Oft gesucht:

"Death Café"

"Der Titel „Death Café“ klingt zunächst etwas befremdlich. Doch was steckt genau dahinter? Unser aller Leben endet irgendwann, davon bleibt niemand verschont und es wird niemanden geben, der oder die sagen kann: „dem Tod bin ich für immer davon gekommen – das betrifft mich nicht!“

Oftmals berichten Menschen, dass sie das Bedürfnis haben, sich mit der Vorsorge und dem Tod und allem, was dazu gehört, beschäftigen wollen. Gleichzeitig kann das Thema so bedrückend sein und es ist erforderlich es sensibel anzugehen, dass gerade nahestehende Personen dieses nicht möchten, weil es so nahe geht.

Die Idee des „Death Café“ stammt ursprünglich aus England und es heißt, dass man zum Besprechen des Todes und allem dazugehörigen einen vertrauensvollen und gemütlichen Raum, keine Profis, nicht die Absicht eine Lösung o.ä. herbeizuführen und vor allem: Kaffee und Kuchen braucht. Ein Death Café ist keine Trauerbegleitung und auch keine Selbsthilfegruppe.

Die Stadt Flensburg, Fachbereich Soziales und Gesundheit hat diese Idee im Rahmen des Projektes „Selbstbestimmt im Alter!“ (gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und unterstützt durch die Bundesarbeitsgemeinschaft Seniorenbüros e.V.) umgesetzt.

Jeden ersten Freitag im Monat um 15.00 Uhr findet das Death Café mit unterschiedlichen Impulsen im Café am Luale in der Norderstraße 134 statt. Die Death Cafés sind kostenfrei und Kaffee und Kuchen gibt es ebenfalls.