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Pflegesachbearbeitung

 

Wenn für Sie die Inanspruchnahme von Leistungen des Sozialhilfeträgers für die hauswirtschaftliche und/oder pflegerische Versorgung erforderlich ist, müssen Sie in der Abteilung „soziale Sicherung“ im Bereich „Hilfe zur Pflege“ einen Antrag stellen.

Die Pflegesachbearbeitung

  • Berät und unterstützt Sie bei der Antragsstellung auf Leistungen des Sozialhilfeträgers
  • Ermittelt den Hilfebedarf (z.B. für ambulante oder vollstationäre Versorgung)

Bitte beachten Sie folgendes, wenn Sie sich für den Einzug in ein Pflegeheim interessieren:

Eine Kostenübernahme durch den Sozialhilfeträger ist nur dann möglich, wenn

  • häusliche Pflege nicht möglich ist oder wegen der Besonderheit des Einzelfalls nicht in Betracht kommt
  • bestimmte Einkommens- und Vermögensgrenzen nicht überschritten werden

    Das gilt auch dann, wenn Sie den Aufenthalt im Pflegeheim für einen gewissen Zeitraum durch Ersparnisse selber finanzieren können, aber langfristig auf Unterstützung des Sozialhilfeträges angewiesen sein könnten.

    Haben Sie - beispielsweise nach einem Krankenhausaufenthalt - noch keine auf Dauer festgestellte Pflegestufe, so sollte keinesfalls die bisherige Wohnung aufgelöst werden, bevor die Finanzierung des Pflegeheimplatzes geklärt ist.
    Wenden Sie sich deshalb vor Abschluss eines Heimvertrages, insbesondere bei Pflegestufe 0 und 1, unbedingt für eine Beratung an die Fachstelle 50+, Bereich Pflegesachbearbeitung.