Oft gesucht:

Kim Daniel N., Erzieher

„Als Erzieher gebe ich lebenspraktische Hilfen im Tagesablauf, zum Beispiel bei den Mahlzeiten, biete Konfliktlösungen. Unter Dreijährige können noch keine Lösungsstrategien entwickeln, das muss man vorleben, darüber reden, es kindgerecht formulieren. Man braucht viel Einfühlungsvermögen. Zurzeit habe ich ein Eingewöhnungskind, das besondere Betreuung bekommt, damit es sich an die Kinder, den Rhythmus hier gewöhnt.

Der Arbeitsalltag sieht so aus: Morgens um 7:30 Uhr kommen die ersten Kinder, bis um 9 Uhr trudelt der Rest ein. Es gibt eine Freispielphase bis 8:45 Uhr, da können die Kinder selbst spielen, um 8:45 Uhr frühstücken wir gemeinsam, das dauert etwa eine halbe Stunde. Dann gibt es einen Sitzkreis, wir singen ein Begrüßungslied, spielen Spiele.
Danach, je nach Wetterlage, gehen wir raus auf den Spielplatz. Hier können sich die Kinder frei bewegen. Wenn ein Kind nicht mitmacht, versuchen wir, es zum Spielen zu animieren, anzuleiten. Um 11:30 Uhr gibt es Mittagessen, danach ist gemeinsames Zähneputzen angesagt, und dann für die meisten Kinder Schlafen. Drei Kinder bleiben auf, die brauchen keinen Mittagsschlaf mehr. Die können entweder frei spielen oder wir lesen ihnen Geschichten vor, je nachdem, wie es von den Kindern eingefordert wird.
Die ersten Kinder werden gegen 14 Uhr abgeholt, der Rest gegen 15:30 Uhr, mit denen essen wir Kuchen oder Obst. Wichtig ist uns, dass wir den Kindern nichts überstülpen. Außer im Kreis, da werden verschiedene Feste, z.B. Ostern, Weihnachten, aber auch die Natur und Jahreszeiten thematisiert.

Ich finde es ganz toll, die Entwicklungsschritte bei den Kindern zu sehen, zu beobachten. Es sind die kleinen Erfolge, die mich begeistern. Hier im Hause fühle ich mich wohl, ich wurde von den Kolleginnen sehr gut aufgenommen. Bis jetzt habe ich die Zusammenarbeit mit der Stadt als angenehm empfunden, das Bewerbungsverfahren lief schnell und unkompliziert.

Für diesen Beruf sollte man ganz, ganz viel Empathie, eine große Portion Einfühlungsvermögen mitbringen. Gerade im Kleinkindbereich ist es wichtig, sensibel auf die Bedürfnisse der Kinder zu reagieren – oder auch mal direkter, wenn sie ihre Grenzen austesten. Ich glaube auch: Sein eigenes inneres Kind bewahrt zu haben, hilft. Ich mag gern mit den Kindern rumtoben, mich rumwälzen, mach mich schon mal zum Kasper für die Kinder, und die genießen das auch.“

 

Kim Daniel N. sagt über seinen Arbeitgeber

„Als Erzieher gebe ich lebenspraktische Hilfen im Tagesablauf, zum Beispiel bei den Mahlzeiten, biete Konfliktlösungen.“

„Ich finde es ganz toll, die Entwicklungsschritte bei den Kindern zu sehen, zu beobachten. Es sind die kleinen Erfolge, die mich begeistern.“

„Hier im Hause fühle ich mich wohl, ich wurde von den Kolleginnen sehr gut aufgenommen.“

„Für diesen Beruf sollte man ganz, ganz viel Empathie mitbringen. Sein eigenes inneres Kind bewahrt zu haben, hilft.“