "smarte" Zukunft

Wir freuen uns, wenn Sie Ihre Ideen und Meinungen einbringen und die smarte Entwicklung unserer Region mitgestalten. 

Hierfür haben wir unterschiedlichste öffentliche Veranstaltungen wie Ideen- und Konzeptworkshops, so genannte Protoytenphasen* und Zukunftswerkstätten** und eine mehrtägige Veranstaltungsreihe geplant. Sie alle sollen Ihre vollumfängliche Beteiligung sichern und gleichzeitig die Gebietskörperschaften unserer Smarten Grenzregion enger zusammenwachsen lassen.


*Entwickeln & Testen von Prototypen für smartes Einkaufen und Entwicklung von Stadtvierteln

In den Prototypen-Phasen können sich alle Interessierten einbringen, eigene Anwendungen gemeinsam in einem Projektteam für die Smarte Grenzregion zu entwickeln und zu testen.

Hier steht vor allem die Entwicklung von Stadtvierteln (Quartieren) sowie die Einkaufsmöglichkeiten in der Region (Nahversorgung) im Fokus.

**Zukunftswerkstätten für Fachthemen

Spezifische Fachthemen wie

  • Mobilität  (Wie komme ich von A nach B),
  • Gesundheit,
  • Kritische Infrastruktur und
  • Digitale Daten und Services im Allgemeinen, die die gesamte Region miteinander vernetzen sollen,

werden in spezifischen Zukunftswerkstätten adressiert.

Veranstaltungsreihe zum Abschluss der Beteiligungsphase

Die Beteiligungsphase schließt mit einer mehrtägigen Veranstaltungsreihe im September auf dem Gelände des Nørden Festivals ab. Hier sollen die Ergebnisse des Strategieprozesses sowie erste konkrete Projekte vorgestellt und getestet werden.

Sie können hier die Technik hinter einer Smarten Region kennenlernen und künftige Anwendungen mitgestalten.

Wie geht es weiter?

Nach Abschluss der Beteiligungsphase wird das Strategiedokument in einer dreimonatigen Klausur erstellt und abgestimmt.


Leben.Wohnen.Arbeiten in der Smarten Grenzregion - mit folgenden Themen wollen wir Zukunftsräume schaffen:

  • Kritische Infrastruktur (Grundversorgung sichern)
  • Mobilität (Wie komme ich von A nach B?, die letzte Meile)
  • Gesundheitsversorgung
  • Kultur & Tourismus (Innovation vorantreiben)
  • Digitale Standards (Digitale Service- und Dateninfrastrukturen)
  • Open Data und vieles mehr


Nächster Termin

05.-07.09. Summer of Co-Creation (Beteiligung)

Neugierig wie der Norden noch smarter werden kann?

Bei dem dreitägigen Summer of Co-Creation vom 05.-07. September auf dem Gelände de NORDEN-Festivals Schleswig stellen wir Ideen aus den öffentlichen Veranstaltungen, Prototypen sowie die Ergebnisse des Strategieprozesses vor und freuen uns auf den Austausch mit Ihnen und unseren Partnerakteuren​.

Hier können Sie erste Projekte entdecken und ausprobieren, Smart City/Digitalisierungsprojekte aus dem Norden kennenlernen und sich mit Ihren Vertreter*innen von Interessensgruppen​ austauschen.

Wir laden Sie ein, Ideen Wirklichkeit werden zu lassen und Smart City zu erleben.

​Es wird Themeninseln zum Anfassen und Mitmachen geben, Anwendungen bauen, Jugend und Regionalkonferenzen sowie offene Nachmittage, (​digitale) Rundgänge und Workshops für Familien​.

Nähere Informationen zum Ablauf der Veranstaltung und eine Anmeldemöglichkeit ist auf smarte-grenzregion.de gegeben. Schreiben Sie uns gerne an: info@smarte-grenzregion.de.


Was bisher geschah?

20.06.2022 Co Creation Pitch (Beteiligung)

Mit dieser Veranstaltung im UCI Kino wurde insbesondere Akteur*innen eine Plattform geboten werden, die konkrete Projektideen mit smarten Lösungen umsetzen möchten und ihre Projekte einer breiten Öffentlichkeit vorstellen konnten.

Beim CoCreation-Pitch bekamen Sie die Möglichkeit, sich aktuelle Projekte anzusehen, und mit Ihrem Feedback Einfluss zu nehmen, Ideen auszutauschen und sich aktiv einzubringen. Ob als Expert*in in bestimmten Themenbereichen oder als Bürger*in und potentielle Nutzer*in der vielen neuen Umsetzungsprojekte, Ihre Meinung bleibt gefragt!

