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Urte Jona A., Stadtplanerin

„Flensburg braucht Wohnungen, ist eine wachsende Stadt. Es ist interessant zu sehen, wie Flensburg wächst, zu schauen, was möglich ist. Dabei fließen Trends ein: Brauchen wir eher Einfamilienhäuser? Oder brauchen wir aufgrund des demografischen Wandels eher Servicewohnungen? Für das Gebiet „Am Wasserturm“ lief ein städtebaulicher Ideenwettbewerb, einige Ideen wurden weiterentwickelt und werden jetzt umgesetzt. Es entsteht ein rechtsverbindlicher Bebauungsplan (B-Plan), der auf der Grundlage des Baugesetzbuches und anderen Rechtsvorschriften beruht. Dabei ist die Einbindung und Rücksprache mit Fachbehörden, z. B. Landesplanung, Naturschutzbehörden, Verkehrsplanern, nötig und vorgeschrieben. Auch Umweltverbände, Energieversorger und die Bürgerinnen und Bürger sind in Beteiligungsprozesse eingebunden.

Eine weitere Kernaufgabe ist das Integrierte Stadtentwicklungskonzept für die Stadt Flensburg. Im Vergleich zu dem anderen Projekt ist das eher strategisch ausgerichtet. Im Rahmen des Konzeptes werden Leitbilder erarbeitet, wie sich die Stadt Flensburg weiterentwickeln kann.

In meinem Arbeitsalltag nehme ich unterschiedliche Termine wahr, habe viele Rücksprachen, arbeite interdisziplinär und spreche daher mit vielen Fachleuten. Es gibt auch interne, fixe Termine, die betreffen meist die Kommunikation untereinander. Ich habe auch Ortsbegehungen, habe Kontakt mit verschiedenen Leuten auf unterschiedlichen Ebenen, z. B. auf Landesebene, aber auch z. B. mit Frau XY, Anliegerin, die Angst vor der Verschattung ihrer Terrasse durch das geplante Nachbarhaus hat. Die Nähe zu den Flensburgerinnen und Flensburgern ist sehr wichtig, es gibt Dialoge. Hier, bei den Akteuren der Stadt, den Bürgerinnen und Bürgern in den Stadtteilen, steckt viel kreatives Potenzial und Energie. Die braucht man eigentlich nur noch zu koordinieren. Allerdings ist das nicht so einfach. Es ist kein Nine-to-Five-Job, es gibt viele Veranstaltungen, auch öffentliche, bei denen die Stadt informiert und mit Akteuren in Kontakt tritt, das sind meist Abendveranstaltungen, aber das kann man ausgleichen.

Großartig fand ich, dass ich hier mit offenen Armen aufgenommen wurde. Ich wusste nicht, was mich erwartet, ob es hier verstaubt ist, aber ich arbeite in einem jungen, dynamischen Team. Vorher war ich in einem privaten Büro tätig und wollte immer gern bei der Stadt arbeiten, meinen Lebensmittelpunkt mitgestalten, selbst aktiv werden. Ich habe Lust, auch mit den Kolleginnen und Kollegen in Dänemark mehr zu arbeiten.

Hier kann man sein Wissen, seine Fähigkeiten weiterentwickeln, sich fortbilden, persönlich durch Teamarbeit lernen. Die Stadtverwaltung als Arbeitgeber und Institution wünscht sich Weiterentwicklung. Es gibt Einladungen und Anreize, Verbesserungsideen einzubringen. Man darf sich einbringen.

Für eine Karriere hier muss man authentisch sein, sich nicht verstellen. Fachkompetenz, Entscheidungsbereitschaft und Einfühlungsvermögen sind gefragt. Offen sein für Neues. Dänisch zu können, wäre noch toller, muss aber nicht sein.“

 

Urte Jona A. sagt über ihren Arbeitgeber

„Großartig fand ich, dass ich hier mit offenen Armen aufgenommen wurde. Ich wusste nicht, ob es hier verstaubt ist, aber ich arbeite in einem jungen, dynamischen Team.“

„Ich wollte immer gern bei der Stadt arbeiten, meinen Lebensmittelpunkt mitgestalten, selbst aktiv werden.“

„Die Stadtverwaltung als Arbeitgeber und Institution wünscht sich Weiterentwicklung. Es gibt Einladungen und Anreize, Verbesserungsideen einzubringen. Man darf sich einbringen.“