Eine Kooperation von Kulturbüro, Bildungsbüro, Schulamt, Kulturträgern
Kulturelle Bildung ist ein wesentlicher Bestandteil der Persönlichkeitsentwicklung. Bei unseren dänischen Nachbarn können wir ein Gesamtverständnis von Kultur und Bildung sehen, dem ein ganzheitliches Menschenbild zugrunde liegt und das sich positiv auf beide Segmente auswirkt.
Der Bildungs- und Kulturbereich der Stadt Flensburg ergreift die Initiative, um hier neue Akzente zu setzen und damit kulturelle Bildung an Schulen zu verstärken bzw. zu unterstützen.
Kinder und Jugendliche brauchen heute mehr denn je ein umfassendes Bildungsangebot, das ihre Persönlichkeitsentwicklung unterstützt und ihr kreatives, kognitives und soziales Lernen fördert.
Mehr unter Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung e. V. (BKJ)
Förderpreis „kulturaktive Schule Flensburg“
Oberbürgermeister Tscheuschner zeichnet kulturaktive Schulen aus bei einer Preisverleihung am 28. März im Deutschen Haus.
In diesem Jahr wurde der erstmals ausgeschriebene Preis „kulturaktive Schule“ an die Waldschule (Grundschule) und das Alte Gymnasium vergeben. Die beiden Schulen dürfen sich über ein Preisgeld in Höhe von je 1.500,- € freuen, das für die weitere kulturelle Arbeit an den Schulen verwendet werden soll. Beide Schulen haben in ihrer Bewerbung deutlich gemacht, dass sie sich mit Kultur nicht nur in einmaligen Projekten auseinandersetzen, sondern dass Kultur zum grundsätzlichen Selbstverständnis der Schule gehört.
An der Waldschule wurden beispielsweise zusammen mit bildenden Künstlern Vormittage in den Klassen gestaltet und es gibt Arbeitsgemeinschaften zu Tanz und zum Flötespielen. Das Alte Gymnasium ist in Flensburg für seine Kulturprojekte auf fortgeschrittenem Niveau bekannt, in die alle Kulturbereiche einbezogen werden. Im Kunstunterricht wurden Ausstellungen erarbeitet und Bühnenbilder für die Theateraufführungen an der Schule gestaltet. Mit „Flensburg meine Perle“ entstand sogar ein eigenes Flensburg-Musical am Alten Gymnasium. Orchester und Big-Band der Schule haben einen ausgezeichneten Ruf. Der Preis „kulturaktive Schule“ steht unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeister Klaus Tscheuschner und wurde im Rahmen der Veranstaltung „schule.macht.kultur“ am Samstag, 28. März 2009 an die beiden Gewinnerschulen überreicht.
Schulkulturtag „schule.macht.kultur“
Am 28. März 2009 zeigten rund 500 Schüler von Flensburger Schulen ab 14 Uhr unter dem Motto schule.macht.kultur im Deutschen Haus ihre Kulturprojekte. Alle Flensburger Schulen waren aufgerufen, sich am Schulkulturtag 2009 zu beteiligen und die Chance zu nutzen, ihre aktuellen Kulturproduktionen einer breiten Öffentlichkeit und auf einer großen Bühne zu präsentieren.
Musical, Theater, Tanz, Film und Musik, das Programm war breit gefächert.
Mit dabei waren Beiträge von Grundschulen, z.B. orientalischer Tanz mit Schülern der Schule Engelsby oder das englische Theaterstück „Let’s act the three little pigs“ von der Hohlwegschule bis hin zu Oberstufenprojekten wie z.B. Orchestermusik der Auguste-Viktoria-Schule und der Waldorfschule oder Hip-Hop-Tanz. Auch ein von Schülern der Duborgskole produzierter Kurzfilm wurde gezeigt. Das Programm begann mit einem Auftritt der Bläserklasse der Käte-Lassen-Schule.
Oberbürgermeister Klaus Tscheuschner eröffnete die Veranstaltung des Arbeitskreises schule.macht.kultur.
Organisiert wurde sie vom Kulturbüro und die Finanzierung übernahm das Bildungsbüro der Stadt Flensurg zusammen mit den Stadtwerken Flensburg.
Jedem Flensburger Kind ein Theaterbesuch
Alle Viertklässler der städtischen Grundschulen haben die Möglichkeit, zum Halbjahreswechsel, also Ende Januar / Anfang Februar, eine Theatervorstellung in der Theaterwerkstatt „Pilkentafel“ zu besuchen.
Voraussetzung dafür ist, dass eine Schule sich dafür entscheidet mitzumachen und damit allen 4. Klassen den Besuch ermöglicht.
Zweite Voraussetzung ist, die Aufführung wird inhaltlich vorbereitet und abschließend gemeinsam besprochen.
Musikalische Breitenförderung im Bereich Gesang
Die Nikolaus-Reiser-Stiftung hat den Zweck, den Gesang in der Region Flensburg zu fördern. Dazu hat der Stiftungsbeirat u.a. den Bereich der Elementarförderung beschlossen, damit der Stiftungszweck auch in der Breite erfüllt wird.




