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Schüler im Gespräch mit Oberbürgermeisterin Simone Lange im Robbe&Berking Yachting Heritage Centre

ein Bericht von Tjark Ole Engel - FSJ Politik

Ein offenes Ohr hatte Oberbürgermeisterin Simone Lange am Mittwoch, den 13.September für Schüler der Kurt-Tucholsky-Schule. Ausgehend eines Projekts des Instituts für Talentförderung, lud das Robbe&Berking Yachting Heritage Centre Schüler und die Oberbürgermeisterin zu sich ins Haus ein. Nach einer kurzen Vorstellungsrunde beider Seiten, wurden die ersten Fragen, meist in Bezug auf vornherein erarbeitetes Vorwissen gestellt.

Besonders wichtig waren den Schülern unter anderem Fragen zur Bildung, der aktuellen Flüchtlingssituation und den zunehmenden Kontrollen an der dänischen Grenze.

Die Schüler hatten bereits an Projekten zur Flüchtlingshilfe mitgearbeitet. So hatten einige von ihnen Kurse mit eigens übersetzten Karten angeboten, um den Geflüchteten in Flensburg die Stadt ein wenig näher zu bringen und so die Integration zu fördern.

Simone Lange machte klar, dass man mit seine persönliche Meinung auch einbringen müsse, wenn man Dinge vorantreiben möchte. So sprach sie auch bei dem Thema „dänischen Grenzkontrollen“, die in den nächsten zwei Wochen durch Soldaten verstärkt werden, mit eigener und offener Meinung.

Die einstündige Gesprächsrunde endete damit, dass Simone Lange die Frage stellte, ob die noch nicht wahlberechtigten Schüler gerne wählen würden.

Die Schüler antworteten einheitlich mit „Ja“ und warfen die Frage auf, ob es auch möglich wäre die Bundestagswahlen auf das Wahlantrittsalter mit 16 Jahren herabzustufen.

Bericht und Fotos: Tjark Ole Engel - FSJ Politik