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Landschaftsachsen und Grünringe

Der 1998 entwickelte Landschaftsplan entwickelt ein Leitbild, das für Flensburg typische Landschaftsachsen und Grünringe beinhaltet.

Da Flensburg im Vergleich zu anderen Städten in besonders starkem Maße durch seine markanten naturräumlich-topographischen Gegebenheiten - ein Ergebnis der letzten Vereisung - geprägt ist, bilden Landschaftsachsen, die aus diesen landschaft­lichen Vorgaben entwickelt wurden, sozusagen das Rückgrat des Leitbilds.

Diese Landschaftsachsen haben die Funktionen:

- Gliederung der Stadtlandschaft
- Erhaltung und Entwicklung prägender naturräumlicher Strukturen
- Freiraumverbindung Stadt - Landschaft
- Klimatischer Ausgleich.

Als Landschaftsachsen sind im einzelnen dargestellt:

- Das Zungenbecken der Flensburger Förde mit seinen weiten Wasserflächen und steilen, in vielen Bereichen bewaldeten Fördehängen

- Die Täler und Niederungen der sternförmig auf die Förde gerichteten Fließ­gewässer

- Im Osten der Jungmoränenhochflächenkomplex des östlichen Hügellandes mit welligem, z.T. kuppigem Relief, der an der Stadtgrenze übergeht in einen in Nord-Süd-Richtung verlaufenden relativ flachen Höhenzug mit zahlreichen klei­neren Waldstücken

- Im Süden ragen die Ausläufer der Hornholzer Höhen, - eine Stauchendmoräne mit ebenfalls ausgeprägtem Relief -, an die Stadt heran

- Die Sanderflächen im Süden und Westen markieren den Übergang in die Geest

- Zwischen der Förde und den westlichen Sanderflächen wurden in der letzten Eiszeit die hügeligen Stadtbereiche der Westlichen Höhe und der Harrisleer Höhe aufgeschüttet.

Diese prägenden landschaftsräumlichen Gegebenheiten sind noch in großen Teilen im Stadtgebiet erlebbar und machen gerade im fördenahen Bereich den besonderen Reiz des Weichbildes der Stadt aus. Die im Leitbild dargestellten Landschaftsachsen veranschaulichen die grundsätzliche Bedeutung dieser prägenden naturräumlichen Strukturen für die Gliederung der Stadtlandschaft und als Freiraumverbindungen aus der Stadt in die offene Land­schaft.

 

Diese Landschaftsachsen werden durch innerstädtische Grünringe ergänzt. Die meisten verlaufen innerhalb der Landschaftsachsen bzw. weisen über diese hin­aus, wie z.B. im östlichen Bereich als Anbindung an das Weesrieser Gehölz.

Die Grünverbindungen im Westen zwischen Marienhölzung und Marienautal und im Verlauf der Grünanlagen der Westlichen Höhe verknüpfen größere Freiräume und ansonsten hochverdichtete Quartiere.

Den Plan der Landschaftsachsen und Grünringe können Sie durch Anklicken des Bildes auf der rechten Seite vergrößern bzw. über den Link aufrufen.