Fußgängerverkehr
Flensburg - eine Stadt für Fußgänger
Im Vergleich zu anderen Städten Schleswig-Holsteins zeigt Flensburg ein hohes Fußgängeraufkommen. Wir arbeiten daran, die Fußwege sicher und bequem zu gestalten und Erholung im Stadtgebiet zu ermöglichen.
Unsere Ziele
- die Gewährleistung der Verkehrssicherheit
- die attraktive Gestaltung der Innenstadt für Fußgänger und mobilbehinderte Menschen
- die Stärkung der Stadtteilzentren durch attraktive Fußwegeverbindungen
- die Verbesserung der Fußwegebeziehungen in der Innenstadt
- die Weiterentwicklung des Fußwegenetzes in den Grünachsen der Stadt
- die Verlängerung des Fußweges entlang der Küste nach Solitüde
- die Erhöhung des Freizeitwertes der Stadt durch eine Erweiterung des Angebots
- die Verringerung der Wartezeiten beim Überqueren von Hauptstraßen
- die Gewährleistung von Mindeststandards bzgl. der Qualität von Gehwegen (z. B. Breite)
Das haben wir umgesetzt
Beispiel 1:
Die Schiffbrücke
Aus einem Abstellplatz für Kfz wurde eine ansprechende Erlebnis- und Erholungszone für Fußgänger. So kann die Schiffbrücke mit dem Museumshafen ebenso erlebt werden, wie das Panorama der Stadt auf dem gegenüberliegenden Steilhang der Förde - und natürlich die Förde selbst mit ihrem malerischen Sportbootverkehr.
Beispiel 2:
Der Stadtumweltpfad
Wer Flensburg einmal anders erleben möchte, sollte den Stadtumweltpfad beschreiten. Auf einer Ost- und einer Westroute führt das Maskottchen “Kekki” zu interessanten und sehenswerten Plätzen. Infotafeln informieren auf den 3,5 km bzw. 4 km langen Strecken über Natur, Geschichte und Kultur der Stadt.
Beispiel 3:
Umgestaltung der St. Jürgen Treppe
Von seiner Größe her lässt sich Flensburgs Innenstadt gut zu Fuß erschließen. Treppen sind dabei wichtige Elemente. Neben direkten Wegeverbindungen abseits des Autoverkehrs erhöhen sie auch die Qualität des Zu-Fuß-Gehens. Bei der Umgestaltung der St. Jürgen-Treppe wurde durch die Unterteilung der Freiflächen in Aussichtsplattformen, Kleinkinderspielplätze, Ruhezonen mit Sitzplätzen zum Verweilen und verschiedenste Kleinbiotope eine Stadtoase geschaffen, die von den Bewohnern als Erholungsbereich geschätzt wird.
Beispiel 4:
Uferpromenade Werft-Kontor
Aus dem ehemals wirtschaftlich genutzten Hafengelände am Ostufer der Innenförde ist eine ruhige Schlendermeile geworden, die nicht nur die Besucher des nahen Gastseglerhafens erfreut. Die anspruchsvolle Gestaltung moderner Wohnbauten schafft eine gepflegte und exklusive Kulisse, die zu einem Landgang einlädt.
Daran arbeiten wir
Bäume und anderes Grün sind die Lungen der Stadt. Wer sich unter ihnen bewegt, genießt nicht nur saubere Luft, sondern bleibt vom Lärm und den Gefahren des Straßenverkehrs abgeschirmt. Grüne Bänder in der Stadt zu vervollkommnen und für Fußgänger zu erschließen ist eines unserer Vorhaben: Damit ihr täglicher Weg zur Arbeit zur Naherholung wird.



