Mund-Nasen-Schutz - Faktencheck

Achtung: Ab dem 29. April gibt es  in Schleswig-Holstein eine Mund-Nasen-Schutz-Pflicht im öffentlichen Nahverkehr (ÖPNV) und beim Einkaufen!

Schutz vor der Verbreitung von Krankheitserregern

Jede Barriere, die den Atemstrom abschwächt, insbesondere beim Niesen oder Husten ist geeignet, die Verbreitung von Krankheitserregern zu minimieren. Dabei kommt es darauf an, für welchen Bereich man sich schützen will/muss.

  • FFP2/3-Masken, die aus geprüften und zugelassenen Materialien bestehen, sind hierbei in ihrer Wirkung am besten überprüft. Im professionellen Bereich sind diese zu verwenden.
  • Stoffmasken bzw. Masken aus Eigenherstellung (Mund-Nasen-Schutz) geben auch einen gewissen Schutz*, der die Nutzung in der Öffentlichkeit möglich macht.

 

*Schutz nur bei korrekter Anwendung

Für alle Masken gilt, dass sie nur bei korrekter Anwendung ihre Schutzwirkung entfalten können.

  • Es ist darauf zu achten die Masken nur dann zu tragen, wenn ein Kontakt von unter 1,5 m wahrscheinlich ist wie beim Einkauf oder im ÖPNV. (nicht durchgängig)
  • Insbesondere Masken aus Baumwollmaterialien saugen viel der Feuchtigkeit der Ausatemluft auf. Es kann hierdurch zur Ansammlung von Krankheitserregern im Material kommen, dass dann beim Husten oder Niesen in die Umgebung verteilt wird.
  • Masken müssen bei Durchfeuchtung entsorgt oder falls möglich gewaschen werden. Eine normale Wäsche (60°) mit einem handelsüblichen Waschmittel ist ausreichend. Für den Alltag bedeutet dies, dass mehrere Masken pro Tag erforderlich sind.

 

*Schutz nur bei korrektem Sitz - Nase muss bedeckt sein

  • Für einen effektiven Schutz ist der richtige Sitz der Maske ebenfalls wichtig, wobei dies bei Gesunden im öffentlichen Raum anders zu bewerten ist, als bei Erkrankten und Pflegebedürftigen in medizinischen oder pflegerischen Einrichtungen.
  • Insbesondere die Nase muss bedeckt sein! Der Hauptatemstrom geht durch die Nase. Krankheitserreger werden sonst bei der Ausatmung direkt von außen auf das Material gepustet und können sich dort dann anreichern: Dies erleichtert nochmals die Verbreitung in die Umgebung und führt zur Verschlechterung gegenüber der Situation ohne Mundschutz.

Abstand halten und Hygienemaßnahmen sind weiterhin der beste Schutz.

Tiefergehende Informationen zum Thema erhalten Sie bei den Empfehlungen des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte.