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Koordinierungsstelle für Integration und Teilhabe

Ging es in den letzten drei Jahren in der Koordinierungsstelle für Flüchtlinge hauptsächlich um die Erstintegration von Geflüchteten, erweitert sich nun mit der neuen Förderrichtlinie des Landes seit dem 1. Januar  2019 der Fokus auf ein gleichberechtigtes, auf Teilhabe und Zusammenhalt ausgerichtetes Zusammenleben von Menschen mit und ohne Migrationshintergrund. Die Koordinierungsstelle für Integration und Teilhabe (KIT) wird ab 1. Januar 2019 für einen Zeitraum von drei Jahren gefördert.

Ziele der Koordinierungsstelle für Integration und Teilhabe sind:

  • Strategische Bündelung der kommunalen Koordinierung des Themas Integration in Form einer Stabsstelle „Integration“
  • Fortschreibung des städtischen Integrationskonzeptes mit bedarfsorientierten Maßnahmen
  • Verbesserung der Zugänglichkeit kommunaler Regeldienste für verschiedene Gruppen der Migrant*innen und damit Abbau von Zugangsbarrieren
  • Verstetigung und damit langfristige Etablierung von sich bewährenden Strukturen, wie Netzwerken
  • Etablierung einer integrativen, innovativen und wirksamen Öffentlichkeitsarbeit

Um Menschen mit Migrationshintergrund vermehrt in der Mitgestaltung gesellschaftlicher und politischer Prozesse zu unterstützen, sollen die Kräfte künftig noch mehr als bisher gebündelt werden. Dazu wird im Flensburger Rathaus im Jahr 2019 eine Stabsstelle im Dezernat Projektkoordination, Dialog und Image eingerichtet. Die Koordinierungsstelle für Integration und Teilhabe, die Koordinierungsstelle für Integration sowie die Bildungskoordination für Neuzugewanderte werden dort in enger Zusammenarbeit mit allen relevanten kommunalen und gesellschaftlichen Akteuren die auf Integration und Teilhabe ausgerichteten Strukturen weiterentwickeln und verankern.


Handlungskonzept zur Integration von Menschen mit Fluchthintergrund

Zusätzlich zum Integrationskonzept für Menschen mit Migrationshintergrund wurde von der Koordinierungsstelle für Flüchtlinge ein Handlungskonzept zur Integration von Menschen mit Fluchthintergrund erstellt. Ziel des Konzeptes ist es, die unterschiedlichen Aspekte für eine gelingende Integration strukturell aufzugreifen und zu institutionalisieren. Das nun vorliegende Handlungskonzept beleuchtet die wesentlichen Herausforderungen im Kontext der Aufnahme und Integration geflüchteter Menschen in den einzelnen kommunalen Handlungsfeldern und stellt Maßnahmen zur Integration und Teilhabe dar.

Hier können Sie das Handlungskonzept einsehen und downloaden:

Check Up Integration

Der „Check Up Integration“ ist ein Prozess, den die Koordinierungsstelle für Flüchtlinge gemeinsam mit einem für die Stadt Flensburg ehrenamtlich tätigen Beraterteam von HÖHN CONSULTING und unter Beteiligung vielfältiger, fachlich ausgewiesener Akteure durchführt. Diese Akteure haben in sieben Fokusgruppen in den Handlungsfeldern Arbeit, Sprache, Wohnen, Teilhabe, Engagement, Akzeptanz und Koordination an dem „Check-Up“ gearbeitet.

Das Ziel des „Check Up Integration“ ist es, im Rahmen einer Statusanalyse die aktuellen Strukturen und Angebote sowie Bedarfe und Lücken zur Integration Geflüchteter in Flensburg zu erfassen. Darauf aufbauend werden im zweiten Schritt Handlungsmöglichkeiten identifiziert und konkrete Maßnahmen entwickelt. In den Fokusgruppen wurden infolgedessen 22 Maßnahmensteckbriefe erarbeitet.

Der aktuelle Stand der Statusanalyse und der Maßnahmensteckbriefe liegt nun als Diskussionsgrundlage vor. Bitte beachten Sie: Die Statusanalysen sind auf Grundlage von Informationen und Erhebungen aus Quartal 4/2016 und 1/2017 erstellt. Im Sinne einer größtmöglichen Transparenz können die Arbeitspapiere eingesehen werden (siehe Link unter dem Text).

Beim 3. Forum „Flüchtlinge – unsere neuen Nachbarn“ am 9. Oktober wurden sowohl erste Ergebnisse des „Check Up Integration“ vorgestellt als auch sieben ausgewählte Maßnahmen in fünf Arbeitsgruppen mit den Teilnehmern diskutiert und durch die Rückmeldungen verbessert.

In diesem dynamischen Prozess werden die einzelnen Maßnahmen während der Umsetzung stetig an aktuelle Bedarfe und Entwicklungen angepasst und in vielen weiteren gemeinsamen Initiativen weiterentwickelt. Im Jahr 2018 wird das "Integrationskonzept der Stadt Flensburg" unter Beteiligung der Integrationsakteure in Flensburg fortgeschrieben und weiterentwickelt. Dazu gehört auch, dass die Maßnahmen des "Check Up Integration" in das Integrationskonzept einfließen werden.

Bitte wenden Sie sich bei Fragen zum „Check Up Integration“ an die Koordinierungsstelle für Flüchtlinge, Katja Jüngling, Tel.: 0461-85 1653, E-Mail: juengling.katja@flensburg.de

Hier können Sie die Statusanalyse und die Maßnahmensteckbriefe einsehen und downloaden:

Flüchtlinge in Flensburg

Erfahren Sie hier, wie sich die Lage der Flüchtlinge in Flensburg entwickelt, wichtige Fakten und Hintergrundinformationen zu Zuständigkeiten, Leistungsbezügen und Rechten rund ums Thema Flüchtlinge sowie wichtige Adressen und Kontakte, falls Sie Fragen haben, Hilfe benötigen oder diese anbieten möchten.

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Informationsangebote des Landes Schleswig-Holsteins zu Flüchtlingen

Das Land Schleswig-Holstein hat verschiedene Informations- und Hilfsangebote im Internet zur Verfügung gestellt. Nutzen Sie diese umfassenden Möglichkeiten auf den folgenden Internetseiten: ...

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Flüchtlinge in Flensburg - Wie kann geholfen werden?

Viele FlensburgerInnen erkundigen sich derzeit nach Möglichkeiten, sich für Flüchtlinge zu engagieren. Zahlreiche ehrenamtliche Initiativen unterstützen diesen guten Zweck. Damit Ihre Hilfeleistung in Form von Spenden oder helfenden Händen auch wirklich sinnvoll ist und ankommt, finden Sie untenstehend relevante Ansprechpartner und Adressen. Vielen Dank für Ihre Unterstützung! In Flensburg halten sich derzeit Transitreisende, Asylbewerber, Asylberechtigte und Geduldete auf. Der Einfachheit halber werden alle Personengruppen folgend als Flüchtlinge bezeichnet.

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