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Stadt will Zusammenarbeit mit Jüdischer Gemeinde intensivieren

Bei einem Besuch von Oberbürgermeisterin Simone Lange und Bürgermeister Henning Brüggemann bei der Jüdischen Gemeinde (JGF) in Flensburg entstand beidseitig der Wunsch, die Zusammenarbeit zwischen Stadtverwaltung und der seit 20 Jahren in Flensburg tätigen Jüdischen Gemeinschaft zu intensivieren.

Oberbürgermeisterin Lange und Bürgermeister Brüggemann hörten sich in einem gemeinsamen Gespräch mit Elena Sokolovsky (Vorstandsvorsitzende JGF), ihrem Stellvertreter Dr. Jossif Smolianskij, Geschäftsführer Gershom Jessen und Sozialarbeiterin Elena Buslowicz (JGF), die Anliegen der Flensburger Jüdischen Gemeinde an. Auch die Geschäftsführerin des Landesverbandes der jüdischen Gemeinden Kiel, Lübeck und Flensburg, Vikotria Ladyshenski war aus Kiel angereist, um über ihre Erfahrung mit der Zusammenarbeit der beiden anderen jüdischen Gemeinden in Schleswig-Hosltein mit den jeweiligen Städten zu berichten. Die Flensburger Verwaltungsleitung sagte ihre Bereitschaft zur Unterstützung zu und nahm unterschiedlichste Belange zur Prüfung mit.

Die Oberbürgermeisterin betonte im Gespräch: "Wir sind uns bewusst, welche Bedeutung die jüdische Gemeinde für Flensburg hat - als Heimat für Menschen jüdischen Glaubens, vor allem aber auch durch ihr großes soziales Engagement als Wohlfahrtsverband, der sich integrativer Aufgaben [Sprachunterricht, Begleitung von Behördengängen] annimmt und sich um ältere, behinderte und kranke jüdische und nicht-jüdische Menschen kümmert."