Gesundheitsförderung
Die Stadt Flensburg stellt sich – auch im Rahmen ihrer Mitgliedschaft im Gesunde Städte Netzwerk als „Gesunde Stadt“ – der Verantwortung, die Gesundheit ihrer Bürger durch Information, Beratung und Aufklärung zu stärken, zu gesundheitsbewusstem Verhalten zu aktivieren und gesundheitsförderliche Verhältnisse zu schaffen.
Das Spektrum der kommunalen Gesundheitsförderung umfasst dabei verschiedene Projekte, Kursangebote, Informationsveranstaltungen, Öffentlichkeitskampagnen, Informationsfaltblätter und Aktionen für die unterschiedlichsten Zielgruppen wie z.B. Kinder und Jugendliche, Familien, Senioren, Berufstätige, Frauen, Prostituierte und Wohnungslose in unterschiedlichen Institutionen bzw. Lebenswelten (Kindergarten, Schule, Pflegeheim, Hallenbad, Betriebe, ausgewählte Stadtteile).
Manche dieser gesundheitsförderlichen Aktivitäten haben einen aufsuchenden Charakter, andere sind als beständiges Angebot fest im Gesundheitshaus verankert.
Einen detaillierten Überblick und nähere Informationen erhalten Sie gerne auf Anfrage.
Gesundheitsberichterstattung
Die Gesundheitsberichterstattung gibt Auskunft über den Gesundheitszustand und das Gesundheitsverhalten der Bevölkerung und klärt über gesundheitliche Verhältnisse, Gesundheitsrisiken, Auswirkungen von Umwelteinflüssen, die gesundheitliche Versorgungslage und die gesundheitliche Infrastruktur auf. Neben der Gesundheitsberichterstattung des Bundes und der Krankenkassen will die kommunale Gesundheitsberichterstattung in Flensburg gesundheitliche Fragestellungen aus Politik, Verwaltung und Bevölkerung beantworten und durch die Ableitung von Handlungsempfehlungen als Steuerungsmöglichkeit dienen.
Gesundheitsberichte werden von uns bedarfsorientiert erstellt, regelmäßig ergänzt bzw. erweitert und sind im Internet oder telefonisch an unserem Informationstresen abzufordern.
Durch die Entwicklung und Verabschiedung von Gesundheitszielen hat die Stadt Flensburg im Januar 2010 neue Leitlinien für ihre Gesundheitsberichterstattung geschaffen. Anhand der definierten Gesundheitsziele „Gesund aufwachsen in Flensburg“, „Gesund alt werden in Flensburg“ und „Gesundheitsförderung bei sozial Benachteiligten“ sollen in den nächsten drei Jahren abgestimmte Gesundheitsberichte erarbeitet bzw. zusammengestellt und daraus abgleitet gesundheitspolitische Strategien und Maßnahmen entwickelt werden.
„Herz intakt in Flensburg“
Symbol für AED Geräte
Flensburg ist seit 2003 Modellregion für das Landesgesundheitsziel Senkung der Sterblichkeit am plötzlichen Herztod. Die Stadt bündelt ihre Maßnahmen im Programm „Herz intakt in Flensburg“.
Durch Veranstaltungen, Vorträge, Broschüren etc. werden die Bürger über vorbeugende Maßnahmen zur Herzgesundheit und das richtige Verhalten im Notfall informiert.
Ein weiterer, wesentlicher Bestandteil des Programms ist die möglichst flächendeckende Versorgung des ganzen Stadtgebietes mit „Automatischen Externen Defibrillatoren“ – kurz AED’s.
Diese Geräte ermöglichen insbesondere Laien, risikolos im Falle eines Herzstillstandes zu helfen.
Achten Sie auf dieses Symbol! An über 20 Standorten im Stadtgebiet wie Sparkassen, der Campushalle, im Rathaus, im Fördepark, bei der Polizei, im Flensborghus, der Idrætshalle, im Gesundheitshaus und Betrieben wie Krones, der Flensburger Schiffbaugesellschaft, dem Kraftfahrt-Bundesamt, Sportstätten, Segelvereinen, an Strandabschnitten und in dänischen Schulen gibt es AED’s, die helfen, Leben zu retten.
Eine genaue Übersicht finden Sie auf dem Stadtfaltplan „Gesundheitswegweiser Flensburg“, der kostenlos bei den Gesundheitsdiensten erhältlich ist.