Im Anschluss an den CoCreation-Pitch, starten die Teams in eine Prototypenphase, um ihre Ideen Wirklichkeit werden zu lassen! Diese Prototypen und die dazugehörigen Konzepte werden dann beim Summer of CoCreation vom 05.-07. September auf dem Gelände des NORDEN-Festivals in Schleswig präsentiert. Seien Sie also dabei und begleiten uns auf dem Weg, den Norden zu einer smarteren und plietsch vernetzten Region zu machen!

30.05.-07.06.: Zukunftswerkstätten (Beteiligung)

Das Modellprojekt Smarte Grenzregion zwischen den Meeren der Stadt Flensburg zusammen mit dem Kreis Nordfriesland und Kreis Schleswig-Flensburg hat im Rahmen seiner Strategiephase vier Zukunftswerkstätten in den Räumlichkeiten der neu gegründeten Digitalagentur GmbH in Flensburg zu folgenden Themen durchgeführt:


Montag, 30.05., 09-15 Uhr: Zukunftswerkstatt Digitale Dienste

In dieser Veranstaltung standne u. a. Themen wie Open Data, Datenerhebung, Datenschnittstellen und Datennutzung für z.B. zentrale oder auch dezentrale Plattformen im Fokus.


Mittwoch, 01.06., 09-15 Uhr: Zukunftswerkstatt Gesundheit

In dieser Veranstaltung standen u. a. Themen wie medizinische Versorgungszentren, regionales Gesundheitsportal z.B. zur Lenkung durch das Gesundheitssystem, Telemedizin oder digital unterstützte NÄPAS (nicht ärztliche Praxisassistenzen), im Fokus.


Donnerstag, 02.06., 09-15 Uhr: Zukunftswerkstatt Tourismus und Kultur

In dieser Veranstaltung standen u. a. Themen wie digitales Besuchermanagement, Erlebbarkeit von Museen, Denkmälern oder Innenstädten durch z.B. virtuelle Angebote im Fokus.


Dienstag, 07.06., 09-15 Uhr: Zukunftswerkstatt Mobilität

In dieser Veranstaltung standen u. a. Themen wie Netzabdeckung, Echtzeitinformation, digital optimierte On-Demand-Verkehre, intermodale Verkehrsangebote, digitale Tickets im ÖPNV, aber auch der Einsatz von E-Bussen, autonom fahrende Bussen, intelligente Verkehrsleitsysteme und smart organisierte Sharing-Modelle im Fokus.


Die neue Digitalagentur Smarte Grenzregion GmbH dient als Anlaufstelle für Projektierung / Beratung / Vernetzung / Kommunikation / Co-Woking und öffnet demnächst für Sie Ihre Türen.

13.05.:  "Co-Creation-Tag" - Plattform für Entwickler:innen von smarten Ideen (Beteiligung)

Bereits in der Strategiephase können erste konkrete Maßnahmen initiiert und, soweit möglich, Prototypen entwickelt werden. Dafür werden an der Digitalisierung interessierte Menschen der Region um Unterstützung gebeten und eingeladen, an der Entwicklung, Konkretisierung und ggf. Umsetzung der Projekte über einen ersten Workshop mitzuwirken:

Mit dieser Veranstaltung im Nordseecongresscenterum in Husum und parallel online sollte insbesondere Akteur*innen eine Plattform geboten werden, die konkrete Projektideen mit smarten Lösungen umsetzen möchten.

Hier können Projektverantwortliche - ob engagierte Bürger*innen, Vereine, Institutionen oder Verwaltungen - Feedback und Anregungen zu Ihren Projektideen erhalten, einen Machbarkeitscheck durchlaufen und Mitstreiter*innen finden.

---

Die Projektteams können dann in der darauf folgenden Prototypenphase ihr Projekt weiterentwickeln und werden dabei durch unser Arbeitsteam beraten und betreut. Ziel ist es, ein Feinkonzept und ggf. einen ersten Prototypen zu entwickeln. Dieser kann dann beim "Summer of Co-Creation" (5.-7. September in Schleswig) der breiten Öffentlichkeit präsentiert werden, um auch Nutzerfeedbacks einzuholen.


28. März 2022: Smarte Grenzregion zwischen den Meeren startet in die Strategiephase


Im Juli 2021 erhielt die gemeinsame Bewerbung von der Stadt Flensburg, dem Kreis Nordfriesland und dem Kreis Schleswig-Flensburg den Zuschlag durch das Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung, Bauenwesen (BMWSB). Für die Gesamtlaufzeit des Projektes bis 2027 wird der Strategieprozess und die Umsetzung der Maßnahmen mit insgesamt 17,1 Mio. Euro gefördert.


Das Projekt startet formell am 01.01.2022 in die einjährigen Strategiephase. Erster zentraler Schritt zur Umsetzung der Förderung ist die im Aufbau befindliche Digitalagentur. Sie wird im Auftrag der Beteiligten die Realisierung der vorgesehenen Vorhaben umsetzen und dabei vernetzend, beratend und initiierend innerhalb der Region tätig werden. Künftiger Sitz der Digitalagentur ist Flensburg.

Als Unterstützung in der Aufbauphase wurde ein Arbeitsteam eingerichtet, das mit externer Unterstützung der Unternehmen ZDE und plan[neo] den Strategieprozess im Jahr 2022 gestalten wird.

Keyfacts zum Prozess

  • Strategiephase 2022 mit Beteiligung der Öffentlichkeit und der Fachebene
  • Drei größere Beteiligungsrunden sind in Planung inklusive verbindender Prototypen-Phasen, um erste Sofortmaßnahmen umzusetzen
  • Abschlussveranstaltung bildet der „Summer of CoCreation“ in Kooperation mit dem Nørden Festifal im September 2022
  • Zukunftswerkstätten mit regionalen Akteuren finden parallel statt

Vorphase

15. Juli 2021: 28 Modellprojekte Smart Cities für die dritte Staffel ausgewählt

Aktuelle Neuigkeit! Flensburgs Antrag als Smart City ist als eine Bewerbung von 28 aus 94 Modellprojekten ausgewählt worden.

Das BMI fördert seit 2019 Modellprojekte unter dem Titel Smart City.

Neben Groß- und Mittelstädten waren explizit Verbundprojekte aus den ländlichen Räumen aufgerufen, sich als Smart Region zu bewerben. Ziel des Förderprogrammes des Bundesministeriums des Innern, für Bau und Heimat ist es, lebenswerte und handlungsfähige Modellkommunen zu unterstützen, die eine integrierte Entwicklung im Kontext von Gemeinwohl und Nachhaltigkeit anstreben und diese im Einklang mit den "Smart City Charta" Leitlinien umsetzen.

Die Stadt Flensburg hat einen Antrag für das Förderprogramm "Smart Cities made in Germany" eingereicht. Es ist ein gemeinsamer Verbundantrag mit dem Kreis Schleswig-Flensburg und dem Kreis Nordfriesland.

Ausgangspunkt für die Bewerbung ist der derzeit laufende Strategieprozess zur Erarbeitung einer digitalen Agenda für die Stadt Flensburg, den die Stadt aktuell durchführt (Digitale Modellkommune Flensburg). Dieser Prozess wird im Rahmen des Landesprogramms „Digitale Modellkommune SH“ mit 100.000 EUR von November 2020 bis zum Abschluss Mitte 2022 gefördert.

Die Beantragung von Smart City-Förderung beim BMI wird von der Stabsstelle eGovernment als konsequenter nächster Schritt als ein Ziel des vorgenannten Strategieprozesses angesehen. Das Programm Smart City ist hinsichtlich der zu generierenden Förderung zurzeit das attraktivste Bundesförderprogramm für Digitalisierungsprozesse in Kommunen. Durch einen erfolgreichen Smart City-Antrag könnten die im aktuellen Strategieprozess entstehenden Ansätze zur (digital gestützten) Stärkung der Stadt in die Umsetzung gebracht werden. Die Stadt kann damit einen entscheidenden Beitrag dazu leisten, sich für Gegenwart und Zukunft technologisch nachhaltig aufstellen.

Die künftige Smarte Grenzregion ist geprägt durch Randlage, Strukturschwäche, Lage zwischen den Meeren, Grenzregion mit Sprach-, Standards- u. Währungsbarrieren, Flensburg vs. ländliche Regionen, demographischer Wandel - mit Auswirkungen auf Stadt-/Regional-/Quartiersentwicklung, u.a. in den Themenfeldern Mobilität (ÖPNV vs. MIV, Pendelverkehre), Nah- und Gesundheitsversorgung (eingeschränkt) und Wohnen (mangelnde Attraktivität in ländl. Regionen). Für diese Themen erwarten wir (erstmals in einem Ost-West-Planungsraum statt Hamburg/Westküste) Lösungen durch die Smart City-/Region-Strategie.

Eine Smarte Grenzregion wird in diesem Programm als Raum verstanden, der sich – auch und gerade durch die intelligente Nutzung von Technologie – ökologisch, sozial und wirtschaftlich nachhaltig entwickelt. Diese Region schließt die dänischen Partner nördlich der Grenze ausdrücklich mit ein.

Das verbindende thematische „Dach“ für den Förderantrag wird durch den gemeinsamen Kulturraum in der Grenzregion und das allumfassende Thema Daseinsvorsorge sowie das ergänzende Zusammenspiel von Stadt und Land in der Region aufgespannt. Unter diesem Dach wollen wir insbesondere folgende Themen in den Blick nehmen:

  • Grüne Energie und vernetzte Mobilität
  • Gesundheit in allen Lebenslagen
  • Wohnen, Arbeiten und Nahversorgung der Zukunft

Das Programm wird ganz ausdrücklich kein Vorhaben „nur“ aus den drei öffentlichen Verwaltungen, sondern wird in seiner ambitionierten Form nur mit starken Partnern gelingen. Sowohl in der Strategiephase, wie auch in der sich anschließenden Umsetzungsphase werden deshalb Akteure aus allen Lebens- und Tätigkeitsbereichen der Stadt Flensburg mit einbezogen werden.


Prozess 2022








Chatbot Govii

Die Stadt Flensburg pilotiert seit Juni 2021 den so genannten „Govii“ – einen Chatbot, der als Ergänzung des Zuständigkeitsfinders kommunal genutzt werden kann. Mit dem Chatbot wird den EinwohnerInnen, aber auch sonst an Flensburgs Verwaltungsleistungen interessierte Personen, ein schlanker Weg angeboten, Leistungen und (Kontakt-)Daten der Stadtverwaltung zu erfragen und zwar täglich 24 Stunden, 7 Tage die Woche.

Aufgrund positiver Erfahrungen in frühen Phasen der Pilotierung, haben sich das Land SH und der ITV.SH im vergangenen Jahr darauf verständigt, den Chatbot vom Anbieter Govii UG weiteren Pilotkommunen in Schleswig-Holstein zur Verfügung zu stellen. Flensburg hat sich als Pilotmitglied für diese 2-jährige Phase beworben. Diese Pilotphase soll allen Beteiligten dazu dienen, mit der Nutzung des Govii breitere Erfahrungen zu sammeln und diesen stetig zu verbessern. Nachdem die Hürden Datenschutz und Vertragswesen genommen wurden, konnte der eigentliche Rollout im März 2021 starten und Flensburg ging im Juni 2021 mit dem Govii online.

Neun weitere Kommunen in Schleswig-Holstein implementieren und testen derzeit die Chatbot-IST-Version, ehe auch diese Kommunen den Chatbot auf ihren jeweiligen kommunalen Webseiten bereitstellen werden. Im Laufe der kommenden Monate werden sich die Pilotkommunen gemeinsam mit der Govii UG und unter Leitung des ITV.SH sowie der Landesvertretung zu Erfahrungen mit dem Chatbot wiederkehrend austauschen mit dem Ziel, den Chatbot und seine Ausgabequalität kontinuierlich zu erhöhen. 

Govii

Interessierte EinwohnerInnen finden den ChatBot auf diesen Seiten zur Digitalisierung und auf der persönlichen Seite der Seite Oberbürgermeisterin rechts unten mit dem Symbol. 

Zunehmend wird Govii auch auf weiteren Seiten von flensburg.de unterstützend und auskunftgebend bereit stehen..

Flensburg digitalisiert


Flensburg digitalisiert

QR-Code FL digitalisiert

„Digitalisierung betrifft uns alle! Ob du dich bereits für Digitalisierung interessierst oder dich das Thema bislang noch nicht so bewegt, bei Flensburg digitalisiert bist du genau richtig. Und Flensburg hat zu Digitalisierung überraschend viel zu bieten! 



Die Veranstaltung Flensburg digitalisiert wurde ins Leben gerufen, um Unternehmer*innen, Studierenden, Schüler*innen und allen Interessierten eine Plattform zum Informieren und Netzwerken zu bieten. Wir wollen deine Neugier wecken und dich zum Mitgestalten einladen. Nimm von Mittwoch 21. bis Samstag, den 24. September 2022 an verschiedenen Standorten in der Stadt an spannenden Events bei unterschiedlichen Akteuren teil. Komm am Mittwochabend zur Auftaktveranstaltung zum Thema Nachwuchsförderung im Bereich Digitalisierung. Am Donnerstag erwartet dich neben der offiziellen Eröffnung dann ein prall gefüllter Tag an der Hochschule mit spannenden Forschungsergebnissen, innovativen Projekten, Informationen rund um die Digitalisierungsstudiengänge, Schnitzeljagd und tollem Rahmenprogramm. Am Freitag und Samstag präsentieren Unternehmen, Schulen, Stadt und Kreis als smarte Grenzregion sich und ihre Aktivitäten. Dich erwarten Jobbörse, Vorträge, Unternehmenspräsentationen, Möglichkeiten zum Mitgestalten von Digitalisierungsideen und spannende Initiativen für die Zukunft der Bildung. An allen Tagen stehen persönliche Gespräche und Begegnungen im Mittelpunkt. Ob jung oder alt, Expertin oder Laie, komm bei Flensburg digitalisiert vorbei. Wir freuen uns auf dich!"

Weitere Informationen sind auf der Seite der Initiative zu finden.